Diese Geschichte ist reine Fantasy, sie ist so nie passiert und Ähnlichkeiten mit
lebenden oder toten Personen sind reiner Zufall.
Der Tag fing schon schlimm genug an. Das Zwitchern der Vögel weckte mich, eigentlich
nett, aber normalerweise hätte das schon vor einer guten Stunde ein lautes Piepen des
Weckers erledigen sollen.
So schlug ich die Augen auf und sah als erstes die Uhrzeit, die sagte: In einer halben
Stunde ist Unterricht!
Ausgerechnet heute, die erste Stunde durfte ich nicht zu spät kommen, weil ich den
Handarbeitsraum aufschließen muss.
Also sprang ich gerade zu in die Klamotten, die ich gestern schon anhatte und die auf dem
Boden lagen, darunter allerdings der Badeanzug, Schwimmunterricht hatte ich ja auch noch.
Sowas blödes, diese ausgeblichene Röhrenjeans zerlegt sich fast von selbst, gestern
schon wollte ich sie zum letzten Mal tragen, aber egal, ich hatte keine Zeit, der letzte
brauchbare Bus fuhr schon in gut 5 Minuten. Für ein Sweatshirt war es fast zu warm an dem
Tag, aber auch hier galt nur ein Zeitproblem.
Ich nahm eine meiner kleinen Multivitaminsaft-Flaschen aus dem Kühlschrank, das hatte als
Frühstück im Bus zu reichen, und meine Tasche, zum Glück ist die immer gepackt, sonst
hätte ich den Bus nie erreicht.
Auf dem Weg zum Bus fielen mir all die Sachen auf, die ich vergessen hatte.
Dieser Geschmack im Mund, so nach Nacht, Zähneputzen wäre echt gut gewesen. Gestylt war
ich auch nicht, aber das war nicht so wild. Mit den Haaren war ich so schon sehr
glücklich, die fielen von selbst schon so, wie andere Frauen sich das für viel Geld beim
Friseur machen lassen und Makeup habe ich ja auch nicht unbedingt nötig, obwohl ich
finde, dass Mascara bei Frauen Pflicht sein sollte.
Viel schlimmer als das alles war ein nicht zu übermerkendes Gefühl im Unterleib.
Ich hätte echt auf`s Klo gehen sollen, eigentlich einer meiner ersten Wege am Morgen. Das
hatte ich glatt vergessen in dem Stress. Aber es war nicht zu bereuen, denn ich sah den
Bus schon kommen, als ich an der Haltestelle ankam. Diese 30 sekunden hätten mich glatt
den Bus verpassen lassen. Außerdem ist meine Blase ja immer recht stabil gewesen, ich bin
vielleicht kein Kamel, aber ich hatte auf langen Fahrten oder auf dem Jahrmarkt immer
weniger Stress als meine Freundinnen. Meine Grenzen hatte ich seit meinem 12. Lebensjahr
eigentlich nicht mehr kennengelernt.
Als ich dann im Bus saß, merkte ich, dass ich doch echt Druck hatte und hatte leichte
Bedenken, ob ich die Flasche austrinken sollte. Aber ich hatte so ein Loch im Bauch und
außerdem war ich ja praktisch auf dem Weg zu einem Klo, ich würde einfach den Unterricht
kurz verlassen, die Gruppe von Realschülerinnen, die jetzt anstand, war ja wohl
hoffentlich friedlich heute. Die gehen ja auch dauernd. Bei denen weiß man nach kurzer
Zeit, woher der Begriff "Konfirmanden-Bläschen" kommt, obwohl die in der 10.
Klasse mindestens 16 sind. Als ich einmal sowieso genervt war und die dritte schon
rausgehen wollte (können die nicht in der Pause gehen?), hatte ich ihr das damals nicht
erlaubt, das bereue ich bis heute. Ausgerechnet die Petra war so ein liebes Mädchen und
sie musste praktisch dran glauben. Völlig genervt sagte ich "Jetzt reichts aber, ich
glaub` euch kein Wort, du gehst, wenn die anderen wieder da sind!" Sie guckte echt
erschrocken und wurde völlig rot im Gesicht. Aber wie sie nun mal ist, protestierte sie
auch nicht. Weil ich so genervt war, holte ich sie nach vorne, damit sie einen Stich für
eine Naht an die Tafel malt. Zu der Zeit dachte ich nur toll, beim Handarbeiten können
sie`s ja machen, ist ja unwichtig und die Lehrerin ist jünger als unsere Mütter und
jetzt will Petra auch noch raus. Na warte. Ich nahm kaum wahr, dass Petra schwer am
kämpfen war. Sie stand an der Tafel mit der Kreide in der Hand und versuchte völlig
hilflos und ohne Chance eine gerade Linie anzumalen. Das Kreidestück brach ihr auch noch
ab und sie sah aus, als würde es sie fast erleichtern, sich abzuhocken, um die Reste
aufzuheben. Sie kam kaum wieder hoch und stand leicht vornübergebeugt mit einer Hand auf
dem Bauch da und wimmerte "Bitte, ich muss echt auf`s Klo, kommen Sie doch mit, wenn
Sie mir nicht glauben!" Eine Antwort wartete sie nicht ab, mit der Kreide in der Hand
verschwand sie schon. Sie kam während der Stunde nicht mehr wieder, ich fand sie aber
hinterher zufällig in der Pasenhalle, wo ich Aufsicht hatte. Sie stand allein in einer
Ecke und sah echt fertig aus. Die Bluse, die eben noch in ihrer beigen Stoffhose steckte
(so eine Hose würde ich nie tragen, die machen irgendwie automatisch X-Beine, weil sie
oben eng liegen und unten fast Schlag haben) hing aussen herab. Wohl nur, weil mir das
auffiehl und ich hinsah, bemerkte ich eine dunkle Stelle oben an ihrer Hose. Sofort tat
mir alles leid. Sie meinte, auf dem Weg zu den Toiletten hätte sich etwas den Weg ins
Freie gesucht, wenn diese Hosen nicht gerade Gummibündchen gehabt hätten, wäre sicher
noch ein größeres Unglück passiert. Ich gab ihr ein Bikini-Unterteil aus meinem Spind
und eine Ultra-dünne, damit sie sich wenigstens nichts wegholte. Den Fleck sah man
sowieso nur, wenn man echt hinsah.
Da war auch schon die Schule in Sicht, wie schön. Ich würde kurz aufschließen, Moin
sagen und kurz veschwinden, bis dahin ist der Saft nichtmal durchgelaufen. Auf dem Flur
hörte ich schon eine wilde Schreierei, mal wieder gab es Zank zwischen den beiden
Problemcliquen unserer Schule. Na toll, mit dem Druck konnte ich ja nicht mal mehr laut
schreien. Ich bekam alle nur mit Mühe auseinander, sie schlugen sich schon. Und das unter
Mädchen, peinlich. Und dann mit SO einer Blase dazwischen gehen, immer mit einem ich darf
mir nicht in die Hose machen im Kopf, ein Schlag in die Magengrube wäre mein Ende
gewesen.
Den Raum verlassen konnte ich vergessen, die Stimmung war hochexplosiv, wer weiss, was da
wieder passiert ist. Ich zog den Unterricht so gut es ging durch. Durch ging auch langsam
mein Frühstücks-Saft und ich hatte langsam echt ein Problem. Ob sie was merken? Ich
reagierte kaum richtig, es war wie ein Traum. Ich fühle mich, als wäre meine Blase mit
Zement gefüllt, oder irgendjemand hat ein Lasso drumgebunden und zieht sie mir zwischen
die Beine. Wie stelle ich mich halbwegs bequem hin, ohne dass es peinlich aussieht? Ich
liess alle weiter an ihrem Projekt bauen und hatte so die Möglichkeit, in der Klasse auf
und ab zu gehen. Das Schönste war immer, wenn ich mich an einem Tisch zum Helfen
runterbeugen musste. Dazu verdehte ich noch die Beine, das tat so gut, dass ich am
liebsten immer so stehengeblieben wäre. Sicher merkten einige, dass meine Bewegungen
fahriger wurden und dass ich so lange über dem Tisch hing und ziemlich langahtmige
Erklärungen abgab. Am liegsten hätte ich beide Hände zwischen meine Beine geklemmt und
wie Rumpelstielzchen herumgehüpft, aber gerade vor diesen Konfirmanden-Bläschen wollte
ich mir diese Blöße nicht geben, nein niemals komm, ganz ruhig, die Hände bleiben, wo
sie sind (schluck, was tut sich da unten, zieht sich was zusammen?) ganz ruhig weiter
gehen (hat da jemand was gesagt). Noch 15 Minuten, da mache ich mit links. Mal sehen, wenn
ich die Hände vorne verschränke, fällt das ja kaum auf.
Ich war richtig ein bischen stolz auf mein Stehvermögen, aber in solchen Momenten bekommt
man wohl selber kaum mit, wie man aussieht. Hinterher, Monate später bei der
Abschlussfahrt, erfuhr ich von einer der Schülerinnen, dass ich ein Bild für die Götter
abgab. Es war wohl offensichtlich, wie gut es mir tat, mich mit gekreuzten Beinen über
den Tisch zu beugen. Mein Gang sah aus, wie der einer Ente. Die Mädchen machten sich
einen Spaß daraus, mir durch sofort bei Drehung des Rückens mit Streiterei klar zu
machen, dass an ein Verlassen des Raums nicht zu denken war. Meine ja so locker
verschränkten Hände zeigten weiße Finger vor lauter zusammenpressen. Meinem Gesicht war
alles anzusehen und meine Art zu stehen, die sonst immer so elegant war, dass viele
Mädchen versuchten mich zu imitieren, war einer Art zu stehen gewichen, die eher von den
Frauen in Asterix-Comics bekannt war.
Das merkte ich da alles nicht. Ich versuchte halt so zu stehen, dass ich meine
Oberschenkel etwas zusammendrücken konnte. Das half auch, als langjährige Schwimmerin
hatte ich da auch einige Muckis, obwohl ich so schlank bin, dass die Beine sich so einfach
nirgends berühren. Ich hatte richtig Bauch, meine Hose, die eigentlich ziemlich labberig
sitzt, spannte sich richtig. Aber cool, paar Minuten noch. Ich würde auf`s nächste Klo
flitzen und die Frauen direkt zum alten Uni-Bad um die Ecke begleiten und meinen
Angstschweiß es IST doch alles Angstschweiß? Doch, ich glaube schon, ich hätte es
gemerkt, wenn ein Tropfen seinen Weg gefunden hätte. Oder? So ein Scheiss auch, dass ich
damit keine Erfahrungen hatte. Immer war ich vernünftig, auch mit 16, wo ich manchmal
Mädchen mit mir in den Bus steigen sehe, die wirklich ganz eindeutig müssen. Wie kann
man nur so unvernünftig sein. Ich sprach mal eine an, die sagte nur, die Toiletten wären
so dreckig und sie gehöhre außerdem zur völlig falschen Clique, als das sie da auf`s
Klo gehen könnte. So ein Blödsinn. Aber die kennt wenigstens ihre Grenzen.
Als der Gong endlich ertönte, und ich gehen konnte, brandete wieder Streit auf.
So ruhig es ging, sagte ich, dass sie sich bitte eben beruhigen sollen, aber es nützte
nichts. Ich merkte damals nicht, dass es lange keinen Streit mehr gab, sondern das erste
Verstehen ziwschen den beiden Cliquen seit Anfang letzten Jahres, als die Fehde begann.
Auf der Abschlussfahrt erfuhr ich, dass sie stillschweigend übereingekommen waren, sich
zu rächen, für alle Sprüche, die ich bis dahin - und danach nie wieder - gemacht habe.
Sie schafften es also, mich davon abzuhalten, mich zu erleichtern welch ein passendes
Wort, meine Blase wiegt sicher mindestens 5 kg und wir machen uns auf den Weg zum Uni-Bad.
Mir war schon klar, dass das mit dem Klo nichts wird wenn dieser Streit nicht aufhört. So
versuchte ich zu schlichten und gute Stimmung zu verbreiten, eine doppelt feine Sache,
weil ich dabei wunderbar herumwirbeln konnte. Ich sah wohl aus, wie eine Kindergärtnerin,
aber was soll`s es half einigermassen. Plötzlich, so auf halben Wege, sog sich mir wieder
alles zusammen. Ich schaffte es unauffällig alles zusammenzudrücken, ohne dass es
auffiel (dachte ich jedenfalls, aber war wohl nichts). Trotzdem ging irgendwas in die
Hose, so ein Schnapsglas vielleicht. Ich kann nichtmal prüfen, ob man was sieht, mist.
Aber es fühlt sich eindeutig nass an. Und ich muss die Hose gleich ausziehen, toll. Der
andere, der schwarze Badeanzug wäre jetzt echt von Vorteil.
Zu der Zeit fand ich mich langsam damit ab, dass sichtbar wurde, wie es mir ging und bat
ganz lieb darum, kurz friedlich zu bleiben, damit ich eben mal verschwinden könnte. Wie
schlecht es mir ging, brauchten sie ja nicht zu wissen.
Ich hatte grosse Probleme, die Tür aufzuschließen und konnte an nichts anderes denken,
als daran, dass ich eigendlich garkeine Kontrolle mehr hatte. Ich presste nur noch alles
zusammen, Schließmuskeln, alles was da war und die Beine.
Aber immer schön unauffällig, man ist ja erwachsen und vernünftig. Wieder merkte ich
neue Wärme in meinem Schritt, wieder nur wenig. Wenn es mich wenigstens etwas erleichtern
würde... Die Mädchen liessen mich nicht auf`s Klo, im Gegenteil, sie machten sich an der
Einrichtung zu schaffen, so konnte ich sie nicht aus den Augen lassen.
Im Umkleideraum kam der Moment der Wahrheit. Ich hatte das Glück, dort schlecht sichtbar
zu sein. So zog ich erst das Sweat-Shirt aus, ganz vorsichtig, dann öffnete ich die Hose.
Zum Runterziehen musste ich leider die Beine entspannen.
Ich nahm also alle meine Kräfte zusammen und fing an, die Hose auszuziehen. Sie hatte
einen Fleck im Schritt, nicht wirklich gross, aber eindeutig schon. Ich musste die Beine
wieder zusammenpressen, ich merkte, dass sich wieder etwas den Weg nach draussen bahnte,
konnte es aber nicht ganz verhindern. Naja der Badeanzug war natuerlich völlg nass im
Schritt. Und einen Bauch hatte ich! Ich sah aus wie schwanger!
In meinem Tunnelblick dachte ich, das wäre nur von vorne zu sehen (Blödsinn), und ging
vorraus, als alle umgezogen waren. Die Wartezeit bis dahin verbrachte ich unauffällig
völlig verkniffen am Ende der Schrankreihe, bei der wir waren.
Ich dachte nur noch so, die denken ja, ich muss nur ganz normal, ich gehe unauffällig ins
Wasser und schwimme gleich los und dabei laufe ich einfach aus.
Leider verlor ich immer weiter die Kontrolle und lief ganz langsam, trotz der angespannten
Muskeln aus. Ich schaffte es unauffällig (lachhaft, ich merkte nichtmal, dass schon alle
am Kichern waren) hinter die Heizung am Eingang beim Kinderbecken zu gehen und
"HoppHopp" oder sowas zu rufen, die ganze Zeit langsam auslaufend. Hinter der
Heizung konnte ich auch die Hände zur Hilfe nehmen, was alles erstmal wieder zum
Stillstand brachte. Aber was tun? Ich war völlig durchnässt, es lief schon fast an
meinem Bein herunter. Also eigentlich egal, jetzt ist es eh` zu spät. Nur langsam muss es
sein, damit die nichts merken. Bei der Heizung war die Sicht auf mich ab Bauchnabel
versperrt und so liess ich, während ich die Anweisungen gab, langsam und unauffällig
laufen. Es war wie 1000 Orgasmen, vielleicht hatte ich sogar einen, mein Bauch entspannte
sich, meine Blase entspannte sich, herrlich! Auch dieses Gefühl an meinen Beiden und an
den Füssen! Scheisse, ich mache ja eine Pfütze, alles auf STOP! Es war kein so grosses
Problem mehr aufzuhalten, ein Drittel war bestimmt schon raus. Ich fühlte mich besser,
musste zwar echt noch pinkeln, aber nicht schlimmer, als in dem Bus heute morgen. Mein
Gesicht muss Bände gesprochen haben, ich merkte nicht, wie alle mich ansahen. Ich merkte
nur, dass es ruhig war und sagte, ich käme jetzt ins Wasser. Ich fiel dann gekonnt ueber
meine Füsse und ins Kinderbecken und alle Probleme waren erledigt!
Ich machte dann, um die Sache zum Ende zu bringen, irgendwann ins Wasser und war nur noch
glücklich. Ich wusste seitdem, wie entspannend es sein kann, später als erforderlich zu
pinkeln und dass es einen ziemlichen Kick bedeutet, in Schwierigkeiten zu kommen. Ich
mache mir heute einen Spass daraus, zB. zum Einkaufen zu gehen mit voller Blase. Wie voll
wird es sein, wie lang ist die Schlange, bekomme ich ein Problem? Nur die anderen Quäle
ich nicht mehr, die Rache hat gefruchtet.
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