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Gut geduscht Susanne ist alleine zu Haus und muss wohl oder übel selbst Hand an sich legen. Unter der Dusche wird sie dann überrascht.
 
Anale Grande Er ist geil, Sie ist geil uns willig.
 
Eine geile Ehefrau und ihr Gummischwanz-Vibrator Ein Ehemann bringt seiner lieben Gattin einen auf einer Dienstreise gekauften Vibrator mit. Selbiger wird wunderbar in ihr Sexleben integriert. Kauft Vibratoren!
 
Sperma satt für Miss Piggy Miss Piggy schreibt an Paggy. Sie berichtet ihr von ihrem ersten Pornodreh...so gehts ;-)
 
Lick Or Leave Er will es seiner Freundin nicht oral besorgen. Strafe muß sein :-)
 
Meine Freundin Andrea die folgen eines seitensprungs
 
Jungfrau Schon alles probiert - aber noch keinen Geschlechtsverkehr!, so sieht es bei diesem Paar aus. Wie nett, dass wir Zeugen der Änderung dieses Zustandes werden dürfen - und noch netter das wir es auch bleiben lassen können!
 
Die Überraschung Diese Überraschung hat sicher allen Beteiligten grosse Freude gemacht. Lest und träumt, oder lest und macht nach!
 
Erst verführt und jetzt meine 3 Lover Nicht lesen, wenn man nachher einen ruhigen Abend verbringen will. Aber wer sich inspirieren lassen will?!!! Was ein tolerantes Paar alles erleben kann...
 
Sex in der Ehe Davon träumt wohl jeder "alte Ehemann". Sie vernascht ihn. Nett.
 
Sonnenbaden mal anders Beim Sonnenbaden ist es toll, vor allem wenn Frau sich schlafend stellt, und Mann einen anderen zu Spielen animiert.
 
Keinen Slip unterm Rock Wie sich das Weglassen von Kleinigkeiten auf die Libido und die Partnerschaft auswirken kann.
 
Die Prellung oder Oh Popo;) Unfall mit Folgen ...
 
Das erste mal im Pornokino Das erste Mal im Pornokino artet zu einer Orgie im Kino, spaeter zu einem Privatdreier und schliesslich zu einem Privatvierer aus. Auf jeden Fall haben alle maechtig viel Spass!
 
Tiefer Schlaf (Teil 1) Er befriedigt sie im Schlaf, keine Power die Geschichte. Sorry
 
Mein Schwager Sehr gut geschriebene Story über einen Besuch des Schwagers der sie dann auch rannimmt. So authentisch geschrieben, daß ich sogar annehme eine Frau hat hier ein echtes Erlebnis aufgeschrieben, weil die Details aus den Augen der Frau geschildert werden. Warte auf Fortsetzung.....
 
Karins Weg zur Ehenutte Ja, das ist wohl der Wunschtraum vieler Männer. Aber solche Frauen gibt es eben nur hier. Geil erzählt.
 
Forrest Jump Super! Mann und Frau machen Urlaub in einem Forsthaus. Normaller Sex aber glänzend beschrieben
 
Daniela Spannend erzählt er sein Erlebnis im Pärchen Club. Es ist mehr als nur Sex.
 
Seltsame Vorlieben Scheint eine ziemlich offene Beziehung zw. Eva und Kai zu sein ... während sie im Sexladen Spass hat, wartet er draussen.
 
Die Hochzeitsnacht Jau, so sollte eine Hochzeitsnacht sein, nur wer erlebt sie so???? Ich jedenfalls nicht, schade!
 
Die Wanderung Ein Pärchen macht eine Wanderung, bei einem Fotoaufnahme zeigt sie Ihm, daß sie das Höschen vergessen hat, aber eine Möhre steckt drin, na dann mahlzeit.
 
Besuch am Autostrich Mann fährt mit eigener Ehefrau am Straßenstrich entlang und geilt sich auf. Nicht besonders einfallreich.
 
In Marburg Geile Reise durch Hessen. Ehe paar macht alles scharf, was ihnen begegnet.
 
Pure Geilheit Mann zwingt seine Ehefrau zu Sex. Plötzliches Ende deswegen nur 2.
 
Sex für Geld? Frau läßt sich gegen Geld von wildfremden Männern vernaschen und ihr Mann weiß davon ....
 
Die Badehose Nette Geschichte, in fast schon poetischem Stil geschrieben. Leider zu kurz und auch nicht besonders originell.
 
Die geile Cornelia Partybekanntschaft. Mit allem was der Sex zu bieten hat: Spielzeug, Faust, Anal, .... Gut geschrieben und genau richtig lang.
 
Die Ballnacht Er beobachtet Sie beim Umziehen und kann sich nicht zurückhalten. Nett geschrieben.
 
Campingurlaub Überraschende, aber erfreuliche Verwechslung beim Campingurlaub.Einige Leider etwas kurz. Einige "Endlossätze", die wohl von der Erregung der Autorin beim Schreiben zeugen und die man durchaus teilen kann. Lesenswert.
 
Monique Monique und Axel bleiben länger im Büro. Sie ist total geil auf Axel und will es von ihm besorgt haben. Sie lecken und ficken auf dem Schreibtisch. Leider nicht besonders ausfürlich geschrieben und etwas kurz.
 
Ein ungew?hnliches Angebot Ehemaliges DDR-Paar will nicht nur im Westen FFK-Urlaub machen, sondern Partnertausch probieren. Resultat ist eine ganz private Ost-West-"Vereinigung". Etwas langatmig erzählt.
 
Ein Urlaubsabend auf Teneriffa Hemmungsloser Urlaub, man kenne den Partner doch nicht genug, so sind Überraschungen möglich, lese selbst
 
Erlebnisse mit meinem Ex Sie erzählt Erlebnisse mit Ihrem Ex. Sind die nicht immer die schönsten !!!>lach
 
Ein besonderer Abend für meine Frau Sie kommt in den Genuß eines "dritten". Sehr schön geschrieben, aber irgendwie fehlt das besondere.
 
Eheschlampe Sie wünscht sich das er sich vorstellt, er ficke eine andere - Nette Idee, hätte man aber weiter ausbauen können.
 
Im Park Gute und glaubwürdige Story über ein Erlebnis im Park..schade, das sie so kurz ist *gg*
 
Karen spielt mit dem Wolf Tolle Story über ein Erlebnis zwischen den beiden, wo sie ihn die ganze Zeit hinhält und erst ziemlich am Schluß die Erlösung zuteil werden läßt...toll geschrieben...empfehlenswert..
 
Wunderbares Asien Ein junger Mann reist nach Thailand, um sich dort zu erholen und das Land anzuschauen. Im Laufe der Reise lernt er Emilia kennen und lieben. Eine Urlaubsliebe wird zur großen Liebe - schön :)
 
Wie ich Anja kennen lernte und was dann passierte ! Klassische "Ich hol die Prostituierte da raus"-Geschichte. Letztendlich bleiben die beiden zusammen und arbeiten in der gleichen Firma.
 
vom erotischen Abend zur geilen Nacht Er hat bei Orion ein Packet bestellt, doch läßt er seine Liebste nicht reingucken. M*schi rasieren, Natursekt trinken - alles dabei!
 
Eine unterhaltsames Urlaubserlebnis Zwei Paare fliegen in den Urlaub
 
Als meine Frau und mein Freund wollten.... Die Geschichte ist ja toll, aber der Schreibstil zum Vergessen. Frau macht Freund ihres Mannes an.....
 
Meine Frau Frau fragt Mann sie sie mehr Schwung beim Sex braucht - und schon geht es los....
 
Sommererlebnis in Südfrankreich Derzeit werden hier viele Urlaubsgeschichten veröffentlicht - dies ist eine weitere. Ein junges Paar treibt es am Strand und auf einem Felsvorsprung. Rechtschreibung/Grammatik sind nicht überragend, daher nur zwei Punkte.
 
Sabrinas letzte Chance Ihm macht der Sex mit ihr keinen Spaß mehr. Sie bittet ihn nocheinmal zu sich, um nun alles besser zu machen. Was macht man nicht alles, wenn man unglücklich verliebt ist, hmm?
 
Die Treue Sie hintergeht ihren Mann und er liebt es. Gut geschrieben - ziemlich erotisch und auch die Story
 
Der besondere Flirt Diese Geschichte ist gut und unterhaltend aufgebaut, es kommt auch alles vor, vom Flirt über Natursekt bis hin zum Analfick. Nur es ist irgendwie alles zu kurz beschrieben, so, als hätte der Autor es eilig das Geschriebene schnell selbst auszuprobieren.
 
Birgit besucht ihren Ex Er fesselt Sie und besorgt Ihr es dann - klingt als wäre der Autor ein 14jähriger.....
 
Meine kleine Geschichte...! Das ist doch mal was Neues: Ein junges Paar in Geldnot geht zu einer Pornoproduktionsfirma, wo es dann ein sehr intimes Vorstellungsgespräch gibt.
 
Die Hochzeit Hm, nette Männerfantasie. ein wenig unrealistisch, aber lesenswert.
 
Ein geiler Dreier mit Ute und Rolf Erst befriedigen sie sich selbst, währrend der Mann ihnen zuschaut. Dann läßt sich die eine Frau, die Messingkugel des Bettpfostens
 
Meine geile Ehefrau Seine Frau liebt es von seinen Freunden betrachtet zu werden - doch dabei bleibt es nicht....
 
Barbara Extrem lange Geschichte mit viel Drumherum - meiner Meinung nach zu viel.
 
Eine Bekanntschaft mit Mißverständnissen. Sehr gute und eine ziemlich lange Geschichte, wo es nicht gleich zur Sache geht, sondern sich die Situation auch langsam entwickelt. Lesenswert
 
Ein schöner Abend Der Alltag in deutschen Betten. So könnte er aussehen ;-) Er lebt seine Phantasien im Chat aus, um dann Ottonormalsex mit seiner Partnertin zu machen - nicht so spannend.
 
Hallo Mein Lieber Schatz !!!! Diese Geschichte ist etwas für Romantiker. Und ob man es glaubt oder nicht, aus der Sicht eines Mannes. Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Aber da sieht man, daß Sex auch für einen Mann etwas mit Liebe zu tun haben kann, und nicht jeder Mann nur ein Sexmonster ist.
 
Sommererlebnis in Südfrankreich Sie ist 18 und er 19. Im Frankreich-Urlaub treiben die beiden es wie die Karnickel. Nichts besonderes, scheint mir eine Liebeserklärung zu sein :-)
 
Paris Wieder fahren Anna und Alex nach Frankreich - diesmal in die Stadt der Liebe. Sex gibts zu Hause, im Kino und im Hotel.
 
Ein Wochenende in Dänemark Ein superharmonischer Urlaub in Dänemark mit viel viel Sex. Sie lernen ein weiteres Paar kennen und kommen sich ein wenig näher.
 
Marias Leidenschaft Die Geschichte ist hart an der Grenze. Eigentlich will sie mit ihrem Freund keinen ungeschützten Sex, ihre Geilheit und sein "Überreden" lassen es dann doch dazu kommen.
 
Eine kleine Zeitungsannonce Ein Ehepaar wird auf eine Zeitungsannonce hin von einer jungen Frau in die Freuden der Liebe zu dritt eingefuehrt. Sehr gefuehlvoll geschriebene Story.
 
Neue Erfahrungen Ein echter Hammer. Paar beschließt - jeder für sich - Erfahrungen in der gleichgeschlechtlichen "Liebe" zu suchen. Sie sprechen darüber und tun es dann. Super be- und geschrieben. Hat echt Niveau.
 
Eine kleine Geschichte Das ist mehr eine winzige Geschichte. Sie holt ihn vom Bahnhof ab und kann es kaum erwarten, mit ihm Spaß zu haben :-)
 
Anke Der Autor versucht zu klären, ob man Frauen via Hand auch befriedigen kann, wenn sie ihre Jeans anhaben. Im Zug versucht er selbiges, mit Erfolg?
 
Eine Kino-Story Wieder mal haben wir es mit einer etwas eingestaubten Beziehung zu tun. Diesmal bringt ein Porno anscheinend frischen Wind ins Sexualleben. Bei einem Kinobesuch kommt es zu dem, wozu es kommen muß. Nett geschrieben...
 
Vertrautheit Diese Geschichte ist aus weiblicher Sicht erzählt. Prinzipiell sehr gut geschrieben - leider viel zu kurz. Mit einem Blind Date fängt es an, auf ihrem Wasserbett hört es auf. Die Autorin geht auf die Entwicklung der Beziehung vom "Fremdsein" zur "Vertrautheit" ein. Durchaus lesenswert - mehr davon!
 
Der Morgen mit Dir Durchaus gut geschriebene Geschichte aus der Sicht von "Ihr". Sie erwacht nach einer Liebesnacht und verführt ganz sanft ihren Mann/Freund. So wird man
 
FF mit Analpremiere Sie ist allein zu Haus' und macht es sich selbst
 
Heiß auf Eis Ich nehme mal an, dass es sich bei den beiden um Partner handelt
 
Das Wochenende Sie hat ihm von ihren sexuellen Wünschen erzählt. Diese wird er an einem Wochenende erfüllen. Durchaus spannend zu lesen :-)
 
Der lange Weg Zuerst "nötigt" er sie förmlich zum Analverkehr, doch später kann sie gar nicht genug bekommen und erlebt, geschickt vorbereitet, ihren ersten "Analorgsamus".
 
Sommermorgen mit der süßen K. Die beiden Hauptdarsteller haben eine Affaire. Da sie sich heute treffen wollen, hat sie nur ein Kleid an
 
Neue Art Ausfuehrliche gegenseitige Anal-Verwoehnsession eines Paares, schoen geschrieben.
 
Sonntag Morgen Eine extrem kurze Geschichte. Ein Pärchen kommt tief in der Nacht nach Hause und es kommt zu einem kurzen erotischen Spielchen im Halbschlaf.
 
Hochzeit einmal anders... Diese Hochzeit ist irgendwie ganz anders. Die Braut ist als einzige nackt bei der Zeremonie. Später wird auch der Bräutigam entkleidet und die Ehe wird unter aller Augen mehrmals vollzogen :-)
 
Ist der Wunsch, gleich das wirkliche verlangen ? Er versprach, dass sie alles mit ihm machen darf, was sie will. Ob er es bereut und es auch tut, lest doch selbst. Rechtschreibung und Ausdruck lassen leider etwas zu wünschen übrig.
 
Berghütte Zwei Pärchen fahren urlaubsmäßig auf eine Berghütte. Prinzipiell machen es nur die "Zusammengehörenden" miteinander - zumindest am Anfang. Die Geschichte schreit nach einer Fortsetzung
 
Chat goes Reality - Teil 2 Viele von Euch erinnern sich vielleicht noch an den ersten Teil dieser Geschichte
 
Im Zug Extrem kurze und relativ "lasche" Geschichte
 
Überraschung für Mike Nach dem Erwachen ist sie rattig und beschliesst ihren Freund erotisch zu überraschen; dazu sucht sie zunächst einen Erotik-Shop auf. Die Autoren schreibt erneut in knapper-knackiger Form ihre Gedanken nieder. So langsam gewöhnt man sich daran ;-)
 
Ein Akt der Freundlichkeit Eine sehr gut geschrieben Sex Story über eine hochschwangere Frau. Sie wird von einem Schwarzen richtig rangenommen und kommt von einem Orgasmaus zum nächsten.
 
Kleines Traumgeschichtchen Traum - Realität - egal! Einfach eine Liebeserklärung, einfühlsame Nacherzählung, eine Tut-der-Seele-gut Geschichte - nur leider ein wenig kurz.
 
Die Radtour Hallo ihr Vier - netten Spaß den Andrea & Marc - Nicole & Oliver da nach einer Radtour miteinander haben. Bischen lesbisch viel oral und vor allem viel Lust sind da ausfühlrich zu lesen. Nur die Verbindung von Sätzen und Satzteilen machen das Lesen etwas beschwerlich
 
Party - Streiten kann Spaß machen Jaaaaaa - so kann streiten wirklich Spaß machen *lach*. Wenn die Geschichte nun etwas länger geworden wäre, hätte die Spannung auch auf die Leser übergespringen können.
 
Ein Spaziergang Diese Geschichte spielt sich hauptsächlich im Freien ab. Ein Pärchen geht spazieren und da passiert, was passieren muss. Es schaukelt sich hoch, bis man schließlich eine abgelegene Stelle aufsucht, um dort Sexualverkehr zu pflegen. Das ist schön und gut; ich war aber mehr vom "schweizerdeutschen" Einschlag begeistert :-)
 
Ein Quickie im Bad Ein netter Kurzfick im Bad, während die Kinder anderweitíg bechäftigt sind. Kurz und gut, doch die Rechtschreibung hat ein wenig zu leiden.
 
Eine Nacht der Lust In einer wunderschönen Bildsprache erlebt Er die Nacht mit Ihr - seiner Liebsten - seinem Zentrum aller Begierde. Ich bin begeistert und fast ein wenig neidisch auf Sie *smile*
 
Männer sind Anleitung zu einer sehr eigenen Beziehung *lächelt* ein Muß für Frauen mit der Lust auf Beherrschung. So bekommen beide was sie wollen auf viele erdenkliche Arten.
 
Ein heisser Sommertag Wie immer qualitativ hochwertig
 
Schamlose Brigitte Sie sind schon lange ein Paar und der Sex ist eingeschlafen. Zu was so ein Gespräch doch gut sein kann *grins*, denn sexuell gesehen wird sie nun zu seiner ganz privaten Eheschlampe. Geil geschrieben und sehr hautnahe Emotionen - ich wünsche mir mehr davon zu Lesen.
 
Bewusste Zeugung Der geplante Nachwuchs ist eine nette Geschichte über den romantischen Akt der Zeugung eines 2ten Kindes - schade nur, das nicht dabeisteht, was es wurde *lächelt*
 
Phantasie einer Nacht Eine wundervolle Liebeserklärung an die Partnerin. Sehr poetisch und sprachlich anspruchsvoll geschrieben. Geht eher zu Herzen als in tiefer gelegene Körperteile. Liebe kann wirklich schön sein :-)
 
Sturmfrei am Kaminfeuer Die Abwesenheit des Nachwuchses nutzt ein Paar zu heißen Liebesspielen vor dem Kamin. Schön geschriebene Geschichte, die gänzlich auf den Gebrauch von Sch- und M-wörtern verzichtet und trotzdem die wichtigsten Körperteile mit abwechslungsreichen Begriffen benennt, die den Leser gelegentlich schmunzeln lassen.
 
Wochenende Abgespannter Gatte, von der Arbeit heimgekehrt, erwischt seine Angetraute bei der Lektüre anregender Geschichten
 
Schauen ja aber gegessen wird zu Hause Er ist sei längerer Zeit liiert und kommt in eine Situation, in der er fremdgehen kann. Ob er "es" tut, müsst ihr selbst rausfinden. Später treibt er es mit seiner Freundin heftig im Keller.
 
Cornwall-Fantasie - Teil 2 Ein Pärchen swingt durch den Urlaub. Viele Sexszenen mit einem eingermassen hohen Bi-Anteil. Gut geschrieben, warte schon auf die Fortsetzung.
 
Das Fotoalbum Kurze Geschichte über einen Mann, der beim Bilder schauen von seiner Frau überrascht wird. Das ganze wird dann gleich nachgespielt
 
Wahre Liebe Er ist seit nunmehr vier Jahren ziemlich glücklich vergeben. Er führt eine Fernbeziehung, was bekanntlich nicht gerade einfach ist. An seinem Studienort lernt er Birgit kennen. Das Unvermeidliche passiert. In dieser Geschichte geht es mehr um Emotionen und Gefühle - Erotik gibts nur "nebenbei". Viele Leser werden sich in dieser Geschichte wiederfinden, ob als Fremdgeher
 
Kapuzenmädchen - Teil 1 Sextechnisch passiert eigentlich gar nichts in diesem kurzen ersten Teil. Das Kapuzenmädchen wird von ihrem dominanten Freund mit einem penisförmigen Knebel zum Schweigen gebracht und in mehrere Schichten Kleidung verpackt.
 
Unsere Neugier - Teil 1 Eine Sexstory der etwas anderen Art .......... schöne und gefühlvolle Beschreibung einer Ehe, in der viel, aber nicht nur über ein ausgefülltes Sexleben reflektiert wird.
 
Phantasie Sie phantasiert sich ihr erstes Mal zu dritt
 
Unsere Neugier - Teil 2 Auch dieser Teil ist ähnlich nett zu lesen wie der erste. Unser schon vertrautes Paar erregt sich dieses Mal an Kindheitserinnerungen an Doktorspiele unter Geschwistern und Deckvorgänge auf dem Bauernhof.
 
Unsere Neugier - Teil 3 In diesem Teil führen die Erinnerungen Maritas und Peters an ihr Kennenlernen und die Zeit der ersten Verliebtheit zu multiplen Orgasmen.
 





Vor ein paar Jahren bin ich aus Norddeutschland nach Münster gezogen, weil ich hier einen
guten Job erhalten habe.
Ich bekam in einem schönen alten Haus eine Mansardenwohnung. Klein, aber fein war sie...!
Im Erdgeschoß des Hauses befanden sich die Praxisräume von einem Unfallarzt.
Da es sich wie stets bei einem solchen Durchgangsarzt um eine ziemlich große Praxis handelte,
die Patienten kamen nach einem Unfall zu Hause oder auf ihrer Arbeitsstelle immer zuerst
hierher, wenn sie nicht sofort in ein Krankenhaus gebracht wurden, hatte dieser Doktor natür-
lich erheblich mehr Personal als man es von einem "normalen" Arzt gewohnt ist.
Rund ein Dutzend junger Damen waren in der großen Arztpraxis beschäftigt und sorgten da-
für, daß der große Patientenandrang zügig abgewickelt wurde.
Eine dieser Frauen hatte es mir regelrecht angetan....!
Ich kannte sie zwar nur von kurzen, flüchtigen Begegnungen, die man ab und zu schon mal
hat, wenn einer in dem Haus wohnt, in dem die andere arbeitet, aber ich war richtig verliebt.
Wenn ich sie sah, ihr im Hausflur oder vor dem Haus begegnete, wenn sie morgens zur Arbeit
kam oder sich nachmittags auf den Heimweg machte, was wie schon erwähnt, viel zu selten
vorkam, begann mein Herz laut zu pochen, so schwüsltig sich das auch anhören mag.
Die Frau war nicht gerade gertenschlank, aber auch kein Pummelchen. Zudem hatte sie eine
gut proportionierte Oberweite, die durch ihre engen Pullis, die sie stets zu tragen pflegte,
recht gut zur Geltung kam.
Sie hatte langes, pechschwarzes Haar, daß sie immer zu einem breiten Zopf zusammenge-
flochten hatte. Sie war etwa gleich groß wie ich und besaß dunkelbraune Augen, in die ich
einmal flüchtig, aber tief hineingesehen hatte, als ich ihr im Treppenhaus begegnet war.
Die leicht bronzefarbene Haut der Frau gab ihr ein etwas exotisches Aussehen.
"Ein Rasseweib...!" dachte ich, doch ich traute mich nicht, sie in irgend einer Form anzu-
sprechen. "Die hat doch bestimmt ´nen festen Partner....!" war mein Motto. "So, wie die aus-
sieht kann die doch an jedem Finger zehn haben. Was will die dann ausgerechnet mit dir,
mein lieber Olliver...?"
War es nun Zufall oder eine glückliche Fügung des Schicksals, daß ich mir an der Tür meines
Autos den Daumen klemmte ?
Binnen einer Stunde war mein Daumen auf fast die doppelte Dicke angeschwollen und der
Nagel war blutunterlaufen. Es schmerzte höllisch.
Also blieb mir nichts anderes übrig, als mal eben zum Doktor hinunter zu gehen.
Ich ging in die Praxis und legte vorn am Empfang meine Krankenkassenkarte auf die Theke.
Die Dame, die die Patientenaufnahme machte, fragte mich, wie das alles passiert sei,
ob es ein Arbeitsunfall wäre, und so weiter.
Ich gab brav Auskunft.
Schließlich wurde ich gebeten, einen Moment im Wartezimmer Platz zu nehmen.
Es vergingen keine 20 Minuten, da wurde mein Name durch den Lautsprecher über der Tür
aufgerufen. Ich solle ins Behandlungszimmer 5 gehen.
Kurze Zeit später kam der Arzt mit einer der Damen herein und sah sich meinen Unfallschaden an.
"Den Nagel werden wir wohl ziehen müssen...!" meinte er. "Und ich werde sie erst einmal eine
Woche aus dem Verkehr ziehen. So können sie nicht arbeiten gehen."
Eine knappe viertel Stunde später war ich meinen Daumennagel los. Es pochte bei jedem
Herzschlag in meiner Daumenspitze, trotz örtlicher Betäubung.
"So, das hätten wir erst einmal." meinte der Doktor. "Ich schicke ihnen jetzt jemanden zum
verbinden."
Er lief zur Tür und rief: "Vera, kommst du mal nach fünf ? Einen Daumen verbinden ?"
Dann nickte er mir noch einmal zu und verließ das Behandlungszimmer.
Sekunden später ging die Tür auf und s i e trat ein. Wie eine Göttin schien sie auf mich zu-
zu schweben. Ich war völlig weg...! Mein Schmerz war in diesem Moment fast vergessen.
"Hallo...!" sagte sie lächelnd. "Wir kennen uns doch ! Wohnen sie nicht hier im Haus ?"
Ich nickte und sah sie fasziniert an.
Die Frau setzte sich vor mich auf einen kleinen Hocker, nahm behutsam meine Hand und sah
sich meine Verletzung genau an.
"Das sieht ja gar nicht gut aus." sagte sie. "Wohl eingeklemmt, wie ?"
"An der Autotür...!" brachte ich hervor.
Sie hatte mich angefaßt... Ich war wie elektrisiert, so schnulzig sich das jetzt vielleicht anhören mag.
`Vera heißt sie also...` dachte ich.
"Vera...schön !" gab ich murmelnd von mir, ohne mir bewußt zu sein, das sie es hören konnte.
"Was ist schön ?" fragte sie verdutzt.
"Wie...was ? Ach so... nichts !" stotterte ich verdattert.
Grinsend wickelte die schwarzhaarige Frau meinen Daumen vorsichtig in Zellstoffkompressen
ein und legte einen Verband an.
Noch ehe sie fertig war, wurde die Tür zum Behandlungsraum aufgestoßen und der Kopf einer
anderen Arzthelferin erschien.
"Was ist denn jetzt, Vera ? Gehst du am Wochenende mit in das Rockkonzert ? Ich muß das
jetzt wissen, denn ich will gleich die Karten für alle bestellen...!" fragte die Frau an der Tür.
"Nee, danke." entgegnete Vera. "Ist nett gemeint, aber ich als einzigste allein, ohne Partner,
mit euch allen zusammen, die ihr mit euren Freunden dort hin geht, da komme ich mir
ein wenig blöd vor....Trotzdem, vielen Dank für das Angebot."
Die Frau an der Tür verschwand wortlos.
"So," sagte Vera zu mir, "fertig...!"
Noch einmal begutachtete sie den Verband, mit dem sie meinen Daumen "eingepackt" hatte,
dann erhob sie sich.
Ich bedankte mich artig und stand ebenfalls von meinem Sitzplatz auf.
"Dann sehen wir uns ja nächste Woche wieder." lächelte Vera mich an.
"Ja...warscheinlich...!" entgegnete ich unsicher.
"Tja dann,..tschüss...!" meinte Vera und legte den Kopf leicht schräg, wobei sie mich lächelnd
ansah.
Zwei Minuten später öffnete ich bereits meine Wohnungstür denn ich brauchte ja nur drei
Etagen von der Arztpraxis hinauf zu laufen.
Meinen Arbeitgeber hatte ich schon vor dem Besuch beim Doktor informiert, daß ich war-
scheinlich für eine Weile ausfallen würde.
Jetzt saß ich hier bei mir in meiner `Bude` herum und wußte nicht so recht, was ich mit meiner
aufgezwungenen Freizeit anstellen sollte.
Klar, ich habe, wie jeder normale Mensch auch, ein paar Hobbys, doch das, was ich so im all-
gemeinen in meiner Freizeit so alles machte, war mit meinem kaputten Daumen nicht möglich.
Ein großes Hobby von mir ist das Keyboardspielen. Ich habe verhältnismäßig gute Instrumente
zu Hause und benutze sie auch ziemlich oft. Im Laufe der Zeit habe ich sogar schon ein paar
kleine Stücke selbst komponiert.
Doch, wie gesagt, mit einem dick verbundenen Daumen kann man wohl keine Tasten quälen.
Endlos zogen sich die Stunden dahin. Ich sah mir eine ganze Zeit lang dieses bescheuerte
Fernsehprogramm an, wo bereits am mittag schon in diesen öden Talk-Shows Probleme
von Leuten behandelt werden, die eigentlich gar keine Probleme sind.
Zwischendurch bereitete ich mir mein Mittagessen zu.
Dann war es endlich 17 Uhr. Ich wußte, daß nun unten in de Arztpraxis Feierabend war.
Also setzte ich mich ans Fenster und stierte nach draußen. Ich wollte wenigstens von hier aus
beobachten, wenn Vera von ihrem Arbeitsplatz kam und wahrscheinlich nach Hause ging.
Die Frau hatte es mir wirklich angetan. Jetzt, da ich ein wenig Kontakt mit ihr gehabt hatte,
spürte ich mein Verlangen mehr noch als je zuvor.
"Olli, du bist blöd..." sagte ich zu mir selbst. "Vergiß es...! Die kann was besseres kriegen...!"
Aber hatte sie nicht am Morgen zu ihrer Kollegin gesagt, daß sie keinen Partner habe ?
"Quatsch !" redete ich mit mir selbst. "Die hat hundert Pro einen Macker. Der ist wahrscheinlich
nur gerade mal nicht da. Vielleicht auf Montage oder bei der Bundeswehr,
oder was weiß ich."
Trotzdem wollte in mir das Gefühl nicht weichen, etwas zu verpassen, wenn ich diese Situa-
tion einfach so vorbeigehen ließ.
Doch wie sollte ich es nur anstellen, mit Vera ins Gespräch zu kommen ? In dieser Hinsicht
war ich von je her schon etwas gehemmt.
Was war, wenn sie keinerlei Interesse daran hatte, mit mir mal etwas in der Freizeit zu unter-
nehmen ?
Ich stand dann ganz schön blamiert da und konnte ihr danach noch nicht einmal grundlegend
aus dem Weg gehen, denn ich wohnte ja schließlich in dem Haus, wo sie arbeitete.
Da kam es zwangsläufig immer mal vor, daß man sich traf, zufällig oder nicht...
"Verdammt...!" fluchte ich leise und beobachtete die Straße von meinem Fenster aus. "Ich
hätte heute morgen in der Praxis die Gelegenheit beim Schopfe packen sollen. Ich hätte sie
ganz einfach fragen sollen, ob sie mit mir zu diesem Rockkonzert gehen wollte. Dann hätte
sie einen Partner gehabt. Mensch Olli, warum bist du nur immer so feige...!"
Viel konnte ich draußen nicht mehr sehen, denn es war mittlerweile schon dunkel geworden.
Es war zur Zeit Mitte Januar und daher war es nach 17 Uhr finster.
Doch gegen 17.50 Uhr sah ich doch noch, wie eine Frau mit schwarzen Haaren, die zu einem
breiten Zopf zusammen geknüpft waren, unten über die Straße lief und auf einen Kleinwagen
zuging, der gegenüber des Hauses auf einem Parkplatz abgestellt war.
"Da ist sie ja...!" murmelte ich.
Die Frau stieg ein, ließ den Motor an und fuhr los, nachdem sie das Licht am Fahrzeug einge-
schaltet hatte.
Ich glaubte, auf dem Kennzeichen die Buchstaben "WAF" für Warendorf erkannt zu haben.
"Da hat sie aber jeden Tag einen ganz schönen, weiten Weg...!" sagte ich leise.
Den Rest des Abends verbrachte ich damit, mich weiterhin über das bescheuerte Fernseh-
programm zu ärgern.
Am nächsten Tag wollte ich mir ein paar vernünftige Bücher kaufen.
Ich glaube, so gegen zehn Uhr abends lag ich an diesem Tag schon im Bett.
Natürlich habe ich von Vera geträumt...
Vierzehn Tage hatte ich einen Krankenschein.
Insgesamt war ich drei Mal beim Arzt. Jedesmal hatte ich das Glück, daß Vera meinen
Verband wechselte, doch ich traute mich einfach nicht, sie privat anzusprechen.
Als ich wieder arbeiten ging, vertraute ich mich einem Kollegen an. Wir beide hatte ein sehr
gutes Verhältnis zueinander.
Ich wußte, daß er ein ganz anderer Typ als ich war, was die Damenwelt anbetrifft und
erzählte ihm von meiner Misere.
"Das ist doch einfach." meinte er. "Du mußt versuchen, auf die unverfängliche Art an sie her-
anzukommen. Laß dir irgend etwas charmantes, vielleicht sogar etwas lustiges einfallen.
Dann gibt es keine Probleme, wenn das alles in die Hose geht. Niemand kann dir dann
böse sein oder irgendwie schlecht von dir denken."
"Das hört sich ja toll an." warf ich ein. "Doch was soll ich mir denn einfallen lassen ?"
"Schau mal auf den Kalender." riet mir mein Kollege. "Nächste Woche ist der 14.Februar,
der Valentinstag. Das ist der Tag der Verliebten, wie es so schön heißt. Schenke ihr
einfach ein paar Blümchen. Wenn du dich nicht selbst traust, dann laß sie durch einen
Blumendienst bei ihr in der Praxis abgeben. Wenn sie an einem solchen Tag Blumen
vor den Augen ihrer Kolleginnen bekommt, wird sie stolz sein und dich bestimmt nicht
zurückweisen. Du kannst dann immer noch sagen, du hättest dich für ihre gute Pflege
während der Besuche beim Arzt bedanken wollen. Ich würde es so machen,
denn ich finde, das ist alles absolut unverfänglich. Wenn du noch einen drauf setzen willst,
dann legst du dem Blumenstrauß noch eine nette Karte bei.
Einen flotten oder lustigen Spruch drauf schreiben und du wirst sehen, wenn sie keinen festen
Kerl hat, und sie dich sympathisch findet, dann kriegst du sie auch...!"
Ich versprach meinem Kollegen, mir die ganze Sache durch den Kopf gehen zu lassen.
Irgend etwas mußte jetzt bald passieren, denn ich konnte mittlerweile schon an fast nichts
mehr anderes denken, als an Vera. Sie lies mich nicht mehr los...!
Zwei Tage vor dem 14. Februar stöberte ich ein Schreibwarengeschäft nach einer passenden
Glückwunschkarte durch. Doch ich fand nichts passendes.
Also setzte ich mich abends zu Hause hin und versuchte, selbst eine Karte zu entwerfen.
Ich schrieb einige Sachen auf, warf sie dann jedoch alle in den Papierkorb.
Etwas lustiges, oder etwas unverfängliches sollte ich schreiben, hatte mein Kollege gesagt.
Aber was ? Und wie konnte ich es am besten zu Vera `herüber` bringen ?
Schließlich hatte ich einen Entschluß gefaßt.
Ich schrieb ganz einfach, in meiner absolut besten Schönschrift auf eine kleine Pappkarte:
"Der kaputte Nagel aus dem dritten Stock möchte sich bei der aufregendsten Frau die er in
seinem Leben gesehen hat, für die tolle Pflege bedanken. Hoffentlich passiert bald noch
einmal etwas, daß die Hilfe erneut notwendig macht..! Wenn es möglich ist, dann würde
sich mein neu gewachsener Nagel freuen, sie vielleicht einmal zum essen auszuführen."
Mir fiel wirklich nichts anderes ein.
Ob dies allerdings zum gewünschten Erfolg führen würde, wagte ich noch immer zu
bezweifeln.
Am 13. Februar ging ich in einen Blumenladen und ließ einen hübschen Strauß zusammen
stellen.
Dann fragte ich die Verkäuferin, ob sie das Gebinde am kommenden Tag in die Arztpraxis
zustellen könne und ob sie meine Karte, die ich in einen neutralen, weißen Briefumschlag
gesteckt hatte, darzulegen würde.
"Natürlich, das machen wir gern...!" sagte die Verkäuferin. "Am Valentinstag machen wir
auch schon mal Sonderauslieferungen."
Ich ging nach Hause und habe in dieser Nacht zufrieden geschlafen.
Am anderen Tag war ich jedoch überaus nervös. Ich ärgerte mich über mich selbst, da ich so
aufgeregt war, wie ein Pennäler vor dem ersten Schulball.
Was war nur mit mir los ? Ich benahm mich wie ein kleines Kind, fand ich.
Als ich abends von der Arbeit kam, sah ich, daß während meiner Abwesenheit zweimal ange-
rufen worden war, denn die Kontrollampe meines Anrufbeantworters blinkte zwei Mal.
Doch als ich das Band abhörte, stellte ich fest, daß niemand darauf gesprochen hatte.
Ob es Vera gewesen war, die angerufen hatte ? Gegen 21 Uhr klingelte das Telefon erneut.
Ich nahm ab und meldete mich.
"Hallo...!" drang eine Stimme an mein Ohr, die ich nur zu genau kannte. "Hier ist Vera. Ich
grüße den kaputten Nagel und natürlich auch den Neuen, der zur Zeit nachwächst."
"Hallo...!" sagte auch ich. Mehr brachte ich nicht heraus. Die Kehle schien mir zugeschnürt.
"Ich wollte mich recht herzlich bedanken." meinte Vera. "Meine Kolleginnen haben ganz
schön große Augen gemacht. Ich bin die einzigste von uns, die keinen festen Partner hat
und trotzdem war ich ebenfalls die einzigste, die zum Valentinstag etwas bekommen hat.
Und dann noch mit einem schönen Briefchen dabei. Fand ich ganz toll...! Ich mag Männer
mit Ideen und deshalb würde ich gern auf das Angebot zurückkommen, mit dir, pardon,
mit ihnen essen zu gehen."
Mein Herz machte einen Sprung.
"Das...das ist wunderbar...!" gab ich von mir. "Wann wollen wir gehen ?"
"Am kommenden Sonnabend ?" fragte Vera. "Ist das recht ?"
"Natürlich...!" rief ich. "Wann und wo ?"
"Ich komme morgen abend nach Feierabend mal in die dritte Etage rauf." meinte Vera.
"Dann können wir alles in Ruhe besprechen, okay ?"
"Gern..." sagte ich.
Damit endete unser Gespräch erst einmal.
Ich träumte zwei Stunden später den absolut besten Traum seit langem.
Am anderen Morgen stellten die meisten Kollegen von mir fest, daß ich vor guter Laune nur
so über sprühte.
Mein Kollege, der mir den Rat mit dem Valentinstag gegeben hatte, grinste.
"Hat wohl hingehauen, gestern, was ?" wollte er wissen.
"Und w i e das hingehauen hat...!" strahlte ich und erzählte ihm von meinem Telefonat.
"Na dann viel Glück." lachte mein Kollege.
Der Tag verging wie im Fluge.
Um 17 Uhr packte ich meinen Kram zusammen, etwas früher als ich es sonst tat,
und fuhr nach Hause.
Ich war noch keine zehn Minuten in meiner Wohnung, als es klingelte.
Ich lief zur Tür und öffnete.
Vera stand mit ihrem langen, schwarzen Haar und ihrer wohlproportionierten Figur vor mir.
Wie schon ein paar mal unten beim Arzt, so legte sie auch jetzt wieder ihren Kopf leicht
schief, sah mich an und flüsterte ihr leises: "Hallo...!"
Ich bat sie zu mir herein.
Vera hängte ihren Mantel an den Kleiderhaken im Flur und folgte mir in mein kleines Wohn-
zimmer. Sie trug einen ihrer engen Pullis und einen verhältnismäßig kurzen Rock, der eben-
falls nicht zu den weiten Kleidungsstücken gehörte.
Aufreizend weiblich kamen ihre leichten Rundungen an Taille, Becken und Hüfte heraus.
Es sah hinreißend aus.
"Hübsch ist es hier...!" sagte sie anerkennend.
Ich bot ihr einen Platz an.
Vera setzte sich auf die breite Couch.
Ich ließ mich ihr gegenüber auf meinem Einzelsessel nieder.
Zur Feier des Tages hatte ich eine gute Flasche Wein geöffnet.
Ich war nervös und schüttete ein wenig des edlen Tropfens über den Tisch.
Vera lächelte, als habe sie für meine Nervosität absolutes Verständnis.
"Ich hole mal was zum trockenwischen, okay ?" sagte sie und erhob sich.
Ich nickte. "In der Küche, erste Tür links." klärte ich sie auf. "An der Wand hängt eine Rolle
mit Papiertüchern."
Vera ging aus dem Raum, kam aber einige Augenblicke später mit ein paar Tüchern zurück.
Behutsam nahm sie das Glas hoch und wischte den Tisch drunter trocken.
Dann setzte sie sich wieder und schlug züchtig die Beine übereinander.
Lächelnd hielt sie mir ihr Glas entgegen.
"Sagen wir `du` zueinander." meinte sie. "Ich heiße Vera, aber das weißt du ja sicher."
"Ich bin der Olliver," entgegnete ich mit ebenfalls erhobenem Glas. "Aber die meisten nennen
mich, wie soll es anders sein, `Olli`..!"
"Prost Olli." grinste Vera. "Sei mir nicht böse, aber ich werde dich bei deinem richtigen
Namen nennen. Olli finde ich blöde...! Das hört sich so...so...ach ich weiß nicht, es hört sich
jedenfalls total blöde an, wie die meisten Kosenamen."
Dankbar lächelte ich Vera an.
Auch ich fand die Koseform meines Namens absolut ätzend.
Doch fast alle meiner Bekannten und Verwandten nannten mich nun mal `Olli`.
Wir tranken einen guten Schluck und setzten unsere Gläser ab.
"Dann erzähl mal was von dir." forderte Vera mich auf. "Was bist du für ein Typ, was magst
du, was hast du nicht so gern, was haßt du ? Welche Musik findest du gut ? Hast du Hobbys ?
Erzähl mir ruhig alles. Ich habe viel Zeit, ich höre gern zu, und außerdem will ich wissen, mit
wem ich es vielleicht in Zukunft zu tun habe."
Veras Worte gingen bei mir wie Öl hinunter.
Sie schien sich doch mehr für mich zu interessieren, als ich es je angenommen hatte.
Sollte ihre letzte Bemerkung etwa heißen, daß sie sich vorstellen könnte, mit mir fest
zusammen zu gehen ?
Ich begann wie ein Wasserfall zu reden, von meinen Vorlieben, meinen Abneigungen,
meinen Hobbys.
Als ich meine Keyboards erwähnte und ihr mitteilte, daß ich sogar ein wenig komponiere,
merkte ich ein reges Interesse bei Vera.
Fast eine halbe Stunde quasselte ich alles über mich heraus.
Dann fand ich, es sei langsam mal an der Zeit, etwas über Vera zu erfahren.
"So, jetzt ist es genug." sagte ich. "Nun will ich aber auch etwas von dir hören."
Vera nickte und begann zu erzählen, was sie so alles mochte und was nicht.
Sie ging gern zu Konzerten, meinte sie, habe großen Spaß an regelmäßigen Saunagängen
und legte sich danach immer unter das Solarium.
Daher kam auch ihr bronzefarbener Teint.
Ferner würde sie gern und gut essen.
Ich hätte mit meinem Angebot, sie zum Essen auszuführen, genau ins Schwarze getroffen.
Musikalisch fuhr sie auf leichte Musik, vornehmlich Folklore irischer oder
schottischer Art ab.
Die harte Art oder auch die Klassik gäben ihr nichts, meinte sie.
Sportlich lägen ihre Interessen beim Schwimmen, beim gelegentlichen Radfahren und
beim regelmäßigen Krafttraining, daß sie jedoch nicht zu sehr übertreibe, teilte sie mir mit.
Sie wolle nicht eine Tages so aussehen, wie das weibliche Pendant zu Arnold
Schwarzenegger.
Fernsehen mochte sie ebenso wenig wie ich, doch ging sie gern ab und zu mal ins Kino.
Plötzlich sah Vera mich ernst an.
"Jetzt bleibt ja wohl nur noch eins übrig." sagte sie. "Ich kann schon fast in deinen Gedanken
lesen. `Wie mag sie wohl im Bett sein ? Was wird sie da für Vorlieben haben ?` Stimmt´s...?"
Ich bekam einen knallroten Kopf, das spürte ich ganz deutlich.
Ich hatte in der Tat während ihrer Ausführungen kurz an dieses Thema gedacht und fühlte
mich jetzt regelrecht ertappt.
"Das...das ist doch jetzt erst einmal nebensächlich...!" wandt ich mich aus der Situation.
Vera grinste.
"Finde ich nicht, mein lieber Olliver." meinte sie. "Wenn zwei Menschen über einen längeren
Zeitraum zusammen sind, gehört das einfach dazu."
"Aber...aber wir sind doch gar nicht, ich meine n o c h gar nicht lange zusammen." entgeg-
nete ich.
Vera hatte einen leicht enttäuschten Ausdruck im Gesicht, als sie sagte:
"Schade, ich hatte gedacht, du hättest vielleicht ernste Absichten. Hab´ mich dann wohl doch
getäuscht. Du willst dich also wirklich nur mit einem Essen bei mir bedanken ?"
"Nein nein...!" rief ich schnell. "So war das nicht gemeint...! Ich...ich...weißt du, Vera,
ich bin, wie soll ich es ausdrücken, ich bin..."
"Du bist enttäuscht von mir, weil ich dich gleich am ersten Abend, mit einem Thema konfrontiere,
daß dir, wie es so aussieht, unangenehm ist !" vermutete Vera.
"Nein," entgegnete ich, "das Thema ist mir ganz und gar nicht unangenehm, nur ist es etwas
ungewohnt für mich, wenn eine Frau quasi gleich am ersten Abend mit der Tür ins Haus fällt,
wie man so schön sagt. Obwohl wir ja in einer modernen Zeit leben, ist es in den Köpfen der
Männer noch immer drin, daß man eine Frau erobern muß...!"
"Entschuldige...!"murmelte Vera. "Aber ich glaube, ich habe mich mal wieder so richtig
deftig daneben benommen. Das passiert mir halt immer wieder. Ich glaube, genau deshalb
habe ich wohl keinen festen Partner. Die Männer glauben wahrscheinlich alle, daß ich irgend
so ein loser Typ bin, und mich jedem gleich an den Hals werfen will, bloß weil ich offen über
meine Sexualität rede."
"Vielleicht fühlen sich die Männer in dieser Hinsicht bei dir überrumpelt." warf ich ein. "So
ging es mir gerade eben auch...!"
"Das verstehe ich nicht." warf Vera ein. "Wenn man manchmal hört, worüber sich die Männer
unterhalten, wie oft sie welche Frau flach gelegt haben, und was für tolle Typen sie doch sind,
dann kann man gar nicht glauben, daß sich diese Männer von einer Frau überrumpelt fühlen,
die sich vielleicht genau so verhält, wie sie es sich eigentlich wünschen und wie sie es sich
so erzählen."
"Theorie und Praxis liegen immer meilenweit auseinander." klärte ich Vera auf.
"Sei ehrlich, Olliver," kam es von Vera, "ist dir dieses Thema unangenehm, dann wechseln
wir es sofort."
"Mir ist das Thema überhaupt nicht unangenehm." erwiderte ich. "Ich finde es gut, wenn man
so offen miteinander umgeht. Das erleichtert mir zum Beispiel einiges."
"Was denn ?" wollte Vera wissen.
Nun war ich plötzlich total mutig geworden.
Wenn sie versuchte, offen zu sein und über `alles` mit mir zu reden, warum sollte
ich es nicht auch tun ?
"Es erleichtert mir, dir zu sagen, daß ich dich sehr mag...!" gab ich leise von mir.
"Seit ich dich das erste Mal gesehen habe, finde ich dich absolut toll. Ich gebe hiermit offen zu,
daß ich mich total in dich verknallt habe. Als du mich das erste Mal verbunden hast, wäre ich
dir am liebsten um den Hals gefallen und hätte dich geküßt."
Vera legte wieder einmal ihren Kopf schief und lächelte.
"Und was hält dich davon ab, es j e t z t zu tun ?" fragte sie.
Ohne noch ein Wort zu sagen, sprang ich von meinem Sessel auf und lief um meinem Tisch
herum.
Dann ließ ich mich neben Vera auf der Couch nieder und legte einen Arm um ihren Hals.
Widerspruchslos lies Vera sich von mir an mich heranziehen.
Zwei Sekunden später lagen unsere Lippen aufeinander und unsere Zungenspitzen
umkreisten sich gierig.
"Ich mag dich...!" flüsterte ich nachdem wir den Kuß beendet hatten.
"Ich mag dich auch, Olliver...!" gab Vera zurück.
Wieder fanden unsere Lippen und unsere Zungen zueinander.
Diesmal dauerte der Kuß eine halbe Ewigkeit.
"Auch wenn du es wahrscheinlich nicht verstehen kannst," meinte Vera anschließend,
"versuch´ bitte nicht, mit mir schlafen zu wollen. Nicht heute abend...! Ich habe großes
Verlangen danach, das kannst du mir glauben, doch ich bin davon überzeugt, wenn wir
jetzt zusammen in die Kiste steigen würden, dann wäre alles vorbei, bevor es überhaupt
begonnen hat. Ich will dich, Olliver, doch laß unsere Beziehung langsam wachsen. Ich habe,
so glaube ich, bisher immer den Fehler gemacht, gleich am ersten Abend mit einem Mann
ins Bett zu steigen. Deine Worte von vorhin, von Theorie und Praxis, daß der Mann die
Frau erobern will, haben mich nachdenklich gemacht. Ich will es mit dir mal auf die andere,
die langsamere Art versuchen. Sei mir bitte deshalb nicht böse..!"
"Ich bin dir überhaupt nicht böse." sagte ich leise und gab ihr einen Kuß auf die Wange. "Im
Gegenteil, das steigert alles noch mein Glücksgefühl. Denn ich weiß jetzt, daß du mich auch
magst und daß wir bald alles miteinander tun werden. Den Zeitpunkt bestimmst du, auch
wenn ich ab sofort immer, wenn wir zusammen sind, die Initiative ergreifen werden.
Wir werden `es` tun, das weiß ich. Meine Zweifel und meine Unsicherheiten sind vorbei.
Was will ich mehr ? Du machst mich froh, glücklich und zufrieden damit. Ich bin kein
solcher Mann, wie du vorhin beschrieben hast. Ich bin eher zurückhaltend und zweifle
oft an mir selber. Deshalb prahle ich auch bei meinen Kollegen und Bekannten nicht damit,
wieviel Frauen ich schon auf die Matratze gelegt habe. Ich will nicht jede nur einmal, bloß,
damit ich mir wieder einmal eine Kerbe mehr in den Bettpfosten ritzen kann, sondern ich
will nur eine. Eine, die ich voll lieben kann, der ich all meine Zuneigung geben kann.
Und das bist du, Vera...!"
Ich sah sie an und merkte plötzlich, wie eine dicke Träne über ihre Wange lief.
Es schien Vera noch nicht einmal unangenehm zu sein, daß ich es sah.
"Es tut gut, so etwas zu hören, Olliver." gab sie von sich und preßte meinen Kopf vor ihre
Brust. "Jetzt wird mein Verlangen, mit dir zu schlafen wieder unwahrscheinlich groß, um
dir meine Gefühle zu zeigen. Doch ich will mich zurückhalten. Ich will mich wirklich einmal
Stück für Stück von dir erobern lassen...! Jedes Mal, wenn wir in Zukunft zusammen sind,
ein wenig mehr....!"
Sie schob mich sanft zurück und erhob sich von der Couch.
"Ich glaube, es ist besser, ich gehe jetzt !" sagte sie.
"Wir haben doch noch gar keinen Termin für unser Abendessen vereinbart." erinnerte ich sie.
"Verschieben wir das auf morgen." murmelte Vera. "Ich muß jetzt gehen...!"
Eilig lief sie in den Flur, nahm ihren Mantel vom Haken und öffnete die Wohnungstür.
Noch einmal drehte sie sich um, sah mir tief in die Augen und gab mir einen schnellen Kuß
auf die Wange.
Wortlos wandte sie sich zur Tür und lief in den Hausflur.
Ohne sich noch einmal umzudrehen, hastete sie die Treppe hinunter.
Völlig konfus stand ich noch immer an der obersten Treppenstufe, als unten die Haustür ins
Schloß fiel.
Erst als das Teppenhauslicht erlosch, ging ich in meine Wohnung zurück.
Nachdenklich setzte ich mich auf meinen Sessel.
Hatte ich sie so aus der Fassung gebracht, daß sie Hals über Kopf weggelaufen war ?
Nie hätte ich dies für möglich gehalten.
Vor ein paar Tagen plagten mich noch Zweifel, was Vera und mich anbetraf, und heute
abend wußte ich ganz sicher, nachdem sie gerade einmal knapp zwei Stunden bei mir
gewesen war, daß aus uns beiden bestimmt etwas werden würde.
Am nächsten Abend rief Vera gegen halb acht bei mir an.
"Leider warst du noch nicht zu Hause, als ich Feierabend hatte." meinte sie mit einem
vorwurfsvollen Unterton in der Stimme.
"Ich muß nun mal ein wenig länger arbeiten als du." verteidigte ich mich. "Aber da ich
eine gleitende Arbeitszeit habe, werde ich ab sofort morgens eine Stunde eher zur
Arbeit gehen. Dann bin ich jeden Abend so gegen halb sechs daheim. Wir könnten
uns dann täglich sehen, denn vor halb sechs bist du doch sowieso nie fertig.
Ist das okay?"
"Wenn du das für mich tun würdest, das wäre wunderbar...!" sagte Vera.
"Für dich würde ich noch viel mehr tun." entgegnete ich.
"Hör auf, Olliver, sonst kommen mir gleich wieder die Tränen, so wie gestern abend."
erwiderte Vera. "Weißt du, noch nie hat ein Mann so an meiner Seele gekratzt, wie
du es gestern getan hast. Es war eine völlig neue Erfahrung für mich, mit einem Mann,
der mir gefällt, nur zu reden und dazu noch über ein Thema, was mich immer sehr anregt.
Und daß dabei noch nicht einmal etwas passiert ist, kann ich erst recht nicht begreifen.
Doch ich muß sagen, es hat mal ganz gut getan, ein wenig Abstinenz zu üben, auch
wenn es mir verdammt schwer gefallen ist. Am liebsten hätte ich dich gestern abend
einfach gepackt und dich, wenn nötig, vergewaltigt. Ich glaube fast, ich bin so etwas
wie eine Nymphomanin oder so. Ich habe ein unwahrscheinliches Verlangen,
wenn ich mit einem Mann zusammen bin und dazu noch die Gelegenheit da ist,
es zu tun."
"Dann sehe ich aber, ganz ehrlich, für uns keine allzu große Chance, daß wir
zusammen kommen und auch zusammen bleiben werden." entgegnete ich skeptisch.
"Ich habe nämlich nicht vor, dich, wenn es mit uns klappen sollte, mit jedem anderen,
der dir gefallen könnte, zu teilen. Wie ich dir gestern bereits sagte, suche ich eine Frau,
die ich lieben kann. Und wenn ich weiß, daß diese Frau mit jedem anderen ins Bett
steigen würde, der ihr nur ein bißchen zusagt, dann kann ja wohl kein Vertrauensverhältnis
und erst recht keine richtige Liebe entstehen."
"Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt." meinte Vera. "Ich sage dir ganz offen,
daß ich schon einige Männer gehabt habe. Immer habe ich versucht, die Männer zu halten,
doch bisher haben sie sich alle wieder nach kurzer Zeit aus dem Staub gemacht.
Bisher konnte ich mir überhaupt nicht denken, woran das lag. Doch nach dem Gespräch
mit dir gestern abend, fange ich so langsam an zu begreifen, daß es wohl die Art und Weise
ist, mit der ich den Männern bisher begegnet bin. Wenn es wirklich so ist, daß die Männer
eine Frau noch erobern wollen, dann ist es doch klar, daß ich alle mit meinem forschen
Auftreten und meiner offenen Art, direkt zur Sache kommen zu wollen, abgeschreckt habe.
Ich wünsche mir nichts mehr, lieber Olliver, als einen Mann richtig lieben zu können.
Und daß dieser Mann ein wenig Verständnis für mich hat. Mit all meinen Fehlern,
verstehst du ? Ich brauche jemanden, mit dem ich nicht nur bumsen kann, sondern mit dem
ich auch über alles quatschen kann, der sich nicht über mich lustig macht, wenn ich ihm mal
mein Herz ausschütte oder ihm von meinen Bedürfnissen erzähle. Ich glaube, einen solchen
Mann habe ich in dir gefunden. Noch nie habe ich erlebt, daß mich ein Mann gefragt hat,
was ich mag, was ich nicht mag und so weiter, so, wie du es gestern getan hast.
Es tat richtig gut, jemandem einmal so richtig alles erzählen zu können, der auch dem
Erzählten zuhört und nicht noch eins drauf setzt um sich damit noch interessanter zu machen.
Ich habe es regelrecht genossen, dir gestern abend alles von mir zu offenbaren.
Der Ausrutscher am Ende meiner Ausführungen, wo ich auf das Thema Sex kam,
tut mir leid."
"Mir tut er überhaupt nicht leid." grinste ich. "Wenn du nicht davon angefangen hättest, dann
weiß ich schon jetzt, wie das alles geendet hätte. Ich hätte dich, wie versprochen, zum Essen
eingeladen, wir hätten uns über die üblichen, banalen Dinge unterhalten und das wär´s dann
auch schon gewesen. Ich bin nämlich in Sachen Frauen anmachen und flirten, sehr zurückhal-
tend, ja schon fast feige...! Auf keinen Fall hätte ich mich getraut, dich zu fragen, ob wir
mehr als essen gehen zusammen machen sollten, denn ich war immer der Meinung, ich hätte
bei dir keine Chance, du hättest bestimmt einen festen Partner oder viele Verehrer.
Du glaubst ja gar nicht, wie viel Überwindung es mich gekostet hat, mittels Blümchen mit
dir Kontakt aufzunehmen. Ich hatte Angst, mich fürchterlich zu blamieren und einen Korb
von dir zu kriegen."
"Da brauchst du keine Befürchtungen zu haben." teilte Vera mir mit. "Ich bin froh, auf dein
Angebot eingegangen zu sein. Ganz ehrlich, ich hatte sogar zuerst Angst davor ! Angst, wenn
ich mit dir in Kontakt treten würde, daß es dann genau so enden wird, wie es bisher immer
bei mir und den Männern war, denn du hast mir schon lange, bevor du mit deinem
gequetschten Daumen in die Praxis kamst, sehr gefallen. Ich wollte nicht schon wieder
enttäuscht werden. Und erst recht nicht bei dir, der du ja noch in dem Haus wohnst,
in dem ich arbeite. Da kann man sich doch immer wieder mal über den Weg laufen.
Erst als die meisten meiner Kolleginnen mir gut zuredeten, auf dein Angebot einzugehen,
habe ich es gewagt, dich anzurufen. Ich habe es nicht bereut, Olliver. Wenn es so bleibt,
wie es gestern mit uns begonnen hat, dann sehe ich für uns eine schöne Zeit und
wahrscheinlich sogar eine gemeinsame Zukunft...!"
"Das würde mich sehr, sehr glücklich machen." entgegnete ich.
Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, dann verabredeten wir einen Termin für das
kommende Wochenende um unser gemeinsames Essen, zu dem ich Vera eingeladen hatte,
hinter uns zu bringen. Jetzt, nachdem wir ja bereits schon den nächsten Schritt, der nach dem
Essen gekommen wäre, getan hatten, Vera war ja einen Tag zuvor schon bei mir in der
Wohnung gewesen, erschien mir dieses Essen gar nicht mehr so wichtig. Doch ich hatte es ihr
versprochen, und ich wollte mein Wort auch halten, zumal sie mir ja gesagt hatte, daß sie sehr
gern essen ginge. Ich wollte mir deshalb etwas besonderes einfallen lassen.
Durch einen Arbeitskollegen erfuhr ich von einem Restaurant, daß zwar ein ganzes Stück von
Münster entfernt liegt, aber dafür zu den erlesensten "Futterstellen" weit und breit zählt.
Es befindet sich in der Nähe von Essen, im Ruhrgebiet, in den Mauern eines alten Schloßes.
Dorthin wollte ich Vera zu unserem besonderen Mahl einladen.
Ich bestellte vorsichtshalber telefonisch einen Tisch. Man konnte ja nie wissen, ob man noch
Platz bekam, wenn man in einem solchen Nobelschuppen ohne Voranmeldung erschien.
Sonnabend mittag fuhren wir beide los.
Ich schätzte, mit der Suche dieses Schloßrestaurants, würden wir wohl ungefähr zwei
Stunden brauchen, ehe wir an unserem Tisch Platz nehmen konnten.
Vera war mit ihrem kleinen Auto zu mir gekommen und mit meiner Karosse waren wir
dann abgedüst.
Meine neue Freundin hatte sich topmodisch in Schale geworfen.
Sie trug ein dunkelgrünes Kleid, welches leicht in silbrigen Untertönen schillerte.
Der Schnitt dieses Kleides war schlecht zu beschreiben, da es sich aus einer Art
Kombination aus Abendrobe und Cocktailkleid zu handeln schien.
Jedenfalls sah Vera hinreißend darin aus.
Zur Feier des Tages hatte sie ihren breiten Zopf, den sie auch heute trug, mit einer breiten
Schleife verziert, die aus dem gleichen Material wie ihr Kleid bestand.
Veras bronzefarbener Teint stand in tollem Kontrast zur Farbe ihres Kleides.
Ihre Augen hatte sie durch etwas Make-up noch mehr betont, als sie es ohnehin
schon waren. Gegen sie sah ich in meinem tief ausgeschnittenem Sakko und der
dezent schwarzen Hose direkt wie eine graue Maus aus.
Da half auch mein schneeweißes Seidenhemd mit dem Designerschlips nicht drüber hinweg.
Vera würde die `Prinzessin des Abends` sein, da war ich mir sicher.
Stolz, Arm in Arm, betrat ich mit ihr dann gegen 18 Uhr die Räumlichkeiten des Schloßrest-
aurantes.
Ein paar Leute, die hier saßen, drehten sich sogar zu uns um und musterten uns eingehend.
Ein wenig kam ich mir wie ein Fremdkörper in diesen Räumen vor, denn wie ich an
den Autos, die draußen auf dem Parkplatz standen, sehen konnte, waren die Gäste des
Schloßrestaurants doch ein wenig besser bemittelt, als ich es bin.
Da ging es vom 250er Mercedes an aufwärts über Jaguar, Porsche bis hin zu Rolls Royce.
Und so etwas kannte mein Kollege, der mir den Rat gegeben hatte, hierher zu fahren ?
Doch jetzt waren wir den weiten Weg hierher gekommen, ich hatte einen Tisch bestellt
und war nun schon, geführt von einem Mann in Livree auf dem Weg zu diesem Tisch,
da konnte ich wohl keinen Rückzieher mehr machen.
Außerdem schienen die Leute, die hier anwesend waren, uns wohl nicht für unterprivilegiert
zu halten.
Wahrscheinlich war es die Ausstrahlung, die von Vera ausging.
Ein wenig schlucken mußte ich doch, als ich die Speisekarte und vor allen Dingen die Preise
sah, die neben den Gerichten abgedruckt waren.
Doch was soll´s, ich hatte es nicht anders gewollt.
Nach einem wirklich fürstlichen Essen verließen wir gegen 22 Uhr das Restaurant wieder.
Ich war über 250 DM ärmer...!
Satt und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg.
Schließlich standen wir vor dem Haus, in dem meine kleine Wohnung lag und Vera ihre
Arbeitsstelle hatte.
Es war bereits nach Mitternacht.
"Bist du mir sehr böse, wenn ich heute abend nicht mehr mit zu dir komme ?" fragte sie.
Ich sah sie wohl ein wenig enttäuscht an.
"Du wirst deine Gründe haben." sagte ich. "Also bin ich auch nicht böse."
Vera beugte sich zu mir herüber und gab mir einen Kuß auf die Wange.
"Du kennst meine Gründe, Olliver." verteidigte sie sich. "Es war so wunderschön heute
abend, da möchte ich nicht alles zerstören."
"Verstehe ich nicht," warf ich ein, "was meinst du damit ? Was würdest du zerstören ?"
"Laß mir noch ein paar Tage Zeit." entgegnete Vera. "Heute abend hatten wir etwas ganz
besonderes, unser Essen. So hatte es doch eigentlich mit uns beginnen sollen, oder nicht ?
Den nächsten besonderen Abend, den wir zusammen haben werden, ist dann...na du weist
schon was, dran. Laß es uns langsam, Stück für Stück machen, laß unsere Liebe wachsen,
Olliver. Um so schöner wird es dann, wenn es tatsächlich passiert. Laß uns unser Verlangen,
daß wir füreinander haben, ins unermeßliche steigern. Du selbst hast es mir geraten,
weißt du noch ? Ich glaube, es ist der richtige Weg. Ich habe noch nie für einen Menschen
so viel empfunden, wie für dich, mein Schatz."
Unsere Lippen und unsere Zungen fanden zueinander.
Als wir unseren Kuß lösten, griff Vera zum Türöffner und stieg wortlos aus. Noch einmal
beugte sie sich zu mir in das Innere meines Autos und gab mir einem kurzen, aber laut
schmatzenden Kuß auf die Wange.
"Bis morgen, nein bis h e u t e mittag..." sagte sie leise. "Ich komme zu dir, okay"
"Okay !" seufzte ich.
Vera lief zu ihrem Auto, das wie immer auf dem Parkplatz gegenüber des Hauses stand.
Schnell öffnete sie die Tür und stieg ein. Sie startete sofort den Motor und fuhr gleich los.
"Irgendwie habe ich das Gefühl, als wolle sie mich immer schnell loswerden, wenn es zur
Sache gehen soll...!" brummte ich unzufrieden und begab mich in meine Wohnung.
"Verdammter Mist..." gab ich enttäuscht von mir und warf meine Kleidung wütend auf die
Couch im Wohnzimmer.
Doch als ich in meinem Bett lag, begann ich mir Gedanken über die ganze Sache zu machen.
Eigentlich brauchte ich mich doch überhaupt nicht aufzuregen.
Schließlich hatte ich vor ein paar Tagen noch nicht einmal zu hoffen gewagt, jemals mit Vera
ausgehen zu können.
Dann hatte ich ihr an dem Abend, als sie das erste Mal bei mir in der Wohnung war,
sogar selbst quasi noch gut zugeredet, sich Zeit zu lassen.
Da hatte ich wohl jetzt keinen Grund, mich zu ärgern.
Trotzdem schlief ich mit verhaltenem Groll ein.
Am Sonntag Morgen wurde mir erst richtig bewußt, welch ein Trottel ich war.
Ich kannte noch nicht einmal Veras Telefonnummer.
Wie gern hätte ich sie jetzt angerufen und ihr einen guten Morgen gewünscht.
Das Frühstück ließ ich ausfallen, da ich noch immer genug vom Vorabend im Magen zu
haben schien.
Jedenfalls verspürte ich nicht das geringste Hungergefühl.
Lediglich ein Tasse heißen Kaffees schüttete ich in mich hinein.
Als habe Vera gespürt, daß ich an sie dachte, klingelte das Telefon.
Ich hob ab und meldete mich.
"Guten Morgen mein Schatz." drang ihre Stimme an mein Ohr.
"Hallo, wie geht es dir ?" fragte ich.
"Ich weiß nicht, ob ich dir das sagen soll." meinte Vera.
"Wieso, was meinst du damit ?" wollte ich wissen.
"Ich...ich habe Angst, du würdest...würdest das mißverstehen." entgegnete Vera
geheimnisvoll.
"Warum soll ich etwas mißverstehen ?" fragte ich.
"Ich weiß nicht..." sagte Vera unsicher. "Es...es hat was mit...mit dem zu tun,
was wir beide...nun sagen wir mal, was wir beide noch vor uns haben...!"
"Nun rede doch nicht so um den heißen Brei herum." forderte ich sie auf. "Sag schon,
was los ist !"
Vera schien einen Moment mit sich zu kämpfen, dann begann sie langsam und zögernd:
"Ich..ich hatte heute Morgen unwahrscheinliches Verlangen....Verlangen nach Sex...!
Und deshalb liege ich.....liege ich jetzt auf meinem Bett und...und mache es mir selbst....!"
"Was...?" rief ich in den Hörer.
"Siehst du, du bekommst es doch in den falschen Hals." sagte Vera kleinlaut.
"Nein nein...!" stieß ich hervor. "Denke so was nicht gleich ! Ich bin nur total überrascht.
Rede ruhig weiter. Das hört sich auf eine gewisse Art schon recht interessant an."
"Ich mache es eigentlich sehr oft selbst." teilte Vera mir nun etwas sicherer mit. "Und heute
nacht habe ich von dir, - von uns geträumt. Wie wir es zusammen getan haben. Es war sehr
schön. Da habe ich es nach dem Aufwachen nicht mehr ausgehalten. Und jetzt liege ich hier
nackt auf meinem Bett und habe meinen Vibrator eingeführt."
"Du hast einen Vibrator ?" fragte ich ungläubig.
"Warum nicht ?" verteidigte sich Vera. "Wenn man fast immer ohne männlichen Partner ist,
und man hat sexuelle Bedürfnisse, dann ist ein solches Teil einfach ideal. Ich schlafe
manchmal sogar mit dem Ding in mir drin. Macht ab und zu mal ganz schön an."
"Ich glaub´ das einfach nicht..."stieß ich kopfschüttelnd hervor.
"Willst du ihn mal hören?" fragte Vera. "Vielleicht glaubst du es dann...!"
Noch ehe ich etwas erwidern konnte, war ein tiefer Brummton in der Hörmuschel des
Telefons zu vernehmen.
Ein paar Sekunden später meldete sich die Stimme von Vera wieder.
"Und...? Glaubst du mir jetzt ?" fragte sie. "Ich habe dir doch gleich am ersten Abend
gesagt, daß ich manchmal von mir selbst glaube, daß ich eine Nymphomanin bin.
Ich brauche das eben öfters mal. Und was ist schon dabei, wenn man es sich selbst
besorgt ? Es gibt so viele Möglichkeiten, es zu tun."
Welche Möglichkeiten hast du denn schon alle probiert ?" wollte ich wissen.
So langsam kamen bei mir nur von der Vorstellung, daß Vera am anderen Ende der
Leitung auf dem Bett lag und einen Vibrator benutzte, meine Gefühle in Wallung.
Da ich ebenfalls allein in meinem Wohnzimmer auf der Couch saß und außer einem
Slip nichts am Leibe trug, fand ich es plötzlich gar nicht mehr so abwegig, was Vera tat.
Auch ich wollte Befriedigung.
Unwillkürlich glitt meine Hand zu meinem Penis, der sich sofort aufzurichten begann.
"Wieso willst du jetzt auf einmal wissen, wie ich was wann und wo mache ?" fragte Vera.
"Es interessiert mich eben....!" rief ich.
"Sag´ mal, machst du es dir vielleicht auch gerade selber ?" kam Veras nächste Frage.
"Noch nicht," gab ich zurück, "aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wenn du mich noch
ein wenig mehr anmachst, mit deinem reden, dann werde ich gleich auch Hand an mich legen."
"Das ist ja irre...!"meinte Vera begeistert. "Ja Olliver, laß es uns ruhig mal auf diese Art
versuchen. Das ist für mich absolut neu...! Eine Art Telefonsex habe ich noch nie gemacht."
"Dann sag mir was schönes." forderte ich sie auf.
Dabei legte ich mich lang auf meine Couch
und zog meinen Slip aus. Auch mich hatte es nun gepackt.
Telefonsex ! Das war auch für mich eine Premiere.
Und dazu noch mit Vera !
Das würde ´ne Sache werden...
"Was soll ich sagen ?" fragte sie.
"Was du machst, wie du es machst." rief ich. "Erzähle mir, was du fühlst. Laß dich komplett
gehen. Du brauchst dich nicht zu schämen... Fang´ an, mein Schatz, ich höre dir zu."
"Ich...ich liege nackt auf meinem Bett." begann Vera. "Meine Beine sind angewinkelt und
weit auseinander gespreizt. Den Vibrator habe ich tief drin, in meiner Muschi. Langsam be-
wege ich das Ding in mir hin und her. Es tut so gut, Olliver. Ich stelle mir vor, daß du jetzt
in mich eingedrungen wärst. Oh ja...das ist wunderschön. Tief, ganz tief spüre ich dich jetzt
in mir...! Du bist...du bist so groß, Olliver. Dein Glied füllt mich total aus. Ich halte das nicht
mehr lange aus. Ich muß meine Beine flach auf das Bett legen...oooh ja, ich...ich bekomme
sie nicht mehr zusammen, weil so viel von dir in meinem Schoß steckt. Booh ist das toll..."
Mein Schwanz stand mittlerweile wie eine deutsche Eiche.
Ich war von Veras Worten so heiß geworden, daß ich zu onanieren begonnen hatte.
Mit geschlossenen Augen lag ich da und stellte mir nun ebenfalls vor, daß ich mit Vera
vereint wäre.
Leise begann ich zu schnaufen.
"Wie ist es bei dir, Schatz ?" wollte sie wissen. "Du machst es auch gerade, nicht war ?"
"Ja...!" stöhnte ich. "Und ich habe dich im Gedanken ganz nah bei mir. Ich streichle deine
Haut, deinen Hals, deine Brüste. Langsam gleitet meine Hand über deinen Bauch nach unten
auf deinen Schoß zu. Jetzt versinke ich mit den Fingern zwischen deinen Schamlippen."
"Ja...ooh ja..!" seufzte Vera. "Ich spüre deine Berührung, ich spüre sie ganz deutlich. Meine
Brustwarzen werden klein und hart...Ohhh ja...!"
"Streichle deinen Kitzler..." forderte ich Vera auf. "Mach ihn genau so hart wie deine Brust-
warzen. Zieh den Vibrator aus der Scheide und laß die Spitze über die Klitoris gleiten.
Schalte den Vibrator auf volle Leistung....!"
"Ja..." keuchte Vera, "das mache ich...uuuh ja, das...das ist ein Gefühl...! Wie ein elektrischer
Stromschlag. Oh Olliver, ich möchte dich jetzt so gern verwöhnen. Mach es mit mir zusammen
und stell dir vor, daß meine Hand deine Vorhaut bewegt...Ich...ich...oh ja ich komme gleich."
"Laß den Vibrator wieder tief in dich einfahren." keuchte ich und bewegte meine Vorhaut
schnell und kräftig.
"Er...er ist schon wieder weit drin..." entgegnete Vera. "Olliver...! Das...das tut so gut...! Es
kribbelt so..! Ich...ich, uuuh ja, ich kann nicht mehr, ich komme jetzt...."
Durch das Telefon hörte ich Veras lautes, erregtes Stöhnen und keuchen.
Dann wurde es schlagartig still, so, als würde sie die Luft anhalten.
Nur ein ganz leiser, knurrender Laut war kurz zu hören.
Dann folgte ein befreiendes Ausatmen.
Ich stand nun ebenfalls kurz vor meinem Höhepunkt und bewegte meine Vorhaut immer
schneller.
Dann war es bei mir auch soweit.
Krampfhaft hielt ich den Schaft meines Gliedes umklammert, damit keine Spermafontäne
herausschoß.
"Momentchen...!" rief ich in den Apparat und erhob mich ächtzend von der Couch, nachdem
ich den Telefonhörer mit der freien Hand auf den Tisch gelegt hatte.
Schnell lief ich ins Badezimmer, wo ich das Ergebnis meines Orgasmusses in die Toilette laufen lies.
Danach hastete ich wieder ins Wohnzimmer und hob den Telefonhörer erneut ans Ohr.
"Da bin ich wieder...!"rief ich.
"Hast du es auch eben gehabt ?" wollte Vera wissen.
"Und wie...!" gab ich zu.
"Toll." meinte sie. "Ich hätte nie für möglich gehalten, daß so etwas am Telefon funktioniert."
"Ich auch nicht." entgegnete ich.
"Wir sind schon ein verrücktes Paar." meinte Vera. "Haben noch nicht einmal richtig mitein-
ander geschlafen und befriedigen uns per Telefon."
"Soll ich dir mal was sagen ?" gab ich zurück. "Ich weiß nicht wie du darüber denkst,
aber mir hat es sogar gefallen, so blöde das vielleicht auch klingen mag."
"Ich finde es überhaupt nicht blöde." warf Vera ein. "Ganz ehrlich, ich habe es genossen."
"Aber laß es dir nicht zur Angewohnheit werden." ermahnte ich sie grinsend. "Denn n u r auf
Telefonsex stehe ich n i c h t ....!"
Vera lachte am anderen Ende der Leitung schallend los.
"Keine Angst, mein Guter." gab sie von sich. "Es war gerade eine neue und auch aufregende
Erfahrung, aber auf die Dauer wäre das für mich auch nicht das gelbe vom Ei. Ich finde
es nur toll, daß du das alles so spontan mitgemacht hast. Ach Olliver, ich glaube, bei dir, -
mit dir könnte ich es mein ganzes Leben aushalten. Du bist so verständnisvoll, was mich
angeht. Ich habe dir ja bereits gesagt, daß ich so etwas bei den anderen Männern,
mit denen ich zusammen war, stets vermißt habe. Bei denen gab es nur die flotte Nummer,
oben drauf, einsteigen, der Alten mal ordentlich zeigen, wo es lang geht und abspritzen.
Und dann zum Schluß noch fragen: `Na, wie war ich, war doch gut, nicht war...?`
Du glaubst gar nicht, wie mich das immer angeödet hat. Du bist da ganz anders, Olliver.
Es klingt merkwürdig, aber dir habe ich bereits in den paar Tagen, in denen wir uns kennen,
bei den paar kurzen Gelegenheiten, in denen wir allein zusammen waren, schon mehr von
mir und über mich erzählt, als den meisten anderen Herren der Schöpfung zusammen.
Bei dir traue ich mich, mich voll zu öffnen, mich absolut gehen zu lassen. Und deshalb
mag ich dich. Das ist keine Floskel, sondern es ist die absolute Wahrheit. Auch wenn wir
uns erst kurz kennen, so fühle ich mich bei dir geborgen und von dir verstanden."
"Vera," entgegnete ich schluckend, "ich...ich weiß nicht, was ich darauf sagen soll... Und wie
ich es sagen soll...! Ich weiß nur, daß ich dich ebenfalls mag. Doch das habe ich schon
vorher, bevor wir uns etwas näher kannten, getan. Jedesmal, wenn ich dir begegnet bin,
bekam ich Herzklopfen. Ich...ich habe mich zum Schluß selbst darüber geärgert, daß ich wie
ein kleiner Schulbub´ reagiert habe. Doch was soll´s...! Jetzt werden wir vielleicht für die
Zukunft zusammen kommen und eventuell auch zusammen bleiben. Nur das zählt..!"
"Würdest du mich denn weiterhin so akzeptieren, wie ich bin ?" fragte Vera.
"Wenn du mir nicht gerade dicke Hörner aufsetzt und mit anderen Kerlen ins Bett hüpfst,
wenn du gerade mal Verlangen nach einem Mann hast, kann ich mit allen deinen Schrullen,
kleinen Macken und Verhaltensweisen leben. Ich wünsche mir sogar, daß das alles so weiter-
geht, gerade in Sachen Sexualität und Liebe. Das, was ich da bisher in meinem Leben hatte,
war nicht gerade viel und erst recht nicht sonderlich aufregend. Was meinst du wohl, warum
ich gerade, als wir unser Telefonspielchen angefangen haben. sofort mitgemacht habe ?
Alles, was du mir vielleicht noch zeigen wirst wird wohl für mich Neuland sein. Du hast gesagt,
daß du meine Zurückhaltung schätzt. Aber gerade diese Zurückhaltung war es bisher immer,
die mich nie großartig hat zum Zuge kommen lassen, was die Frauen anbetraf."
"Nun mein Schatz, das wird sich ändern." versprach Vera. "Wenn ich weiß, daß du so ziem-
lich alles in Punkto Sex mitmachen wirst, dann werden für uns beide rosige Zeiten anbrechen.
Ich kenne nämlich viele schöne Sachen, die man zu zweit machen kann. Fast alles habe ich
mittlerweile schon allein ausprobiert, - ausprobieren müssen, da fast alle Männer, das habe
ich dir ja schon gesagt, einen Rückzieher gemacht haben, wenn ich mal etwas anderes als
`bumm bumm` mit ihnen machen wollte. Bis ich schließlich gar nichts mehr gesagt habe.
Deshalb bin ich ja so froh, mit dir über alles ganz offen reden zu können."
"Hör auf damit...!" rief ich. "Nicht, weil ich es nicht hören will, sondern weil ich sonst wieder
ein unwahrscheinliches Verlangen nach dir bekomme."
"Weißt du was, Olliver, ich werde mich jetzt duschen, dann anziehen und dann komme ich zu
dir. Wir gehen ein wenig bummeln und heute abend setzen wir uns gemütlich zusammen.
Mal sehen, was draus wird."
Wir beendeten unser Telefongespräch und ich warf mir ein T-Shirt über, nachdem ich mir
eine Jogginghose angezogen hatte, die ich in der Wohnung meist zu tragen pflegte.
Dann begann ich, meine `Bude` ein wenig aufzuräumen.
Viel brauchte ich nicht zu tun, aber ich wollte beschäftigt sein, bis Vera hier war.
Es dauerte doch noch fast zwei Stunden, ehe sie bei mir klingelte.
Ich öffnete und Vera kam in schnellen Schritten die Treppen herauf
Sie gab mir gleich vorn an der Wohnungstür einen schmatzenden Kuß auf den Mund.
"Guten Tag mein Schatz....!" sagte sie froh gelaunt.
"Hallo...!" erwiderte ich leise und preßte sie sanft gegen mich.
Dann küßten wir uns noch einmal und begaben uns danach ins Wohnzimmer.
Dort beratschlagten wir, was wir untenehmen könnten.
Wir kamen überein, daß wir uns das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald ansehen wollten.
Wenn es danach noch nicht zu dunkel war, sollte es noch zu den Externsteinen gehen, jener
frühsteinzeitlichen Kultstätte, die nicht all zu weit vom Hermannsdenkmal entfernt liegt.
Essen wollten wir irgendwo unterwegs.
Ich zog meinen Sonntagszwirn an und eine knappe halbe Stunde später waren wir unterwegs.
Die Externsteine haben wir an diesem Tag nicht mehr gesehen, dazu reichte der kurze Februartag
nicht mehr aus, aber von der Aussichtsplattform des Hermannsdenkmals hatten wir an diesem
Tag eine wunderbare Fernsicht in die schöne Landschaft.
Als es bereits dunkel geworden war, befanden wir uns auf dem Heimweg.
Vera knurrte der Magen, genau wie mir.
Auch sie hatte den ganzen Tag über keinen Bissen verspeist, da sie, genau wie ich, vom
Abend zuvor noch ziemlich voll gefuttert gewesen war.
Doch nun brauchten wir was zu beißen.
Wir fuhren bis Münster zurück und kehrten in ein griechisches Restaurant ein.
"So etwas kann ich mir in Zukunft aber nicht jedes Wochenende leisten." mahnte ich. "Ich
verdiene zwar relativ gut, doch zum Gehalt eines Bankdirektors fehlt noch eine ganze Menge."
"Soll ich zahlen ?" fragte Vera.
"Kommt nicht in Frage !" entschied ich kopfschüttelnd. "War auch s o nicht gemeint...!"
Wir saßen bis kurz vor neun in dem Restaurant. Dann bat ich um die Rechnung.
Ungefähr 20 Minuten danach stellte ich meinem Wagen vor dem Haus, in dem ich wohnte, ab.
"So, das war´s dann wohl für heute." sagte ich.
"Was meinst du damit ?" wollte Vera wissen.
"Das du jetzt bestimmt gleich nach Hause willst, oder nicht...?" entgegnete ich.
Vera sah mich vom Beifahrersitz her mit großen Augen und einem erstaunten Gesichts-
ausdruck an.
"Heh, bist du verrückt geworden ?" fragte sie ungläubig.
"Wieso," meinte ich, "wenn ich mich recht entsinne, dann bist du in den letzten Tagen
regelmäßig vor mir schon fluchtartig ausgerissen, wenn es nur den Anschein hatte,
das es irgendwie ans Eingemachte hätte gehen können."
Vera blieb vor Erstaunen der Mund offen stehen.
Ein paar Sekunden benötigte sie, um das soeben von mir gehörte zu verdauen.
Dann bekam sie plötzlich ein trauriges Gesicht.
"Das denkst du also von mir...!" sagte sie mit zitternder, weinerlicher Stimme. "Du denkst,
ich würde dich nur ausnutzen, stimmt´s...? Du denkst, ich würde mit dir spielen, dich zum
Narren halten. Ich würde so tun, als ob ich dich mag, mich von dir ausführen und aushalten
lassen und das war´s dann... Gut, Olliver, wenn du das meinst, dann haben wir wohl unsere
Zeit vertrödelt und ich bin mal wieder um eine Erfahrung reicher, daß es nämlich auf die ge-
fühlvolle Tour, langsam in eine Beziehung hinein zu wachsen, auch nicht klappt. Verdammt
noch mal, was mache ich bloß immer falsch...!?"
Ein paar dicke Tränen liefen ihr die Wangen herab.
Wie ein `Häufchen Elend` saß Vera nun neben mir auf dem Beifahrersitz meine Autos.
Sie stierte durch die Frontscheibe nach draußen, irgendwo hin.
Ich biß mir auf die Lippen.
Was hatte ich da nur angerichtet ?
Ich wollte meinem Ärger, den ich seit gestern immer noch hatte, ein wenig Luft machen.
Da war es gerade halt so aus mir heraus geplatzt.
Doch mit dieser Reaktion von Vera hatte ich nicht gerechnet.
Ohne noch irgend ein Wort zu sagen, öffnete sie die Autotür und stieg aus.
Sie rannte förmlich von mir davon, auf ihr kleines Auto zu, daß gegenüber auf dem
Parkplatz stand.
"Scheiße..." grunzte ich und stieg ebenfalls aus.
Dann lief ich ihr hinterher.
Doch Vera hatte bereits ihr Fahrzeug aufgeschlossen und sich hinein gesetzt.
Ich war noch knapp 10 Meter von ihr entfernt, als sie den Motor startete und sofort,
ohne Licht losfuhr.
"Heh...!" rief ich noch hinter ihr her, doch Vera schien es nicht gehört zu haben.
Mit quietschenden Reifen bog sie an der Straßeneinmündung zur Hauptstraße um
die Kurve.
Ich lief zu meinem Auto zurück und setzte mich hinters Steuer.
Wütend zog ich die Tür hinter mir zu und startete.
Ebenfalls mit durchdrehenden Rädern fuhr ich in die Richtung, in die Vera mit ihrem
Kleinwagen verschwunden war.
Viel Verkehr war zu dieser Zeit nicht mehr.
Münster ist nun mal eine verhältnismäßig kleine und ruhige Stadt.
Mit überhöhter Geschwindigkeit jagte ich die Hauptstraße entlang, bis ich nach etwa
2 Kilometern von einem grünweißen Fahrzeug überholt wurde.
Ich erkannte eine rote Kelle, die aus dem Beifahrerfenster des Fahrzeuges
geschwenkt wurde.
"Oh nein...das hat mir jetzt auch noch gefehlt." stöhnte ich.


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