Lara, sie war gerade 15 Jahre alt als sie zum ersten Mal einen Jungen küßte. Aber es war anders als in ihrer Vorstellung, sie hatte es sich schöner vorgestellt. Sie wußte aber nicht was es war das sie störte. Alle ihre Freundinnen hatten schon einen festen Freund , nur sie nicht. Es war ihr auch egal.
Sie wollte alleine sein. Und dann als sie 17 war da lernte sie Sonja kennen. Eine 20 Jährige schöne blonde Frau. Sie lernten sich beim schwimmen kennen. Lara war eine leidenschaftliche Schwimmerin. Und ging regelmäßig 2 mal die Woche schwimmen. Eines Tages als sie nach dem schwimmen unter der Dusche stand da sah sie Sonja. Beide sahen sich nur für einen kurzen Moment an. Lara wußte nicht was in dem Moment in ihr vorging, ihr Herz fing an wie verrückt zu schlagen. Doch sie traute sich nicht Sonja anzusprechen. Einige Tage später begegneten sie sich auf der Straße. Und vor Schreck fiel Lara ihre Tasche auf den Boden . Da hatte sie Sonja mit einem strahlenden Lächeln angesehen und ihr die Tasche aufgehoben. Und sagte zu ihr: "Hallo wir kennen uns doch aus dem Schwimmbad nicht wahr". Lara wußte nicht was sie sagen sollte, sie war wie gelähmt, aber dann mit zittern in der Stimme kam ein "Ja". Sie wußte nicht was mit ihr geschah sie konnte es sich einfach nicht erklären. Als sie beide für ein paar Sekunden sich nur ansahen und keine ein Wort sagte wollte Lara sich schon umdrehen und gehen. Aber dann sagte Sonja " Würdest du gerne einen Kaffee mit mir trinken gehen, drüben ist ein kleines Kaffee das ist sehr gemütlich". Ohne lange zu überlegen sagte Lara "Ja gerne".
Im Kaffee da saßen beide sich gegenüber und sahen sich lange nur an ohne ein Wort zu sagen. Lara wußte daß da irgendwas mit ihr geschah aber sie konnte sich nicht erklären was es war. Diese Gefühle die hatte sie noch nie. Es wurde ihr heiß und kalt zugleich. Da fing Sonja an zu reden, sie erzählte von sich, wo sie wohnte was sie so machte. Und Lara hörte ihr zu sie hörte nicht was sie sagte sie hörte nur ihre Stimme die so wundervoll klang. Als beide ihren Kaffee getrunken hatten, da hatte aber noch keine von ihnen Lust zu gehen. Sie redeten und redeten, und ehe sie sich umsahen waren vier Stunden vergangen.
"Meine Güte" sagte da auf einmal Sonja "schon so spät, es tut mir leid aber ich muß noch schnell was erledigen". Und Lara wußte nicht was sie sagen wollte denn sie wollte auf jeden Fall Sonja wiedersehen. Aber wie sollte sie ihr das sagen. Dann rief Sonja den Kellner und bezahlte. Jetzt ist alles wieder vorbei dachte Lara als Sonja ihr die Hand gab um sich zu verabschieden. "Ich muß was sagen" dachte sie "ich muß sie wiedersehen". "Können wir uns wiedersehen" kam es plötzlich aus Laras Mund, sie war selbst erschrocken als sie sich hörte. "Sehr gerne" sagte Sonja. Und Lara fiel ein Stein vom Herzen. "Wie wäre es mit Samstag Abend, ich könnte dich abholen" sagte Sonja. "Ja das wäre schön". Antwortete Lara und sie gab Sonja ihre Adresse.
Lara die noch zur Schule ging konnte sich überhaupt nicht im Unterricht konzentrieren. Sie mußte andauernd an Sonja denken. Aber wieso, wieso mußte sie an eine Frau denken, die sie nicht mal wirklich kannte. Sie war verwirrt "bin ich lesbisch" fragte sie sich. Aber sie wußte noch keine Antwort darauf.
Die Zeit ging ihr nicht schnell genug um bis endlich Samstag war. "Was ist nur los mit dir Kind" fragte ihre Mutter als die sah wie Lara den ganzen Samstag wie eine Verrückte herum lief. "Nichts ist los Mama" sagte sie. Aber ihre Mutter kannte sie gut und wußte daß da was nicht normal war. "Ich bin heute Abend verabredet" sagte Lara dann zu ihrer Mutter. " Oh kennen wir den jungen Mann vielleicht" fragte ihre Mutter. Lara wußte nicht so recht was sie antworten sollte. Würde ihre Mutter es verstehen wenn sie ihr sagen würde daß sie mit einer Frau verabredet war. Aber wieso nicht man kann ja mit einer Freundin ausgehen. Aber war Sonja eine Freundin, sie kannten sich ja nicht mal richtig.
"Nein Mama den jungen Mann kannst du nicht kennen denn es ist eine junge Frau. Sie wußte nicht was ihre Mutter ihr darauf antworten würde, aber sie wollte sie auch nicht belügen. Doch ihre Mutter sagte nichts, sie sah sie nur an und nickte mit dem Kopf.
Endlich war Samstag Abend, aber was sollte Lara anziehen. Sie stand jetzt schon eine Stunde vor dem Kleiderschrank und dem Spiegel. Sie wollte einfach nur schön für Sonja sein. Dann entschloß sie sich für ein langes Kleid was sie fast noch nie an hatte. Es war weiß mit Stickerei drauf, sie sah wirklich sehr schön darin aus. Lara war so nervös sie hatte nicht ein mal die Klingel an der Tür gehört. Dann rief ihre Mutter nach ihr, "Lara kommst du runter du hast Besuch". Sie konnte sich für einen Moment nicht bewegen, "wie wird sie aussehen, werde ich ihr gefallen" alles stieß ihr in den Kopf. Und am liebsten wäre sie auf der Stelle gestorben. Doch als sie so da stand und sich nicht bewegte, klopfte es an der Tür. "Kind was ist los mit dir dein Besuch wartet unten, kommst du". "Ja Mama ich komme". Und sie schloß die Tür auf und folgte ihrer Mutter nach unten.
"Hallo" sagte Sonja "wie geht es". "Hallo, gut danke" das brachte Lara mit einem Knoten im Hals raus. "Sie sieht wunderschön aus" dachte Lara als sie Sonja die Hand gab. Beide verabschiedeten sich von Laras Eltern und stiegen in Sonjas Auto.
Sonja blieb bei einer Bar stehen. Die von draußen nicht gerade einladend aussah. Als Sonja in Laras Augen sah daß sie nicht gerade begeistert von der Bar war nahm sie ihre Hand und sagte "komm du brauchst keine Angst zu haben es sieht noch so von draußen aus drinnen wird es dir gefallen". Und beide stiegen aus dem Auto und betraten die Bar. Als Lara sich in der Bar umsah bemerkte sie daß nur Frauen hier waren. "Ist das eine Lesben-Bar" dachte sie. Sie wollte Sonja aber nicht fragen. Da es sehr voll war und sie sich zu einem Platz durch die Frauen durch drängen mußten, nahm Sonja wieder Laras Hand um sie nicht in der Menge zu verlieren. Dann hatten sie endlich einen Platz gefunden. Aber Sonja lies Laras Hand nicht mehr los. Und Lara wollte es auch nicht, es war ihr sehr angenehm. Sie fühlte sich wohl in Sonjas Nähe. Nur leider war die Musik so laut daß sie sich kaum unterhalten konnten. Dann fielen Laras Augen auf die Tanzfläche, wo sie nur Frauen sah die zusammen tanzten.
"Willst du tanzen" sagte auf einmal Sonja. "Ach, ich weiß nicht". "Komm du wirst sehen das macht Spaß". Und Lara ging mit Sonja auf die Tanzfläche. Als sie Sonjas Arm um ihre Taille spürte da wurde es ihr weich in den Knien. "Mein Gott was passiert mit mir" dachte sie. " Bin ich dabei mich zu verlieben, nein das kann nicht sein, aber es ist schön von ihr berührt zu werden". Und Lara schloß die Augen und spürte nur noch Sonjas Atem. Es war schon spät als sie die Bar wieder verließen. Als sie wieder beim Auto waren drehte sich Sonja zu Lara um nahm ihre Hand und sagte "es war ein sehr schöner Abend mit dir und ich würde mich freuen wenn du noch kurz mit mir nach Hause kommen würdest". Dann nahm sie Lara in den Arm und küßte sie. Lara fühlte sich als wenn sie schweben würde. Und beide stiegen in das Auto ein und fuhren zu Sonja nach Hause.
Sonja hatte eine kleine Wohnung aber sehr gemütlich. Sie setzten sich beide aufs Sofa und Sonja bot Lara was zu trinken an. Dann als beide ihre Gläser geleert hatten nahm Sonja wieder Laras Hand und sagte zu ihr,"du brauchst keine Angst zu haben ich werde nichts tun was du nicht willst, aber du bist so schön und als ich dich schon das erste mal im Schwimmbad sah da habe ich mich in dich verliebt". "Ich glaube ich habe mich auch in dich verliebt, aber das alles ist noch so neu für mich" sagte Lara und zitterte am ganzen Körper. Da nahm Sonja sie ganz sanft in die Arme und streichelte sie über den Rücken. Dann hob sie ihren Kopf und küßte sie. Leicht machte Lara ihre Lippen auseinander so daß Sonja mit ihrer Zunge an ihre kam. Dann fing Sonja langsam an Lara das Kleid auf zuknöpfen und es ihr auszuziehen. Sie machte ihr den BH auf bis sie dann ganz nackt vor ihr stand. "Du bist wunderschön weißt du das" sagte Sonja und zog sich ebenfalls aus. Dann nahm sie Lara bei der Hand und sie gingen ins Schlafzimmer. Sie legte Lara aufs Bett und legte sich neben sie. Dann streichelte sie ihr über ihre Brüste bis die Brustwarzen ganz hart waren und sie saugte an ihnen. Mit der einen Hand streichelt sie weiter an Laras Busen mit der anderen Hand glitt sie nach unten an ihr Dreieck. Ganz sanft streicht sie ihr über ihren Kitzler, und Lara entfällt ein leichter Seufzer. Immer schneller werden die Bewegungen von beiden. Und Sonja glitt mit einem Finger in Laras Nässe ein. Bis Lara mit einem Schrei kam. Sonja hielt sie ganz fest in ihren Armen, bis sie dann eingeschlafen waren.
Als Lara am nächsten Morgen ihre Augen öffnete sah sie Sonja die sie mit einem strahlendem Lächeln ansah. "Guten Morgen, hast du gut geschlafen" fragte Sonja und küßte Lara ganz sanft auf die Nase. "Ja sehr gut" antwortete Lara und gab Sonja einen Kuß auf den Mund. Auf einmal sprang Lara aus dem Bett "mein Gott schon so spät, meine Eltern machen sich bestimmt schon Sorgen wo ich bin", sagte sie ganz aufgeregt. "Wieso denn, du bist doch alt genug". "Ja aber ich war noch nie über Nacht weg und da macht sich meine Mutter doch bestimmt Sorgen". "Dann ruf sie doch an" und Sonja reichte ihr das Telefon. Lara wählte die Nummer. Es klingelte zweimal bis sie die Stimme ihrer Mutter hörte.
"Hallo".
"Hallo Mama, ich bin`s" sagte Lara ganz aufgeregt.
"Wo bist du, Kind, wir machen uns Sorgen, ist was passiert"
"Nein , es ist nichts passiert, gestern Abend da wurde es ein wenig spät und da wir in der Nähe von Sonjas Wohnung waren, da habe ich bei ihr übernachtet, so brauchten wir den weiten Weg nicht so spät zu fahren".
"Aber warum hast du denn nicht angerufen" fragte ihre Mutter.
"Na, ja wie ich schon sagte es war schon sehr spät, und ich wollte euch nicht aufwecken". Lara wußte nicht was sie noch sagen sollte sie bekam schon fast kein Wort mehr raus. Sie wußte nicht wieso aber sie fühlte sich als hätte sie was verbotenes getan. Oder hatte sie das. Sie wußte daß ihre Mutter es nicht verstehen würde wenn sie ihr sagen würde daß sie lesbisch sei. Aber was sollte sie tun eines Tages mußte sie es ihr aber sagen, nur wie.
Dann verabschiedete sie sich von ihrer Mutter und sagte ihr daß sie gleich nach Hause käme.
Als sie sich umdrehte sah sie daß Sonja nicht mehr im Bett war. Sie stand auf und ging ins Bad. Als sie fertig im Bad war und zur Tür raus kam da duftete es schon nach frischem Kaffee. Und sie ging in die Küche wo Sonja schon auf sie wartete.
"Na, ist alles in Ordnung" fragte sie Lara.
"Ja, ich glaube schon, es ist nur, ich habe ein komisches Gefühl wenn ich jetzt nach Hause gehe und meine Mutter mir fragen stellt, was soll ich dann sagen".
"Wieso soll sie Fragen stellen, oder glaubst du daß sie was ahnt was mit dir los ist".
"Ach, ich weiß nicht, es ist auch nur weil ich ja noch nie über Nacht weg war, da habe ich einfach ein schlechtes Gewissen".
"Komm her", sagte Sonja und nahm Lara in die Arme und hielt sie ganz fest.
"Tut es dir leid was gestern Abend passiert ist", fragte Sonja.
"Nein, das tut es nicht, es war sehr schön mit dir und ich bin auch froh daß ich geblieben bin".
"Also dann kann es auch nicht falsch sein was wir gemacht haben" beruhigte Sonja Lara.
Dann haben beide gefrühstückt. Und Sonja fuhr danach Lara nach Hause.
Zu Hause angekommen fragte Sonja sie noch ob sie vielleicht mit rein gehen sollte. Aber Lara wollte allein gehen.
"Ich werde dich anrufen, ich liebe dich", sagte ihr Sonja und drückte sie ganz fest an sich.
"Ich liebe dich auch". Dann stieg Lara aus dem Auto und ging ins Haus.
Lara wußte daß sie ihren Eltern eines Tages erzählen muß daß sie lesbisch ist, aber wann? Sonja hatte keine Probleme damit, sie hatte ihr Coming out schon lange und ihre Eltern ,die waren zwar am Anfang ein wenig geschockt, aber haben es doch akzeptiert. Nur Lara die wußte nicht so recht wie sie es sagen sollte. Ihre Eltern legen viel Wert darauf was die anderen Leute sagten.
So ging es jetzt schon drei Monate wo Lara und Sonja zusammen waren. Sie sahen sich fast jeden Tag, aber immer nur kurz. Lara wollte in der Woche nicht bei Sonja schlafen, sie hatte Angst ihre Eltern könnten was merken. Aber an den Wochenenden da schaffte sie es doch immer bei Sonja zu schlafen. Das waren immer sehr schöne Wochenenden, und sie schliefen meistens bis Sonntags Mittags. Na ja in der Nacht bekamen sie ja auch nicht viel Schlaf. Doch jedes Mal wenn Lara nach Hause ging hatte sie ein schlechtes Gefühl. Sie wußte daß sie ihren Eltern es sagen mußte, nur wie und wie reagieren sie darauf.
Doch mit der Zeit bekamen Lara und Sonja immer häufiger Streit deswegen. Aber da Lara Angst hatte Sonja zu verlieren nahm sie allen Mut zusammen und ging zu ihrer Mutter und sagte ihr.
" Mama ich muß dir und Papa etwas ganz wichtiges sagen."
Und so setzten sich die drei zusammen und Lara fing an zur erzählen.
" Also ich wollte euch sagen, daß ich und Sonja gute Freundinnen sind".
"Ja aber das wissen wir doch", antwortet gleich ihre Mutter".
"Bitte laßt mich ausreden, ich meine damit nicht nur gute Freundinnen, ich meine damit, wir beide lieben uns".
Es wurde auf einmal ganz still im Raum, ihr Vater sagte nichts, er stand auf und ging zur Tür hinaus. Ihre Mutter fing auf einmal an zu weinen. Dann sagte sie.
"Mein Kind wie kannst du uns das nur antun, dein Vater, was werden sie auf der Arbeit zu ihm sagen. Und die Leute auf der Straße". Und dann fing sie wieder an zu weinen.
" Mama", sagte Lara.
"Ich weiß daß ihr jetzt enttäuscht seit, aber ich bin immer noch eure Tochter und habe mich deswegen nicht verändert".
Doch ihre Mutter wollte nichts mehr hören und sagte ihr.
"Ich will daß du gehst und wenn du wieder zur Vernunft gekommen bist dann kannst du auch wieder nach Hause kommen".
Lara nahm ihre Sachen und ging zu Sonja. Die beiden hielten sich fest in den Armen und weinten.
" Mein armer Liebling", sagte Sonja.
" Hätte ich gewußt daß es so ausgehen würde dann hätte ich dich nicht so gedrängt es deinen Eltern zu sagen".
"Es ist nicht deine Schuld, ich mußte es ihnen ja eines Tages sagen".
So vergingen einige Tag als es plötzlich an Sonjas Haustür klingelte. Sie machte auf und draußen stand Laras Vater.
"Guten Tag", sagte er.
"Guten Tag", gab Sonja zurück.
"Ist meine Tochter da, ich möchte gerne mit ihr reden", fragte er und Sonja ließ ihn eintreten.
"Vater was machst du denn hier", fragte Lara als sie plötzlich ihren Vater vor sich sah.
"Ich komme um mich zu entschuldigen", sagte er. "Aber das heißt nicht daß ich gut finde was du machst, aber du bist nun mal unsere Tochter und wir lieben dich, ich will damit sagen daß du und deine Freundin in unserem Haus willkommen seit".
"Und Mama, wie denkt sie denn darüber", fragte Lara.
"Deine Mutter wie auch ich werden uns schon irgendwie damit abfinden, wir wollen eben nicht daß durch diese Sache unsere Familie kaputt geht, und wenn du so glücklich bist wie du lebst, dann müssen wir das akzeptieren".
Lara kamen schon die Tränen und sie nahm ihren Vater in den Arm und sagte zu ihm.
"Danke Papa, ich bin glücklich mit Sonja und jetzt noch mehr weil ich euch wieder habe, ich liebe euch".
Story by Pia Weber
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