Ich bin Beate, mittlerweile 32, recht attraktiv und ich frage mich warum mir das alles passiert.
Es hat mit mir zu tun, denn es kann nicht normal sein, das alle Männer die ich kennenlerne nach kurzer Zeit mit mir machen was sie wollen, auch wenn ich das nicht will.
Mein Leben war ruhig bis zu dem bestimmten Tag, an dem sich alles wendete und mir
meine Hilflosigkeit bewußt machte.
Eigentlich konnte ich mich immer aus den Situationen winden die mir unangenehm waren (die lange Liste der Ex- bestätigt das), doch hier war es anders.
Da fällt mir sofort die Weihnachtsfeier 2000 in meiner alten Firma ein, damit begann alles.
Ich hatte mich voller Vorfreude schick gemacht, meine Achseln und Beine rasiert,
die Nägel lackiert und das kleine Schwarze angezogen, wie immer mit halterlosen und langem Rock (anders als meine Mutter hasse ich das Gewurschtel mit Strumpfhosen wenn ich woanders mal auf Toilette muß).
Beim Schminken dachte ich noch daran wie sehr ich in der Pubertät auf meine Schamhaare gewartet hatte und heute rasiere ich sie mir weg, wo sie zu sehen waren.
Meine langen braunen Haare steckte ich zurück. Dann war es auch Zeit, denn ich wollte endlich mal wieder unter Leute. Alleinsein ist mir auf Dauer ein Greuel. Seit ich mit Holger
Schluß hatte war es in meinem Leben sehr leer, abgesehen von ein paar Besuchen bei meiner
Mutter im Altersheim kannte ich nur den Arbeitsplatz und meine Wohnung. Naja, nach Feierabend ging es ab und zu mal ins Bistro neben der Firma.
Gabi holte mich ab. Sie saß mir am Schreibtisch gegenüber, wir waren Kollegen.
Kaum waren wir in der Kantine wo die Weihnachtsfeier stattfand angekommen, stürmte
Werner auf uns zu, und drückte uns Sektgläser auf eine nette Art in die Hand.
Das lockerte mich auf und brachte mir gute Stimmung. Gabi war schnell verschwunden
und Werner kümmerte sich fürsorglich um mich. Er war Verkäufer im Außendienst unseres
Pharmakonzerns. Seine galante Art und sein trainierter Körper in der schicken Kleidung
imponierten mir. Er tanzte sehr gut und wurde so zu meinem Schwarm, bis ich nur noch Augen für Ihn hatte. Sein attraktives Lachen gab mir den Rest.
Er spürte das wohl, denn er gab sich vertrauter und meinte das sei unser Abend und es mache ihn glücklich mir näher gekommen zu sein. Um uns herum nahm die Stimmung alkoholbedingt zu. So bot er mir bald an, uns woanders hin zubringen, sektselig stimmte ich zu, denn er war mein Typ. (wiedermal? meldete sich meine innere Stimme, die ich ignorierte)
Wir landeten in einem hübschen italienischen Lokal bei Wein und Kerzenlicht. Es sei sein Stammlokal, sagt er als der Wirt und viele Gäste ihn freundlich grüßten.
Bald wurde geküßt, in meinem Bauch waren Schmetterlinge.
Zwischen meinen Beinen machte sich die schöne Erregung breit die ich eigentlich nur verspürte wenn ich mit mir und meinen Phantasien allein war.
Ich ging mich "frisch" machen, worauf er nur meinte das ich bezaubernd aussehe.
Als ich nach der Toilette vor dem Spiegel stand öffnete sich zu meinem Erstaunen die
Tür, obwohl ich so die einzige Frau in dem Lokal war.
Es war Werner, der hinter mich trat und mir zuflüsterte: "Ich will dich, ich kann nicht mehr warten. Du machst mich verrückt, du kannst mich nicht wegschicken." Da war es wieder, obwohl ich wollte konnte ich nicht nein sagen.
Er schob meinen Rock hoch und den Schlüpfer runter, der zu Boden fiel. Als er meinen
Hals küßte hörte ich seinen Reißverschluß, er beugte mich nach vorn und mit einer Hand drückte er meine Beine auseinander und führte so sein Glied in meine noch feuchte Scheide ein. Ich war geschockt, ich kannte zwar einen Quickie, aber auf der Damentoilette hätte
ich es nie gewollt. Ich war doch nicht "So Eine". Seine Hände legten sich auf meine Brüste
ich sah herunter, spürte seine Bewegungen in mir. Mein Körper mußte auf ihn bereit wirken
denn ungehindert glitt er in meiner Feuchtigkeit vor und zurück.
Ich hob den Blick und was ich sah erregte mich erneut.
Ich sah meinen Körper. Aber mit anderen Augen - mit seinen Augen.
Ich hatte mich noch nie beim Akt gesehen. Es machte Lust.
Hatte Holger doch recht gehabt? War ich zu prüde? Versäumte ich deshalb soviel in meinem Leben?
Diese Gedanken trieben mir die Schamesröte ins Gesicht. Auch das sah ich im Spiegel.
Jetzt erst nahm ich Werner wieder wahr, der ergoß sich mit dem nächsten Stoß in mir.
Ich war enttäuscht, denn das war mir jetzt zu wenig.
Ich konnte Ihn nicht ansehen, ich schämte mich zu sehr. So sah ich zu wie er sein nasses
Glied wegpackte und ich stand immer noch mit nacktem Unterleib vor ihm.
Ich zog den Rock herunter und stürmte aus der Toilette.
Wohin? - Zum Tisch, "denn ohne zu bezahlen geht man nicht" - so war ich gestrickt.
Immer an die Regeln halten.
Als ich mich setzte, spürte ich das ich meinen Schlüpfer vergessen hatte. Wieder diese
Scham. Meine Schamhaare waren naß und sein Samen hatte sich auch auf meine Beine verteilt. So hätte ich mich auch nicht mehr getraut das Lokal allein zu verlassen, denn
ich fühlte mich so nackt, nackt wie noch nie in meinem Leben.
Er kam wieder an den Tisch und lächelte. Doch als er mein feuerrotes Gesicht sah, verging das Lächeln, denn er merkte wohl was mit mir los war.
Liebevoll wirkte es als er sagte das es ihm leid täte und ich so hinreißend sei das er nicht anders gekonnt hätte und das er sonst nie so sei.
Hilfe suchend sah ich ihn an, aber ich konnte Ihm doch nicht sagen das ich hier nackt saß,
überall mit seinem Sperma beschmiert. Auf die Toilette wollte ich auch nicht mehr, das war mir zu peinlich.
Er bemerkte meinen Wunsch zu gehen, bot mir an mich nach Hause zu bringen und zahlte.
Das alles wirkte auf mich versöhnlich, als wir im Auto saßen. Etwas Erregung war geblieben
und die Nacktheit an die ich mich schon gewöhnt hatte, steigerte diese wieder.
Schnell war er wieder mein Galan, der auch bei mir übernachtete, mit mir duschte, morgens mit mir frühstückte und wieder der Liebste aller Lieben war.
Da die Feier Freitagabend gewesen war hatten wir das ganze Wochenende bis er wieder
zu Kundschaft mußte.
Er bettete mich auf Rosen, doch Nachmittags sollte ich sein wahres Gesicht sehen.
Schnell landeten wir wieder im Bett und es begann wie ich es mir eigentlich vorgestellt
hatte, zärtlich und verschmust.
Bis zu dem Moment in dem er über mich kam.
Ich war bereit und naß, denn ich hatte noch keine Erfüllung seit gestern, aber immer wieder hatte er mich mit seinen Zärtlichkeiten in Wallung gebracht. Ich lag nackt mit offenem Schoß
vor ihm, doch er zog meine Beine vor seine Schultern und drang endlich mit einem Stoß in mich ein. In dieser Stellung war ich ihm schutzlos ausgeliefert, das wollte ich nicht, und doch kam ich nicht dagegen an.
Er zog sich wieder aus mir heraus, ich fühlte mich leer, sah zu ihm auf, und wollte ihn wieder
spüren.
Was ich als nächstes spürte war die Hölle. Er drang in meinen Anus ein, ich spürte sein Glied wie eine Eisenstange in meinen Darm rutschen.
Das war so brutal. Zusammen mit meinem Schrei schossen mir die Tränen des Schmerzes
in die Augen.
"Du Schwein, ich hab noch nie.............": war alles was ich schluchzen konnte.
"Du Schwein? Willst du mich beleidigen?".
Er legte einen Arm unter meinen Kopf und zog mich auf sich zu. Auge in Auge
mußte ich sein Grinsen ertragen als er sein Glied mit kreisenden Bewegungen immer
tiefer in meinen Darm schob. Ich hörte mein Wimmern. Wie tief ging das? Zerriß er
mir was?- Gehässig schob er sich komplett in mich. Um dann, als alles drin war zu
sagen: "So, ich bin also der erste der dich in den Arsch fickt! Deswegen bist du so eng.
Aber das ändert sich".
Ich spürte durch den Schmerz, wie sich sein Penis durch seine kreisenden Beckenbewegungen
in mir bewegte. Es war als rühre er meinen Unterleib um, als stehe der Pfahl quer in meinem Bauch. Dann lies die Pein langsam nach und er begann mit langen Stößen zu ficken.
Ich spürte das er jetzt wie geschmiert in mir rutschte.
War das mein Blut? Hatte er mich verletzt? Alles verkrampfte sich.
Mein zuckender Schließmuskel brachte ihm seinen Abgang, denn mit einem starken Ruck schob er sich wieder komplett in mich um dann zuckend zu verharren und ich spürte sein Sperma in mich spritzen.
Nach endlos langem Verharren zog er seinen erschlafften Stachel aus meinem Fleisch.
Er stieg von mir ab. Meine zitternden Beine streckten sich von mir und etwas floß
aus meinem tauben Anus. -Blut? Samen?. Ein ekliges glitschiges Gefühl.
Ich fühlte mich mißbraucht, verletzt und beschämt.
War das eine Vergewaltigung?
Nein - ich hatte ich hatte ihn ja noch eingeladen mich zu benutzen. Wie immer war ich
selbst Schuld an dem was mit mir passierte.
Grinsend schaute er auf mich herunter und dann auf seinen Penis.
Ein Schritt und ich hatte das Ding vor dem Mund. Nein das würde ich nicht tun, komme
was da wolle. Er ahnte das wohl, denn er packte mich an den Haaren und zerrte mich ins
Badezimmer vor das Becken.
Ich konnte nicht mehr denken. Wasch meinen Schwanz wurde ich angeherrscht.
Das tat ich auch. Während ich das Ding mit Wasser und Seife säuberte wurde es unter meinen
Händen wieder steif. Mir schwante fürchterliches. Würde er noch mal?
als ich einen Blick in sein Gesicht wagte wurde mir klar das es noch nicht zu Ende war.
Er sah sich im Bad um, nahm dann eines meiner Parfümfläschchen das die Form einer
Zitrone hatte. Mit der andern Hand hielt er mich an den Haaren vorgebeugt am Becken
Dann drückte er das Parfümfläschchen in meine Handcreme. Als nächstes spürte ich es an meinem Anus. Mir standen alle Haare zu Berge. Ich spürte den Widerstand meines Polochs
Das war zu dick- das konnte nicht gehen, das würde er nicht tun, oder?
Mit einem stechenden Schmerz flutschte es in mich, weil er mit brutaler Kraft drückte
bis mein Unterleib gegen das Waschbecken lehnte und ich nicht ausweichen konnte.
Der Schmerz wich einem dumpfen Druck innen, einem Völlegefühl.
Nicht genug damit, er setzte an und schob sein Glied hinterher, drückte das Teil damit immer
tiefer in mich, mein Magen drehte sich um und mir wurde schwindelig. Wie durch Watte
spürte ich wie es immer tiefer und tiefer glitt.
Erst als ich seinen Bauch an meinen Backen spürte hörte es auf.
Als er seinen Pfahl aus mir zog sackte ich zusammen.
Er wusch sich und zog sich an. Ich lag währenddessen kraftlos im Badezimmer.
Auf dem Weg zur Türe meinte er nur :"Viel Spaß damit, und vergiß mich nicht!".
Als sich die Tür hinter ihm schloß wurde ich wieder lebendig, rief im nach das er ein gemeines Schwein sei. Aus Angst das er wieder kommen würde wollte ich die Türe
abschließen, doch ich fand die Handtasche mit dem Schlüssel nicht wieder.
Erschöpft sank ich auf das Bett und fühlte immer noch das Fläschchen in mir.
Mein geschundener Körper meldete sich.
Es war alles so ekelhaft. Als ich endlich meinen Ekel überwunden hatte untersuchte ich
mit fahrigen Fingern meine hintere Öffnung. Es war kein Blut an meinen Fingern.
Das Loch fühlte sich weich und offen an. Wieder faßte ich mir ein Herz und steckte einen Finger hinein doch das Fläschchen konnte ich nicht fühlen. Panik machte sich breit, wie sollte
ich es heraus bekommen? Es war zu tief. Ich wankte zur Toilette und versuchte es auf normalem Wege heraus zu pressen. Doch es lag wie ein Klumpen in meinem Magen.
Was nun? - mein Frauenarzt? Krankenhaus? Eine Freundin?
Nie. Diese Peinlichkeit würde ich nie überstehen.
Ich hockte mich mit dem Rücken an die Wand, versuchte mich zu entspannen, massierte meinen Bauch, versuchte es nach unten zu schieben. Ich glaubte das Fläschchen unter meiner
flachen Bauchdecke mit den Fingern zu spüren, wie es langsam nach unten rutschte.
Nach einer Ewigkeit spürte ich einen Druck am Schließmuskel als müsse ich mich entleeren.
Doch so sehr ich auch preßte, es kam nicht heraus.
Ich nahm die Dose mit der Handcreme vom Beckenrand, und schmierte mir den Finger ein. Dachte an nichts um mich zu entspannen, dann schob ich in der Hocke den Finger durch den
Schließmuskel.
Endlich berührte ich es, das erleichterte mich. Doch es drückte mit der abgeflachten Seite nach unten und rutschte vor meinem Finger weg, wie sollte ich es herausbekommen?
Vor dem was ich nun zu tun hatte graute mir.
Ich griff einen Handspiegel, legte ihn unter mich und versuchte es nochmals mit pressen.
Doch ich sah nur wie sich der Muskelring nach Außen drückte, keine Spur von dem Teil.
Da legte ich die Spitzen von Daumen, Zeigefinger und Ringfinger aneinander, tauchte
sie in die Handcreme und setzte sie so an meinen Anus. Die andere Hand legte ich auf den Bauch und drückte wieder nach unten. Dabei drang ich mit den Fingern vorsichtig ein.
Dies beobachtete ich im Handspiegel. Da ertastete ich die Flasche mit meinen Fingerspitzen, nachdem ich die Finger halb hinein geschoben hatte.
Nun kam der nächste Teil; um die Flasche zu fassen mußte ich jetzt die Finger spreizen und tiefer schieben. Im Spiegel sah ich wie ich immer weiter aufging, doch es riß nichts und es schmerzte kaum, da ich mich bewußt entspannte.
Erleichterung als sich meine Finger um die Flasche legten und ich sicher war das sie
mir nicht mehr entgleiten würde.
Da war der schlimmste Teil. Ich mußte Flasche und Finger gleichzeitig durch meinen
Schließmuskel ziehen. Jetzt! Ich zog und sah im Spiegel wie der Muskel sich bis zum zerreißen dehnte und hervor trat. Ich keuchte und blickte wie fasziniert unter mich, in den
Spiegel, um den Schmerz zu ignorieren.
Alles flutschte heraus. Erleichtert sackte ich zusammen. Später schaffte ich mich unter die Dusche um dann in einen bleiernen Schlaf zu fallen.
Es war Sonntagmittags als ich wieder erwachte. Ich hatte Muskelkater im Schritt wie
nach dem Schlittschuhlaufen, siedend heiß fiel mir alles wieder ein. Werner, der Analsex
wieder Willen, meine Selbstbehandlung und ich schämte mich.
"Nie wieder!": schwor ich mir, den Rest des Tages verbrachte ich mit Selbstmitleid.
Warum immer ich, fragte ich mich.
Montag morgen meldete ich mich krank und nahm eine Woche Urlaub, denn unter Menschen wollte ich nicht, auch nicht zum Arzt.
Ich konnte vor Muskelkater nicht aufrecht gehen, und war mir sicher das jeder wußte was mit mir passiert war.
Immer wieder befühlte ich meinen Schließmuskel, doch er blieb so weit und offen schien es mir, würde ich meinen Stuhl noch bei mir behalten?
So intensiv hatte ich mich noch nie um meinen hinteres Loch gekümmert.
Erst Mittwoch wollte ich mal wieder vor die Tür, da ich langsam wieder Appetit bekam aber
nichts im Kühlschrank war.
So bemerkte ich auch wieder das meine Handtasche mit meinem Schlüssel dem Terminplaner und allem anderen weg war. So sehr ich auch suchte, hier fand ich die Tasche nicht.
Blieb also nur die Kantine, Werners Auto oder das italienische Restaurant.
Werner anrufen? - Nie.
In der Firma nachfragen? - Frühestens Montag.
Das Restaurant? - Peinlich.
Ich nahm meinen Ersatzschlüssel und ging einkaufen.
Ich trug Jeans und Pulli, gut aussehen wollte ich nicht mehr.
Nur um wieder einem Kerl zu gefallen der sich dann rücksichtslos an mir bediente? -Nie.
Zu den Lebensmitteln legte ich noch eine Flasche Wein, denn ich wollte mir Mut antrinken um im Restaurant nach meiner Tasche zu fragen.
Die Zeit verstrich und zurückgezogen beleckte ich meine Wunden, die seelischen wie die
körperlichen. Seltsamer Weise verloren die Ereignisse an Schrecken. Nur meine Schwäche
und Hilflosigkeit den Situationen gegenüber machte mir zu schaffen.
Körperlich ging es mir besser, denn mein geschundener After bereitete mir keine Schmerzen
mehr, doch der Muskelring kam mir immer noch so weit vor. Ich konnte das jedoch nicht mit
Sicherheit sagen, denn nie hatte ich mich vorher darum gekümmert wie eng oder weit ich da bin.
Nur Werners Worte: "So, ich bin also der erste der dich in den Arsch fickt! Deswegen bist du so eng. Aber das ändert sich", gaben mir den Zweifel nicht mehr wie vorher zu sein.
Vor allem der letzte Satz machte mir zu schaffen.
So verging die Zeit.
Werner wollte ich nie wieder sehen. Auf der Arbeit konnte ich ihm aus dem Weg gehen, denn
unsere Außendienstler kommen nur Freitags und ganz selten Montags in den Betrieb.
Und wenn, dann sind sie nur im Bereich Verkauf und so gut wie nie in der Kantine.
Meine Pause würde ich nicht in der Kantine verbringen, das war klar.
Und solange ich aus meinem Bereich Einkauf nicht raus ging gab es keine Veranlassung
mit jemand in Kontakt zu kommen mit dem ich es nicht wollte.
So fühlte ich mich Montag recht selbstsicher, denn ich hatte alles unter Kontrolle.
Es begann ein ganz normaler Arbeitstag, bald war ich ganz die alte.
Ich klemmte mich um 9:00 ans Telefon und horchte mal beim Küchenpersonal der Kantine nach ob eine Tasche abgegeben worden sei - Fehlanzeige.
Neugierig fragte Gabi ob ich was vermisse.
Das war es was ich so hasse an ihr, diese ewige Neugier, denn es fiel mir immer schwer
bohrenden Fragen aus dem Weg zu gehen.
Kurz angebunden sagt ich ja. Beleidigt verkniff sie sich jede weitere Frage.
Das wollte ich auch nicht, aber das war jetzt unwichtig .
Denn nun blieb mir nichts anderes als auch noch in dem Restaurant zu fahnden.
Telefonisch war es nicht möglich, denn ich wußte weder den Namen noch die Straße.
Zum Glück hatte ich den Wein Zuhause. Also nahm ich mir für den Nachmittag einen
Restaurantbesuch vor.
Endlich Mittagspause. Versöhnlich fragte ich Gabi ob sie mit mir Mittag im Bistro mache.
Auf dem Gang trafen wir noch Kollegen an der Kaffeenische, "......echt, auf der Toilette und
auch Daheim......" war ein Gesprächsfetzen den ich aufschnappte bevor uns die beiden
bemerkten und grüßten.
Später würde ich mich noch daran erinnert werden, doch jetzt war es banal.
Im Bistro bei einem Snack wurde Gabi wieder neugierig, doch diesmal wollte ich sie nicht wieder enttäuschen. Aber als sie nach Werner und mir fragte wich ich aus indem ich log,
das er mich nur nach Hause gefahren habe.
Also war anderen doch aufgefallen das sich zwischen Werner und mir was abgespielt hatte.
Das war mir unangenehm. Zum Glück war unsere Pause bald zu Ende und ich hoffte das Gabi soviel Takt haben würde mich nicht länger mit diesem Thema zu nerven.
So machten wir uns auf den Rückweg zum Büro, wie alle Mitarbeiter mit dem "Mahlzeit" auf
den Lippen. Viele, gerade Männer aus meiner Abteilung guckten mich dabei lächelnd an, mit einer mir fremden Aufmerksamkeit.
So war ich froh als wir die Bürotüre erreichten und aus dem Trubel der Gänge heraus waren
denn im stillen hatte ich auch Furcht gehabt doch noch Werner zu begegnen.
Aber nichts der gleichen passierte. Also bildete ich mir doch vieles nur ein.
Denn eine Sorge war gewesen wie es auf der Arbeit sein würde, ob Werner da sei, denn ich hätte nichts zu antworten gewußt.
So ging die Arbeitszeit herum, und zu Feierabend machte ich mich auf dem schnellsten Weg
nach Hause. Doch unterwegs wurde ich von einem Mitarbeiter angesprochen.
Ob ich schon was vorhabe fragte er mit einladendem Lächeln.
Er wirkte schmierig mit dieser plumpen Art der Anmache. Pampig antwortete ich mit Ja und
machte mich mit dem Gedanken kein Freiwild zu sein wieder auf den Weg, denn ich hatte ja noch was vor.
Ein schnelles Abendessen, 2 Gläser Wein dazu, etwas Deo unter die Arme und ich fühlte mich stark genug bei dem Italiener nach meiner Handtasche zu fragen.
Dies war mein nächster Weg. Mit dem Taxi, ein Auto brauchte ich in dieser Stadt ja nicht,
denn hier in Köln erreichte ich fast alles mit der Straßenbahn oder dem Zug.
Manchmal etwas umständlich, aber ich hatte ja meist Zeit oder einen Freund oder auch
Gabi, die ja ein Auto hat.
Angekommen sagte ich dem Taxifahrer das er warten solle, doch ich sah das dies Lokal erst um 19:00 öffnen würde, das bedeutete noch eine viertel Stunde warten.
So bezahlte ich ihn, mit der Bitte mich in einer halben Stunde wieder abzuholen.
Ich stieg aus und rüttelte nach ein paar Minuten mal an der Tür, die war nicht verschlossen.
Also ging ich hinein, der Wirt war hinter der Theke zugange und blickte auf.
Dann lächelte Er mich mit der Frage was er für mich tun könne an.
Ich fragte ob vergangenen Freitag eine Tasche gefunden worden sei, denn ich vermisse meine.
Da lächelte er breit und nickte. Er griff unter die Theke und stellte meine Handtasche auf den
Tresen, hielt sie am Riemen und fragte grinsend nach einer Belohnung.
Ich wollte zu meiner Börse greifen, doch er winkte nur ab. Er beugte sich zu mir herüber und fragte leise ob ich nicht auch mit ihm mal auf Toilette gehen wolle.
Ich wurde feuerrot, und sah das wir beide alleine waren. Ich faste mir ein Herz und riß an meiner Tasche, als ich sie hatte rannte ich los, ich wollte nur weg.
Ich hörte noch sein Lachen hinter mir und rannte immer weiter als ich aus dem Lokal war.
Ich schämte mich wie verrückt, doch ich bewunderte mich auch für den Mut; nicht dumm da zustehen und mir von diesem Widerling das antun zu lassen was ihm vorschwebte.
Wollten denn alle Männer mich zum Freiwild machen? War ich nur für das eine gut?
Endlich hatte ich mich mal gewehrt, so holte ich mein Selbstbewußtsein zurück.
Das ich mich selbst betrog wurde mir nicht klar, denn wenn ich nicht hätte weglaufen
können, hätte ich mir auch dies antun lassen und still hingenommen.
Aber dies wurde mir nicht deutlich, ich hielt mich für toll.
Vielleicht lag es ja am Wein, ich hatte noch nie viel vertragen. - Egal.
In dieser Hochstimmung kam ich erschöpft Zuhause an, unterwegs war ich dann in die
nächste Straßenbahn gestiegen.
Und ich nahm mir gleich die nächste Hürde vor.
Um die Ungewißheit wegen meines Afters los zu werden beschloß ich einen Termin bei meinem Gynäkologen zu machen, in der Hoffnung das wenn da etwas nicht in Ordnung war
es ihm sicher auffallen würde, da er gelegentlich auch von hinten abtastete.
Danach zu fragen hätte ich mich nie getraut, selbst volltrunken nicht. Der Routinebesuch stand sowieso an und auch ein neues Rezept für die Pille war fällig, also würde es gar nicht
auffallen das ich auf der Matte stand (So war ich halt, nur nicht auffallen).
Auch wenn ich nicht gern auf den Stuhl kletterte war ich jetzt doch um diese Möglichkeit froh. Es war mir stets peinlich so vor einem Mann zu liegen, doch eine Frau war noch viel schlimmer.
Meine Mutter hatte mich während meiner Pubertät zu ihrer Frauenärztin geschleppt, die
als ich so ängstlich während der Untersuchung war, anherrschte: "Sei nicht so zimperlich ,Kleines, es gibt Schlimmeres". Ich wollte gar nicht wissen was es Schlimmeres gab.
Jeder Besuch bei Ihr war wie eine Folter für mich. Deswegen hatte ich mich auch nie so sonderlich für meinen Körper dort unten interessiert. Die Pille bekam ich von ihr nicht,
dazu sei ich noch zu jung meinte sie einfach und wühlte grob in meinem Unterleib, was sie
Gebärmutter abtasten nannte. Ich vermute bis heute, das Sie mich entjungfert hat, denn mein erster Akt bereitete mir keine Schmerzen, nur Angst vor der Schwangerschaft.
Auch das passierte auf einer Party ohne das ich es wollte, nur der Junge mit dem ich dort war
wollte es.
Sobald ich Selbstversicherte war suchte ich mir also einen eigenen Frauenarzt, dem ich auch bis dato treu war.
Mit dem Vorsatz machte ich mich fertig zu Bett zu gehen. Ausziehen und duschen wie im Tran, denn der Wein wirkte immer noch. Und schon lag ich in meinem warmen Bett.
Alles ging mir nochmals durch den Kopf.
Eigentlich war ich ja nicht verklemmt, ich sehnte mich nach erfülltem Sex, aber nicht so!
So platt und nur auf das rein körperliche konzentriert. Ich konnte einfach nicht verstehen warum Werner mich überhaupt dahinten nehmen mußte. Vorne wäre es für mich sicher
schön geworden. Ich stellte mir das Gefühl seines Gliedes in mir noch mal vor, wie er auf der Toilette in mir war. Es hätte alles so schön sein können. Er war ein ansprechender Mann.
Mit 32 wollte ich nicht mehr alleine Leben, hatte etwas Angst keinen mehr abzubekommen.
Sicher paßte er gut zu mir . Nur die schamlose Art, und die Rücksichtslosigkeit!
So träumte ich ihn mir als Romeo zurecht.
Es war das erste Mal seit dem das ich wieder an seinen attraktiven Eigenschaften dachte.
Auch durch den Wein kam erstmals wieder Verlangen in mir auf.
Ich legte mich auf die Seite und schnell war meine Hand unter meinem Nachthemd und ich rieb an meiner feuchten Lust, was mir überraschend die erste Erfüllung brachte, ich spürte die sich verstärkende Nässe und das rhythmische Anspannen meines Schließmuskels im Takt der Scheidenmuskeln während des Orgasmus.
Während ich mich noch zu einem zweiten brachte indem ich schneller rieb, legte ich meine Hand auf meinen hübschen Po und langsam einen Finger auf den Anus, denn es fühlte sich anders an. Ich wollte wissen ob da was passierte.
Ein verruchtes Gefühl beschlich mich. Uhhiii, so heftig war meine Ekstase lange nicht wie bei diesem zweiten Orgasmus.
Hatte ich dabei gestöhnt? - Selbstbefriedigung war ein Tabu, wie so vieles in
meiner Jugend. Klammheimlich hatte ich es Nachts getan, wenn ich sicher war das alles schlief. Gestöhnt hatte ich dabei nie. Schon aus Angst erwischt zu werden nicht.
Das Sex so stark sein kann wußte ich nur aus Gesprächen die ich unter Kichern mit Freundinnen geführt hatte. Und von Holger, als er mal meinte ich sei wie ein Brett unter ihm,
ganz anders als andere Frauen die er erlebt hatte.
Den hatte ich ja abgeschossen als er mit seinen Abartigkeiten anfing.
Ich wischte mich im Bad unten trocken. Denn es störte mich das ich soviel Flüssigkeit absonderte, das war mir auch bei dem Sex mit Männern so peinlich, doch meist brachten sie mich nicht dazu so heftig zu reagieren. Was würden die denken wenn ich so reagierte? - Sicher das ich gepinkelt hätte.
Entspannt durch beiden Orgasmen schlief ich ein und die Gedanken ließen mich los.
(Aus heutiger Sicht muß ich über meine damalige Naivität lachen, aber so war ich halt
seinerzeit, ein Kind im Körper einer Frau, mit den Bedürfnissen und Sehnsüchten einer
einer Erwachsenen und der Moralvorstellung des Mittelalters in der Seele eines Kindes.)
Der Alltagstrott hatte mich wieder, ein Tag wie der andere Zuhause - Arbeit
und zurück.
Dienstag in der Kaffeepause, als Gabi mich mal allein lies, rief ich meinen Frauenarzt an und vereinbarte einen Termin. Zur Routineuntersuchung sagte ich. Donnerstag kommender Woche um 9:00 vereinbarte ich mit der Assistentin.
So blieb mir die Ungewißheit, aber meine Sorge war weniger geworden, denn es fühlte sich zwar alles etwas anders an, doch nach und nach hatte ich mich daran gewöhnt. Auch die
Erfahrung der letzten Nacht beruhigte mich.
Noch zwei Mal fragte Gabi im Laufe der Woche nach Werner, aber ich wich ihr aus.
Ab und zu wurde ich von Mitarbeitern die ich kaum kannte angesprochen, plumpe
Annäherungsversuche wie mir schien. Ich ging nicht darauf ein, denn die Erfahrung
mit Werner war noch nicht vergessen.
So sehr ich mir auch einen Partner wünschte, das war es mir nicht wert.
Mittwoch mitten in der Erledigung meiner Korrespondenzen wurden Gabi und ich von meinem Telefon aufgeschreckt, selten wurde bei uns angerufen.
Wie üblich ging ich dran und meldete mich mit dem vollen Firmennamen, denn ich konnte
sehen das es ein externer Anruf war. Dank sei ISDN! - sicher ein Zulieferer.
Es war Werner. Ich hatte vergessen das es ihm ein leichtes war mich im Büro anzurufen.
Ich überlegte, einfach auflegen? - Ging nicht dann hätte Gabi mich gelöchert.
Ich tat also so als sei es ein Zulieferer.
"Nun, wie geht es dir, ist dir dein erster Arschfick gut bekommen?" - "Nein" antwortete ich.
"Hast du deine kleine Erinnerung noch lange drin gehabt?" - "Nein" antwortete ich.
"Nicht so wichtig, ich kümmere mich schon noch um dich. Wie wäre es Freitag mit einem kleinen netten Essen, etwas Fickfleisch mit Beilage. Anschließend etwas Samen zum Nachtisch für dich". Ich merkte wie ich feuerrot wurde, ich verstand was er meinte. Wie gebannt lauschte ich. Wie konnte er nur glauben das ich mich nochmals auf ihn einließ.
" Nein leider können wir da nichts für Sie tun!" endlich hatte ich eine Antwort gefunden.
Obwohl wir durch das Telefon getrennt waren machte ich mir aus Angst vor ihm fast in
die Hose. Wie sollte ich ihn bloß loswerden?
"Aber ich kann was für dich tun, ich werde mich um dich kümmern. Du gefällst mir.
Deine hübsche Larve hat mich überzeugt das du die ideale Getreue für mich bist.
Mach dir keine Sorgen mehr, alles wird gut werden": sagte er überzeugt.
Ich konnte mir auf das alles keinen Reim machen. Er legte auf. Mich beschlich ein Unbehagen. Ich sprach in den Hörer: "Ja bitte, tun Sie das." und legte auf.
Zum Glück konnte er das nicht mehr hören.
Gabi fragte mich was gewesen sei, ich wirke ja völlig verstört. Ich sagte es sei ein barscher
Zulieferer der sich wegen einer falschen Rechnung beschwert habe. Der sei halt sehr
ungehalten gewesen, und wolle sich nun bei der Geschäftsleitung beschweren.
Sie fragte nicht weiter. Worüber ich froh war, ich mußte erst meine Fassung wiedergewinnen.
Ich hatte nicht damit gerechnet das er mich nochmals belästigen würde, das war ich von keinem Ex gewöhnt.
Was sollte ich bloß tun? -Am Freitag würde er sicher im Hause sein, wie die meisten
vom Außendienst. Sollte ich mich wieder krank melden? - Nein das ging nicht.
Ich würde ihm aus dem Weg gehen.
Hierher würde er bestimmt nicht kommen. - Oder? Ich wollte das nicht zu Ende denken.
Bilder aus meiner Jugend schossen mir durch den Kopf, wie sich meine Mutter von den Männern immer alles gefallen lies, das Gemecker über das Essen, über ihr Aussehen, und das
alles weil sie nicht alleine sein wollte mit mir. Selbst als einer sie in das Schlafzimmer zerrte
und sie nahm, obwohl die Türe offen war und sie wußte das ich das hörte, tat sie so als sei nichts gewesen, nachdem er sie wieder heraus gelassen hatte, nur das sie sich vor mir schämte
konnte ich an ihrem Verhalten und dem roten Kopf und dem gesenkten Blick mit dem sie mir mein Abendessen auffüllte merken.
Er kam aus dem Schlafzimmer und faßte ihr unter den Kittel. Sie hielt still, und wagte nicht mich anzusehen, bald bekam sie zitternd einen Orgasmus, so schien es mir. Wir schämten uns beide. Danach setzte er sich zu mir an den Tisch als sei nichts gewesen, lies sich von ihr auch das Essen auffüllen und wischte seine Finger am Küchenhandtuch trocken.
Er verließ Sie erst nachdem er Sie leid war.
Und da heulte sie ihm noch nach.
So wollte ich nicht enden.
Ich schob die Gedanken auf Seite indem ich Gabi fragte ob Sie nach der Arbeit mit zum
Friseur ginge, dort quatschten wir sonst miteinander während sich eine von uns die Haare
machen lies. Aber Sie hatte heute keine Zeit. Da wurde mir bewußt wie allein ich doch war.
Das machte mich traurig.
So verging auch dieser Arbeitstag und nach Feierabend fuhr ich sofort heim legte mich ins Bett und versuchte zu lesen um zu vergessen, aber mein Selbstmitleid lies mich nicht los.
Traurig schlief ich ein.
Donnerstag war voll mit der Furcht vor Freitag, immer wieder versuchte ich mich zu beruhigen, das sich Werner nicht hier auf der Arbeit wagen würde mich zu belästigen.
Und nahm mir vor morgen keinen Schritt allein zu tun.
Nachmittags fand ich einen Brief in meiner Post, wo sonst nur Rechnungen waren.
Der Brief begann mit: "Hallo Getreue". Unterschrieben war mit: "Dich dominierend, dein Herr"
Das Telefonat fiel mir wieder ein, der Brief war von Werner.
Was sollte ich davon halten? -Schon die Sprache war mir fremd. Unbehagen ergriff mich.
Ich warf den Brief weg, doch meine Neugier war da.
Ohne das es mir auffiel hatte sich Werner in mein Leben geschlichen, war mein Lebensinhalt.
Nun kannte ich ihn eine Woche und doch drehte sich alles um ihn, auch wenn er nicht da war.
In der Wohnung machte ich mir was Eßbares und mich frisch.
Fernsehen und schlafen brachte mich zum neuen Tag. Freitag - endlich Wochenende, aber
war da nicht Werner in der Firma? - Wir werden sehen dachte ich so bei mir.
Es war wie bei der Maus und der Schlange, gebannt harrte ich der Dinge die da kommen,
hoffte das beste und war doch Opfer.
So saß ich dann nach der üblichen Morgenprozedur im Büro und konnte den Feierabend nicht erwarten. Gabi saß mir gegenüber und erledigte die Dinge der ersten Etappe, bis zur Kaffeepause. Ich konnte mich einfach nicht auf meine Arbeit konzentrieren vor Aufregung.
Es lag etwas in der Luft.
Ich wollte mir einen Kaffee holen, schnappte mir meine Tasse und machte mich auf den Weg zur Kochnische auf dem Flur. Da stand er mit zwei meiner Kollegen, jetzt konnte ich nicht mehr ausweichen, die Tasse in der Hand. Also stellte ich mich zu den Dreien, um schnell einen Kaffee zu bekommen und dann wieder zu verschwinden. Mir war übel und die Knie zitterten. Die beiden traten etwas zur Seite, und ich mußte zwischen ihnen durch um dann vor ihm zu stehen. Die Kaffeemaschine war leer. Also mußte ich neuen aufsetzen. Ich stand direkt neben ihm und tat so als sei er nicht da. Ich roch sein Rasierwasser und spürte seine Kraft und die Gelassenheit, mit der er mich ansah. Seine Blicke brannten.
Die Drei nahmen ihre Unterhaltung wieder auf als sei ich gar nicht da. Es ging wohl noch um die Weihnachtsfeier. Ich versuchte den Kloß in meinem Hals los zu werden.
Da hörte ich seine angenehme Stimme sagen: "Es war wundervoll, noch nicht mal eine halbe Stunde und ich hatte sie vor dem Rohr, hab mich ausgetobt, und mußte nicht mal bis zum Bett warten. Sie war so was von geil auf mich das ihr der Saft schon die Beine runter lief.
Später wurde es noch besser. In gewisser Weise war ich da ihr Erster."
Lachend legte er seine Hand auf mein Hinterteil und meinte noch: "Wie ihr seht kann sie sogar Kaffee kochen. Ihr habt da eine Perle in der Abteilung. Aber nun ist sie meine. Pech gehabt Jungs."
Das Gelächter schallte mir in den Ohren und die Blicke der beiden brannten auf mir.
Ich konnte die Tränen nicht zurück halten. Ich lies alles stehen und liegen, rannte zur Toilette auf dem Gang, kriegte dort Panik das er mir folgen würde und schloß mich ein.
"Alle wußten es, er hatte mich zu "So Einer" abgestempelt!".
Ich wurde hysterisch, denn meine Welt brach zusammen. Ich wollte nie wieder hier raus.
Hätte ich mich doch nur nie von ihm so beeindrucken lassen.
Nach einer Ewigkeit faste ich mich einigermaßen und schaute auf den Gang, sie waren weg.
Ich schlich zu meinem Büro, wo mir Gabi entgegen kam und meinte das sie sich schon Sorgen gemacht habe und das unser Abteilungsleiter mit mir sprechen wolle.
Ich ging erst mal mit ihr rein, ich mußte mich wieder setzen, nahm das alles denn kein Ende?
Da sah ich es. Auf meinem Schreibtisch lag mein Schlüpfer aus der Kneipe, mit einer Karte
auf der stand: "Vielen Dank für den netten Abend, Werner."
Im Schritt des Slips konnte ich noch meine eingetrocknete Feuchtigkeit sehen.
Gabi lächelte mich an: "Das mit Werner hättest du mir ruhig erzählen können, wir sind doch
Freundinnen und alle anderen wußten es Eh schon!" Es wirkte sehr hämisch.
Ich warf alles in die Handtasche und schämte mich noch mehr. Ich hatte nicht mal mehr die Kraft für eine Ausrede. Da klingelte auch noch das Telefon. Es erlöste mich aus dem Chaos.
Es war mein Abteilungsleiter, der mich umgehend für ein Gespräch sehen wollte.
Also machte ich mich auch noch auf diesen Weg, ohne zu ahnen was da noch auf mich zu kam.
Er merkte mir an, das ich aufgeregt war als ich eintrat, denn er kam auf mich zu und deutete
auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch, nahm mich am Arm drehte den Stuhl etwas zur Seite, schob mich hinein und meinte: "Entspannen Sie sich erst einmal"
Dabei trat er hinter den Stuhl und nach einer kurzen Pause meinte er nur das er es sehr bedauern würde, mit mir über ein so heikles Thema sprechen zu müssen.
Ich war immer noch ahnungslos. Bis ich den Namen von Werner hörte.
Erst jetzt hörte ich wieder genau hin. Nach den Ausführungen wie: So geht das nicht, nicht dulden können, bekannt im Personalbüro, sein Ansehen, das Ansehen der Abteilung,
wie ein Lauffeuer............., bis zu dem Moment als er die Katze aus dem Sack lies.
Mit der Forderung mich nicht zu zugeknöpft zu zeigen, bot er mir an, sich für mich zu verwenden.
Ich war sprachlos, da schob er einfach von hinten seine Hand in meinen Pullover faßte unter meinen BH und quetsche meine Brust. Keuchte dabei: "Komm mach es mir, du geiles Luder." Von der Seite hielt er mir sein übelriechendes Glied vor den Mund.
Ich übergab mich auf seine Hose, Erbrochenes lief sein Hosenbein herunter.
Er schlug mir mit der flachen Hand in den Nacken und schrie: "Du verdammte Schlampe,
ich mach dich fertig, las dich hier nicht mehr blicken." Ich war am Ende, wie im Traum wankte ich in mein Büro, griff meine Handtasche und machte mich auf den Heimweg.
In der Straßenbahn sah ich nur noch einen Ausweg, die Kündigung.
Dort würde ich nie wieder hingehen.
Kaum war ich zur Türe hereingekommen klingelte das Telefon, natürlich war es Werner.
Der meinte: "Schön das du mir treu bist, ich weiß schon alles. Mach dir keine Gedanken,
du weißt ja das ich mich um dich kümmern werde." lachend legte er auf.
Ich schlich mich unter die Dusche, wo ich den Schmutz den ich fühlte, abzuwaschen wollte.
Im Bademantel hockte ich mich vor den Fernseher, flößte mir den Rest der Weinflasche ein
die noch offen im Kühlschrank war. Es ging mir erst besser als ich betrunken war.
Ich wollte vergessen. Doch immer wieder fiel mir Werner ein, der mir das alles ja eingebrockt hatte. Warum, fragte ich mich. Jetzt wäre ich bereit gewesen alles zu tun damit er mir das nicht angetan hätte. Was sollte nur aus mir werden? Warum machte er das mit mir?
Was plante er als nächstes? -Wieder wurde mir bewußt wie allein und hilflos ich war.
Voller Selbstmitleid schlief ich irgendwann im Sessel ein.
Samstagmorgen wurde ich wach, wie gerädert lag ich halb vor dem Sessel.
Ich mußte Einkaufen - Morgen am Sonntag ist Heiligabend dachte ich mir.
Wie banal, nach dem was mir alles passiert war dachte ich an so was.
Aber ich machte mich auf den Weg, denn das lenkte mich ab von all dem Elend.
Ich kaufte ein. Für Silvester gleich mit. Schnaps, Wein und nur wenig zu Essen.
Ich hätte bis zum 9. Januar Urlaub gehabt, jetzt wollte ich mich vergraben, niemand mehr sehen. Also kaufte ich soviel wie nur ging, um nicht nochmals raus zu müssen.
Die Menschen konnten mir gestohlen bleiben.
Ohne was zu essen schüttete ich mir erstmal einen Wein ein, denn so ertrug sich alles leichter.
Bald war ich beschwipst. Ich machte mir meine Weihnachtsgeschenke: Ich schrieb die Kündigung an die Firma. Und einen verbitterten Brief an Werner, indem ich mich über alles
beklagte was er mir angetan hatte. Dann war ich wieder betrunken.
Abends wurde ich wach, mir fiel bald die Decke auf den Kopf. Das kannte ich. Ein Buch aus meiner romantischen Sammlung, und bald schwelgte ich mit einer der Heldinnen in den
romantischsten Liebesscenen, die mich so kurz vor meinem Eisprung und selig vom Wein alles vergessen ließen und mir meine altbekannten Wallungen brachten.
Ich verzog mich mit dem Buch ins Bett, mein Nachthemd hatte ich mir längst angezogen
und den Schlüpfer gewechselt.
Ich fühlte mich so ordinär als ich mir Erleichterung verschaffte. Allem zum Trotz konnte
ich die Gier nach Lust nicht zügeln. Ich war da Opfer meiner Triebe und verfluchte mich
dafür. Ich blieb auf der Seite mit angezogenen Knien liegen und spürte wie die heiße
Flüssigkeit an meiner Scham abkühlte. So schlief ich ein.
Beim Erwachen spürte ich meine verklebten die Schamhaare und die eingetrockneten Reste
meines Schleims auf meinen Genitalien.
Es war wie ein Kater, ich konnte mir nicht in die Augen sehen.
Mit einem Glas Wein wurde es besser. So torkelte ich durch die Weihnachtstage, voller
Selbstmitleid und auch Wein.
Am 3. Weihnachten machte ich mir meine Geschenke, ich sendete die Kündigung und
den Brief an Werner ab. Als Empfänger hatte ich das Postfach seines Briefes angegeben.
Irgendwie mußte ich dem allem doch entkommen können. Ich wollte seiner Faszination entkommen, um ihr nicht zu erliegen. Er faszinierte mich wirklich, was mir gestern noch nicht hatte vorstellen können war heute wahr.
Er war mein Traummann mit Alptraumverhalten. Wenn ich ihn nur hätte ändern können.
Er sollte mich achten, ehren und lieben wie die Heldinnen in meinen Romanen. Ich wollte nicht das Werkzeug seiner Lustbefriedigung sein.
Zwischendurch klingelte das Telefon, ich ging aber nie ran.
Doch ich fragte mich ob er das war.
Wenn er sich doch nur ändern würde, ich hätte ihm sofort verziehen.
Meine Firma fiel mir wieder ein. Und das ich nun arbeitslos war.
Meine berufliche und meine finanzielle Situation wurde mir klar. Denn vom Amt hatte
ich kein Geld zu erwarten nachdem ich selbst gekündigt hatte.
Ich verschwendete nicht viele Gedanken daran, um mich nicht noch tiefer herunter zu ziehen.
So verbrachte ich den Rest Zeit. Vor dem zu Bett gehen fiel mir der morgige Termin beim
Frauenarzt ein. Ich mußte früh aufstehen um pünktlich um 9:00 dort zu sein.
Um 7:00 klingelte der Wecker. Ich duschte mich um dort sauber zu sein. Dann kleidete
ich mich an. Pullover und Rock, halterlose Strümpfe, um mich dort leichter zu
entkleiden. Es war wie ein Ritual, ich zog mir in der Kabine nur den Schlüpfer aus und
vor dem Stuhl zog ich dann den Rock hoch. Das alles um mich nicht so nackt zu fühlen.
Heute würde ich es genauso halten. Nach einer Tasse Kaffee machte ich mich auf den Weg.
Um 8:45 saß ich im Wartezimmer, erleichtert das ich bald Bescheid wissen würde freute ich mich fast auf die Untersuchung.
Ich wurde aufgerufen, Die Assistentin zeigte mir meine Kabine. Schnell huschte ich hinein,
streifte meinen Schlüpfer herunter und wartete an der anderen Tür aufgerufen zu werden.
Der nackte Unterleib weckte Erinnerungen an den Abend im Restaurant. Irrwitzige Erregung
beschlich mich. Ich konnte es nicht glauben. Ich verdrängte die Gedanken, dachte an die Untersuchung. Mein Körper beruhigte sich wieder.
Dann rief mich der Arzt auf. Ich verließ die Kabine zum Untersuchungsraum hin. Wo
mir der Arzt schon entgegen kam und mir freundlich die Hand reichte.
Wir setzten uns an den Schreibtisch. Nach der Frage was er für mich tun konnte und meinen Antworten schrieb er das Rezept für die Pille aus und wies zum Untersuchungsstuhl.
Ich ging hinüber, rutschte mit dem Hintern auf die Liege und hob dabei meinen Rock hoch.
Dann legte ich mich zurück und schwang die Beine auf die Halter.
Währenddessen hatte er sich seine Handschuhe angezogen und kam herüber um zwischen meine Beine zu treten.
Er stellte die Halter noch höher und weiter auseinander, erst danach schien ich ihm offen genug zu sein. Er zog seinen Hocker heran und setzte sich. Als er die Klappe herunter lies spürte ich wie meine Schamlippen auseinander klafften und meine Öffnung preisgaben. Er schaute sich meine äußeren Geschlechtsteile an, stutzte kurz. Danach legte er eine Hand auf meine Bauchdecke während er mit den Fingern der anderen Hand in meine Scheide fuhr um so meine Gebärmutter abzutasten.
Bei meinem ersten Besuch hatte er mir alles was er machte erklärt, obwohl ich es nicht wissen wollte hörte ich der Höflichkeit halber zu und ärgerte mich das es noch länger dauerte.
Bei späteren Besuchen war ich nach zwei Minuten wieder draußen. Ich ging davon aus das es diesmal nicht anders sein würde.
Dann führte er ein Spectrulum ein, nachdem er es kurz an mein Bein gehalten hatte um mich auf die Temperatur vorzubereiten. Öffnete mich damit und machte einen Abstrich. Ich sah kurz das Holzstäbchen in seiner Hand, das dann zum Labor ging.
Wie beiläufig fragte er ob ich in der letzten Zeit Probleme oder etwas Ungewöhnliches
bei der Verdauung oder dem Stuhlgang verspürt hätte.
Alles in mir schlug Alarm.
Also doch - Werner hatte mich hinten ruiniert. Mit panischer Stimme fragte ich was denn da sei. Er merkte mein Entsetzen und sagte beschwichtigend: "Ich möchte mir das Mal kurz ansehen, aber machen Sie sich keine Sorgen."
Er führte seinen Finger hinten ein um mich abzutasten.
Ich spürte Ihn kaum, doch das beruhigte mich nicht.
Ich sah Ihn an, was ich sonst während der Untersuchung vermied, dachte: "sag doch was!"
Sein Blick ging an mir vorbei wie ins Leere. Ich glaubte zu spüren wie er mit einem
zweiten Finger eindrang. Das alles war so ungewöhnlich das mir himmelangst wurde.
Er meinte: "OK. Das war`s! Sie können sich wieder ankleiden. Ich hörte das klatschen
als er seine Handschuhe abstreifte und sich die Hände wusch. Dann setzte er sich wie sonst an den Schreibtisch, wo er mit mir die Untersuchungsergebnisse besprach wenn ich wieder angezogen war, was hieß das ich meinen Rock herunter zog, sonst hätte ich wieder in die Kabine gemußt, um dann angezogen abermals herein zu kommen.
Diesmal machte ich mir fast in die Hose, ich spürte den Druck in der Blase - der Kaffee?
Nein,- Panik.
"Nun, wie soll ich es sagen?" begann er: "Für einen Befund sind die Ergebnisse nicht ausreichend. Aber ich möchte Sie zu einem Spezialisten überweisen, der Sie dann weiter-gehend untersucht und gegebenenfalls behandelt. Es kann auch ganz belanglos sein."
Mir traten die Tränen in die Augen. Er bemerkte das und wollte mich trösten fragte ob er mir
irgendwie helfen könne. Da platzte die ganze Geschichte aus mir heraus. Wobei ich mich furchtbar vor ihm schämte, und dann daran dachte das ein Arzt wie ein Priester ist.
Nach einer ganzen Weile die er mir zuhörte und die ich brauchte um zur Ruhe zu kommen
sprach er beruhigend auf mich ein:
"Nun machen Sie sich Mal keine Sorgen, in der Regel ist der Körper auch dort sehr widerstandsfähig, diese Untersuchung dient nur der Vorbeugung.
Es gibt nun mal Männer die so sind wie sie beschreiben, deswegen ist er vielleicht gar kein schlechter Mensch oder Partner. Viele Männer haben diese Neigung. Auch lieben Männer
Männer auf diesem Weg, und deswegen ist meines Wissens noch keiner gestorben.
Ich gebe Ihnen mal die Anschrift eines befreundeten Kollegen, ein kompetenter Vertreter seines Fachs.
Wenn Sie möchten spreche ich mit Ihm und schildere Ihren Fall. Seine Praxis wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen." - Ich war zwar nicht erleichtert, doch ich war froh das er
mir diese Hürde abnahm, nochmals alles zu erzählen und dazu noch einem Fremden, das
hätte ich nicht verkraftet. Also stimmte ich zu.
Benommen von den Gefühlen die dort auf mich eingestürzt waren verließ ich die Praxis,
um in einem Caf?n der Ecke Halt zu machen. Meine Unterhose war noch in der Handtasche, das machte mir aber jetzt auch nichts, auch wenn es kühl draußen war.
Ich war nur froh das ich das hinter mir hatte.
Ich bestellte mir einen Kaffee und einen Cognac. Die Serviererin schenkte mir kaum
Aufmerksamkeit. Ich hing meinen Gedanken nach.
Das Gespräch ging mir Revue.
Ich kam zu der Erkenntnis das ich in den Augen des Arztes wohl zu empfindlich war.
Es fiel mir auch auf das es für Ihn wohl normal war, das Männer Frauen dahinten nahmen.
Hatte ich Werner so falsch eingeschätzt? - War ich die Unnormale, zu prüde wie Holger
meinte?
Ich beschloß Werner anzurufen sobald ich zurück war, vielleicht entschuldigte er sich ja bei mir. Ich war in versöhnlicher Stimmung. Ich wünschte mir jetzt eine starke Schulter
an der ich mich hätte anlehnen können. Es hatte nie einen Vater für mich gegeben, worum ich
schon als Kind meine Freundinnen beneidet hatte. Meine Mutter hatte mich allein groß gezogen.
Jetzt hätte ich ihm alles verziehen. Er erschien mir jetzt von seiner sympathischsten Seite.
Ich bemerkte einen jungen Burschen zwei Tische weiter, der eine Zeitung vor sich liegen hatte und immer wieder verstohlen zu mir herüber blickte. Ich kannte das, er versuchte mir unter den Rock zu schielen. Trotzig dachte ich was soll`s, Schluß mit der Prüderie, er soll
seine Schau haben. Das ich keinen Slip anhatte konnte er nicht wissen, denn im Rock züchtig
zu sitzen war mir in Fleisch und Blut über gegangen. Er sollte es ruhig sehen und mit seiner
Geilheit zur Hölle fahren.
Ich spreizte leicht meine Beine nachdem ich mich versichert hatte das sonst niemand es sehen konnte und beobachtete ihn. Wenn er seinen Blick hob würde er mein nacktes Geschlecht sehen. Schadenfroh freute ich mich auf sein dummes Gesicht. Er würde es sicher nicht wagen mich hier anzusprechen. Endlich hob er seinen Blick und sah mir genau zwischen die Beine.. Er konnte seinen Blick nicht abwenden, er stierte wie gebannt hin. Ich lachte innerlich. Dann rutschte ich verwegen auf dem Stuhl etwas nach vorn ohne den Hintern zu heben, was meinen Rock höher rutschen lies. Ihm stand der Mund offen. Ich tat dabei so als würde ich nichts bemerken. In diesem Moment fühlte ich mich sehr überlegen und das baute mich auf. Ich sah aus den Augenwinkeln das er kurz nach links und rechts sicherte um sich dann seine Hand auf seine Genitalien zu legen.
Ich merkte das mich dieses Spiel erregte. Es war das Gefühl der Überlegenheit.
Innerhalb kürzester Zeit reagierte mein Körper, ich wurde naß. Ich kannte das animalische
in mir, jetzt wollte ich es genießen. Es war als sei ein Damm in mir gebrochen, seit der Beichte bei meinem Gynäkologen.
Ich wollte mich nicht mehr länger vor mir verstecken, meine Triebe vor mir verleugnen.
Ich spürte Erleichterung. Diese Entscheidung machte vieles leichter. Ich wünschte Werner
wäre jetzt hier um mich zu befriedigen.
Nun blickte ich den vielleicht 20 Jährigen voll an, er spürte meine Blicke und unsere Augen
trafen sich. Ich konnte sehen wie er Rot wurde.
Ich lächelte. Bevor ich das Spiel leid wurde schnappte ich mir meine Handtasche, nicht ohne
vorher den Rock noch etwas höher rutschen zu lassen und machte mich dann cool auf den Weg zur Toilette, um mich dort selbst zu befriedigen. Ich kam wie verrückt. Mit weit gespreizten Beinen sah ich mich auf dem Klodeckel sitzen und ich rieb meinen Kitzler
bis ich leise stöhnend noch einen Orgasmus hatte.
Ich warf alle Hemmungen über Bord, denn ich fühlte mich toll, so verkommen es auch sein mochte. Endlich konnte ich erleichtert aufhören, ich war befriedigt, das aufgestaute Bedürfnis war befriedigt.
Ich wischte mich trocken, diesmal nicht aus Scham sondern um mich unten nicht zu erkälten, zog meinen Schlüpfer an und ging auf meinen Platz zurück. Der Bursche saß immer noch da
und konnte seine Augen nicht mehr von mir lösen. Aber nun war er mir egal.
Ich winkte der Serviererin, zahlte und machte mich auf den Heimweg. Einmal drehte ich mich noch um und sah seinen enttäuschten Blick, wie ihn Kinder haben wenn sie etwas nicht bekommen. Ich war zufrieden mit diesem Erlebnis und fuhr nach Hause.
Dort angekommen machte ich mir was zu essen, denn der Sex hatte meinen Appetit geweckt.
Danach machte ich es mir mit einem Wein gemütlich. Langsam wurde ich beschwipst.
Da klingelte das Telefon. Ich meldete mich und war erfreut Werners Stimme zu hören,
wollte das jedoch verbergen. Kurz angebunden fragte ich was er denn noch von mir wolle.
Es sei ja schlimm genug was er mir angetan habe.
Er meinte nur das wir eine Menge miteinander zu reden hätten.
Er schlug vor mich bei seinem Italiener zu treffen.
Oder ob er zu mir kommen solle war seine nächste Frage.
Mir kam eine irrwitzige Idee. Ich gab ihm zu verstehen das wir uns bei mir zusammensetzen
sollten. Um 13:00 wollte er bei mir sein. Ich war gespannt. Es war noch knapp eine Stunde.
Der Alkohol tat seine Wirkung, der letzte Rest Vernunft blieb auf der Strecke.
Kurz vor eins zog ich mich aus, lies nur meine Schuhe und die Halterlosen an. So wollte ich ihn empfangen um ihm verächtlich zu entgegnen, wenn er deswegen gekommen sei solle er sich bedienen und dann aus meinem Leben verschwinden.
Endlich klingelte er, ich hatte schon die Heizung hoch gedreht da mir fröstelte.
So öffnete ich ihm splitternackt die Türe, doch auf einmal kam ich mir lächerlich vor.
Trotzig sagte ich: "Wenn du nur deswegen gekommen bist, bediene dich und laß mich dann
endlich in Ruhe. Ich hatte genug Ärger wegen dir."
Er wirkte so souverän bei seinem Eintritt, er lies sich gar nicht darauf ein sondern meinte nur:
"Na also, langsam lernst du ja worauf es ankommt. Du hast dir folglich mein Angebot überlegt und willst dem Vertrag zustimmen! Aber stell dir das nicht so einfach vor."
Nun war ich wieder die Überraschte, die perplex aus der Wäsche sah.
Seinen Brief hatte ich ja nicht gelesen und meinen hatte er sicherlich noch nicht erhalten.
Er bemerkte mein stutzen und entgegnete das es aber nicht wichtig sei denn er werde mir gleich die Dinge richtig stellen. Er nahm mich bei der Hand und führte mich zur Couch
um sich mir gegenüber in den Sessel zu setzen.
Ich bemühte mich um eine aufreizende Pose. Ich lehnte mich zur Seite auf die Armlehne, zog
ein Bein etwas an, lies das andere ausgestreckt und glaubte dort zu liegen wie die weiblichen
Schönheiten auf den mittelalterlichen Gemälden. Doch er nahm davon keine Notiz sondern
fuhr fort mit dem was er sagen wollte. Diese Ignoranz ärgerte mich.
Was war ich denn für ihn, fragte ich mich, Dreck?
Bei ihm hatte ich nicht so leichtes Spiel wie bei dem Burschen vorhin. Im Stillen imponierte mir das an ihm, denn wenigstens wußte er was er wollte. Aber das hätte ich nie zugegeben.
Er war der Mann den ich wollte. Das wußte ich plötzlich.
"Nur zu meinen Spielregeln, die ich dir in meinem Brief dargestellt habe." :mit diesem Satz
unterbrach er meine Gedanken.
"Also kannst du dir überlegen wie es mit uns weiter geht. Wenn du dann eine Entscheidung getroffen hast meldest du dich bei mir, alles weitere werde ich dir dann darlegen. Hier ist auch noch das Päckchen mit den Dingen die im Brief aufgelistet sind. Hast du den Brief noch?
Ich habe Zeit. Alles liegt bei dir, auch wenn du dem Vertrag und unserem darin definierten Verhältnis nicht zustimmen solltest, kannst du alles behalten und bekommst die vereinbarte
Aufwandsentschädigung äquivalent zu den Belastungen denen du ausgesetzt warst in dieser Zeit."
Er erhob sich, als sei alles gesagt. Ich überlegte fieberhaft und antwortete dann nur das ich den Brief nicht mehr habe. Dabei erhob mich ebenfalls denn ich konnte seine Größe jetzt nicht ertragen, er wirkte so überlegen das es mir Angst machte.
Ich stand direkt vor ihm. Er zog ein Päckchen aus seinem Mantel und warf es auf den Tisch neben uns. Dann küßte er mir auf die Stirn, flüsterte dabei: "Das du gut aussiehst wissen wir beide ja, trotzdem erfreut mich dein Anblick immer wieder. Also werde ich bei Gelegenheit mein Angebot erneuern."
So ging er wieder und ich hatte eine Menge nach zu denken.
Kaum hatte sich die Türe hinter ihm geschlossen, klingelte das Telefon erneut.
Diesmal eine unbekannte Frauenstimme.
"Hier Praxis Dr.xxxxxxxxx, Der Herr Doktor hat der Konsultationsanfrage Ihres Gynäkologen zugestimmt. Ich möchte mit ihnen einen Termin vereinbaren und die Erfordernisse für die geplante Untersuchung durchsprechen. Legen Sie sich bitte etwas zum notieren bereit. Oder möchten Sie zurückrufen?" - Ja, das wollte ich, denn ich war ja immer noch nackt und mir fröstelte. Sie gab mir die Nummer durch, die ich mir notierte um sobald als möglich anzurufen, nachdem die Frau mir sagte, das ich nur aufgrund der außergewöhnlichen Umstände einen so kurzfristigen Termin bekommen würde.
Erleichterung?- sollte ich Erleichterung empfinden? In gewisser Weise sicher, doch blieb auch das Unbehagen, das mir Ärzte grundsätzlich und speziell Untersuchungen dieser Art bereiteten. Aber ich bereitete mich vor, zog mich an, legte Notizzeug bereit und wählte die
Nummer. Prompt meldete sich dieselbe Frau ganz geschäftsmäßig.
Nachdem ich meinen Namen nannte begann sie: "Haben Sie denn morgen Vormittag Zeit?
Wenn ja dann müssen Sie aber heute Nachmittag noch zur Blutabnahme und Voruntersuchung herein sehen. Unsere Praxis befindet sich in der Egalstr.18 .Wir sind heute
bis 18:00 offen." Ich überlegte, es war nicht allzu weit weg, zu betrunken fühlte ich mich auch nicht und dann hätte ich es hinter mir. Ergo: Ich stimmte zu um 15:00 dort zu sein.
"Gut. Ich erwachte Sie dann um 15:00 und bringen Sie bitte Ihre Chipkarte mit. Außerdem
auch Ihren Personalausweis, das ist leider notwendig da wir schon Mal Probleme mit Patienten hatten die uns eine falsche Karte vorlegten. Seither sichern wir uns so ab."
Ich sagte alles zu und schon war das Gespräch zu Ende.
Mir blieb noch reichlich Zeit. Was ich anzog war klar - wie gehabt, denn was mich bei der Voruntersuchung erwartete wußte ich nicht. Ich packte alles in die Tasche.
Rechtzeitig machte ich mich auf den Weg um vor der Zeit dort anzukommen. Die Sprechstundenhilfe führte mich ins Wartezimmer gab mir dort einen Fragebogen nahm meine
Chipkarte und meinen Personalausweis mit und lies mich den Fragebogen ausfüllen.
Ich ergänzte den Personalteil wo nur mein Name stand und las dann unter Art und Grund der
Mitbehandlung: Darmspiegelung wegen Verdacht auf innere Verletzungen nach rektalem
Eindringen von Fremdkörper beim Akt; psychisch labil.
Peinlich.
Ich war allein im Wartezimmer, verwunderlich aber gut, sonst wäre jedem meine Schamesröte aufgefallen.
Es folgten die üblichen Fragen nach Vorgeschichte, anderen Leiden, Allergien, Erbkrankheiten, Erlaubnis zur Speicherung der persönlichen Daten, usw..
An dem Punkt kam die Helferin wieder rein um mir die Karte und den Ausweis zurück zugeben. Sie meinte nur: "Wenn Sie soweit sind melden Sie sich bei mir vorn bitte, damit
ich Ihnen Blut abnehmen kann zusätzlich brauchen wir von Ihnen eine Urinprobe.
Zum Abschluß spricht der Herr Doktor noch kurz mit Ihnen alles durch was für die Untersuchung wichtig ist und das war es dann."
So füllte ich alles aus und unterschrieb, um dann nach vorn zu gehen und alles der Assistentin zu geben. Wieder wunderte ich mich das ich allein hier war. Aber wer wollte vor Silvester schon zum Arzt dachte ich bei mir.
Sie entnahm die Blutprobe, gab mir einen verschließbaren Becher für die Urinprobe und
ich machte was ich machen mußte, aber es beschämte mich nicht mehr so wie früher als ich die Probe abgab.
Mochte das eine Folge des Erlebten sein oder des Alkohols, es tat mir gut und ich wähnte mich auf dem rechten Weg, mit meiner alten Prüderie und Schamhaftigkeit zu brechen.
So rief sie mich bald zum Gespräch mit dem Doktor und führte mich in einen Raum der dem Behandlungsbereich meines Gynäkologen nicht unähnlich war nur waren rundum mehr Schränke mit Gerätschaften. Sie wies auf den Stuhl vor dem Schreibtisch. Ich setzte mich dort hin und wartete.
Schon trat der Arzt in seinem Kittel durch eine andere Tür in den Raum, mir blieb keine Gelegenheit mehr mich weiter umzusehen.
Er reichte mir die Hand, begrüßte mich mit meinem Namen und stellte sich vor.
Und kam sofort zum Thema.
Sein Kollege habe ihm meine Situation geschildert, er verstünde dessen Besorgnis und auch meine. Ich solle mir aber keine Sorgen machen, er ginge davon aus das er morgen nichts finden werde, es sei alles Routine und nur vorsorglich, versuchte er mich zu beruhigen.
Er sah mich an und sagte: "Ich nehme an dies ist Ihre erste Untersuchung dieser Art.
Aber machen Sie sich keine Sorgen, es ist mein tägliches Brot, es hat noch nie Schwierigkeiten gegeben, ich werde alles so angenehm wie möglich für Sie gestalten,
doch ab 20:00 heute dürfen Sie nichts mehr zu sich nehmen, keine Speisen und Getränke mehr. Um 8:00 sollten Sie hier sein, damit meine Assistentin Sie vorbereiten kann."
Er war einer der wenigen Mediziner denen ich nicht
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