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Eine seltsame Sache oder Margaret die Liebeslehrerin Sie ist 19 und Jungfrau, was sich auf dieser Party jedoch ändern wird.
 
Das erste Mal - mit der besten Freundin Die 17jährige Carolin lernt dank Sandra die Freuden der gleichgeschlechtlichen Liebe kennen.
 
Wiebkes erstes Mal Wiebke ist 16 und übernachtet bei Kerstin. Alkohol löst Hemmungen :-)
 
Gaby und Elke Zu viert treffen sie sich regelmäßig, um rumzufi*ken. Da sich die Herren der Schöpfung verspäten, fangen Gaby und Elke schonmal alleine an.
 
Sommerferien Es fängt übelst an zu regnen; also machen sich Petra und ihre beste Freundin auf den Heimweg. Auf einem Hochsitz schützen sie sich vor dem Regen
 
Girls beim Sonnenbaden Eigentlich wollen sich diese drei Mädchen nur "nahtlos" sonnen, aber nur eigentlich.
 
Uschi und ich. mein Werk kann ich schlecht beurteilen
 
Zwei Frauen allein wer Schambehaarung mag-gut.kurze Geschichte
 
Erste Begegnung mit einer "SIE" Ein lehrreicher Familienurlaub in Frankreich
 
Laura Kosmetiksalon als Ausgangspunkt erster Lesb.Erfahrung. Nicht so aufregend.
 
N&S Sie kämpft um sie. Interessante Sexszenen, geil beschrieben. Ziemlich lang
 
Im Schlafzimmer Eine Frau vergnügt sich im Traum mit einer Gespielin: Kurz, knapp, gut?
 
Die Strafe Zwei Mädels sind im Heim und können sich nicht leiden. Der Heimleiter therapiert beide.
 
Wilde Extase 2 - Eine feuchte Gartenparty Zwei Mädchen vergnügen sich auf einer Gartenparty und werden am Schluss vom Gastgeber erwischt, was dann passiert erzählt die Folgegeschichte.
 
Lesbe Zwei Freundinnen treffen sich und im Nebenzimmer liegt der Mann. Könnte auch unter Gruppensex laufen.
 
Das erste Mal Das erste Mal mit einer Freundin aus dem Internet während eines Familienausflugs am Badesee.
 
Sybille und Mascha Zwei Studentinnen geilen sich zum ersten mal in der Sauna auf. Aus
 
Das Selbstbewußtseinstraining Seitensprung mit der Lehrerin. Doch am Schulß faellt die entscheidung doch auf den Mann.
 
Der Ausflug Ein Ausflug zweier Freundinnen mit dem Motorrad endet im Grünen auf einer Wiese, wo die beiden sich ihrer Geilheit hingeben und ihre Liebe zueinander genießen. Eine schön geschriebene und lesenswerte Geschichte.
 
Ein reste Essen mit Folgen Mädchenmassage mit Höhepunkt.
 
Ein lesbisches Abenteuer Zwei Freundinnin wollen bummeln gehen. Nachdem sie einen Vibrator erworben haben, gehen sie in ein Pornokino, wo sie eine junge Frau kennenlernen. Bereits im Kino gehts zur Sache.
 
Sonntagmorgen, im Schwimmbad In der Dusche beginnt es, in der Umkleidekabine geht es weiter. Nett geschrieben, leider kurz.
 
Sonntagmorgen kurzes intermezzo unter einer dusche und in der umkleidekabine einer schwimmhalle.
 
Die Computer Witwe Stefanie hockt nur noch vorm Computer und hat keine Augen mehr fuer ihre Freundin Natascha. Was sich diese tolles einfallen laesst, um Stefanie mal wieder nach allen Regeln der Kunst zu verfuehren, wird hier beschrieben. Klasse!
 
Regen, Regen, Regen... 2 Frauen die langjährige Freundinnen sind, stellen fest, das sie sich lieben.
 
Lydia Im Urlaub lernt sie die lesbische Liebe kennen. Ein netter Urlaubsbericht.
 
Die Lesbische Sklavin Simone ist eine Lesbe und steht auf Schuhe, besonders die von ihrer Nachhilfe.
 
Ein erlebnisvoller Tag !! Da macht das Einkaufen wieder Spaß, auch wenn es in der Kabine etwas länger dauert.
 
Strumpfhosenspiele mit Kathi Jetzt wissen wir es, was nach einem Apréski alles passiert.
 
Der 18. Geburtstag Weil in der Disko nur die falschen Männer herumstehen, versucht es das Geburtstagskind mal mit einer Frau. Warum auch nicht - happy birthday!
 
Die Begleitagentur Ausstellerin läßt sich nach dem Messe-Trubel eine Partnerin vermitteln. Da beide Frauen mit Frauen keine Erfahrungen haben, wird sanft experimentiert.
 
Der freie Tag Bibi träumt zuerst davon und dann wird es in einer Umkleidekabine wahr. Sehr erotisierend geschrieben.
 
Eine Phantasie Ist die Geschichte wirklich so schwach, oder kann ich als Hetero lesbischen Spielen nur zuwenig abgewinnen ?
 
Unschuldige Berührungen? Ein bißchen Teenager, ein bißchen NS...erste Erfahrungen zweier Mädels - irgendwie süß beschrieben, oder ?
 
Die Lesbische Sklavin Teil 3 Und wieder erleben die beiden Schülerinnen schönes in der Stadt und auf dem Spielplatz. Gut zu lesen, da man sich ebenfalls in die eine oder andere Rolle versetzen kann.
 
Anne und Jennifer Zwei Ehefrauen machen in Frankreich Urlaub währrend ihre Männer zur Kur sind. Dabei entdecken sie ihre feminine Ader.
 
Die Busenfreundin Nett geschriebene Story einer lesbischen Witwe die sich eine junge Frau als Spielgefährtin einstellt.
 
Andrea & Tanja Von jedem etwas möchte ich sagen. Könnte auch unter Sexstories laufen. Aber im Mittelpunkt stehen 2 junge Frauen.
 
Duschen Sie wird von ihrer "Freundin" unter der Dusche verführt. Kurz und naja.
 
Freundinnen 2 Frauen genießen einen Tag im Feibad. Ob nun Sauna, pool oder Sprudelbad, sie "kommen" auf ihre Kosten, aber lesbisch sind sie nicht, oder doch.
 
Die Lehrerin Möchtegernlesben werden sehr fachkundig angeleitet, schön zu lesen.
 
Der Samstagabend Sie küßt zum ersten mal eine Frau, natürlich wird mehr drauß. Schade zu kurz.
 
Kino-Erlebnisse Sehr gute Geschichte aus der Sicht einer erstmals lesbisch agierenden Frau. Die Autorin läßt sogar Vorkenntnisse in Psychologie erkennen und vermittelt sehr glaubhaft den Widerstreit der Gefühle. Wer hier wilde und derbe Beschreibungen von sexuellen Handlungen sucht, liest vergebens, trotzdem
 
Freundinnen 2 Freundinnen im Urlaub, Sommer, Sonne, Sand und Liebeskugeln, wer lange, ausführliche Geschichten mag, ist hier richtig.
 
Iris Sie merkt, das sie nicht nur zu Jungs sich hingezogen fühlt. da lieg es also nahe, es auch mal mit einer Frau zu tun, nur mit wem? Eine "Schwimmbadbekanntschaft" kommt gerade recht.
 
Die Lesbische Sklavin Gute Phantasien, abgesehen von den unzähligen Schreibfehlern. Leider ein bisschen plump geschrieben, sonst hätte es für eine 4 gereicht. Wir warten auf eine Fortsetzung.
 
Amy Wundervolle Geschichte der jungen, üppigen, dunkelhäutigen Amy, die sehr schüchtern und jungfräulich zum Nacktfotomodell wird. Sie entdeckt ihren Körper und ihr Lust und die Liebe zu ihrer Freundin. Der Gang zum Friseur ist eine detaillierte Beschreibung von völliger Extase. Vom Fotoshooting ganz zu schweigen. Irre geschrieben! Wahnsinn!
 
Conni & Claudia Eine nette kleine Geschichte, eine Frau nimmt eine Frau mit und beide lehrnen sich näher kennen.
 
Urlaub Sie will sich nur entspannen in der Ferienwohung, aber 2 weitere Freundinen wollen das auch. Ist doch klar, das man sich da hilft beim rasieren etc.
 
EMail für Dich! ? Geschichte über eine imaginäre Cyberbeziehung zweier Frauen. Ein jeder wünscht sich solch heiße eMails im Briefkasten!
 
Freitag Nachmittag Kurz, kürzer, gar nicht. Eine Selbstbefriedigungsstory
 
Fussball In der ersten Halbzeit besucht Sie ihre Freundin in der Sprecherkabine! Das ganz Stadion hört mit! Fußball und Sex unter Frauen.... ungewöhnlich. Deshalb:
 
Das erste Mal Teil II Teilweise recht gut, wie sie es erst mit Freundinnen, dann mit dem Freund treibt. Leider jedoch viel zu kurz, um dabei selbst in Fahrt zu kommen.
 
Meine Freundin Was aus einem Nachbarschaftsbesuch nicht alles werden kann... Toll geschrieben, warte gespannt auf Fortsetzung.
 
Auf Mallorca Ein Traum von einer lesbischen Spielerei an einem Strand auf Mallorca. Viel zu kurze Geschichte. Reicht nicht einmal um richtig auf Touren zu kommen, da ist sie auch schon wieder vorbei.
 
Intimes Geständnis Zwei Frauen schauen sich einen Pornofilm an. Danach geht es zur Sache. Fesselspiele sind auch dabei. Nicht schlecht geschrieben. Leider etwas kurz, deshalb "nur" die 3.
 
Sport macht Spass Gut geschriebene Story. Nach dem Sport wird sie von Ihrer Badmintonpartnerin verführt
 
Die russische Affäre Sehr gute erotische Geschichte über eine Tanzlehrerin und deren Schülerin, die sich nach längerem Annäherungsversuchen der Lehrerin davon überzeugen läßt wie gut lesbische Liebe sein kann. Könnte man auch unter Soft Stories einordnen.
 
Im Fitneßstudio Fantasien über Sex in der Sauna. Mäßig prickelnd und zu kurz.
 
Im Fitneßstudio 2 Eine Variation des ersten Teils, wieder recht kurz.
 
Der Einkaufsbummel Kurz und gut! Freundinen unter sich.
 
Sonntagmorgen Eine Frau träumt von einem aufregenden Tag mit ihrer Freundin. Ein bischen NS ist auch dabei. Leider kommt es nicht zu dem beabsichtigten Intermezzo mit einem Mann. doch auch so sehr erregend geschrieben.
 
NEIN Eine Frau macht ihre ersten lesbischen Erfahrungen in einer Bar, nicht sehr ausführlich geschrieben.
 
Die Mechanikerin Eine der skurilsten Geschichten, die es bei seVac gibt. Die Mechanikerin
 
Die schwarze Susan und die weisse Amy Schade! Viel zu kurze Story.
 
Mädchen unter sich ?! Sie erzählt von den interressanten Ereignissen in einem Mädchenzimmer der Jugendherberge. Etwas mehr hätte es schon sein dürfen.
 
Selma Eine junge Frau sucht Sex in einem Lusthaus und sie bekommt Lust.
 
Geschmolzenes Eis. Sara und Lara lieben sich vorm Kamin. Recht nett geschriebene Geschichte.
 
Es war ein verregneter Sommertag Aus den besten Freundinnen wird ein Liebespaar. Das erste Mal passiert auf einer Wiese im Regen. Zu Hause geht es dann weiter. Hätte man mehr draus machen können - extrem kurz.
 
Das Sportfest Zwei Lehrerinnin wollen das anstehende Sportfest besprechen. Diese Besprechung dauert etwas lange - zu lange, denn als sie gehen wollen, stellen sie fest, dass sie eingesperrt sind. Die Nacht müssen sie also zusammen im Lehrerzimmer verbringen. Viel zu kurz geschrieben; die Erotik hält sich in Grenzen. Hätte man sicher mehr draus machen können.
 
Seminar Eine Frau bemerkt auf einem Seminar, dass sie auf Frauen steht. Story ist leider zu kurz, um mehr Punkte zu bekommen.
 
Schicksalhafte Begegnung Die einzigartige Liebe zwischen zwei Frauen mit all den Irrungen, Wirrungen, dem Finden und zuletzt dem Verlieren. Gefühle zum Lesen und Begreifen aber keine Sexgeschichte - eher die Liebe.
 
Ewige Liebe Dies ist eine wirklich ergreifend traurige Liebesgeschichte, die leider manchmal ihre Längen hat. Rechtschreibung ist grade bei einer so blumigen und romantischen Sprache ein ganz wichtiges Gut.
 
Für immer Zuerst habe ich mit Wonne von der Liebe zwischen Sam und Katarina gelesen, schöne zaghafte Annäherung und die Bildsprache machten es leicht in die Geschichte hereinzukommen, aber als es zum totalen Drama wird, wollte ich eigentlich nur noch raus aus der Geschichte, da das vorher Bildhafte nun leider zum Pathos mutierte. Ach ja, Sex gibts da eher nicht in der Geschichte - obwohl ich schon weiß, wie lustvoll Frauen Sex haben können.
 
Kein Tag wie jeder Andere Tina und Suse verwöhnen sich gegenseitig, während Tina´s Freund die beiden dabei fotografiert, wie sie sich lecken und sich gegenseitig mehrere Orgasmen schenken. Bestimmt kein Tag wie jeder andere, aber leider ist die Geschichte etwas zu kurz geraten.
 
Unterwegs Geschäftsfrau vertreibt sich die Reisezeit im Flugzeug mit einer kleinen "Selbstversorgung" und wird dabei nicht nur von einer Stewardess, sondern auch von deren Bereitschaft überrascht, ihr dabei zuzusehen und sogar mitzumachen. Ansprechend geschriebene, leider sehr kurze Geschichte.
 
Heisse Ferien Nicht gerade gut geschriebene Story über ein Urlaubserlebnis.
 
Kein Tag wie jeder andere - Teil 2 Die Fotos, die im ersten Teil der Geschichte gemacht worden sind, werden jetzt auf den Rechner gespielt. Beim Anblick der Bilder müssen Suse und Tina sofort wieder loslegen. Eine Kerze wird etwas zweckentfremdet :o)
 
Meine Freundin Sofie Geli und Sofie lernen sich in der FKK-Badeanstalt kennen. Die erotische Anziehungskraft zwischen ihnen führt dazu, dass sie die Nacht gemeinsam verbringen.
 
Eine Nacht mit Lora Sehr kurze Geschichte vom Kennenlernen und der Feststellung erotischer Anziehungskraft zwischen zwei Frauen, deren Ausleben jedoch äusserst knapp, ja fast gefühllos beschrieben wird.
 
Lea und Kelly Dieser Tagesablauf eines weiblichen Teenagerpärchens ist nicht besonders gut oder anregend beschrieben. Einzelne Sexszenen reihen sich relativ zusammenhang- und grammatiklos aneinander.
 
Zwei Frauen und zwei Mädchen auf Urlaub Zwei reife Frauen machen im Urlaub die Bekanntschaft zweier junger Mädchen. Die Einladung zur Übernachtung führt zur Pärchenbildung und heftigen Sexspielen, bei denen auch der Natursekt in Strömen fließt.
 




Einsam lag sie in ihrem Bett. Es wurde nicht später. Die Nacht schien unendlich lang zu sein, sie wollte einfach nicht enden. Jede Sekunde schaute sie auf die Uhr, in der Hoffnung, dass es Morgen werden würde. Die Sehnsucht verzerrte sie, hinterließ einen stechenden Schmerz, der ihr das herz zu zerreißen schien. Wie sehr sehnte sie sich nach jemanden, der sie liebte, den sie liebte, mit dem sie alles teilen konnte.
Aber sie war einsam...
Sie hielt es nicht mehr aus. Die Enge ihres Zimmers schien sie zu erdrücken, machte es ihr unmöglich zu atmen.
Plötzlich kamen die Erinnerungen wieder. Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit, eine Zeit voller Sehnsucht, voller Leidenschaft, voller unendlicher Liebe, Zuneigung und Vertrauen. Die schönste Zeit ihres Lebens.
Und plötzlich war es vorbei. Alles wofür sie bis dahin gelebt hatte, war zerplatzt wie eine Seifenblase.
Aber wie konnte es jemals so weit kommen?
Es war doch alles so perfekt, wie im Märchen. Ein Traum, der nie zu enden schien.
Sie hatte sich getäuscht. Jetzt blieb nur die Erinnerung, aber es tat so weh und dieser Schmerz wollte einfach nicht aufhören.
Niemals würde sie sich wieder so verlieben, niemals könnte sich diese Geschichte wiederholen...
Während sie so traurig da lag, holte sie ihren letzten Brief hervor. Immer wieder hatte sie ihn gelesen, aber niemals konnte er ihr die Trauer nehmen und sie trösten.
Liebste Nicole,
ein Tag ohne dich, ist wie ein Himmel ohne Sterne. Er ist leer, es fehlt etwas. Nein, nicht nur etwas, es fehlt das Wichtigste, das bist du. Ich liebe dich von ganzem Herzen, nie werde ich jemanden so lieben können wie dich. Du bist das Beste, was mir passieren konnte.
Auch wenn schon so viele Leute diesen Satz gesagt haben, niemand hat ihn je so ernst gemeint wie ich. Das schwöre ich dir. Du bist mein ein und alles.
Die Sehnsucht verzerrt mich. Ich will dich endlich in meinen Armen halten, dich küssen, dich spürenaber du bist so weit weg. Warum nur musste das Schicksal uns trennen? Jeder muss doch merken, dass wir füreinander bestimmt sind. Uns wird nie etwas trennen.
Dennoch, diese Entfernung macht mir zu schaffen. Ich kann keine Nacht schlafen ohne nicht von dir zu träumen. Es sind die süßesten Träume, die ich mir vorstellen kann. Jeder Kuss von dir ist so echt, lebendig, aber dennoch nur ein Traum. Ich freue mich ja so darauf, dich endlich wieder zu sehen. Nur noch ein paar Wochen und ich halte dich in meinen Armen. Mein Traum wird Wirklichkeit.
Während ich das hier schreibe, kommen mir die Tränen, weil es noch so lange dauert. Mir wird schlecht vor Sehnsucht.
Alles fühlt sich so leer an, nur die Liebe für dich hält mich noch aufrecht. Wann endlich wird es soweit sein?
Meine liebste Nicole, ich vermiss dich, weil ich dich so sehr liebe, dass man es mit Worten einfach nicht beschreiben kann.
In tiefer Liebe verbleibend und auf den Tag unseres Wiedersehens wartend,
Deine
Tanja
Wieder einmal hatte die Trauer sie übermannt. Tränen standen in ihren Augen, zu lebendig war das Bild ihrer geliebten Tanja. Von heftigen Weinkrämpfen begeleitet, verfiel sie in einen unruhigen Schlaf. Voller Schmerz stöhnte sie immer wieder laut auf. Es war ihr Traum, der sie dazu brachte. Der Traum ihres Lebens...
Langsam ging sie die Straße hinunter. Es war unerträglich heiß. Die Sonne stand schon seit Tagen am Himmel und nur selten waren ein paar Wolken zu sehen. Sie genoss ihre freien Stunden, endlich wollte sie mal wieder einen Tag nur für sich allein haben, einfach das schöne Wetter und die Ruhe genießen.
Sie hatte sich extra frei genommen, um endlich mal wieder in aller Ruhe einkaufen zu können und es sollte besser keiner es wagen sie zu stören.
Auf dem Weg in die Stadt, merkte sie erst, wie warm es wirklich war. Vom Fenster sah man zwar die Sonne, aber die glühende Hitze spürte man erst hier draußen.
Der kurze Weg hatte sie angestrengt, doch plötzlich war sie wieder hellwach. Voller Erstaunen und mit leicht geöffnetem Mund starrte sie auf die andere Straßenseite.
Wie gebannt blieb sie stehen und konnte ihren Blick nicht mehr abwenden.
In dem Schaufenster auf der anderen Seite spiegelte sich eine wunderschöne, junge Frau. Sie mochte wohl um die 20 sein. Sie lächelte wie ein Engel. Langsam strich sie ihr langes blondes Haar aus der Stirn und schüttelte die wilde Mähne. Es war wie ein Traum. Diese Bewegung war einzigartig, alles an ihr war himmlisch, nicht von dieser Welt.
Dennoch, sie stand wirklich da.
Nicole wollte zu ihr. Sie musste mit ihr reden, sie kennen lernen.
Wieder lächelte sie, als hätte sie Nicole gesehen. So ein Engel allein auf Erden! Es musste Nicoles Glückstag sein.
Hastig lief sie über die Straße, die Autos interessierten sie gar nicht. Sie wollte nur zu ihr, wollte sie am liebsten umarmen. Doch sie bremste sich.
"Guten Tag, schöne Frau! Ich hab sie etwas beobachtet. Sie sehen aus als können sie einen Rat gebrauchen!"
Der Engel lächelte Nicole zu, wusste aber nicht so recht, was er antworten sollte. Trotzdem nahm auch sie allen Mut zusammen und flüsterte kaum hörbar: "Ja also, ich bin Tanja, aber eigentlich komm ich auch ganz gut allein zu recht..."
Jetzt erst merkte Nicole, wie blöd ihre Anmache gewesen war. Wie konnte sie nur so einen dummen Spruch loslassen? Aber noch war nichts verloren...
"Ich bin übrigens Nicole! Ich dachte, ein Ratschlag wäre das Richtige für sie! Dieses Kleid würde ihnen wunderbar stehen! Ganz sicher!" Selbstbewusst deutete Nicole auf ein violettes Leinenkleid, das im Schaufenster hing! Auch wenn sie es erst gar nicht bemerkt hatte, es kam ihr gerade recht!
Tanja zögerte einen Augenblick, nahm Nicole dann an die Hand und zog sie in die kleine Boutique hinein.
"Wollen wir doch einfach mal sehen. Ich probier es an und du sagst mir, wie ich aussehe, aber bitte ehrlich!"
Von so viel Selbstbewusstsein und Spontaneität überrascht, war Nicole sprachlos. Sie kannten sich nicht einmal, aber sie benahmen sich wie langjährige Freunde. Es störte sie aber keineswegs...
Überzeugt lächelnd nahm Tanja sich das Kleid und ging geradewegs in eine kleine Umkleide.
Etwas später kam sie wieder. Sie sah wunderschön aus, noch schöner als Nicole es sich hätte vorstellen können.
"Ich bin begeistert! Dieses Kleid müssen Sie kaufen!"
"Sag doch einfach du zu mir, das würde mir besser gefallen.", Tanja lächelte sie an.
"Also, wenn du meinst, dann nehme ich das Kleid! Ich trau mich ja eigentlich nicht an solche Farben ran..."
Nicole nickte noch einmal zustimmend und konnte ihr Glück immer noch nicht fassen. So eine schöne Frau und sie allein durfte im Moment mit ihr sprechen, ihr richtig nahe sein.
Sie gingen zur Kasse und Tanja bezahlte. Auch jetzt noch lächelte sie Nicole an. Mittlerweile war sie sich sicher, dass auch sie ihr nicht egal war und sie etwas für sie fühlen musste. Zumindest eine kleine Zuneigung. Niemals wäre sie sonst sofort bereit gewesen mit ihr in diese Boutique zu gehen. Der Gedanke daran gefiel ihr. Wie sehr sehnte sie sich nach einem Menschen, den sie lieben konnte. Aber es war nicht einfach so jemanden zu finden, besonders nicht, wenn man neu in einer Stadt war und schüchtern obendrein.
"So, als Dank, dass du mir dieses wunderschöne Kleid ausgesucht hast, lade ich dich jetzt auf einen Kaffee ein! Nein sagen geht nicht!"
Sie hätte es auch gar nicht gewagt, nein zu sagen. Es war schließlich ihr größter Wunsch diesem Engel nahe zu sein, am liebsten für immer.
Einige Minuten später saßen sie in einem kleinen Caf?icht unweit von der Boutique. Beide hatten einen Capuccino bestellt und löffelten nun genüsslich die geschäumte Milch ab. Sie waren nicht in der Lage viel zu reden. Beide waren aufgeregt und schauten sich unentwegt an. Besonders Nicole hatten es die blauen Augen von Tanja angetan. So tief blau wie das Meer. Diese Augen reichten um sie tagelang zu faszinieren. Nie hatte sie je zu vor solch schöne Augen gesehen.
Aber auch Tanja musterte Nicole von oben bis unten. Ihr Blick glitt ihren Körper hinab. "Was für ein wunderschöner, wohlgeformter Körper", dachte sie. Dazu das noch schönere Gesicht. Sie versank in den braunen, großen Augen und hatte nur ein Lächeln für Nicole. Es kribbelte heftig in ihrer Magengegend. "Die berühmten Schmetterlinge", kam es ihr in den Sinn.
Auch wenn sie sich erst wenige Minuten kannten, sie waren sich unendlich vertraut. Beide spürten wie viel Gefühl es zwischen ihnen gab. Es war etwas ganz besonderes.
Minutenlang sahen sie sich nur an, blickten dem anderen tief in die Augen. Plötzlich ergriff Nicole das Wort: "Wenn du nichts dagegen hast, würde ich dich gerne fragen, ob du nicht Lust hättest den Tag heute mit mir zu verbringen. Wir könnten ja noch ins Kino oder zu mir. Wie du willst! Ich würde mich wahnsinnig freuen..."
Keinen Augenblick zögerte Tanja. Wie gerne wollte sie den Tag mit Nicole verbringen.
"Natürlich. Liebend gerne! Ich wäre für einen gemütlichen Videoabend. Hab noch ein paar neue Videos, die ich nicht allein gucken wollte. Also, wenn du willst..."
Sie einigten sich darauf, wenn sie fertig waren, zu Tanja zu gehen. Vielleicht wollen sie vorher noch etwas einkaufen.
"Womit wollen wir anfangen? Ich hab leider doch nicht mehr so viel. Nur ein paar schöne, vielleicht etwas schnulzige, Liebesfilme. Wie wär`s mit ,Message in a bottle` oder ,Lovestory`?"
Sie entschieden sich dafür, mit Lovestory anzufangen und danach aber auch noch den anderen Film zu gucken.
Es war ein herrlicher Abend. Sie tranken gemütlich Weiswein und verbrauchten unzählige Taschentücher. Beide Filme waren so wunderschön und herzzerreißend. Genau das, was man für einen romantischen Abend zu zweit brauchte.
Es war beiden nicht entgangen, das es zwischen ihnen eine unheimliche Spannung gab. Die ganze Atmosphäre war aufgeladen. Immer wieder konnten sie das Knistern spüren. Die Stille, die zwischen ihnen herrschte, war zum zerreißen.
Aber niemand traute sich den ersten Schritt zu machen. Beide hatten Angst, sich doch missverstanden zu haben und sich unglaublich zu blamieren.
Doch dann kam der Moment des Abschieds. Nicole wäre so gerne noch geblieben, aber sie musste ja morgen wieder arbeiten und es war mittlerweile sehr spät geworden.
"Es tut mir leid, aber ich glaub, ich muss langsam. Ist ja schon ganz schön spät. Es war ein herrlicher Abend und wir sollten ihn unbedingt wiederhohlen!"
Tanja nickte nur. Auch sie fand es schade, dass Nicole schon gehen musste, wollte sie aber noch zur Tür bringen.
"Hier, das ist meine Telefonnummer. Ruf mich an! Ich bitte dich", Nicole reichte ihr ein kleines Stück Papier. Sie hatte ein kleines Herz darauf gemalt und endlich war es eindeutig. Nicole hatte sich verliebt - in Tanja.
Vor der Tür blieb Nicole noch einmal stehen. Sie sahen sich in die Augen. Plötzlich geschah es, wie in Zeitlupe. Sie standen sich gegenüber und lagen sich auf einmal in den Armen. Nicole begann Tanja ganz sanft zu küssen. Es war der schönste Kuss ihres Lebens.
Tanja erwiderte den Kuss heftig. Minutenlang blieben sie so stehen, küssten sich und rangen nach Atem. Nicoles Herz bebte. Es machte Freudensprünge. Sie konnte nicht mehr denken. Ihr Verstand war ausgeschaltet. Nur eines konnte sie...
Ihre Zungen tanzten wild umher, spielten miteinander, verschlungen sich immer wieder. Ihnen wurde heiß. Es schien unendlich zu dauern. Leidenschaftlich sahen sie sich an.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen, ja nur zu denken, ging Nicole. Sie war so glücklich wie noch nie zuvor...
Schweißgebadet wachte sie wieder auf. Dieser Traum war so real, genau wie es wirklich war bei ihrem ersten Aufeinandertreffen, genau so...
Wieder kullerten die Tränen ihre erglühten Wagen hinunter. Kein Taschentuch reichte aus, diesen Sturzbach aufzuhalten. Es war so ein grauenvolles Gefühl, sie nicht wirklich zu spüren und zu küssen. Alles war nur ein Traum...
Erneut kramte sie einen Brief hervor, dieses mal ihren ersten.
Liebste Nicole,
der Abend war so wunderbar mit dir. Ich glaube, so hab ich mich noch nie verliebt. Bitte sag, dass du das Selbe spürst für mich. Ich halte es alleine nämlich nicht mehr aus.
Keine Sekunde vergeht, in der ich nicht voller Leidenschaft an dich denke. Ich wünschte mir, dich wieder küssen zu können. Dieser Kuss war so einzigartig, genau wie das, was ich für dich fühle.
Ich liebe dich und kann nicht mehr ohne dich. Wenn es dir nicht so geht, verzweifle ich, da bin ich mir sicher. Ich erwarte sehnsüchtig eine Antwort von dir.
Wahrscheinlich rufe ich dich gleich noch an, denn sonst kann ich nicht schlafen.
Schon essen kann ich nicht mehr, nur an dich denke ich noch. Ich hab kein Auge für irgendwelche Mitmenschen, ich lächle immer nur dir zu. In meinen Träumen und immer, wenn ich auf der Straße bin.
Lieb mich, ich bitte dich. Lieb mich so, wie ich dich liebe. Und wenn du nicht kannst, meine Liebe reicht für uns beide. Wir gehören zusammen, dass ist mir ganz deutlich geworden.
Gute Nacht, du wunderschöne Frau. Ich werde wieder von dir träumen und hoffe, dir geht es ähnlich.
Ich liebe dich und warte.
Deine
Tanja
Jetzt zitterte sie am ganzen Körper. Die Sehnsucht nach Tanja wurde immer stärker, aber sie war fort, fort für immer.
Erneut weinte sie sich in einen unruhigen Schlaf und wieder träumte sie...
Voller Freude hatte sie den Brief im Briefkasten gefunden. Er war von Tanja. Sie konnte es kaum erwarten ihn zu öffnen. So lange schon hatte sie nichts mehr von ihr gehört. Immer noch hatte sie sich nicht gemeldet.
Es schmerzte sie, aber sie gab die Hoffnung nicht auf.
Und jetzt endlich der Brief...
Keine Sekunde später hatte sie ihn geöffnet, sie musste endlich wissen, was los war. Wenig später vertiefte sie sich in die anrührenden Zeilen. Sie wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es war so wundervoll.
Sie konnte sich endlich sicher sein, beide wollten sich, beide liebten sich. Es war nicht nur ein spontaner Moment.
In windes Eile ging sie zum Telefon. Sie musste mit Tanja sprechen.
"Ja hallo! Hier ist Nicole! Schön endlich wieder deine Stimme zuhören. Ich dachte schon..."
"Psst! Ich weiß, was du dachtest. Mir ging es genauso! Ich muss dich wiedersehen. So schnell es geht!"
Sie verabredeten sich für den Abend, aber diesmal bei Nicole.
Noch zwei Stunden...
Die Zeit verging einfach nicht. Immer wieder sahen sie auf die Uhr, konnten es nicht erwarten sich wieder in die Arme zu nehmen, sich so leidenschaftlich zu küssen
Aber noch zwei Stunden...
Kaum hatte es geschellt, stand Nicole schon hinter der Tür.
Es war ihr Engel, der jetzt die Treppe hochflog. Genauso sanft wie es sich für einen Engel gehört.
Ihr langes blondes Haar wehte dabei im Wind, den sie verursachte. Sie lächelte so wunderschön. So schön kann eben nur ein Engel lächeln...
Nach Atem ringend kam Tanja oben an.
Wieder sahen sie sich tief in die Augen und konnten es nicht abwarten.
Sie küssten sich noch länger und leidenschaftlich als zuvor. Sie standen nur da und genossen jede Sekunde mit jeder Faser ihres Körpers.
Sie sehnten sich nach mehr. Das konnte ja nicht alles gewesen sein.
Endlich gingen sie in Nicoles kleine Wohnung.
Nicole hatte extra für sie gekocht, auch wenn sie lange überlegt hatte, ob sie nicht lieber einfach Pizza kommen lassen wollte. Ihre Kochkünste waren nicht gerade die besten.
Aber die beiden störte das wenig. Sie hatten eh nur Augen füreinander. Es war ein Wunder, dass sie überhaupt noch zum essen gekommen waren.
Immer wieder hielten sie sich in den Armen und küssten sich einfach. Nichts in der Welt um sie herum schienen sie zu bemerken. Die Zeit verging, aber ihnen kam es unendlich lange vor, weil sie einfach nicht wollten, dass es jemals enden könnte.
Nach dem Essen saßen sie bei Nicole auf der Couch, Arm in Arm.
"Ich liebe dich! So habe ich noch nie jemanden geliebt, aber.."
Nicole sah Tanja verständnislos an.
"Was aber? Uns kann nichts erschüttern! Ich liebe dich auch. Mit allem, was ich habe. Ich liebe dich von ganzem Herzen. Denk nicht an irgendwelche Probleme!"
Tanja sah das anders. Sie wusste, dass sie sich liebten und dass sie sich niemals wieder trennen würden. Dennoch...
Sie waren zwei Frauen. Es war so ungewöhnlich. Wie würden denn all ihre Freunde reagieren?
Nicole lachte nur, als Tanja ihre Bedenken offenbarte, und sie begann Tanja erneut zu küssen.
Um sie herum war ein Meer voller Kerzen. Es leuchtete überall, ganz romantisch! Dazu lief leise im Hintergrund wundervolle Musik.
Alles, was für einen ganz intimen, romantischen Abend von Nöten war, hatte Nicole in Liebe zum Detail vorbereitet.
Und sie schienen es zu brauchen...
Ihre Küsse glitten den ganzen Körper hinunter. Keine Stelle ließ sie aus. Dabei landete sie doch immer wieder bei ihren Lippen.
Ihre Zungenküsse wurden heftiger. Sie spürten die Erregung.
Ihre Finger durchforschten den ganzen Körper.
Als sie zwischen ihre Beine glitt, stöhnte Tanja sanft auf. Ihr wurde schwindelig. Das Gefühl war so stark.
Wieder trafen sich ihre Lippen zu einem heißen Kuss voller Erregung. Wieder trennten sich die Lippen sanft voneinander, um den Körper des anderen weiter zu erforschen.
Voller Zärtlichkeit streichelte sie ihren Busen. Er war klein und fest. Die Brustwarzen ließen erkennen wie erregt beide waren.
Mit sanfter Zunge glitt sie immer tiefer bis sie an ihrem Ziel war.
Langsam begann sie ihre Schenkel zu küssen.
Immer wieder stöhnten sie auf.
Die Nacht war unendlich...
Von ihrem Liebesspiel erschöpft, schliefen sie kurz darauf in ihren Armen ein.
Es war das wundervollste, was sie sich nur vorstellen konnten. So etwas schönes hatten beide noch nicht erlebt.
So zärtlich, so einfühlsam, so romantisch...
Diese Nacht war die reinste Qual für sie.
Wieder erwachte sie schweißgebadet. Diese Erinnerung war so lebhaft, jeder Kuss schmeckte genau wie damals. Wie sollte sie das Leben nur ohne sie ertragen?
Es schien ihr unmöglich. Zu tief war ihre Liebe immer noch. Sie waren unzertrennlich.
Erneut versuchte sie ihren Schmerz mit einem Brief zu bekämpfen...
Liebste Nicole,
die Nacht war so schön mit dir. Ich wünschte, sie hätte niemals geendet. Aber wir können sie ja wiederholen. Immer wieder möchte ich dir nahe sein.
Meine Liebe zu dir ist so unendlich. Für dich würde ich alles machen.
Wie schön, dass es dich gibt. Keine Sekunde, in der ich nicht an dich denke...
Alles war so, wie ich es mir vorgestellt habe. So etwas hab ich noch nie erlebt. Immer wenn ich an dich denke, schmerzt es ganz tief in meinem Herzen, weil ich weiß, dass du gerade nicht bei mir bist.
Wie sehr freue ich mich auf unser Wiedersehen heute Abend.
Nicole, ich liebe dich! Ich liebe dich über alles.
Nie zuvor hätte ich gedacht, dass Liebe so schön sein kann. Aber jetzt weiß ich, es ist das wunderbarste, was es geben kann. Besonders, wenn ich an dich denke.
Die Zeit mit dir ist so kostbar für mich, ich konnte mir so etwas bis jetzt noch nicht vorstellen. Ich behandle jede Sekunde wie einen wertvollen Diamanten, denn genau das bist du für mich. Ein Diamant, den jeder gerne haben will, aber der mir gehört und den ich nie wieder hergeben will.
Ich hoffe, dass meine Liebe dich nicht erdrückt und dass du das selbe Kribbeln spürst, immer wenn du mich siehst.
Alleine halte ich es keine Sekunde länger aus. Ich werde dich jetzt anrufen und in ein paar Stunden lieg` ich wieder in deinen Armen und werde dir so nahe sein, dass ich mir wünsche, dass es niemals aufhört.
Wieder wird es enden, aber erneut habe ich eine Erinnerung an dich, die mir keiner mehr nehmen kann. Genau wie auch dein zauberhaftes Lächeln immer in meinem Kopf sein wird. Egal was kommen mag...
Meine Liebe ist grenzenlos, mein Herz wird niemals aufhören für dich zu schlagen.
Ich liebe dich so sehr...
Deine
Tanja
Ein paar Sekunden später schwelgte sie schon wieder in ihren Träumen...
"Wie schön dich endlich wieder zu sehen!"
Sie begrüßten sich stürmisch und leidenschaftlich. Ihr Kuss dauerte eine Ewigkeit und war noch schöner als jemals zuvor. Überhaupt war jede gemeinsame Minute schöner als zuvor.
Viele Passanten blieben immer wieder kopfschüttelnd stehen, aber es störte sie wenig.
Ihrer Liebe konnte das wenig anhaben...
Kurz darauf gingen sie Hand in Hand die Straße entlang um den wunderschönen Sonnenuntergang zu genießen.
Alles um sie herum war ihnen egal.
Jeden kritischen Blick übersahen sie einfach.
Stattdessen sahen sie sich lieber tief in die Augen und küssten sich erneut.
Vielleicht war es auch ein bisschen um die Leute zu provozieren, aber hauptsächlich, weil sie sich liebten und es sie nicht störte, dass sie ungewöhnlich waren und in manchen Augen sogar widerwärtig.
Sie gehörten zusammen und niemand würde sie trennen.
Die Sonne war schon fast hinterm Horizont verschwunden, alles leuchtete in einem wundervollen rot.
Es war noch immer warm, fast sogar schon zu warm.
Dennoch genossen sie die romantische Stimmung. Es war so herrlich, ein einzigartiger Sommerabend.
An einem kleinen See blieben sie einfach stehen.
Um sie herum war es still. Sie waren allein. Wieder sahen sie sich in die Augen und Nicole umarmte Tanja ganz zärtlich.
"Mit dir ist es so schön. Ich bin so froh, dass es dich gibt. Was andere denken, ist mir egal. Du hattest recht...
Das macht alles unsere Liebe. Hauptsache ich kann dir nahe sein. Ob andere blöd gucken, stört mich nicht mal mehr! Ich liebe dich!"
Ohne zu antworten gab Tanja Nicole einen Kuss. Das sagte mehr als tausend Worte.
Langsam tauchte die Sonne sie in ein warmes, rötliches Licht. Der See schimmerte silbrig und man konnte ein leises Rauschen hören.
Wenn sie am Meer gewesen wären, hätten sie gedacht, es wäre der Wellengang...
Sie fühlten sich unendlich leicht. Es war alles so romantisch. Wie in einem Traum.
Der Kuss schmeckte süß und leidenschaftlich.
Zwischen ihnen war ein heißes Feuer entfacht. Aber sie wollten es keineswegs löschen...
Nicoles Finger bahnten sich vorsichtig den Weg unter Tanjas T-Shirt. Sie streichelte ihren Busen, umkreiste zärtlich die Brustwarzen. Dann zog sie ihr das T-Shirt über den Kopf.
Dabei konnte sie ihren Blick aber nicht von diesem Körper wenden. Er war so makellos, die Haut war so zart und geschmeidig. Sie war perfekt.
Auch Tanja fing nun an Nicole zu entkleiden. Ihre Küsse glitten ihren Hals hinunter. Die Haut war salzig, aber es war angenehm.
Mit ihrer Zunge spielte sie mit ihren Brustwarzen. Streichelte ihren ganzen Körper. Die Erregung war nicht zu verbergen.
Nun versuchte Nicole Tanjas Hose zu öffnen und führte ihre Hand langsam zwischen ihre Beine.
Die Lust ließ beide immer wieder aufstöhnen.
Nicoles Finger streichelten ganz einfühlsam ihre Schenkel und sie arbeitete sich immer weiter hoch, bis die Erregung in Tanja zu explodieren schien.
Sie stöhnte und suchte Nicoles Lippen.
Erneut küssten sie sich ganz intensiv.
Bald waren beide nackt, aber ihr Liebesspiel hatte gerade erst begonnen.
Immer wieder erforschten ihre Hände den Körper des anderen. Zahlreiche Küsse bedeckten die ganze Haut, von oben bis nach unten. Nicoles Zunge ließ keinen Winkel aus.
Am Zentrum der Lust angekommen ließ sie sich besonders viel Zeit.
Sie liebkoste jede Stelle, ihre Zunge spielte mit allem, was ihr in den Weg kam. So lange bin Tanja es nicht mehr aushielt.
Wieder kam sie zum Höhepunkt...
Es ging noch eine ganze Zeit so weiter, bis sie sich endlich voneinander trennen konnten.
Aber auch das anziehen bereitete ihnen Probleme.
Sie küssten sich so oft es ging, keine Sekunde ließen sie von einander ab.
Die Leidenschaft ließ sie nicht los, dieser romantische Abend sollte niemals enden.
Plötzlich war die Sonne aber verschwunden, es wurde kühl und auch ihre heißen Körper waren nicht in der Lage, sich genügend zu wärmen.
Also bleib ihnen nichts anderes übrig als doch zu gehen.
Schweren Herzens nahmen sie Abschied.
In den nächsten Tagen sahen sie sich so oft es nur irgendwie ging. Keine noch so kurze Zeit verbrachten sie allein.
Jedes Treffen war ein neuer Gipfel der Lust.
Sie liebten sich wirklich sehr.
Ihr Glück konnte auch nicht trüben, dass viele ihre Beziehung nicht akzeptieren wollten. Besonders Tanjas Eltern standen der Beziehung ihrer Tochter äußerst kritisch gegenüber.
Aber das war ihr egal. Lieber ein Leben ohne Eltern als nur eine Minute ohne ihre geliebte Nicole.
Zusammen glaubten sie, alles zu schaffen. Gemeinsam waren sie stark und ihre Liebe machte sie noch stärker.
Doch eines Tages kam es anders...
Tanja konnte es nicht mehr ertragen, dass sie von allen dumm angemacht wurde. Auch ihre Liebe war da nicht stark genug.
Die selbstbewusste und immer gut gelaunte Tanja hatte sich zu einer zurückgezogenen Person entwickelt. Das war auch Nicole nicht entgangen...
"Hey, meine Liebste! Was ist denn los mit dir?"
Nicole nahm Tanja behutsam in den Arm und wollte sie küssen, aber sie sträubte sich. Vorsichtig befreite sie sich aus ihren Armen und Tränen standen in ihren Augen. Sie wollte etwas sagen, aber sie konnte nicht. Die Worte wollten einfach nicht raus.
Nicole sah sie an. Es zeriss ihr das Herz. Aber sie konnte nichts machen.
Sanft strich sie die Tränen von ihren Wangen und lächelte sie an.
"Sag mir, wenn dich was bedrückt! Mir kannst du doch vertrauen."
Wieder kam keine Antwort.
Doch diesmal strich Tanja Nicole durchs Haar und versuchte zu lächeln.
Es sah etwas gequält aus, die Tränen wollten nicht weichen.
Mit wilder Entschlossenheit presste sie ihre Lippen auf Nicoles und versuchte so ihre Trauer zu vergessen.
Lange küssten sie sich! Es gab nichts mehr um sie herum. Nur noch sie beide.
Es war so schön mit Nicole. Sie war die beste. Wie sehr sie sich liebten! Es schien, nichts
Schöneres zu geben.
Endlos lange küssten sie sich. Langsam blieben die Tränen zurück und Lust stieg in Tanja auf. Sie hatte immer noch kein Wort gesprochen.
Mit heftiger Leidenschaft begann sie Nicole auszuziehen. Sie musste jetzt mit ihr schlafen.
Nicole sah das aber etwas anders...
"Was wird das denn jetzt? Ich will ja gerne mit dir schlafen, aber sag mir erst, was los ist! Ich kann das so nicht!"
Tanja blickte sie verständnislos, aber flehend zugleich, an. Ihr Blick war so verzweifelt, so fordernd. Nichts konnte sie bremsen. Unter Tränen schrie sie:
"Lieb mich! Lieb mich einfach! Ich flehe dich an! Tu es für mich. Ich muss dir jetzt nahe sein! Bitte!"
Nicole verstand ihre Freundin nicht, doch mittlerweile konnte sie auch ihre Lust nicht mehr im Zaun halten.
Wild küssten sie sich.
Mit hastigen Bewegungen zogen sie sich gegenseitig aus. Es war ganz anders als sonst, aber trotzdem wunderschön.
Ihre Hände wanderten den ganzen Körper hinunter. Sie wollten sich nie mehr loslassen. Auch ihre Lippen folgten. Mit aller Zärtlichkeit begann sie diesen so schönen Körper zu küssen. Ihre zarte Haut schmeckte besser als jemals zuvor.
Tanja stöhnte, aber gleichzeitig weinte sie wieder. Sie konnte nichts dafür.
Deswegen griff sie mit aller Heftigkeit ins Liebesspiel ein. Sie küsste ihre Freundin. Ihre Lippen glitten schnell den Körper hinab. So wild war sie noch nie gewesen.
Nicole kam es so ungewohnt vor, aber sie genoss diese ungekannte Heftigkeit. Fast tat es ein wenig weh.
Ihre Finger verfingen sich in den langen Haaren ihres Engels, sie suchte Halt, sonst wäre sie noch ohnmächtig geworden.
Es war so intensiv, so unreal, aber auch so schön!
Plötzlich musste sie stöhnen. Ein warmer Strom durchfloss sie. Gleichzeitig spürte sie ein Kribbeln im ganzen Körper, es wurde immer heftiger. Sie hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. Es gab kein Halten mehr. Auf einmal hatte sie das Gefühl als würde sie explodieren. Wilde Gedanken schossen ihr in den Kopf, ihr Atem wurde immer schneller. Auch ihr Herz raste und fast wurde ihr schwindelig. Am Gipfel ihrer Lust angekommen stöhnte sie immer wieder. Das Gefühl war so intensiv.
Es war der unglaublichste Höhepunkt, den sie sich nur vorstellen konnte.
Voll und ganz gab sie sich den Bewegungen von Tanja hin. Die spielte immer noch mit ihren Lippen und ihren Händen an Nicoles Körper. Ihre Zunge brachte ihre Brüste zum beben. Sie war so schnell, so erregend. Keinen Zentimeter ließ Tanja aus. Sie liebkoste ihre Brustwarzen und saugte daran.
Auch wenn es schmerzte, sie konnte sich nicht dagegen wehren, dass es sie noch mehr erregte.
Sie konnte nicht länger so passiv daliegen, sie wollte ihrer Freundin einen Höhepunkt bescheren, den sie nie wieder vergessen sollte. Genau so, wie es auch ihr ergangen war.
Mit diesem Ziel vor Augen fing sie wieder an, Tanjas Lippen zu suchen. Sie küssten sich ganz behutsam, während Nicoles Hände den Rücken von Tanja hinunterglitten und einen Zwischenstop an ihrem Po einlegten.
Tanja bekam eine Gänsehaut, aber es wurde noch heftiger, als Nicoles Hände sich ihren Weg vorwärts bahnten.
Sie ließ es einfach mit ihr geschehen.
Nicole hingegen entdeckte immer Neues an Tanja. Mit ihren Küssen trieb sie ihre Freundin noch in den Wahnsinn.
Sie fühlte sich wie in einem Rausch, es vernebelte ihre Sinne. Stöhnend lag sie da. Ihr ganzer Körper bebte voller Erregung und wölbte sich unter den zärtlichen Berührungen von Nicole.
Nur ein paar Sekunden später gab es kein Halten mehr. Sie schrie fast, so schön war es, als auch sie zum Höhepunkt kam.
Ihr Mund war trocken, aber ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie ließ ihnen hemmungslos freien Lauf.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen stand sie auf, zog sich an und ging.
Sie ging einfach durch die Tür und Nicole starrte nur hinter her. Nicht einmal verabschiedet hatte sie sich. Kein Lächeln - nichts! Einfach weg.
Nicole konnte es nicht glauben. Wie vor den Kopf gestoßen lag sie in ihrem Bett...
Auch jetzt lag sie wieder so in ihrem Bett. Sie war nicht fähig, sich nur einen Zentimeter zu bewegen. Immer noch saß der Schock so tief.
Was damals geschehen war, war so sonderbar, dass es sie nie wieder losgelassen hat.
Tagelang hatte sich Tanja nicht mehr gemeldet, bis plötzlich ein Brief eintraf.
Aber auch jetzt gab ihr der Brief keine vernünftige Erklärung...
Liebste Nicole,
verzeih mir! Ich bitte dich. Es tut mir alles so leid, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich brauchte etwas Abstand von unserer Beziehung.
Glaub mir, ich liebe dich so sehr. Es liegt auch nicht an dir, aber ich bin nicht stark genug.
Mit dem Druck konnte ich einfach nicht fertig werden. Wieso kann denn niemand verstehen, dass ich dich liebe? Ist es denn so schlimm, dass du eine Frau bist?
Ich weiß keine Antwort.
Wenn ich auf mein Herz höre, möchte ich sofort zurück in deine Arme.
Ganz klar, ich liebe dich mit allem, was ich habe.
Aber mein Verstand sagt etwas anderes...
Vielleicht ist es nicht mein Verstand, sondern das, was meine Eltern mir eingeredet haben.
Normalerweise höre ich nur auf mein Herz, deswegen tut es auch so weh. Jede Sekunde, die ich hier alleine verbringe, schmerzt so sehr, weil ich weiß, dass ich eigentlich zu dir gehöre.
Ich weiß einfach nicht weiter.
Warum ist diese Welt so voller Idioten, die nicht verstehen, was wahre Liebe ist? Und warum kann ich nicht einfach zu meinen Gefühlen stehen? Warum nur?
Wieder muss ich weinen.
Ich bin so verzweifelt, weil ich mich so allein fühle. Es müsste ja nicht so sein.
Gestern hab ich ein wunderschönes Gedicht gelesen, was genau beschreibt, was ich fühle. Ich will es dir einmal schreiben:
Das Leben
Wäre
Vielleicht einfacher
Wenn ich dich
Gar nicht getroffen hätte
Weniger Trauer
Jedes Mal
Wenn wir uns trennen müssen
Weniger Angst
Vor der nächsten
Und übernächsten Trennung
Und auch nicht soviel
Von dieser machtlosen Sehnsucht
Wenn du nicht da bist
Die nur das Unmögliche will
Und das sofort
Im nächsten Augenblick
Und die dann
Weil es nicht sein kann
Betroffen ist
Und schwer atmet
Das Leben
Wäre vielleicht
Einfacher
Wenn ich dich
Nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht
Mein Leben
Mein Gott, was mach ich nur hier? Jetzt weiß ich, was zu tun ist.
Gegen meine Liebe werde ich nicht vorgehen. Es ist sinnlos.
Unsere letzte gemeinsame Nacht geht mir nicht mehr aus dem Kopf. So wild und hemmungslos, aber so traumhaft schön.
Es tut mir leid, wenn ich dich enttäuscht habe, wenn ich einfach gegangen bin, ohne mich zu verabschieden. Du musst dir ziemlich vor den Kopf gestoßen vorgekommen sein, aber ich konnte nicht anders. Ich brauchte einfach frische Luft, Abstand, musste weg.
Verzeih mir. Eins wird mir nämlich immer deutlicher. Ich muss zurück zu dir, sonst werde ich niemals wirklich glücklich sein. Ich komme wieder.
Vielleicht bin ich schon da, wenn du diesen Brief erhältst.
Für immer werde ich dich lieben, das ist mir jetzt klar geworden. Warte auf mich.
Deine
Tanja
Von tiefem Schmerz ergriffen schlief sie wieder ein.
Es waren die schrecklichsten Tage ihres Lebens.
Jede Minute ohne Tanja machte sie fertig. Sie konnte ohne sie nicht weiterleben. Auch jetzt nicht...
Tagelang wartete sie auf ein Lebenszeichen von ihr, aber Tanja hatte sich einfach nicht gemeldet. Zu Hause war sie nicht. Wie oft hatte sie dort angerufen?
Nicht einmal ihre Eltern wussten, wo sie war.
Sie war spurlos verschwunden.
Dann kam endlich der Brief.
Voller Erleichterung sah sie ihn im Briefkasten liegen. Aber sie hatte Angst ihn zu öffnen.
Was würde sie ihr sagen? War alles vorbei, was es je zwischen ihnen gegeben hatte?
Das war unmöglich. Zu sehr liebten sie sich.
Ihr Herz gehörte allein ihr. Was auch immer sie verlangte, sie würde es machen...
Mit zittrigen Fingern öffnete sie ihn und las!
Immer wieder las sie die zärtlichen Zeilen und Tränen der Freude standen in ihren Augen.
Sie würde wieder kommen! Keiner könnte ihr ihre geliebte Tanja nehmen. Sie gehörten zusammen. Endgültig und für immer.
Ihre Freude war grenzenlos und sie konnte es kaum erwarten, dass sie wieder vor ihr stehen würde.
Doch es dauerte noch einige Tage.
Tage, in denen sich Hoffnung und Schmerz regelmäßig abwechselten. Es herrschte das reinste Gefühlschaos.
Sie wusste selbst nicht, was sie wollte. Sie konnte es nur nicht abwarten.
Und dann endlich, es klingelte...
"Oh, Tanja! Endlich! Wie sehr hab ich dich vermisst!"
Minutenlang lagen sie sich in den Armen, Freudentränen standen in ihren Augen. Beide waren überglücklich.
Es war der schönste Augenblick ihres Lebens.
Sie hatten sich wieder und diesmal wussten sie, es war für immer. Ihre Liebe war grenzenlos, nichts würde sie auseinander bringen.
Endlich waren sie in der Lage sich zu küssen. Es war ein wundervoller Kuss, der unendlich lange dauerte und so voller Zärtlichkeit steckte, dass es fast weh tat.
Dieser Kuss machte alle Verzweiflung, alle Trauer ungeschehen. Er besiegelte diese tiefe Liebe, sorgte für ein Gefühl der Unendlichkeit.
Noch immer standen sie im Flur und küssten sich. Es war ein süßer Kuss, der keine Bitterkeit mehr vermuten ließ. So etwas würde nie wieder geschehen. Nie wieder würden sie sich nur eine Sekunde trennen, denn jede Sekunde war eine Ewigkeit für sie.
Beide ließen ihren Gefühlen freien Lauf. Deswegen kullerten immer wieder Tränen ihre Wangen hinunter. Aber es waren nur Freudentränen. Endlich hatten sie sich wieder.
Nicole hatte nichts vorbereitet, denn Tanjas Ankunft war ja nicht wirklich geplant gewesen. Also beschlossen sie in ein gemütliches Restaurant zu gehen. Aufs Geld sollte es wirklich nicht ankommen, schließlich hatten sie etwas zu feiern.
Der Abend war besonders schön. Beide genossen es, wieder vereint zu sein.
Sie ließen keine Gelegenheit aus, sich ihre Liebe zu gestehen und sie mit einem Kuss zu besiegeln.
Tanja hatte es geschafft. Die anderen waren ihr egal. Nur ihre Liebe zählte. Das war alles. Was andere dachten, spielte keine Rolle mehr.
Nie wieder wollte sie sich ihre Liebe kaputt machen, sie sollte nicht an ihren intoleranten Mitmenschen zerbrechen.
Leicht angeheitert kamen sie bei Nicole in der Wohnung an. Endlich hatten sie nur Zeit für sich. Verliebt sahen sie sich in die Augen. Wieder wurde ihnen deutlich, wie sehr sie sich brauchten.
"Tanja, ohne dich kann ich nicht mehr leben. Du darfst mich nicht mehr allein lassen. Versprich mir das! Sonst kann ich nicht weiter leben."
Zärtlich umarmte Tanja Nicole und flüsterte ihr ins Ohr:
"Ich verspreche es dir! Auch ich halte es ohne dich nicht mehr aus. Zu sehr liebe ich dich. Du bist mein ein und alles. So einen Unsinn werde ich nie wieder machen. Wie konnte ich nur an meiner Liebe zweifeln?"
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren küssten sie sich erneut. Es musste jetzt geschehen. Wie sehr hatten sie sich nach diesem Moment gesehnt!
Nicole legte vorsichtig ihre Hand über Tanjas Augen und bat sie, ihr zu folgen.
Sie legte sie in ihr Bett, verband ihr aber vorher noch die Augen.
"Ich komme gleich wieder. Vertrau mir!"
Liebevoll stellte sie Tausende Kerzen im Zimmer auf, drehte leise Musik auf und als alles hell erleuchtet war, nahm sie ihr die Augenbinde wieder ab.
Mit einem Glas Sekt in der Hand legte sie sich neben sie.
Sie hatte nichts mehr an und ihr Körper zitterte.
Tanja staunte nicht schlecht, aber noch bevor sie etwas sagen konnte, legte Nicole ihr einen Finger auf die Lippen:
"Sag jetzt nichts. Genieß es einfach..."
Ehe sie zu Ende sprechen konnte, presste Tanja ihre Lippen auf Nicoles.
Es wurde ein zärtlicher Zungenkuss, der erahnen ließ, wie sehr sie sich auf diesen Moment gefreut hatten.
Ihre Zungen wollten sich nicht mehr trennen und waren in ein heftiges Spiel verwickelt.
Leidenschaftlich durchforsteten sie jeden Winkel, den es gab. Immer wieder umschlungen sie sich wild und lösten sich, um erneut auf Wanderschaft zu gehen.
Sanft begannen sie sich zu streicheln. Ihre ganze Haut war erregt, es kribbelte, wie beim ersten Mal.
Was bei ihrem letzten Mal zu heftig war, war jetzt an Einfühlsamkeit kaum zu überbieten. Sie ließen sich lange Zeit. Keine Bewegung war heftig oder übereilt.
Alles war so romantisch.
Ihre Lippen wollten sich einfach nicht trennen.
Jeder Kuss dauerte eine Ewigkeit. Die Sehnsucht aufeinander war gewaltig, die Leidenschaft gigantisch.
So kam es, dass sie fast die ganze Nacht mit ihrem Liebesspiel verbrachten.
Es war nicht so, dass sie es unterbrachen. Die ganze Zeit über küssten und streichelten sie sich. Keine einzige Sekunde dachten sie an etwas anderes. Sie wollten sie nur nahe sein.
Bis sie endlich glücklich, aber erschöpft Arm in Arm einschliefen... Mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Unruhig wälzte sie sich hin und her. Immer wieder fragte sie nach dem warum. Aber es gab keine Antwort. Sie wollten sich doch niemals trennen! Vor allem nicht nach dieser Nacht. Und obwohl sie wusste, dass es nun endgültig vorbei war, wollte sie sich nicht damit abfinden.
Erneut holte sie einen Brief hervor. Denn trotz, dass sie sich ständig sahen und nichts mehr alleine machten, schrieben sie sich die schönsten Briefe...
Liebste Nicole,
ich kann mein Glück noch gar nicht fassen.
Immer war ich mir sicher, dass es dich geben muss. Aber wo ich dich endlich gefunden hab, kann ich es nicht fassen.
Dass es so etwas gibt! Diese große Liebe kannte ich bisher nur aus Filmen. Doch jetzt weiß ich, es gibt sie wirklich, es ist nicht nur ein Traum.
Schließlich liebe ich dich. Du bist meine große Liebe.
Wie konnte ich es vorher nur ohne sich aushalten?
Jedenfalls würde ich das jetzt nicht mehr schaffen... Denn jeder Augenblick ohne dich kommt mir wie eine Ewigkeit vor.
Wenn ich dich in meinen Armen halte, wenn ich dich so leidenschaftlich küsse, nur dann fühl ich mich wohl, sicher, geborgenIn deinen Armen hab ich alles, was ich brauche. Ich brauche kein Wasser und kein Brot, deine Liebe reicht mir zum Überleben. Jeden Atemzug, den ich mache, verdanke ich dir. Ohne dich könnte ich nicht existieren. Du bist meine Luft zum Atmen, mein Lebensinhalt. Deswegen darfst du mich nie verlassen.
Weißt du noch, dass ich gesagt habe, meine Liebe reicht für uns beide?
Sie reicht immer noch und zwar für immer. Mein Herz hört nie auf für dich zu schlagen, ich kann das gar nicht oft genug sagen.
Wie konnte ich nur jemals an meiner Liebe zweifeln?
Ich verstehe mich nicht mehr. Dich allein lassen was der größte Fehler meines Lebens.
Keinen Moment mir dir möchte ich vermissen. Jede winzige Sekunde soll bis in die Ewigkeit erhalten bleiben. Und sie wird es, dass verspreche ich dir. Denn sie wird für immer in meinem Gedächtnis bleiben.
Sie zu löschen wäre Verrat an meiner einzigen wahren Liebe, an dir!
Stundenlang könnte ich weiter machen und dir meine Liebe gestehen, aber nun bin ich müde. Doch auch im Schlaf wirst du mich nicht loslassen.
Wie immer werde ich von dir träumen und es ist schöner als alles andere, was sich ein Mensch nur denken kann.
Machs gut, meine Liebste! Du darfst mich nie vergessen, denn ich werde dich niemals vergessen können. Auch wenn unsere Liebe einmal nachlassen sollte, in meinem Herzen gibt`s niemand anderen als dich. Nur dich allein!
In tiefer Liebe verbleibend
Deine
Tanja
Gerührt hielt sie den Brief in ihren Händen. Wie recht sie doch damals gehabt hatte...
Auch heute ist es noch die Wahrheit, doch diese Wahrheit schmerzt.
Alles hat sich geändert, nur die Aussage ihres Herzens nicht.
Blind wäre sie ihr gefolgt und würde sie ihr auch heute noch folgen.
Wenn es nur nicht unmöglich wäre...
Es schien als würde diese Nacht nicht enden wollen.
Einsam hatte sie begonnen, doch jetzt hatte sie das Gefühl, sie würde neben ihr liegen, sie konnte ihren Atem spüren.
Und mit jedem Augenblick, den sie von ihr träumte, wurde er deutlicher.
Es trieb ihr die Tränen in die Augen. So lange bis sie wieder einschlief und der Traum sie erneut ergriff...
Von jetzt an gab es nichts mehr, was sie trennen konnte. Auch wenn ihre Lust irgendwann etwas verblasste und sie nicht ständig mehr miteinander schliefen, so war es doch immer wieder schön.
Nichts machten sie mehr alleine, denn sie liebten sich abgöttisch.
In ihren Armen einzuschlafen, war das schönste, was sie sich nur vorstellen konnte.
Und so kam es auch, dass sie nach etwa drei Monaten beschlossen, in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen.
"Nicole, ich finde, wir müssen mal reden. Ich lebe ja sowie so praktisch schon bei dir. In meine Wohnung geh ich fast gar nicht mehr. Wäre es da nicht besser, wir würden zusammen ziehen?"
Auch Nicole hatte sich darüber schon viele Gedanken gemacht. Sie war sich nicht sicher, ob das so eine gute Idee war.
Schließlich waren beide sehr temperamentvoll und sie stritten sich immer wieder mal. Nur weil sie sich so liebten, aber trotzdem.
Wenn sie nun zusammen leben würden, gäbe es keine Fluchtmöglichkeit mehr.
Tanja merkte, dass Nicole etwas beschäftigte:
"Was ist denn los? Willst du nicht mehr mit mir zusammen sein?"
Tanja schaute ängstlich und wartete die Reaktion von Nicole ab. Eigentlich hatte sie keinen Zweifel gehabt, dass sie begeistert sein würde, aber jetzt? So richtig glücklich schien sie nicht.
Nicole nahm Tanja in den Arm und strich ihr liebevoll durchs Haar.
Dabei sah sie ihr direkt in die Augen und lächelte:
"So ein Unsinn, ich möchte immer mit dir zusammen sein, aber..."
"Kein aber!"
Mit diesen Worten küsste Tanja Nicole vorsichtig. Auch wenn sie sich erst wehren wollte, ihren Gefühlen für Tanja konnte sie sich einfach nicht widersetzten. Es war immer das selbe.
Sie wollte reden und Tanja wollte Sex!
Irgendwie gefiel es ihr so nicht, aber ihre Lust übermannte sie einfach immer. Es war unmöglich, sich ihrer Umarmung und ihrem Kuss zu entziehen. Auch jetzt wieder...
Unschuldig sah Tanja ihr in die Augen. Es waren einfach die schönsten Augen. Jedes Mal konnte sie dahin schmelzen.
Lächelnd küssten sie sich immer wieder, bis Tanja die Initiative ergriff und mir ihren Händen vorsichtig unter Nicoles T-Shirt glitt.
Ihre Fingerspitzen streichelten zärtlich ihre Brüste und ihren Bauch. Mit der einen Hand wanderte sie ihren Hals aufwärts, mit der anderen umkreiste sie ihre Brustwarzen, die mittlerweile vor Erregung ganz hart geworden waren.
Immer wieder trafen sich auch ihre Lippen.
Nicole begann nun auch ins Liebesspiel einzugreifen. Behutsam zog sie ihrer Freundin das T-Shirt über den Kopf.
Eng umschlungen standen sie mitten in der Wohnung bis sie zu Boden glitten, um dort mit heftigen Küssen ein gewaltiges Feuer zu entfachen.
Ihre Zungen ließen keinen Zentimeter aus, ihre Lippen küssten unaufhörlich.
Ständig trafen sich ihre Blicke.
Als Nicole ganz sanft an Tanjas Ohr knabberte, flüsterte sie:
"Ich liebe dich! Zieh zu mir!"
Es folgte wieder ein ganz intensiver Kuss, der unendlich schien.
Ihre Herzen schlugen schneller, der Puls raste.
Ihre Hände konnten nicht still daliegen. Immer wieder berührten sie den Köper es anderen, streichelten ihn, so lange bis ihre Erregung zum Ausbruch kam, bis es kein Halten mehr gab.
Auch ihre Lippen folgten sanft den Händen. Es war wunderschön, so romantisch und zärtlich, dass sie es gar nicht beenden wollten.
Doch irgendwann waren sie zu müde und schliefen erleichtert ein.
In den nächsten Tagen planten sie gemeinsam ihr neues Leben.
Tanja sollte zu Nicole ziehen, aber vorher wollten sie die Wohnung ein wenig neu einrichten. Mit präziser Sorgfalt wurde jede Kleinigkeit durchdacht, damit auch ja nicht schief ging.
Es sollte perfekt werden. Genau so perfekt wie ihre Liebe war.
Voller Eifer arbeiteten sie jeden Tag bis spät in die Nacht, bis endlich alles fertig war und der Tag des Einzugs kommen konnte...
Mit den restlichen Koffern stand sie vor der Tür.
Das Lächeln auf ihrem Gesicht verriet alles. Sie war so glücklich. Endlich Tag und Nacht zusammen sein zu können mit Nicole - ihr Traum, seit sie sich kennen gelernt haben.
Jede Nacht gemeinsam einschlafen, jeden Morgen zusammen aufwachen. Was könnte es schöneres geben?
"Hallo, meine Süße! Soll ich dir helfen? Hab schon soweit alles vorbereitet. Und, du wirst es nicht glauben, ich hab sogar für uns zwei gekocht!"
Tanja kniff die Augen zusammen und guckte ziemlich skeptisch, bis sie plötzlich in schallendes Gelächter ausbrach.
Aber Nicole wusste, dass es nicht böse gemeint. Es war typisch ihre Tanja. Immer gut gelaunt und nie um ein Wort verlegen.
"Du und kochen? Wie sieht denn die Küche aus? Müssen wir noch aufräumen, oder hast du das etwa auch schon gemacht?"
Zärtlich küsste sie Nicole und immer noch lächelte sie.
Dieses Lächeln war so einzigartig, so zuckersüß, niemals konnte man ihr so etwas übel nehmen.
Wenn sie dazu auch noch diesen unschuldigen Blick aufsetzte, hätte ihr wohl niemand eine Bitte abschlagen können.
Sie hatte einfach eine Gabe, alle Leute um den Finger zu wickeln.
Auch Nicole konnte ihr nicht widerstehen, aber wenn sie ehrlich ist, für sie hätte sie sowie so alles gemacht...
Alles hätte sie für ihre Tanja gemacht.
Aber damals konnte sie nichts machen! Es war so ungerecht und es tat so schrecklich weh, genau wie am ersten Tag.
Dieser Schmerz würde sie einfach nicht mehr loslassen.
Es war eben die einzige wahre Liebe, die große Liebe oder wie auch immer man es sagen will.
Ändern können auch die Worte nichts mehr.
Wenn sie an dieses Lächeln dachte, wurde es nur noch schlimmer.
Ganz deutlich sah sie es vor sich. Sie konnte es spüren. Nur festhalten konnte sie es nicht, so sehr sie sich auch bemühte.
Die aufkommenden Tränen versuchte sie zu unterdrücken. Nicht schon wieder weinen. Irgendwann musste es doch mal vorbei sein.
Es half nichts...
Liebste Nicole,
nur noch wenige Minuten und ich ziehe zu dir.
Meine Freude ist unbeschreiblich, ich könnte in die Luft springen und alle umarmen.
Aber besonders dich, meine liebe!
Ich kann es kaum erwarten, jeden Morgen von deinen sanften Atemzügen geweckt zu werden, mit dir die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen, das Vogelgezwitscher zu hören und nur dir nahe sein.
Nie wieder will ich dich verlassen. Nicht mal einen Tag ohne dich würde ich überleben.
Ich liebe dich so sehr! Meine Worte reichen nicht, um es ausreichend wiederzugeben.
Aber ich hoffe, du verstehst mich.
Ohnehin empfinde ich zwischen uns eine ungekannte Seelenverwandtschaft. Mit dir möchte ich alles teilen und ich fühle, dass wir uns immer nahe sind.
Du weiß alles über mich, niemand sonst kennt mich so gut wie du.
Und obwohl es vielleicht unheimlich erscheinen mag, ich will es nicht missen.
Bei dir fühle ich mich sicher, ich weiß, ich kann dir vertrauen. Deswegen hab ich auch keine Angst, du könntest mich ausnutzen.
In mir gibt es nur noch ein Gefühl und das ist die Liebe zu dir.
Aber ohne sie könnte ich auch nicht mehr existieren.
Wahrscheinlich wiederhole ich mich ständig.
Es ist doch nur die Wahrheit!
Immer wieder frage ich mich, warum es noch heute Leute gibt, Leute, die einmal unsere Freunde waren, die nicht zu uns halten, unsere Liebe nicht akzeptieren.
Es ist so unbegreiflich für mich.
Kann denn Liebe etwas schlimmes sein? Kann denn Liebe verboten werden?
Ohne dich hätte ich das alles nicht ausgehalten, aber du hast mir beigebracht, dass ich auf mein Herz hören muss und dass es dann nichts gibt, was gegen uns spricht.
Unsere Liebe ist das wichtigste. Sie wird niemals enden.
Ich liebe dich.
Deine
Tanja
Diese Worte konnte sie nicht oft genug lesen.
"Unsere Liebe ist das wichtigste. Sie wird niemals enden."
Wie recht sie hatte!
Niemals würde sie sich in jemand anderen verlieben können, ihr Herz gehörte allein ihr.
Mit diesem Gedanken schlief sie wieder ein...
"Wow, das Essen war super! Ganz ehrlich, ich bin beeindruckt."
Sie saßen an einem festlich gedeckten Tisch.
In der Mitte des Tisches stand eine Vase mit wunderschönen roten Rosen, die einen herrlichen Duft verströmten.
Kerzen erleuchteten das Zimmer hell.
"Lass uns anstoßen, auf uns!"
Sie erhoben ein Sektglas und nahmen einen Schluck, dabei sahen sie sich verliebt wie am ersten Tag in die Augen.
Wieder begann es zwischen ihnen zu knistern.
Lange konnten sie diesem Gefühl nicht standhalten und küssten sich lang und innig.
Behutsam strich Tanja Nicole eine Strähne aus dem Gesicht und wanderte dann mit ihren Fingern die Konturen ihres Gesichts entlang, den Hals hinunter, bis sie schließlich unter ihrem T-Shirt angekommen war.
Voller Leidenschaft küssten sie sich wieder, aber Tanja war schon dabei, ihre Freundin zu entkleiden.
Zu erst ganz langsam das T-Shirt, dann den BH, der aus wundervoller schwarzer Seide war.
Zärtlich umfassten ihre Hände ihre Brüste, streichelten sie lange und liebevoll.
Nun zog auch Tanja sich aus.
Beide waren völlig nackt. Ihre Körper schimmerten im Schein der Kerzen.
Erneut trafen sich ihre Lippen zu einem unendlichen Spiel.
Langsam begann Nicole den Hals von Tanja zu küssen.
Sie genoss einfach jede Berührung. Sanft glitten ihre Küsse immer tiefer. Bei ihren Brüsten legten sie einen Zwischenstop ein, um sie zu liebkosen und zum beben zu bringen. Vorsichtig nahm sie die festen Brustwarzen zwischen ihre Lippen und umspielte sie gekonnt mit ihrer Zunge.
Stöhnend gab Tanja sich Nicole hin. Sie wollte nur daliegen und alles ganz intensiv spüren.
Und dazu hatte sie Gelegenheit...
Ihre Finger folgten ihr auf dem Weg der Lippen. So sanft sie nur konnte, streichelte sie jeden Zentimeter.
Schwer atmend schwelgte sie in ihrer Lust. Es war so schön, ihr wurde schwindelig.
Auf ihrer Haut spürte sie den heißen Atem von Nicole.
Auch ihr Herz schlug schneller, ihr Puls raste.
Immer noch flogen ihre Hände förmlich über den Körper von Tanja.
Doch als sie endlich ihr Ziel erreicht hatten, wurden sie wieder ganz langsam. Vorsichtig rieb sie ihre Finger hin und her.
Tanja musste immer wieder aufstöhnen.
Plötzlich hörten ihre Finger auf, aber die Zunge machte weiter.
Es war noch schöner, noch sanfter.
Sie konnte so zärtlich sein.
Einige Sekunden später gab es kein Halten mehr. Ihr Atem ging unregelmäßig. Ein warmer Strom floss durch ihren Körper. Er schien keine Stelle auszulassen. Es fühlte sich so gut an, unbeschreiblich...
Ihre erste Nacht in der gemeinsamen Wohnung war nicht gerade durch viel Schlaf gekennzeichnet.
Stattdessen liebten sie sich immer wieder, küssten sich unaufhörlich.
Doch irgendwann war der Schlaf gekommen.
Er entriss sie dem Liebesspiel mit einem glücklichen Lächeln und versetzte sie in die süßesten Träume.
"Guten Morgen, Nicole!"
Mit einem Kuss wurde sie geweckt. Es war schon ziemlich spät.
Tanja war diesen Morgen besonders gut gelaunt.
Pfeifend machte sie Frühstück.
Der Duft von frischem Kaffee hatte schließlich auch Nicole überzeugt aufzustehen.
Sogar Brötchen gab es.
Nach einer ausgiebigen Mahlzeit verabschiedete sich Tanja. Sie musste arbeiten.
"Heute Abend werde ich für uns kochen. Ich besorg auch alles. Wir sehen uns."
Zärtlich küssten sie sich zum Abschied.
Nicole sah Tanja hinterher. Ihr Haar wehte, genau wie bei ihrem ersten Treffen. Sie war so schön, eben ein Engel.Endlich wandte sie ihren Blick ab.
Bis sie los musste, hatte sie noch etwas Zeit. Die wollte sie nutzen um noch aufzuräumen.
Beim Bettenmachen entdeckte sie auf ihrem Kissen einen Brief von Tanja.
Liebevoll hatte sie ihren Namen geschrieben und ein dickes Herz herum gemalt.
Tanja liebte es Briefe zu schrieben und tat es fast täglich.
Immer wieder überraschte sie Nicole damit.
Ihr ganzer Körper zitterte
Sie wollte diesen Brief noch einmal lesen. Sie musste einfach.
Wieder hatte sie mit den Tränen zu kämpfen, als sie ganz langsam anfing die zärtlichen Zeilen zu lesen...
Liebste Nicole,
die letzte Nacht mit dir war besonders schön. Ich war dir so unendlich nahe.
Genau so hab ich mir unser Zusammenleben vorgestellt.
Wir wachen gemeinsam auf, begrüßen uns mit einem Kuss.
Es ist so schön, dass es dich gibt. Wie konnte ich es jemals ohne dich aushalten?
Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass ich von der Arbeit nach Hause komme und dich umarmen kann, obwohl ich ja noch nicht einmal weg bin.
Ich weiß, das hört sich total verrückt an. Aber ich kann nichts dazu.
Einzig mein Herz weist mir diesen Weg.
Wie schade, dass ich gleich gehen muss.
Noch liegst du ganz unschuldig in deinem Bett. Du siehst richtig niedlich aus, wenn du schläfst. Fast wie ein Kind. Am liebsten würde ich dich gar nicht wecken.
Doch ich muss.
Dazu fällt mir wieder ein Gedicht ein.
Dich bedecken
Nicht mit Küssen
Nur einfach
Mit der Decke
(die dir
von der Schulter
geglitten ist)
Dass du
Im Schlaf nicht frierst
Später
Wenn du
Erwacht bist
Das Fenster zumachen
Und dich umarmen
Und dich bedecken
Mit Küssen
Und dich
Entdecken
Genau so stell ich mir unser Zusammenleben vor und genau so scheint es auch zu sein.
Ich wollte dir mit diesem Brief auch nur sagen, wie sehr ich dich liebe.
Und ich koche heute Abend, nicht vergessen!
Wenn ich nur an dich denke, beginnt mein Herz schneller zu schlagen. Immer noch spüre ich das Kribbeln, sobald ich dich sehe.
Liebe kann so schön sein. Durch dich ist mir das erst klar geworden.
Nichts kann uns je trennen, da bin ich mir sicher.
Ich werde immer auf dich warten, wenn du gehst.
Ich werde immer an dich denken, wenn du nicht bei mir bist.
Und ich werde dich immer lieben, egal was passiert.
Deine
Tanja
Sie wollte nicht wieder einschlafen, sie hatte Angst vor dem, was kommen musste. Noch einmal könnte sie das alles nicht durchstehen, aber so sehr sie sich auch bemühte, irgendwann hatte der Schlaf sie übermannt...
Es war schon spät, fast Mitternacht, aber Tanja war immer noch nicht zu Hause.
Nicole kam fast um vor Sorge.
Unruhig lief sie hin und her.
Plötzlich klingelte das Telefon.
Obwohl sie die ganze Zeit auf einen Anruf gewartet hatte, sie hatte Angst abzunehmen.
Mit zittriger Stimme meldete sie sich.
"Sind Sie die Freundin von Tanja Jahn?"
Nicole war schrecklich ängstlich. Was wollten sie von ihr, was war denn bloß passiert?
"Ich muss Ihnen mitteilen, dass Frau Jahn einen sehr schweren Autounfall hatte. Sie wurde sofort in eine Klinik gebracht."
Ihr Mund wurde trocken, Tränen stiegen hoch. Sie musste Schlucken. Nicht fähig auch nur ein Wort zu sagen, wartete sie auf weitere Erklärungen.
Das war doch nicht möglich! Heute Morgen saß sie doch noch so fröhlich in der Küche, hatte mit ihr zusammen gelacht.
"Sie hat schwere Gehirnblutungen erlitten und schwebt immer noch in Lebensgefahr, ist allerdings zwischenzeitlich bei Bewusstsein. Deswegen konnten wir Sie auch benachrichtigen."
Die Dame wollte noch einige Informationen haben und hinterließ ihre Telefonnummer, so dass Nicole jeder Zeit anrufen konnte.
Aber Nicole hatte andere Pläne.
Kaum ein paar Minuten später saß sie im Auto und raste wie von Sinnen los.
Es konnte gar nicht schnell genug sein.
Mitten in der Nacht stand sie vor dem Krankenhaus.
Immer noch machte sie sich schreckliche Sorgen.
"Guten Abend, ich möchte zu Frau Jahn!"
Ziemlich genervt und unfreundlich entgegnete das Fräulein an der Rezeption ihr: "Haben Sie mal auf die Uhr geschaut? Kommen sie morgen wieder! Die Besuchzeit ist längst vorbei. Noch einen schöne Nacht!"
Diese Worte brachten sie zur Raserei. Voller Wut schrie sie und schlug um sich: "Wie soll ich einen schöne Nacht haben? Meine Freundin liegt hier und stirbt vielleicht, ich muss jetzt zu ihr!"
Völlig entkräftet und weinend brach sie plötzlich zusammen. Es war alles zu viel für sie.
Als sie wieder zu sich kam, lag sie in einem Klinikbett und eine Schwester kam zu ihr.
Freundlich erklärte sie, was passiert sei.
Jetzt gab es kein Halten mehr. Sie musste zu Tanja, auf der Stelle. Sie setzte alle Hebel in Bewegung um zu ihr zu können. Sie nervte die Ärzte so lange, bis sie ihr eine Genehmigung erteilten und sie zu Tanja auf die Intensivstation brachten
Dieser Anblick war so schrecklich, es hatte kaum mehr etwas mit ihrer geliebten Tanja gemeinsam. Ganz bleich und fast vollständig bandagiert lag sie in ihrem Bett.
Sie war wieder bewusstlos. Überall war sie an Schläuche und Maschinen angeschlossen.
Ständig piepste irgendwas und es summte alles um sie herum. Diese Geräusche machten sie verrückt.
Und Tanja lag nur so da, ganz still und regungslos. Sie war den Maschinen wehrlos untergeben.
Zärtlich ergriff Nicole ihre Hand und setzte sich zu ihr.
Mit sanfter Stimme flüsterte sie: "Was machst du denn? Lass mich nicht allein! Ich liebe dich doch. Wir wollten uns doch niemals trennen..."
Es zeriss ihr das Herz.
Gegen ihre Tränen konnte sie sich nicht wehren. Sie schluchzte unaufhörlich. Immer wieder schickte sie ein Stoßgebet zum Himmel.
Ihrem Engel musste Gott doch helfen. Sie konnte einfach nicht sterben.
Was sollte sie dann denn machen?
Stundenlang saß sie da, ohne dass etwas passierte.
"Mensch, wach doch auf. Bitte! Komm schon. Ich halte das sonst nicht aus."
Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, öffnete Tanja kurz die Augen. Es war wie ein Wunder.
Sprechen konnte sie nicht, aber lächeln.
Ihre Augen sahen so traurig und ausdruckslos aus. Der Glanz, den sie vorher hatten, war nicht mehr zu sehen.
Krampfhaft versuchte sie ein paar Worte herauszubringen, do


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