Ich hatte sie beim heimlichen Küssen erwischt. Olaf und Jürgen, die
beiden Jungs aus der Jugendgruppe. Sogar eine christliche Jugendgruppe,
also doppelt schlimm.
Aber ich hielt dicht, sagte keinem der anderen Jungs etwas davon. Insgeheim
mußte ich zugeben, daß es mir sogar einen gewissen Kick gegeben hatte,
sie bei dem flüchtigen Kuß zu beobachten. Aber es war eindeutig. Ein
Siebzehnjähriger küßte nicht seinen Freund. Jedenfalls kein normaler.
Ich weiß auch nicht, warum ich den anderen nichts sagte. Vielleicht
weil ich die beiden mochte und mich als verschworener Mitwisser ihres
Geheimnisses fühlte.
Ein langer, fragender Blick von Olaf auf mich, als sie sich wieder bei
den Rädern am Sammelplatz einfanden. Ich zuckte die Achseln. Olaf schien
klar, daß ich etwas gesehen hatte. Beruhigend für die beiden, daß ich
mit einem Achselzucken darüber hinweggegangen war.
Wir fuhren das Ruhrtal flußaufwärts, überquerten bei Kettwig die Brücke.
Dort oben, weit über uns auf den Höhen wollten wir die Nacht verbringen.
Ein Gehöft, dessen Besitzer mit eben jenem Olaf entfernt verwandt
waren und die uns ab und zu ihre Nebengebäude überließen.
Schweißüberströmt legten wir das letzte Stück Steilstrecke hinter uns.
Erleichtert hielten wir vor dem alten Bauernhaus. Olafs Verwandte, ein
älteres Ehepaar, erwartete uns schon an der Haustür.
"Herzlich Willkommen, Jungs. Ihr kennt euch ja aus..."
Wir zogen in das alte Nebengebäude. Oben einige verstaubte, fast leere Räume,
die fast nichts außer mehr oder weniger durchgelegenen Betten enthielten.
Zwei hatten sogar eine kleine Dusche. Olaf und Jürgen reservierten sich
sofort einen davon.
Im Erdgeschoß eine Küche und ein riesiger, gemütlicher Aufenthaltsraum
mit einem großen Kamin, der jetzt im Sommer natürlich nicht angeheizt
war.
"Ah, da kommt unser erster Nachzügler. Daniel hat`s auch geschafft.
Sagt guten Tag zu Daniel."
Ich kannte Daniel noch nicht, da er erst vor kurzem zu unserer Gruppe
gestoßen war und ich einig Abende versäumt hatte. Die anderen
schüttelten ihm zur Begrüßung die Hand, während ich mich im Hintergrund
hielt. Dann verteilten sie sich wieder auf ihre Zimmer.
Daniel drehte sich um und stand plötzlich vor mir. Er bot mir seine Hand
an und ich streckte auch meine aus. Ich sah in zwei grüne Augen. Sie
erschienen mir abgrundtief wie zwei Seen aus Jade. Es traf mich wie ein
Schlag. Ich konnte mich von einer Sekunde auf die andere nicht mehr
bewegen, bekam kaum Luft. Ich schien in den Boden zu sinken. Dann berührte
mich auch noch seine Hand.
Knisternde Spannung lief meinen Arm hinauf, erschreckte und entgeisterte
mich. Ich konnte nicht wegschauen von diesen Augen. Meine Gedanken
froren ein. Nur noch Gefühle blieben.
Eine Hand auf meiner Schulter brachte mich in die Gegenwart zurück.
Schnell ließ ich Daniels Hand los. Jürgen stand neben mir.
"Du hast noch nicht ausgepackt. Mach` schnell, sonst ist der Raum
mit der Dusche weg."
"Ähh...klar doch."
Ich stapfte hinter ihm die schmale Treppe hinauf. Oben angekommen blickte
Jürgen mir mitten ins Gesicht, überflog dann prüfend meinen Körper von
oben bis unten. Plötzlich packte er mich am Arm, lotste mich mit sanfter
Gewalt in sein und Olafs Zimmer, wo er mich zum Sitzen aufs Bett drückte.
Noch immer leicht benommen starrte ich auf die gegenüberliegende Wand.
"Olaf! Ich glaube, Rolf hat`s erwischt."
Olaf stand vor dem Schrank, wohl, um seine Sachen einzuräumen. Nun drehte
er sich um und sah mich an. Mein Gehirn funktionierte auf einmal wieder.
Ich sah den grinsenden Olaf vor mir.
"Was? Was soll mich erwischt haben?"
"Liebe oder sonstwas. Sex vielleicht. Du und Daniel! Armer Hund."
Der Name war für mich wie ein Schock. In mir tauchte das Bild seiner
grünen Augen wieder auf. Jetzt lachte auch Jürgen.
"Bleib erstmal sitzen und beruhige dich, bevor du wieder hinausgehst."
In mir regte sich Widerspruch, vielleicht sogar Ärger."
"Was soll das? Warum...?"
"Deshalb..."
Olaf unterbrach meinen Satz und zeigte auf meine Hose, berührte sie sogar
mit dem Finger. Ich sah nach unten und erstarrte. Ich hatte eine enorme
Latte, von der ich bisher nichts gemerkt hatte. Vorn sogar einen leicht
feuchten Fleck, aber das war wohl wirklich Einbildung.
"Mann...Scheiße...entschuldigt..."
Es fehlte nicht viel, und Jürgen und Olaf hätten schallend gelacht, während
mein Gesicht langsam aber sicher die Farbe einer Tomate annahm.
"Ich kann nur nochmal sagen: armer Hund. Glaube nicht, daß du bei Daniel
eine Chance hast."
Irgendetwas war mit mir passiert. Das war mir klar. Aber Liebe konnte
es doch nicht sein. Daniel war ein Junge und ich garantiert nicht schwul.
"Ich bin nicht schwul."
Nun sagte ich es sogar laut. Olaf hob meinen Kopf mit einem Finger unter
meinem Kinn.
"Ok. Schwul oder nicht schwul, was hat das mit Liebe zu tun?"
"...aber er ist ein Junge, ich bin ein Junge. Es kann einfach nicht sein."
Olaf lächelte und zuckte die Achseln.
"Denk` an Daniel. Seine roten Haare, seine grünen Augen, seine Lippen."
Wieder stand mir Daniels Gesicht vor Augen. Es lächelte amusiert, war
gleichzeitig männlich und fein geschnitten. Sommersprossen übersähten
die Region seiner Nase, eine Tatsache, die mir vorhin garnicht aufgefallen
war, die aber jetzt aus meinem Unterbewußtsein glasklar hervortraten.
"Tatsächlich, du hast dich verliebt. Dein geistesabwesendes Gesicht...aber
wenigstens lächelst du wieder."
Ich blieb noch einen Augenblick sitzen, bis ich mich halbwegs beruhigt
hatte. Dann stand ich auf, um in mein Zimmer zu gehen. Schon in der Tür
gab mir Jürgen einen leichten Klatsch auf den Arsch.
"Sehr hübsch. Zum anbeißen."
Sehr gewagt von ihm. Aber meine beobachtung während der Fahrt hatte
mich in seinen Augen wohl zum wohlwollenden Mitwisser gemacht.
Ich konnte nichts dagegen tun und wurde wieder rot. Olaf grinste.
"Reg` dich ab, Rolf. Du bist unter Freunden."
Mein Schlaf war unruhig. Mitten in der Nacht erwachte ich. Ich hatte
mich in meinem Bett gewälzt und fühlte plötzlich jemanden hinter
mir. Verschlafen öffnete ich meine Augen. Ich drehte meinen Kopf und
blickte in zwei jadegrüne Augen.
Die rotorange Farbe der Natriumdampflampe an der entfernten Landstraße
drang durch das Fenster, gaben ihnen eine fast überirdische Qualität.
Sein oranges T-Shirt erschien hell und elektrisierend anziehend.
"Keine Aufregung. Ich bin`s nur."
Daniel schlang die Arme um meine Brust und zog mich sanft an sich.
Mein Herz schlug einen wahnsinnigen Takt als ich seine Wärme an meinem
Körper spürte. Seine Lippen berührten die Härchen in meinem Nacken.
Er flüsterte sanft in mein Ohr.
"Ich weiß, daß du dir Fragen stellst. Komischerweise habe ich es auch
gefühlt. Es soll wohl so zwischen uns sein."
Mein innerer Widerstand schmolz dahin wie Butter an der Sonne. Daniel
legte eine Spur von Küssen meinen Nacken hinunter und entlang meiner
Schulter. Ich konnte nicht anders, stöhnte leise, als er an der
zarten haut oberhalb des Schlüsselbeins saugte. Seine Hände wanderten
streichelnd über meine Brust. Er rieb und leckte die Stellen an mir,
die ich zuvor nicht für sensibel gehalten hatte.
Daniel hob seinen Kopf, streichelte mit der Wange mein Ohr.
"Du bist nun für immer mein und ich dein."
Eine Hand legte sich zärtlich auf eine meiner Brustwarzen, die andere
wanderte langsam meinen Brustkorb hinunter. Immer tiefer streichelte
sie von der einen Seite zur anderen. Sie fand meinen Nabel und
erforschte ihn sorgfältig. Ich stöhnte unter dem Gefühl der warmen,
zarten Hand, deren Finger sensibel in meinen Schamhaaren kraulten.
"Bleib` ruhig, mein Herz. Wir wollen die anderen doch nicht aufwecken."
Seine wenigen Worte erhitzten mich genauso wie seine Hände. Ich wollte
seine Haut an meiner fühlen, meine Liebe mit seiner verbinden. Ich
rollte mich in seinen Armen herum, sah in sein lächelndes Gesicht.
Daniels Hände wanderten entlang meiner Seiten, folgten den Muskeln auf
meinem Rücken, wie ein Bildhauer, der seine Arbeit überprüfen wollte.
Ich sah in seine Augen, näherte meine Lippen langsam den seinigen.
Beim zarten Kontakt teilten sie sich ein wenig. Seine Zunge streichelte
meine. Das Blut schoß mir von Kopf bis Fuß durch die Adern. Ich genoß
den Geschmack Daniels - meines Daniels. Der Wunsch nach noch engerem
Kontakt wurde immer stärker.
Ich hob meine Hände, bis ich die seidige Textur seines Haars fühlte,
das durch meine Finger glitt. Ich rollte Daniel auf den Rücken, warf mich
förmlich auf ihn, küßte ihn leidenschaftlicher, inniger. Leidenschaft
drang aus jeder Pore meiner Haut. Unsere Lippen preßten sich aufeinander,
unsere Zungen schienen sich zu verschlingen. Ein Kuß dauerte eine
Ewigkeit. Alles um uns herum geriet in Vergessenheit.
Unsere Lippen trennten sich nach langer Zeit, aber ich wußte plötzlich,
wir gehörten von nun an zusammen. Ich war mit noch nicht klar darüber,
welche Bedürfnisse ich in Bezug auf Daniel hatte. Alles, was ich
genau wußte war, daß ich ihn nackt in meinen Armen halten, seine
Haut an meiner spüren, ihm so nah sein wollte, wie nur möglich.
Ich brauchte es dringend, nicht irgendwann, sondern hier und jetzt.
Ich setzte mich auf. Meine Finger zitterten vor Erregung. Die kleinen
Knöpfe von Daniels Hemd schienen meinen Fingern zu entgleiten.
"Sei ganz ruhig. Wir haben doch alle Zeit der Welt..."
Ruhiger als es mir möglich war öffnete er den obersten Knopf seines
Hemdes, dann langsam und bedächtig, Stück für Stück, Knopf für
Knopf, bis er am Bund seiner Jeans angekommen war.
Irgendwie erleichtert schob ich sein Hemd vorn auseinander, streichelte
zart die nackte, warme haut seiner Brust. Daniel schloß seine Augen.
Sein Körper hob sich mir ein wenig entgegen, sein Atem war unregelmäßig.
"Ja...."
Sein Brustkorb hob und senkte sich, die Konturen seiner Rippen wurden
deutlicher sichtbar.
Seine helle Haut, fast überirdisch schön im Licht der entfernten
Straßenbeleuchtung, schien makellos zu sein. Zwei dunklere Kreise
betonten die Lage seiner Brustwarzen, die mich magisch anzogen.
Eine etwas dunklere Spur zierte seinen Bauch, wo ein schmaler Pfad
feiner Härchen sich bis zum dunklen Bund der Jeans verbreitete.
Meine Lippen kosteten den Geschmack der Haut auf Daniels Brust.
Ein leicht salziger Hauch von Schweiß erregte mich so, daß ich nach mehr
verlangte und mit der Zunge über seinen linken Nippel strich. Er wurde
hart, streckte sich stolz vor.
Daniel keuchte, hielt meinen Kopf, leitete ihn wieder und wieder zu
seinen Brustwarzen, bis sie hart waren, wie Radiergummis und sich mit
einem Kranz von Gänsehaut umgaben.
Daniels Erregung stieg. Seine Hüften hoben und senkten sich im Takt
mit tiefen Atemzügen oder leisen Seufzern. Plötzlich zogen seine
Hände meinen Kopf zu sich, um mich tief und leidenschaftlich zu
küssen.
Noch während des Kusses zog ich seinen Oberkörper in sitzende Position,
zerrte ihm das Hemd von den Schultern. Unsere Arme rieben sich aneinander,
streichelten sich und hielten uns gleichzeitig fest beieinander.
Unsere Lippen trennten sich. Ich küsste Daniels Kinn, bog seinen Kopf
hinten, um seinen Hals mit Küssen zu bedecken. Ich wanderte zur Seite,
strich mit der Zunge über seinen Nacken, folgte dann seinem Schlüsselbein
bis hinüber zur Schulter. Sein Ohrläppchen lockte mich. Fasziniert
saugte ich es in meinen Mund, lutschte und knabberte daran.
Daniel begann zu stöhnen. Ein leichtes Zittern wanderte durch seinen
Körper. Seine Hände, die vorher ziellos über meinen Rücken gewandert waren,
kamen zur Ruhe, versuchten plötzlich, mich beiseite zu schieben.
"Du hast mir so eine Latte gemacht, daß es fast weh tut. Ich muß aus
diesen doofen Jeans."
Meine Hände glitten seine Brust hinunter, über seinen flachen Bauch,
entlang der Spur seidenweicher Haare. Ich erreichte den Knopf seiner
Jeans, unter dem sein Schwanz eine wahnsinnige Beule geformt hatte.
Daniel stöhnte laut auf, als meine Hand sich unter den Bund zwängte. Ich
fühlte, wie der Baumwollstoff sich mit dem zuckenden Glied bewegte,
kämpfte mit dem unter Spannung stehenden Knopf.
Endlich gab der Knopf seinen Widerstand auf. Schnell öffnete ich den
Reißverschluß. Helle Haut zeigte sich über dem knappen Slip, aus dem
ein Teil seiner Schamhaare herausquollen. Ich zerrte das Vorderteil des
Slips nach unter, sehe nun sein voll ausgefahrenes, zuckendes Glied,
umrahmt von einem seidig glänzenden Haarvlies.
Ich war erregt wie niemals zuvor. Der Anblick war zuviel für mich.
Daniel mit geschlossenen Augen, seine Brust wand sich schlangengleich
auf dem Laken, ich hockend zwischen seinen weit gespreizten Beinen.
Ich versuchte noch, ihm die Jeans von den Beinen zu streifen, als
die Leidenschaft und die Spannung, die sich über lange Zeit aufgebaut
hatte, im Bruchteil einer Sekunde entlud.
Spasmen schüttelten meinen Körper, als ich kam. Mein Schwanz, fast
schmerzhaft in meinen Slip eingezwängt, zuckte aufgeregt. Dann lähmten
die Vorboten des Orgasmus alle Muskeln meines Körpers, befreiten mich
durch eine ungeheure Eruption meines Samens.
Erwachend fühlte ich immer noch die Spasmen, die durch meinen Unterleib
schossen. Die Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln zeugte von einem
unglaublich reichhaltigem Samenerguß.
Ich war gleichzeitig schockiert und erleichtert. Alles war ein Traum,
aber er hatte mich unglaublich angemacht und bis zum Orgasmus gebracht.
Ich entfernte die Spuren mit einem Papiertaschentuch, dann drehte ich
mich um und versuchte, wieder zu schlafen. Meine Phantasie hatte mir
einen Streich gespielt. Meine eigene Erregung schien mir in
diesem Augenblick abartig, wenigstens geschmacklos und hinterließ mich
völlig ratlos.
Ich war nicht ganz bei der Sache, als wir am nächsten Tag mit den Rädern
unterwegs waren. Sorgsam vermied ich es, Daniel nahe zu sein oder ihm
sogar in die Augen zu sehen.
Wir waren beim Essen, als Klaus ankam. ich war froh über die Ablenkung
und begrüßte ihn freundlich. Ich weiß nicht mehr, was es damals zu essen
gab, so waren meine Gedanken beschäftigt. Ich meldete mich sogar
freiwillig zum Küchendienst, um wenigstens beschäftigt zu sein.
Daniel betrat die Küche. Ich tat so, als hätte ich ihn nicht bemerkt,
scheinbar ungeheuer an der Spüle beschäftigt. Vielleicht würde er
wieder gehen. Hoffentlich. Aber meine Hoffnung trog.
Daniel klopfte mir von hinten auf die Schulter. Nun mußte ich ihn
bemerken. Ich drehte meinen Kopf zu ihm.
"Rolf?"
Ich sah in seine grünene Augen. Verdammt. Die Gefühle der Nacht kehrten
zurück. Das hatte ich befürchtet.
"Was ist los?"
"Wir haben da ein Problem und vielleicht kannst du mir helfen."
Ich zuckte die Achseln.
"Wie du weißt ist Klaus doch noch nachgekommen. Bernd ist sein Freund und
natürlich möchte er bei ihm schlafen. Ist es möglich, daß ich in dein
Zimmer umziehe?"
Die Gedanken rasten durch mein Hirn, schwankten zwischen schrillem
Alarmklingeln und Freude darüber, daß er die nächste Nacht mit mir
verbringen wollte. Lange Zeit war ich nicht in der Lage, Daniel
eine Antwort zu geben.
"Ich weiß, da steht nur ein Bett, aber es ist ein sehr breites. Ich mache
mich schmal. Ich habe mir nur gedacht, daß..."
"....klar, kein Problem", unterbrach ich seinen Redeschwall.
Zehn Sekunden lang war ich innerlich der King, aber dann versetzte mein
Gewissen mir wieder diese Tiefschläge. Jeder schien zufrieden, bis auf
mich, hin und hergerissen zwischen Erwartung und Verzweiflung. Gut, daß nun
Olaf die Küche betrat. Einer, den man ohne Sorge fragen konnte.
Ich nahm Olaf beim Arm und zog ihn etwas beiseite, außer Hörweite
von Daniel, der inzwischen den Raum wieder verlassen hatte.
"Er will heut Nacht bei mir schlafen."
Ich war übernervös, man konnte es deutlich an meiner Stimme hören.
"Nun reg` dich nicht so auf, Rolf. Du mußt doch nichts mit ihm anfangen.
Du bist doch nicht dabei, ihn zu vergewaltigen oder sonstwas. Bleib`
ganz ruhig. Es ist nur eine einzige Nacht. Wenn du nichts anfängst, dann
wird ganz sicher garnichts passieren."
Seine Worte hatten mich etwas beruhigt. Langsam bekam ich wieder Boden
unter die Füße. Doch Olaf grinste mich unentwegt an und hatte noch
einen verbalen Tiefschlag im Köcher.
"Natürlich, sollte etwas passieren, dann ist es wenigstens mit der richtigen
Person."
Die Zeit rannte. Der Zeitpunkt rückte näher, an dem Daniel und ich im
gleichen Bett sein würden. Ich wurde mehr und mehr nervös, hatte einen
gewaltigen Kloß im Magen. Nur wenig später und es entwickelte sich pure
Angst. Ich fühlte mich heiß, mein Hemdkragern erschien mir zu eng,
mein Magen revoltierte. Selbst eine anstehende wichtige Prüfung hätte
nicht schlimmer sein können.
Wir stiegen nach und nach die Treppe hinauf. Zimmer um Zimmer füllte
sich. Olaf und Jürgen hatten sich schon zurückgezogen, nun folgte mir
Daniel in unser gemeinsames Zimmer.
Ich öffnete die Tür mit zittrigen Händen. Daniel war einen Schritt hinter
mir. Ich schaltete das Licht an und zog die Vorhänge vor. Daniel war in
der Tür stehengeblieben und betrachtete das große Bett.
"Das Bett ist doch riesig. Ich denke, kein Problem."
Ich lächelte, aber innerlich war mir speiübel. Ich mußte erstmal hinaus,
um Abstand zu gewinnen.
"Du darfst zuerst unter die Dusche. Ich seh` mal noch kurz nach den anderen."
"Danke. Die Dusche kann ich wirklich brauchen."
Daniel öffnete die Tür, blieb im Türrahmen stehen. Die weißen Fliesen im
hellbeleuchteten Bad blendeten mich. Ich war wie versteinert, konnte mich
kaum auf den Beinen halten. Nur erstmal aus dem Zimmer, Daniel nicht
mehr sehen.
Ich klopfte an Olafs und Jürgens Tür. Ich hörte ein leises `Hereinµ,
öffnete sie und trat ein. Jürgen war ebenfalls in der Dusche, wie ich
am Plätschern des Wassers hören konnte. Olaf stand vor dem Bett und
kehrte mir den Rücken zu.
"Alles in Ordnung bei euch?"
Eigentlich war ich gekommen, um Beistand zu finden, aber es fiel mir im
Augenblick nichts Besseres ein. Olaf drehte sich um.
"Ja, alles ok."
Sein Oberkörper war nackt. Ich sah sein Hemd auf dem Bett liegen. Feine,
goldene Haare wuchsen in den Mitte seiner Brust. Olaf grinste frech.
"Und wie kommst du mit Daniel zurecht?"
Schlagartig kehrten die Gefühle in der Magengegend zurück, und damit
auch die Erinnerung an das, was kommen würde.
"Ich glaube nicht, daß ich schlafen kann. Ich hab` jetzt schon eine
Latte."
Olaf lachte laut. Dann sah er meine ängstliche Miene, kam näher zu mir
und legte mir beruhigend die Hand auf die Schulter.
"Nun beruhige dich. Versuche einfach nicht an ihn zu denken. Setz` dich
erstmal hin."
Er führte mich zum Bett und ich setzte mich.
"Vielleicht ist es für dich nicht so einfach. Schau mal. Du bist hier
in einem Zimmer mit einem halbnackten Jungen, sitzt sogar mit mir
auf einem Bett. Regt dich das auf?"
Ich schüttelte den Kopf.
"Nein. Aber..."
Olaf fuhr mir in die Parade.
"...ohne Wenn und Aber, behandle Daniel wie mich oder Jürgen oder
alle anderen hier."
Olaf saß an meiner Seite und hielt meine Hand.
"Du fragst dich, was passieren könnte, ob Daniel so fühlt wie du,
oder ob du ihn in Rage bringst... Ganz egal, du mußt dich der Entscheidung
stellen oder es bleiben lassen."
Die Dusche im Nebenraum wurde abgestellt. Ich stand auf.
"Danke erstmal, Olaf. Ich lasse euch zwei lieber allein."
Ich öffnete schon die Tür. Auf dem Gang holte ich erstmal Luft.
Ich mußte mich der Sache stellen, so viel war klar. Es gab keine
Ausweichmöglichkeit. Leise schlich ich mich in mein Zimmer.
Der Druck in meinem Magen war wieder da, aber ich war entschlossen,
dagegen anzukämpfen.
Daniel hatte wohl nur eine kurze Dusche genommen. Er stand am Bett,
ein Handtuch um seine Hüften gewunden. Er lächelte mir entgegen. Sein
rechter Arm war erhoben, denn er fuhr sich mit dem Kamm durch sein feuchtes
Haar.
Seine Brust hatte nur wenig Bräune, war fast weiß. Sein Bauch erschien
flach mit leichten Andeutungen der Muskulatur. Eine fast unsichtbare
Linie rötlicher Haare zog sich von unterhalb des Handtuchs bis zur
Mitte seiner Brust, traf dort auf eine feine, rote Haarinsel. Seine
Brustwarzen formten dunkelrosa Kreise. Sommersprossen auf seinem Nacken
und oben auf seinen Schultern wurden immer heller, je tiefer ich blickte.
Sein erhobener Arm betonte die V-Form seines Oberkörpers und zeigte mir
die hellroten Haare in seiner Achselhöhle.
"Gefällt dir, was du siehst?"
Ich mußte Daniel angestarrt haben. Erschreckt versuchte ich zu antworten,
aber eine plausible Entschuldigung kam mir nicht in den Sinn.
"Es muß dir nicht peinlich sein. Die Leute starren mich oft an, wegen meiner
roten Haare. Hab` mich schon daran gewöhnt."
Das Blut schoß mir ins Gesicht, so peinlich war mir die Sache. Ich rettete
mich ins Badezimmer. Das Bild von Daniels nacktem Körper brannte sich
geradezu in mein Bewußtsein. Ich atmete tief durch, stützte mich auf
das Waschbecken, um ruhiger zu werden. Dann drehte ich das Wasser der
Dusche an und begann, mich auszuziehen.
Das Ausziehen meiner Jeans war problematisch. Ich hatte eine härtere
Latte als jemals zuvor. Ich hoffte inständig, daß Daniel sie nicht
gesehen hatte.
Ich regulierte das Wasser, so daß es ziemlich kühl war, seifte mich
schnell ein, ohne meine Haare naß zu machen. Je schneller ich wieder
draußen war, umso besser.
Ich sah nach einem Handtuch. Daniel hatte das große Badetuch genommen.
Es gab nur noch ein kleines, um meine Blöße zu bedecken. Ich öffnete die
Tür.
Daniel lag auf dem Bett, das Tuch immer noch um seine Hüften. Er drehte
seinen Kopf nach mir, als ich den Raum betrat. Diesmal musterte er mich
von Kopf bis Fuß, ebenso wie ich es vorhin mit ihm gemacht hatte.
Ich fühlte schon wieder das Blut in meinen Lenden. Ich mußte schnell aus
Daniels Blickfeld verschwinden. Eilig setzte ich mich auf die andere
Bettseite und kehrte ihm den Rücken zu. Jeder Herzschlag brachte mich
einer Erektion näher, so heftig ich auch dagegen ankämpfte.
Daniel rollte sich zu mir herüber und legte mir eine Hand auf die Schulter.
Ich zuckte zusammen, als er mich berührte. Seine Stimme klang ruhig und
einfühlsam.
"Mache ich dich nervös?"
Ich konnte nicht antworten. Seine warme Hand lag auf meiner feuchten Haut
wie eine fleischgewordene Beruhigung. Ich nickte. Daniel streichelte
meinen Nacken.
"Du bist verspannt. Die Muskeln sind hart wie ein Brett."
Ich fühlte an den Bewegungen der Matratze, wie er sich zu mir bewegte.
Seine andere Hand berührte meine rechte Schulter, vereinigte sich
dann an meinem Nacken mit der anderen. Fühlbarer Druck der Daumen, die
auf meiner Wirbelsäule kreisten, während die Finger in das warme Fleisch
meines Nackens griffen.
Wie von selbst spannten sich meine Muskeln an. Die Bettfedern quietschen
wieder. Ich konnte jetzt selbst die ausgestrahlte Wärme von Daniels
Körper fühlen, der nur noch wenige Finger breit von meinem entfernt war.
"Entspann` dich doch endlich. Du wirst dich garantiert besser fühlen."
Daniels Stimme kam ein wenig von oben und hinten. Die Massage ging weiter.
Langsam entspannte ich mich. Daniels kundige Hände strichen nach außen,
drückten sich dabei in meine Schultern. Er fühlte nach angespannten
Muskeln und berichtete mir auch sofort, was er ertastet hatte.
Ich begann zu genießen, beruhigte und entspannte mich endlich. Ich verlor
den Faden der Unterhaltung über Gruppen von Muskeln und gelangte in
einen friedfertig träumerischen Zustand.
Daniels Arme legten sich plötzlich um meinen Oberkörper. Ich fühlte die
warme Haut seiner Brust gegen meinen Rücken. Das brachte mich in die
Realität zurück. Ich schreckte auf, und Daniel bemerkte es natürlich.
Seine Stimme war leise und nah, fast eindringlich.
"Rolf, ich glaube, du brauchst eine richtig gute Massage."
Ich brauchte nicht zu antworten. Daniels Hände hatten ganz unschuldig
begonnen meine Nippel zu streicheln. Unterdrückt stöhnte ich unter den
erregenden Gefühlen. Vorsichtig drehte ich mich herum und sank auf meinen
Rücken. Daniels Hände streichelten mich ununterbrochen. Meine Augen schlossen
sich, ich genoß die sinnlichen Bewegungen seiner Hände.
"Ich hätte gern Muskeln wie du..."
Seine Finger wanderten über meinen Unterleib, tiefer und tiefer. Meine
Hände lagen entspannt an meinen Seiten, hielten nicht mehr das knappe
Handtuch. Meine Erektion war unübersehbar. Daniels Finger drangen ein
wenig unter den Saum des Handtuchs. Ein Schauer lief durch meinen
Körper.
Sein heißer Atem streifte meine Haut. Ich öffnete die Augen, sah
Daniels Kopf an meiner Brust. Die Hitze in seiner Wange brachte
mich wieder ins Traumland. Seine Hände, eine an meinem Arm, die
andere an meinem Oberschenkel, massierten in gleichmäßigen
Bewegungen.
Daniels heiße Zunge an meiner Brustwarze schien mein Inneres nach außen
zu kehren. Das war keine Massage mehr, soviel war sicher. Mein ganzer Körper
wand sich unter ihm. Ich konnte kaum mehr atmen, rang nach Luft.
Es ist doch noch eine Massage. Eine innere Stimme versuchte mich zu beruhigen,
lullte mein Gewissen ein. Ich genoß die Gefühle, die Daniel bei mir
auslöste. Eine Massage durfte ich genießen, Sex mit einem Jungen war
etwas anderes. Ich öffnete kurz die Augen, sah Daniels Gesicht vor mir,
auch die erregt roten Flecken auf seinen Wangen.
Nun streichelten sanfte Finger die zarte Haut an den Innenseiten meiner
Schenkel. Mühsam hob ich eine Hand und fuhr durch Daniels Haare.
Ein Zeichen von mir? Plötzlich wurde alles anders. Fast schien es,
als ob die Luft im Raum wärmer geworden war. Oder auch nicht. Jedenfalls
bekam ich ein anderes Körpergefühl.
Kühle Luft traf auf meine voll ausgefahrene, erhitzte Latte. Daniel
hatte mein Handtuch geöffnet. Die Hand zwischen meinen Schenkeln öffnete
sie sanft, aber bestimmt.
Ich hatte es mir insgeheim gewünscht, aber es traf mich trotzdem
unvorbereitet. Die Muskeln meines gesamten Körpers zuckten,
meine Hüften gerieten total außer Kontrolle. Ich stöhnte laut auf.
Daniels Lippen saugen an meiner Eichel, fluten mich mit intensivsten
wollüstigen Gefühlen, fast mehr, als ich vertragen konnte. Ich kämpfte
bereits gegen meinen Orgasmus, wollte das Vergnügen länger auskosten.
Vergeblich.
Zu groß der innere Druck, zu groß meine Erregung. Ein unterdrückter
Schrei gurgelte aus meiner Kehle. Mein ganzer Körper zuckte, wand sich,
gab sich dann unfreiwillig geilen Spasmen hin.
Mächtige Pulsschläge trieben das Blut durch meine Adern. Mein Schwanz
schien augenblicklich bersten zu wollen. Sekundenlange Ekstase,
lähmend intensiv, Farben, Gerüche und alle anderen Sinne erzeugten
in meinem Hirn eine gewaltige Überspannung, die sich ins dunkle Nichts
entlud.
Als ich wieder alle meine Sinne beisammen hatte, fand ich mich selbst
in Daniels Armen liegend. Sein Atem war gleichmäßig und ruhig, drang
warm und friedfertig in mein Haar. Ich wollte in sein Gesicht sehen,
doch ich hatte Bedenken, ihn zu stören. Außerdem war ich zufrieden
und glücklich auch dort, wo ich war.
Ich fühlte seinen Herzschlag. Das sanfte Heben und Senken seiner Brust
beruhigte und erfreute mich. Mit äußerster Vorsicht streckte ich mich,
schmiegte dann meinen Körper an seinen.
Daniels Atem änderte sich, sein Körper bewegte sich. Ich hatte schon
Sorge, ihn aufgeweckt zu haben. Seine Beine regten sich ein wenig,
änderten ihre Lage. Dann schlangen seine Arme sich noch enger um mich.
Ich war im Paradies. Ein Gefühl von Geborgenheit und Liebe erfüllte
mich so dicht an ihn gezogen. Ich küßte kaum fühlbar seinen Nacken.
Daniel hatte mir in dieser Nacht die letzten Zweifel genommen, auf
welcher Seite ich sexuell stand. Ich wollte nun mehr - mit ihm.
Schon der Gedanke daran machte mein Glied steif. Ich wollte ihm
diesmal die Lust zurückgeben, die er mir gebracht hatte. Ohne
Vorbehalte, so lange es mit ihm war. Die erste und die einzige
Person, die mein Herz ausgewählt hatte.
Meine Nase steckte fast in seiner Achselhöhle, ich atmete
den frischen Duft seines Körpers, der mich ungemein reizte.
Ich kostete etwas von seinem Schweiß, lauschte dann mit Herzklopfen
seinen weiterhin ruhigen Atemzügen.
Meine vorsichtig tastenden Hände erreichten den Slip, den Daniel sich
irgendwann wieder angezogen haben mußte. Unmerklich krochem meine Finger
unter den Gummibund, kraulten sacht in den feuchtwarmen Schamhaaren.
Ich führte meine Hand an meine Nase, schnüffelte das erregende Aroma.
Mir lief das Wasser im Munde zusammen, mein Glied wurde stahlhart, so
erregte mich der Geruch seiner verborgenen Schätze, schaltete meinen
Verstand aus.
Vorsichtig löste ich mich aus der Umarmung, setzte mich im Bett auf.
Ich schob die Decke noch ein Stück beiseite, so daß sie nur noch seinen
linken Fuß bedeckte. Behutsam hob ich den Gummibund seines Slips,
zog ihn mit angehaltenem Atem millimeterweise nach unten, bis er unter
den Eiern einhakte. Wenn er jetzt erwachte, gab es keine harmlose
Erklärung mehr, aber über das Stadium der verstellung waren wir ja
auch schon lange hinaus.
Ich beugte mich über ihn, hob seine Eichel ganz sacht zu meinen Lippen
und begann sie zart zu küssen. Sein Schwanz schien auf die Wärme meiner
Lippen zu reagieren und richtete sich von seiner Hülle befreit steil
auf. Ich zog seine Vorhaut zurück, kreiste mit der Zunge über die
glühende Eichel, überzog sie mit glänzender Feuchtigkeit. Genüßlich
glitt sie zwischen meinen Lippen in meinen Mund. Ich hielt sie,
fühlte sie noch ein wenig härter werden. Dann ließ ich sie wieder
heraus, beleckte den langen, dünnen Schaft, befeuchtete ihn mit Speichel.
Das Herz schlug mir bis zum Halse, als ich seine Rute tief in meinen
Mund gleiten ließ.
Daniel grummelte etwas Unverständliches, aber er schlief weiter. Ich
genoß seinen Geschmack, der lange Schwanz in meinem Mund ließ das
Blut in meinen Schläfen rauschen, meinen ganzen Körper vibrieren.
Mein eigener Schwanz pulsierte heftig. Ich schmeckte einen aromatischen
Vortropfen an Daniels Rute, der mich sämtliche Vorsicht vergessen ließ.
Dessen Körper begann auf meine Bemühungen zu regieren. Seine schlafenden
Hüften antworteten zuerst unmerklich, aber dann deutlich meinem liebevollen
Blasen. Langsam glitt sein Schwanz zwischen meinen LÖippen ein und aus,
und seine Hüften bewegten sich im gleichen Takt. Seine Eier drohten sich
umter dem Bund zu verklemmen, deshalb schob ich meine Hand unter Daniels
Sack, hob ihn aus der Gefahrenzone. Entweder war es die feuchte Wärme um
seinen Schwanz oder meine Hand an seinen Eiern, jedenfalls wurde Daniel
unruhig. Sein schlafendes Bewußtsein war alarmiert. Er fuhr hoch, riß
mir seine steife Rute fast aus dem Mund. In seinen Augen stand sekundenlang
Erschrecken, Unglaube, dann mehr Überraschung, Lust, Verwirrung.
Ich nahm meine Bemühungen wieder auf. Mein Herz pochte laut.
Daniels Hände krallten sich in mein Haar, hielten sich daran fest,
während sein Unterleib wilde Sprünge vollführte. Sein Schwanz wurde
noch größer und fester. Seine Bauchmuskeln wurden hart wie Stahl,
ein Aufbäumen seiner Muskulatur, dann schmeckte ich seinen Samen.
Ich schluckte seinen Lebenssaft, leckte dann die Reste von seiner
Eichel, als er in die Kissen zurücksank.
Daniels Hände wurden schlaff. Ein Lächeln erschien auf seinen Lippen.
Er lag da mit geschlossenen Augen.
Minuten danach kam er wieder zu Atem. Seine Lippen bezauberten mich,
ich wollte sie wieder schmecken. Ich beugte mich über sein
Gesicht und leckte sie mit der Zungenspitze.
Seine Arme nahmen mich gefangen, zogen mich zu ihm herunter.
Daniels Lippen öffneten sich. Seine Zunge drang in meinen
Mund. Wieder dieser Geschmack, der mich antörnte.
Ich revanchierte mich, erforschte auch Daniels Mund. Wir küßten,
bis ich außer Atem kam. Daniel öffnete seine Augen, die Pupillen
starr und weit geöffnet. Sein vorhin anschmiegsamer Körper wurde starr.
Ich mußte ihm einfach meine Gefühle offenbaren.
"Ich liebe dich."
Daniels Redaktion darauf kam plötzlich und überraschend.
Überraschung und dann fast Abscheu leuchtete aus seinen Augen.
"Mann, was denkst du? Ich bin nicht schwul. Gut, ich habe dich
geküßt...."
Daniel spang aus dem Bett, wischte sich mit dem Handrücken über
den Mund, als ob er dort die Erinnerung und meinen Kuß entfernen wollte.
Verzweifelt schweigend sah ich ihm zu, wie er sich seine Jeans über seine
Beine streifte.
"Gut. Ein ganz klein wenig Spaß zusammen. Ich steh` auf Frauen. Bin
nicht schwul. Wenn du das willst, geh` zu Olaf oder Jürgen, aber
laß` mich in Ruh`!"
Ich hatte Tränen in den Augen. Besonders der Seitenhieb mit Olaf und
Jürgen hatte mich sehr verletzt. Ich sprang aus dem Bett, raffte meine
Kleider auf dem Boden zusammen und rettete mich ins Bad.
Wie der Blitz zog ich mich an, rannte aus dem Zimmer, ohne mich nach Daniel
umzusehen. Eine kopflose Flucht, die in den Armen von Olaf endete.
"Rolf! Was ist los mit dir?"
Ich konnte nicht antworten, meine Kehle war wie zugeschnürt. In diesem
Augenblick öffnete sich die Tür zu meinem Zimmer und Daniel kam heraus.
"Du wolltest mich....hier nimm den an meiner Stelle."
Mit diesen Worten warf er mir seinen Slip vor die Füße.
Ich konnte es nicht mehr ertragen. Den Blick verschleiert von Tränen
lief ich die Treppe hinunter, aus der Haustür und zu meinem Fahrrad.
Wie wild trat ich in die Pedalen. Nur weg von hier.
Es dauerte fast eine Stunde, bis ich wieder zu mir kam. Ich fand mich
hoch über dem Ruhrtal wieder, unten der Stausee und direkt vor mir
die mächtige Autobahnbrücke. Etwas Abseits vom Weg hatte ich ein
nettes Plätzchen mit Aussicht auf die Brücke gefunden. Ich lehnte
mein Fahrrad an einen Baum und hockte mich daneben ins Gras.
Die Erlebnisse der vergangenen Nacht, die Gefühle, die Daniel gezeigt
hatte und dann die plötzliche Änderung am nächsten Morgen. Ich konnte
mir einfach keinen Reim darauf machen.
Eine ganze halbe Stunde hatte ich vor mich hin gebrütet. Eine
Fahrradklingel holte mich aus meinen düsteren Gedanken. Olaf.
Ohne Worte setzte er sich neben mich. Ganz vorsichtig wollte er mir
die Hand auf die Schulter legen, aber ich wich zurück.
"Was glaubst du, ist es für ein Gefühl, wenn jemand Angst hat, von
dir angefaßt zu werden?"
Meine Hand hatte lange ruhig auf meinem Oberschenkel gelegen, schien
nun ein Eigenleben zu bekommen, hob sich zögernd einige Millimeter in
Olafs Richtung.
"Ahnst du, wie schwierig das jetzt für mich ist?"
Olaf sah mir jetzt voll in die Augen, tippte an seine Stirn.
"Dein Verstand sagt dir, daß du wohl damit rechnen mußtest..."
Er wendete seinen Kopf von mir, sah mich nur noch aus den Augenwinkeln
an. Ich wartete schweigend ab, denn sein Satz war noch nicht zu Ende.
"...aber man muß eben was riskieren, sonst erreicht man nichts."
Ich lehnte mich an seine breite Schulter.
"...ist schon ok, man kann ja mal verlieren. Das Blöde ist, ich liebe ihn.
So schnell komm` ich nicht von ihm los."
Eine halbe Stunde saßen wir beisammen. Es wurde nicht viel gesprochen,
aber es reichte, um in meinem Inneren wieder einigermaßen Ordnung zu
schaffen. Dann stand Olaf auf.
"Kommst du nun mit? Du mußt, denn du hast Küchendienst!"
Ich werkelte in der Küche, war Daniel im Haus zwar begegnet, hatte aber einen
weiten Bogen um ihn gemacht. Nun hörte ich Schritte hinter mir.
"Hallo..."
Daniel hinter mir im Raum. Ich streifte ihn mit einem flüchtigen Blick,
konzentrierte mich dann scheinbar wieder auf meine Küchenarbeit.
Angespanntes Schweigen. Daniel ging in Richtung Tür, blieb
dann aber wie von einer geheimen Macht angehalten im Türrahmen stehen
und lehnte sich gegen die Zarge.
Ich wollte das Schweigen nicht brechen, konnte aber mit der inneren
Anspannung nicht fertig werden. Ich konnte sehen, wie sich Daniels
Kehlkopf hob und senkte, als er schluckte. Sonst starrte er mich nur
an.
Ich sah mehr in seinen Augen, als ich sehen wollte, deshalb wandte ich
mich ab.
"Tut mir leid, Daniel."
Der Bann war gebrochen und nun sprach auch Daniel.
"Ich sollte mich entschuldigen. Es ist meine Schuld, daß du weggelaufen
bist."
Ich drehte mich wieder zu ihm um, nur um zu sehen, wie er sich verstohlen
eine Träne aus dem Augenwinkel wischte.
"Ich wollte, ich könnte meine Worte zurücknehmen. Ich habe dich verletzt.
Das wollte ich nicht."
Ich konnte die Tränen in seiner Stimme hören. Ich wehrte mich dagegen, aber
nun wurden auch meine Augen feucht.
"Ich hätte dich nicht küssen dürfen. Kein Wunder, daß du sauer warst."
Daniel zog den Inhalt seiner Nase hoch.
"Glaub` mir. Ich hab` dich in der ganzen Umgebung gesucht. Habe sogar
daran gedacht, du hättest irgendeinen Blödsinn gemacht."
Seine Stimme wurde immer leiser, bis sie unhörbar war.
Ich stellte den Teller ab, den ich gerade in der Hand hatte und
näherte mich ihm. Vorsichtig streckte ich meine Hand aus, berührte endlich
seinen Arm. Seine Wangen waren rot und feucht, eine Träne hatte eine
glänzende Spur hinterlassen.
Wie sehr wollte ich ihn in meine Arme nehmen, ihn halten, seinen Kummer
stillen.
"Ich bin ok, Daniel. Ich bin wieder hier und damit gut."
Daniels Brust hob und senkte sich mit hastigen Atemzügen.
"Bitte weine nicht, es ist nicht dein Fehler. Als du mich gestern massiert
hast, dann mit mir Lie..."
Nun war es auch an mir, mir die Tränen aus den Augen zu wischen.
"Als du mich dann geliebt hast, war ich der glücklichste Mensch auf
Erden. Nichts hatte ich mir mehr gewünscht."
Meine Schulter berührte seine. Meine Hand streichelte seinen Arm.
"Als ich aufwachte, wollte ich dir alles zurückgeben. Ich konnte
mich nicht dagegen wehren. ICH war es, der die Grenze überschritten
hat. ICH wollte dich unbedingt küssen."
Daniel drehte sich zu mir, in meine Umarmung. Tränen liefen von
seinen Wangen. Ich hielt ihn einfach fest, ließ ihn sich an meiner Schulter
ausweinen, während ich seine Haare feucht machte. Die Zeit für Worte
war vorüber.
Lange Zeit streichelte ich seine Haare, bis er sich wieder beruhigt hatte.
Daniel drehte seinen Kopf ein wenig zu mir. ich fühlte seinen Atem an
meinem Hals. Ein feuchter Fleck auf meinem T-Shirt kühlte meine
Schulter.
"Rolf?"
"Ja...?"
"Als du...als du mich geküsst hast..."
Daniels Stimme erstarb. Er suchte nach Worten.
"Ich weiß..."
"Nein, du versteht mich nicht. Du hast mir Angst gemacht.
Deshalb meine Reaktion."
Ich sehe ihn ratlos an.
"Ich...dir Angst gemacht...?"
Daniel schüttelte den Kopf.
"Nicht DU...ich mir selbst."
Eine lange Pause. Ich schwieg, dachte an meine eigenen, widersprüchlichen
Gefühle.
"Ich...ich habe dich gern geküßt. Ich mag dich, aber ich will micht
schwul sein. Ich hab` so manches über Schwule gehört. So will ich
nicht sein..."
Wieder Schweigen. Ich streichelte Daniels Haare.
"Ich will auch nicht schwul sein, aber es ist mir eben passiert.
Ich wußte nicht, ob ich Männer oder Frauen mochte. dann hab` ich
dich getroffen. Ehrlich, ich weiß es immer noch nicht genau."
Daniels Körper streckte sich ein wenig. Er blickt mich an. Seine Augen
scheinen voller Fragen zu sein. Ich errötete ein wenig, aber ich sagte es
doch.
"Du warst mein Erster..."
Daniel schien ein wenig schockiert. Dann legte er seinen Kopf an meine
Schulter.
"Meine erste war eine ältere Nachbarin. Ich war kaum sechzehn.
Ich war neugierig und habe nichts davon gehabt."
Daniel lachte heiser.
"...aber eine richtige Freundin, die hatte ich noch nicht."
"Aber wie hast du..."
Ich wußte nicht, wie ich fragen sollte und wurde rot.
"Ganz einfach. Ein Video oder ein Heftchen und dann gewichst."
Daniel hatte tief Luft geholt und ließ sie jetzt betont langsam
aus sich heraus.
"Eigentlich habe ich noch nie jemand wirklich geliebt."
"Aber gestern Abend, da hattest du doch Gefühle für mich...?"
"Manchmal hat mich auch ein Junge angezogen. Ich hab mich dann gefragt..."
Mein Herz begann plötzlich, Luftsprünge zu machen.
"Und nun??"
Daniel sah mich lange an.
"Ich glaube, du bist auch mein Erster. Möglich, aber nicht sicher.
Jedenfalls jetzt noch nicht."
Er lächelte verlegen. Sein Kopf legte sich ein wenig auf die Seite.
Ich spürte deutlich, mein Herz war immer noch verloren.
"Daniel, du willst es vielleicht nicht hören..."
Nun sah er mir geradewegs in die Augen.
"Ich liebe dich."
Daniel sah vor sich auf den Boden, suchte offensichtlich nach Worten.
"Ich weiß nicht, was ich für dich empfinde. Ärger, Angst oder
einfach Trauer. Ich mag dich, aber ich glaube nicht, daß ich..."
Ich unterbrach ihn, legte meine Hand wieder auf seinen Arm.
"Klar. Ich weiß."
Wieder herrschte Schweigen, aber wir hatten uns einen großen Teil
der Furcht und des Schmerzes von der Seele geredet.Eine Minute oder
zwei ging jeder seinen eigenen Gedanken nach. Dann nahm mich Daniel
beim Arm.
"Ich brauche frische Luft."
"Ich auch."
Wir sahen über die Felder, die die Abendsonne in ein rötliches Licht
tauchte. Ganz in der Ferne zog ein Traktor immer noch seine Furchen.
Daniel sprach so leise, daß ich ihn kaum verstehen konnte.
"Entschuldige..."
"Hör` auf damit."
Ich drehte mich zu ihm um, sah ihm ins Gesicht. Seine grünen
Augen blitzten immer noch feucht, sein Mund stand halb offen
und zeigt die leicht geöffneten Zähne.
Ganz langsam kam Daniel näher und legte mir beide Hände auf die
Schultern. Sein Gesicht näherte sich und kaum eine Handbreit von
mir entfernt schloß er die Augen. Der Atem versagte mir. Mein
Herz schlug laut wie ein Dampfhammer.
Er küßte mich zärtlich. Seine Lippen blieben geschlossen, öffneten
sich dann ein wenig. Seine warme Zunge berührte meine Lippen.
Ich legte meine Arme um ihn und zog ihn dicht an mich. Unsere
Körper verschmolzen. Eine Last fiel von meiner Brust. Daniel
wollte mich, wenn auch seine Zunge noch etwas zögerlich entlang
meiner Zähne strich.
Ich fühlte seinen heißen Atem an meiner Wange, werde daran erinnert,
auch selbst wieder zu atmen. Der Luftstrom aus meiner Nase ließ
Daniel wieder die Augen öffnen. Seine Zunge zog sich zurück, nur um
meine einzulassen. Der Geschmack wirkte wie ein Aphrodisiakum, dazu
die Wärme seines Gesichts, der sanfte Druck seines Körpers. Mein
Wunsch, ihn zu besitzen wurde stärker und stärker.
Der Kuß endete. Wir hielten uns fest. Daniels Stimme klang
entschlossen fröhlich, ja, glücklich.
"Ich glaube, ich weiß jetzt..."
Ich rang noch ein wenig nach Luft, meine Stimme war leise und
ein wenig atemlos.
"Ich weiß es schon länger."
Daniel sah mich lange an. Er schluckte ein oder zwei Mal, um seine
Kehle freizumachen.
"Komm`, laß uns zurück zum Haus gehen."
Wir betraten unser Zimmer. Daniel schob mich in Richtung Bett. Ich setzte
mich. Mein Kopf sank herunter. Die wechselndes Ereignisse des Tages
zogen an meinem inneren Auge vorbei. Plötzlich wurde ich mir darüber
klar, daß ich eine gewaltige Latte hatte, die unübersehbar meine Jeans
ausbeulte. Ich fühlte mich beschämt, daß ich ihn so offensichtlich
wollte und konnte spüren, wie mein Gesicht rot wurde.
Ich fühlte Daniels Hand an meinem Kinn. Er hob meinen Kopf und sah mir
ins Gesicht.
"Rolf?"
Ich versuchte zur Seite zu blicken, um mein rotes Gesicht zu verbergen,
aber Daniel zwang mich, ihn anzusehen.
"Was hast du?"
Ich konnte nicht sprechen, aber Daniel folgte der Richtung meiner Augen.
"Whouwww...Bin ich schuld daran?"
Ich nickte. Jetzt war mir die Sache fast noch peinlicher als vorher.
Daniel setzte sich neben mich und strich über mein Haar.
"Sei ganz ruhig. Es macht mich an, daß du so scharf auf mich bist."
Mit diesen Worten sprang er auf, stellte sich in einem Meter Abstand
vor mich hin. Seine Arme kreuzten sich an seinen Hüften. Mit einem
eleganten Schwung zog er sich das Sweatshirt über den Kopf und warf
es neben sich auf den Boden. Dann streifte er seine Schuhe ab, öffnete
seine Jeans. Ruhig und besonnen zog er sie nach unten. Die Bewegung
unterstrich die Formen seiner Brust. Ich konnte kein Auge von ihm
lassen. Diesmal war es kein Traum, sondern Realität.
Fast geblendet vom Anblick seiner weißen Haut folgten meine Augen
der flauschigen roten Haarlinie, die von seinem Bauchnabel bis in
seinen Slip führte. Mein Schwanz zuckte erregt. Ich fühlte wieder
die Wärme in meinem Gesicht, wohl weil Daniel mich unentwegt anschaute.
"Brauchst nicht wieder rot zu werden."
Daniel hob ein Bein und pellte sich die Socke vom Fuß. Die andere folgte.
Darüber zu reden hätte mir in diesem Augenblick nicht geholfen. Mein
Schwanz wurde bei jedem weiteren Quadratzentimeter nackter Haut von
Daniel härter und härter.
Er hatte bereits seine Finger im Bund seines Slips, zog ihn weit von
seinem Körper und ließ ihn gegen seinen flachen Bauch zurückschnellen.
Ich war gleichzeitig erleichtert und enttäuscht. Daniel baute sich
ganz dicht vor mir auf und grinste.
"Vielleicht sollte ICH es nicht tun..."
Ich atmete auf, hielt aber bei seinen nächsten Worten den Atem an.
"...DU solltest es tun!"
Meine Hände bewegten sich schon, bevor mein Verstand mir den Auftrag gab.
Ich berührte ganz leicht seine Oberschenkel, fühlte die seidig blonden
Haare unter meinen Fingern. Meine Hände bekamen ein Eigenleben, strichen
Daniels Schenkel auf und nieder, wanderten dann auf ihre Rückseite, krochen
von hinten in seinen Slip. Ich zog ihn zu mir, und mein Gesicht tauchte
in seine Schätze.
Der süßliche Duft, männlich und moschusartig, machte mich an. Daniels
schnell anschwillender Schwanz preßte sich gegen meine Wange. Mit der Nase
schob ich den Bund vorne ein wenig nach unten, rieb sie in den rötlichen
Schamhaaren, atmete nun noch intensiver Daniels Aroma. Meine Zunge rieb über
die Beule in seinem Slip, bis das steife Glied sich von selbst durch den
Gummibund ins Freie schob.
Daniel stöhnte. Sein Rücken bog sich nach hinten, während seine Hände hinter
meinem Kopf mich in seine Weichteile preßten. Meine Finger krallten sich
in seine Arschbacken, deren angespannte Muskeln hart wie Beton waren.
Sein Schwanz ragte stolz oben aus dem Slip. Ich nahm die lockende Eichel
zart zwischen die Lippen.
"Ja...lutsch` ihn, bitte, lutsch` ihn."
Daniels hüften schoben sich weit vor, sein Kopf sank in den Nacken. Mit den
Lippen schob ich die halb offenstehende Vorhaut zurück, knabberte liebevoll an
der glänzenden Eichel, ließ dann meine Zunge um sie kreisen.
Daniels Hände ließen mich los, griffen dann nach seinem Slip.
"Bitte blas` mich. Ich halte es nicht mehr aus. Du mußt mich blasen."
Mit einer schnellen Bewegung streifte er sich den Slip von den Beinen.
Ich wollte ihn nun schmecken, glitt mit meiner feuchten Zunge liebevoll
über seine glatte Eichel, schlüpfte dann mit meinen halb geschlossenen
Lippen über seinen Schwengel, gerade bis hinter die Korona.
Quälend langsam lutschte ich seine ersten Lusttropfen. Sein Stöhnen wurde
noch einige Töne tiefer. Meine Lippen glitten an seinem Schaft auf und ab.
Daniel stieß ihn noch tiefer in meinen Mund. Versuchsweise kratzten meine
oberen Zähne spürbar über seinen Schwanz. Es schient Daniel zu gefallen,
denn er hob mir keuchend seine Hüften entgegen, schob mir seinen Schwengel
fast zu tief in den Mund.
Ich hielt ihn immer noch an den Arschbacken, dirigierte seine Bewegungen,
umkreiste seine Eichel mit der Zunge.
Seine Hände krochen unter mein T-Shirt und fanden meine Brustwarzen.
Ich stöhtne wohlig, als er sie zwischen den Fingerspitzen rollte, drückte
sie gegen seine Hände, damit er begriff, wie gern ich das hatte.
Plötzlich packte mich Daniel bei meinen Ohren und zog mich nach oben. Mein
Glied war voll ausgefahren, pulsierte fast schmerzhaft im engen Gefängnis
meiner Jeans. Keuchend, in Windeseile, streifte er mir das Shirt über den Kopf,
befreit mich dann von Hose und Slip. Natürlich half ich ihm dabei und hob
gehorsam meine Füße. Nackt standen wir voreinander und starrten uns an.
Daniels Wangen waren rot und in seinen Augen loderte ein wildes Feuer.
Er stieß mich zurück auf die Bettkante, drückte meinen Oberkörper nach
hinten. Mit einem schnellen Griff spreizte er meine Schenkel und nahm mein
Glied in den Mund.
Ich schloß die Augen, fühlte seine wohltuende Zunge, war in einer
anderen Welt. Ich war überrascht. Mein Schwanz verschwand in ganzer Länge
in seinem Mund, glitt tief in seine Gurgel. Er schien keine Probleme
damit zu haben.
Ich hatte kaum mehr Kontrolle über mich, packte seinen Kopf, fickte aus
Leibeskräften in seinen Mund. Bei jedem Stoß vergrub sich sein
Gesicht tief in meinen Lenden. Ich fühlte schon den Druck, der sich in meinen
Eiern aufbaute. Die Entladung stand nahe bevor, mein Same sammelte sich bereits
zur Abreise.
Ich sah nach unten, wie Daniel mein Glied zwischen seinen Lippen
ein und ausgleiten ließ. Er sah mich an, lächelte mir bestätigend zu.
Nichts mehr von den Vorbehalten, den Zweifeln und den Vorwürfen am Morgen.
In diesem Augenblick wußte ich, daß ich es nicht mehr länger zurückhalten
konnte. Ein elektisierendes Gefühl verbreitete sich von meinen Eiern durch
meinen ganzen Körper. Vergeblich versuchte ich, den Orgasmus zu verzögern.
Daniel erkannte meine Lage, packte meine Arschbacken, trieb sich meinen
Speer tief in den Rachen. Meine Lustdrüse begann zu pumpen, ich spritzte
ihm eine gewaltige Ladung sämiger Soße in den Mund, bekam kaum mit,
daß Daniel das meiste schluckte, nur ein kleiner Faden meines Samens
aus seinem Mundwinkel heruntertropfte.
Daniel war noch nicht befriedigt, aber er drängte mich in die Dusche. Das
warme Wasser rieselte bald über unsere nackten Körper, weckte meine Lebensgeister auf`s Neue. Ich liebte Daniel, soviel war mir klar, stellte mir
auch keine Fragen mehr darüber, ob es richtig war, Jungen zu lieben. In
diesem Augenblick hätte ich alles für Daniel getan.
Ich griff nach der Seife, bearbeitete Daniels glänzenden Körper. Ich seifte
gründlich seine Schamhaare, bis der Schaum seine schlanken Oberschenkel
hinunterlief.
Ich wanderte nach oben, bearbeitete seine Brust, kreiste um die verführerischen
Nippel, dann seinen Rücken bis hinunter zu den prallen Arschbacken.
Ich legte die Seife ab, massierte den Schaum in seine weiche Haut. Sein Schwanz
ragte immer noch verlangend steil in die Luft. Ich reinigte ihn übergründlich.
Daniel wurde so geil, daß er verlangend seine Hüften bewegte und mir seinen
steifen Schwanz in die Hand stieß. Die Dämme waren gebrochen. Wir beide standen
zu unserem Verlangen, unserer Geilheit.
Nun griff Daniel nach der Seife, drückte mich an sich, seifte meinen Rücken
bis hinunter zu meinem Arsch. Seine Hand drang reibend bis in meine Ritze.
Ein glitschiger Finger erforschte mein Loch. Noch enger drängte er sich an mich.
Sein steifes Glied drang zwischen meine Schenkel, rieb sich an meinen Eiern.
Seine Augen, tief, grün, starrten in meine.
"Du magst das, was?"
"Ja."
Ich sagte das ein wenig atemlos. Glasklar sah ich vor mir, was ich mir
wünschte. Ich hatte schon wieder eine Latte. Vor mir Daniel, der dabei
war zu tun, wovon ich bisher nur geträumt hatte.
Ganz langsam rieb er seinen nassen Körper an meinem. Sein harter Schwanz
schien zwischen meinen Schenkeln zu brennen, glitt auf der dünnen
Wasserschicht entlang der weichen Haut. Seine Brust kreiste auf meiner.
Sein ganzer Körper fühlte sich warm an, fühlbar trotz des warmen Wassers.
Sein Atem erhitzte mein Gesicht, wie eine lodernde Flamme. Daniel keuchte,
so groß war seine Erregung geworden.
"Sollen wir? Ich bin auch ganz vorsichtig."
Der Gedanke wäre mir noch gestern fremd gewesen, aber hier stand meine Liebe.
Und er hatte eine Wunsch. Ein Wunsch, den ich erfüllen konnte.
Seine Eier strichen entlang meines fast berstenden Gliedes. Sein Schwanz
fühlte sich eindrucksvoll groß an. Daniel seifte ihn ordentlich ein, sah
zu, daß die Dusche nicht alles wegspülte. Dann nahm er mich bei den Hüften
und drehte mich zur Wand.
Ich fühlte mich, als müßte ich gleich zerspringen. Zitternd, voll Erwartung,
hielt ich den Atem an. Endlich strich sein Schwanz an der Außenseite meines
Schenkels entlang, wanderte dann innen wieder nach oben, bis seine Eichel
in meine Ritze drang. Ganz sacht stieß er ein wenig zu, testete schlüpfrig
die Enge meines Schließmuskels. Um ein Haar wäre es mir gekommen.
"Spreiz` die Beine."
Ich tat es sofort, wollte es Daniel so einfach wie möglich machen, seinen
Schwanz dahin zu bringen, wo wir es beide wollten.
Es war ein Schock für alle meine Sinne, als Daniels Schwanz sich nun
deutlicher gegen mein Loch preßte. Ganz langsam drang seine Eichel
ein. Noch einmal schob er sich langsam vor. Nun fühlte ich den Druck
in meinem Schließmuskel. Es tat schon ein wenig weh. Ich fühlte den
dicken Schwanz, der sich in meine Eingeweide drängen wollte. Meine
Muskeln verspannten sich und mir kamen allmählich Zweifel, ob wir das Richtige
taten.
"Tut es weh?"
Ich keuchte, hatte ein wenig Angst vor dem scheinbar riesigen
Ding an meinem Hinterausgang.
"Beruhige dich, sonst tut es wirklich weh."
Daniel hatte kaum ausgesprochen, als er seinen prallen Schwanz weiter in mich
trieb. Ein scharfer Schmerz explodierte in meinem Arsch. Ich schien plötzlich
gegen ihn zu kämpfen. Weitere Zentmimeter seiner Lanze schoben sich in mein
Inneres.
Daniels Stimme war heiser wie meine. Trotz des Duschwassers war ich ins
Schwitzen gekommen.
"Entspann` dich einfach. Wir schaffen es schon."
Er wartete einen Moment, zog sich dann ein wenig zurück. Ich krümmte vor
ihm meinen Rücken, fühlte deutlich, wie ein Teil seines Schwanzes fast
schmerzlos meinen Darm verließ. Erleichtert stöhnte ich auf, in einer
Mixtur von Lust und Schmerz. Jeder Millimeter passierte fühlbar meinen
Schließmuskel.
Das erneute Eindringen war genauso intensiv, nur diesmal überwog die Lust.
Erleichtert atmete ich auf. Die angeschwollene Eichel penetrierte meine
Tiefen, stieß mächtig aufwärts in meine Eingeweide. Ich stöhne wieder laut
auf. Daniel preßte weitere Zentimeter seiner stahlharten Waffe in mich.
Es war immer noch eine Tortur, aber diesmal erträglich. Deshalb
konnte ich es kaum glauben, als ich endlich seine weichen Schamhaare
an meinen Hinterbacken fühlte.
"Ist er ganz drin?"
"Ganz drin."
In Daniels Stimme schwang Erstaunen und ein wenig stolz. Tief eingebettet
steckte sein Glied in mir, wurde gebremst von inneren Widerständen.
Unbeschreiblich nun das Gefühl seiner ersten, leichten Stöße.
Die Barrieren in meinem Schacht gaben erstaunlicherweise nach. Daniel packte
mich am Becken, zog es zu sich, drang in voller Länge ein. Seine Schamhaare
kitzelten meine Hinterbacken. Die Häute meines Darms voll gedehnt, bestand
ich nur noch aus reiner Lust, stöhnte bei jedem weiteren Stoß, gab mich
seinem Schwanz voll hin, wurde durchgefickt bis ins Mark.
So hatte ich es mir vorgestellt. Auch Daniel wurde nun feurig.
Seine kräftig zupackenden Arme zwangen mich zu schnelleren Bewegungen,
mächtig, rücksichtslos stieß er nun seinen Pflock in mich
hinein, dehnte meine weichgefickten Darmwände, rieb seine
Eichel rhythmisch an meiner Prostata. Klatschend seine Leisten
auf meinen Hinterbacken, seine Eier schlugen an meinen
Oberschenkeln einen elektrisierenden Takt. Auf meinem Rücken
spürte ich seinen heißen Atem, hörte sein Stöhnen. Meine Knie
wurden weich, konnten den Körper kaum mehr halten. Wie durch
einen Nebel sah ich die Wand der Duschkabine, spürte kaum noch
seine Hände, die meine Eier gepackt hatten, sie fast
schmerzhaft drückten. Ich schloß die Augen, genoß das Gleiten
und Stoßen, das Umstülpen meines weitgedehnten Schließmuskels,
das wollüstige Stöhnen meines Freundes.
Dessen Stöße wurden hektischer. Er hatte meinen Schwanz durch
die Beine zu sich gezogen, wichste ihn nun unbarmherzig. Kaum
glaublich, aber sein Riemen nahm an Größe und Dicke noch zu,
drang in mir in ungeahnte Tiefen vor. Gepreßtes Stöhnen,
hektische Bewegung der Bauchmuskulatur, tiefe, hastige
Fickstöße. Ich fühlte die glutheiße Welle in meinen Eiern, mein
Schwanz pulsierte, spritzte. Kaskaden meines Samens platschten
gegen die Fliesen, wild zuckend die lustspendende Muskulatur
meiner Lustdrüse, die in diesem Augenblick von der Samenwelle
meines Hintermannes getroffen wurde. Weit stieß er vor, füllte
meinen Kanal, machte weitere Fickstöße, spendete eine neue
Ladung, die schmatzend an meinem Hinterausgang den Weg ins
Freie suchte, meine Ritze hinablief, an meinem Sack zu Boden
tropfte.
Daniels Orgasmus versiegte. Ich lehnte erschöpft an der Fliesenwand,
genauso verausgabt wie er, streichelte seine noch bebenden Schenkel.
Nun waren wir ein wirkliches Paar geworden. Langsam glitt Daniels
erschlaffenbder Schwanz aus meinem Körper, und ich fühlte eine plötzliche
Leere, als hätte ich einen Teil von mir verloren.
Daniel sah mich an. Fast standen Tränen in seinen Augen.
"Rolf, ich..."
Ich nahm ihn in meine Arme.
"Ja, ich weiß."
Weitere Worte fehlten uns. Da war nichts mehr, was wir jetzt sagen konnten.
Es mußte auch nichts mehr gesagt werden. Ich sah in seine Augen, sah die
Botschaft, die in ihnen geschrieben war. Das war genug.
(c) Rolf Udo
Bewertung
(0 Bewertungen)Zum Bewerten bitte einloggen oder registrieren.
Du musst eingeloggt sein um Kommentare schreiben zu können. Klicke hier um dich jetzt zu registrieren.
Impressum