Sie war eine Frau von 40, ich war damals um die 25. Ihr Mann war fast
nie zu hause, viel unterwegs. Sie hatte einen 12 jährigen Sohn, klug und unbedarft. Es
war ein Haus der Gesellschaft, mit Stil und Glanz, Geld schien - wie man so sagt - keine
Rolle zu spielen. Ihre Ausstrahlung war umwerfend, zumindest auf mich. Sie wirkte erotisch
auf mich - in jeder Hinsicht. Wir hatten uns auf einer Gesellschaft kennengelernt und uns
sehr gut verstanden. So kam es, dass ich mehrere Male bei ihr zu Besuch sein durfte.
Manchesmal waren andere Bekannte anwesend, es gab Kaffee und Kuchen; ein andermal nur ihr
Sohn. Zweimal hatte ich die Ehre, ihre Anwesenheit ganz für mich allein genießen zu
dürfen. Bei einem dieser Besuche empfing mich ihr Sohn. Wie ich hörte und auch erklärt
bekam, war die Mutter noch im Bad, um sich zu frisieren. So setzte ich mich in die
Wohnküche, um zu warten, bis ich weitergebeten wurde. Als sie dann Zeit für mich finden
konnte, erhielt ihr Sohn einen ordentlichen Rüffel, da er sich in sein Zimmer
zurückgezogen und sich nicht um mich als den Gast bemüht hatte. Er schaute etwas
verdattert drein; ich wollte schon bemerken, dass es nicht so schlimm sei, wagte aber doch
kein Wort. Er verzog sich in sein Zimmer. Die Sprache verschlug es dann allerdings mir,
als sie in der Küche auf mich traf, um mich zu begrüßen: sie war ganz in schwarz
gekleidet - Schuhe, eine elegante Hose, ein Netzoberteil mit großen Maschen, einen
schwarzen Büstenhalter, makellos lackierte Fingernägel, dezent - in jedem Fall perfekt geschminkt. Sie kam in ihrer herzlichen Art auf mich zu und hielt mir jede ihrer Wangen
für ein Begrüßungsküsschen hin. Sanft berührten sich unsere Wangen und ich hatte sie
mit ihrer wärmenden Ausstrahlung, ihrem Duft, ihrer Erotik für einige Augenblicke in
meiner Nähe. Ich konnte nicht so recht auf ihre Fragen antworten, da mein jugendlicher
Blick von ihrer Brust, die, obwohl verdeckt, doch alles in leuchtenden Farben meiner
Fantasie vor Augen führte, nicht ablassen konnte. Wenn dies auch bei offiziellen
Anlässen sehr wohl peinlich gewesen wäre, so überging sie dies charmant, fuhr mir mit
einem warmen Lächeln durch meine Haare, drehte sich um, um den Kaffee einzuschenken. Von
hinten gegen das Licht des Küchenfensters ließ ich meinen Blicken freien Lauf und zog in
vollen Zügen ihre Erotik auf. So als ob ich ihr helfen wollte, erhob ich mich, trat
hinter sie und reichte ihr die Zuckerdose aus dem Regal. Fesch schaust du aus, platze es
aus mir - halblaut - heraus. Sie war sichtlich überrumpelt, fing sich aber schnell: das
hat mir aber auch noch nie jemand gesagt. Erst jetzt fiel mir ein, dass mein Ton wohl
etwas zu umgänglich, zu jugendlich gewesen war. Aber das gut gemeinte Kompliment
verfehlte seine Wirkung dennoch nicht: ein zauberhaftes Lächeln schloß ihre sanfte,
nahezu mütterliche Ermahnung ab.
Während sie den Kaffee in die Kanne goß, machte ich mich mit dem Tablett
bereits auf den Weg in den Salon, um dort im sonnendurchfluteten Erker alles herzurichten,
und dann Platz zu nehmen. So begann unser erster Kaffee, verlief in sanften und seichten
Gesprächen, nicht ohne in uns beiden ein knistern wachzurufen und - wie ich heute
anmerken darf - für längere Zeit wachzuhalten. Als meine Zeit dem Ende zuging Vorlesungen an der Uni wollten ja auch besucht werden - lud sie mich abschließend zu
einem Frühstück Mittwoch nächster Woche zu sich ein. Dankend nahm ich an. Ich machte
mich auf den Weg. Den Abschluß nahm ich mit einem galanten Handkuß und einer netten
Bemerkung ob ihrer Gastfreundlichkeit und ihres Charmes. Ihr warmes Lächeln begleitet
mich bis zu Tür, ein nochmaliger zärtlicher Händedruck verabschiedete mich.
Mittwoch
Das Frühstück bei ihr hatte es gegeben, lange bevor der gleichnamige
Kinofilm in das Wissen der Öffentlichkeit Einlaß begehrte. Es nahm an diesem Morgen
alles eine radikale Wendung, die ich für das nächste halbe Jahr auskosten durfte. Sie
empfing mich im Morgenmantel, nichts gewöhnliches umhüllte sie: das war ein einziges
Kunstwerk; ich wollte gar nicht wissen, was er gekostet hatte, und - schätzen konnte ich
nicht. Ich betrat das Speisezimmer und ein herrlich gedeckter Frühstückstisch erfreute
mein Auge: Teller, das Besteck lag in geordneter Weise, Eier, Wurst, Speck, Butter,
Marmelade, Toast, Semmeln, Kaffee. Einfach perfekt! Ich war sprachlos, doch gestattete es
mir meine Emotion, mich zu ihr umzudrehen, mit den Worten: das ist aber lieb von dir! Ihre
Wange mit einem Küßchen zu verzärtlichen. Sie antwortete mit ihrem warmen und
tiefsinnigen Lächeln. Mit einer höflichen Geste begleitete ich sie zu ihrem Sitz. Sie
saß so, dass die Morgensonne in ihren Rücken fiel, sie das glänzende Morgenlicht
wärmend umstrahlte, sie für meine Augen in gleißendes Licht gehüllt war. Ich nahm ihr
gegenüber Platz und begann mit wahrem Heißhunger - fast schon unverschämt - mich dem
Frühstück zu widmen, vergaß aber nicht, ihr Gebäck anzubieten; schenkte ihr Kaffee
ein, reichte ihr Milch und Zucker, suchte sie zu verwöhnen, indem ich ihr Wünsche von
den Augen, welche schon zu dieser Stunde unauffällig geschminkt waren, abzulesen begann.
Du magst gar keinen Honig?, fragte sie. Und hielt ihren mit einem Tautropfen Honig
betupften Zeigefinger zu mir herüber. Koste einmal! Forderte sie mich auf, ihren Finger
abzuschlecken. Mit meiner Zunge tupfte ich an ihrer Fingerkuppe, ließ den Finger auf
meiner herausgestreckten Zunge in meinen Mund gleiten. Ich umschloß den Finger mit meinen
Lippen und versenkte diesen in mir. Sichtlich doch!? War ihre schnippische Antwort, welche
von einem sanften Kratzen ihres Fingernagels auf meiner Zunge begleitet wurde.
Unvermutet sog ich den Finger tief in mich ein, begann mit meiner herausforschenden Zunge
ihre Handinnenfläche zu erkunden. Sie hielt ganz still, unsere Blicke trafen sich, ich
spürte sie erstmals: die Wärme ihrer Haut, die sanfte Zärtlichkeit ihrer gepflegten
Hände. Ich saugte weiter an dem Zeigefinger, mehr als es nötig gewesen wäre, um
den Tautropfen Honig abzuschlecken. Langsam entglitt mir ihr Finger, ihr Mittelfinger und
ihr Daumen zogen dabei die Schatten meiner Lippen nach. Ich erhob mich, stellte das
Honigglas in die Mitte des Tisches zwischen uns. und du, magst du Honig? War meine etwas
barsche und Hingebung vermissen lassende Retourfrage. Sie hob nur den Kopf an, mit
dem schließen ihrer Augen öffnete sie ihre Lippen, ersehnte mit ihrer Zungenspitze die
Ankunft des süßen Genusses. Ich tauchte mit den ersten beiden Gliedern meines
Mittelfingers in den Nektartopf, umwob ihn mit der ersehnten Speise, glitt auf ihrer Zunge
in die Liebeshöhle hinein. Langsam schob ich meinen Zuckerstengel tiefer und tiefer, bis
er in seiner ganzen Länge versteckt war. Ihre sanfte kräftige Zunge begann zu saugen,
massierte den Honig in ihren Mund. Ich drehte meinen Finger, um ihre Höhle zu erforschen,
spielte nachlaufen und einfangen mit ihrer Zunge, ertastete ihre Wangen, ihren Gaumen, bis
ich ihn schließlich in schnellen Schüben hinein- und -aus bewegte. In einem Blick trafen
sich unsere Augen, ganz ungeniert griff ich mir an meine Hose, um dem liebestoll
gewordenen Hund Platz zu verschaffen. Nachdem mein Finger ihren Liebkosungen entglitten
war, erhob sie sich, um abzuservieren. Wenn du dich frei machen willst, fühle dich wie zu
hause! Sagte sie, nahm ihre Tasse und die Kaffeekanne und verschwand aus dem Zimmer. Ich
setzte mich auf das Sofa, zog mir meine Schuhe aus, ebenso meine Socken. Sie kam zurück,
blieb in der Tür stehen und streifte ihren Morgenmantel ab; gewährte mir den Anblick
einer weißen Bluse, ihres Slips, stand in weißen Strümpfen vor mir. Während ich mir
vor ihren Augen das Hemd aufknöpfte, räumte sie weiteres Geschirr und Brotkorb auf das
Tablett, bewunderte mich mit einem auffordernden Lächeln und ward wieder meinen Blicken
entschwunden. Ich sah sie auf dem Gang entgegenkommen, ihre Bluse aufknöpfend, ließ sie
sie beim Eintreten über ihre Schultern gleiten und hängte sie über eine Sessellehne,
gerade als ich dabei war, mich meiner Hose zu entledigen. Sie nahm das, was vom
Frühstück noch übrig war vom Tisch und hauchte mir ein liebevolles: Mach nur weiter! zu
und entglitt wieder meinen Blicken. Ich entkleidete mich gänzlich und stand wartend im
Licht der Sonne, welches nun schon kräftig das Zimmer durchflutete. Sie kam wieder, der
Tisch war abgeräumt, nur der Honig stand verlassen darauf, das weiße Tischtuch glänzte
in der Sonne. Sie liebkoste mit einem einzigen Blick meine Nacktheit beim Eintreten,
setzte sich schweigend an ihren Platz, schloß die Augen und erwartete mich mit ruhigen
Atemzügen. Meine Beherrschung war dahin, ich vermeinte, platzen zu müssen. Ich trat
hinter sie und liebkoste zärtlich ihren Hals, den Nacken, die weichen Schultern mit
meinen Händen, massierte und streichelte sie. Ich zeichnete mit meinen Fingern ihre
Gesichtszüge nach, Nase, Lippen, Ohr, Stirn, gerann in Feinfühligkeit ihren Hals
hinunter, streifte die Träger ihres Büstenhalters ab. Wärmte wiederum ihre Schultern.
Zum Dank streckte sie beide Hände nach oben, legte sie, ihre Arme an meine Brust, legte
ihren Kopf mit dem duftenden Haar an meinen Bauch, spürte meine Erektion an ihrem Haupt,
erwiderte sie mit sanftem Druck gegen mich. Meine Hände glitten der Schwerkraft folgend
von ihren Fingerkuppen durch ihre Handinnenflächen, die Unter- und Oberarme entlang bis
hinab in ihre rasierten Achselhöhlen, liebkosten diese Grube, ertasteten den Ansatz ihrer
Brüste, erwärmten mit den Handflächen ihre Schulter, zogen sich über Gesicht und Haare
zurück an den Ort ihrer ersten Erkundung.
Im zweiten Lauf glitt ich über ihre Brüste hinab, wärmte ihren
Bauch, beugte mich hinab, umgriff ihren Oberkörper und löste den Verschluß. Sanft glitt
ein weiteres Kleidungsstück dieser verführerischen Frau hinab, erlaubte somit meinen
Fingern, den Händen, den Fingerkuppen, meinen warmen Handflächen ihre Brüste zu
umwerben. Sie richtete sich nur ein wenig auf, umschlang mit ihren Armen nun mich, so dass
ich mich hinunter beugen mußte. Ich verspürte ihren Atem an meinem Hals, langsam zog
ihre heiße Atemluft mir hinters Ohr, sie schien meine Erektion regelrecht aufblasen zu
wollen, und ich gab ihr durch den sanften Druck meiner Lenden zu verstehen, dass einzig
schon ihr Atem mich in Aufregung versetzte. Meine Küsse begannen auf sie herab zu
tropfen, ein immer stärker werdender Regen setzte ein, fand sein Sammelbecken in ihrer
linken Achselhöhle. In meiner Erregung floß mir an dieser Stelle der Speichel im Mund
zusammen, uferte aus meinen Lippen heraus und bildete einen kleinen See, in welchem ich
mich selbst tränkte, erfreute, badete.
Sie atmete schwer, liebkoste mit ihren warmen Händen meinen Nacken, gab
mir recht, indem sie mich an sich drückte. Kleine Bächlein erster zarter
Liebesbezeugungen rannen herab, über ihren Rücken, ihre Brust, ihre Seite entlang,
wurden erst getrocknet, als sie den Rand ihres Slips erreichten. Ich holte ihren Arm
herunter, legte ihn über meinen Penis und begann in diesem künstlichen Liebessee mein
erstes Spiel: ließ mich hinreißen, meine Lenden in diesem See zu baden, tauchte ein in
rhythmischen Bewegungen. Sie legte ihren Kopf sanft zurück, umfaßte den künstlichen
Spalt, preßte mit ihrer rechten Hand die linke an ihren Körper, bereitete mir ersten
tiefen Genuß. In dem Alter noch nicht gelernt habend, die eigene Explosion bestimmen zu
können, war es in Kürze um mich geschehen: in einem einzigen Schwall ergoß ich mich
plötzlich, zuckte zusammen und verharrte in meinen Gefühlen, welche mich überfallen
hatten. Sie bewegte sich nicht, verharrte ruhig, bis ich mich meinem Bade aus Speichel und
Liebessaft von selbst entzog. Sie erhob sich, stand auf, tauchte ihren rechten Zeigefinger
in den Honig, bestrich ihre Brüste, legte sich auf den Tisch, auf das weiße Tischtuch.
Verkoste mich! Hauchte sie mir zu. Ich beugte mein Haupt zu ihr hinab, umschlang mit einem
Kuß ihre linke Brustwarze und erlaubte keinem Honigtropfen mehr, darauf zurückzubleiben.
Tief schob ich meine Lippen über ihre Warzen, spürte ihre Erregung an meinem Gaumen,
genoß das Kitzeln, saugte sie tief in mich hinein. Dann umwarb ich mit kräftigen
feuchten Küssen ihre gesamte Rundung, verweilte nochmals auf der Spitze des Berges, nahm
Ausschau auf den nächsten zu erklimmenden Hügel, stieg ins Tal hinab, kletterte
aufwärts und genoß diese Wanderung ebenso, labte mich an süßem Honig, den sie mir
bereitet hatte. Sie begann mit ihren Fingern auf meinem Rücken zu tanzen, drückte mir
ihren Körper mit wollender Lust entgegen, sank in einer gedachten ersten Erschöpfung mit
einem wohligen Seufzer zurück.
Mit der Feuchtigkeit ihrer Zunge um spielte sie mein Ohr,
wie ein Maler zeichnete sie alle Konturen und Schattierungen nach, vergrub sich in allen
Höhlungen und Gruben, hauchte in mich hinein, dass meine Gänsehaut über den Nacken,
meine Lenden hinab meine Oberschenkel erreichte. In Erwiderung ihrer Liebkosung streckte
ich meine Zunge steif heraus, suchte ihren Mund und stieß kräftig zwischen ihre Lippen:
einmal, nochmals, wiederum begann ich in schnellem Takt ihre Lust zu steigern, erfreute
mich an ihren festen Lippen, welche danach trachteten, meine Zunge festzuhalten, und doch
sich nach jedem stoß auf- und zu machen, um des Genusses nicht verlustig zu werden. Um
ihr das Original nicht noch länger zu entziehen, nahm ich den Honig, tauchte ein und
breitete ihn auf dem weißen Tischtuch aus. Sie legte sich auf die Seite und schob ihren
Kopf mir entgegen. Sie legte mich sanft in ihre Handfläche und begann mit ihrer Zunge nur
meine Spitze zu um spielen, zart beginnend, dann plötzlich heftig umwerbend, sofort
darauf wieder nur meine Nille liebkosend; ihre Zähne kratzten sanft an meiner Eichel, sie
nuckelte mit ihren Lippen daran (um mir wieder den leichten Schmerz zu nehmen und mich
wieder zu versöhnen). Ihre Fantasie kannte keine Grenzen und ich wünschte kein Ende
herbei. Ich pumpte wieder und wieder Blut in meine Erregung, wuchs dabei und entlockte ihr
stets einen wohligen Seufzer. Meine vorsichtigen Ansätze, tiefer in sie zu dringen,
wehrte sie ab, indem sie ihre Lippen verschloß. So kamen einzig und allein meine ersten
beiden Zentimeter in den wahrhaft warmen Genuß ihrer Liebkosungen. Ihr Haupt und ihr Haar
streichelte ich sanft dabei, wagte aber kaum, ihren Kopf zu dirigieren. Ich war ihrem
Genuß ausgeliefert, und ich genoß den Anblick ihrer saugenden Lippen, es erregte mich
immer mehr - allein schon das Wissen und die Betrachtung ihrer Lust und ihres Genusses.
Meine rechte Hand wanderte derweil hinab, ertastete ihren Körper, umrundete ihre Brüste,
sanft erregte ich ihre Warzen, erlaubte mir, sie zwischen meinen Fingerspitzen zu drehen,
verspürte ihren Genuß, ihren Gegendruck, steigerte meine Geschwindigkeit, entlockte ihr
tiefe Zufriedenheit. Ich erkundete weiter: ihr Bauch war weich und sanft, ich ließ die
Wärme meiner Hand auf ihm ruhen, drückte mich sanft massierend ihm entgegen, zog
Schleifen um ihren Nabel, und begab mich auf die Reise nach Süden, um ihre tropischen
Gefilde zu erforschen. Meine ganze Reise um ihren Körper - soweit mein Arm reichen konnte
- war begleitet von ihren Liebkosungen, die nicht gedacht waren, mich erschlaffen zu
lassen.
Als sie den zunehmenden Druck in meinen Lenden bemerkte, blickte sie nach
oben und als mein tiefer Seufzer ihr zu verstehen gab, dass es bald um mich geschehen sein
würde, entschwanden ihre Lippen mir; sie erhob sich, setzte sich auf, rutschte von Tisch
herunter. Mit ihren beiden Mittelfingern fuhr sie seitlich in ihren Slip, streifte ihn ab,
ließ ihn zu Boden gleiten und ergötzte mich durch ihrem nackten Anblick. Ohne ein Wort
verließ sie mich, ging zur Tür, warf mir einen auffordernden Blick zu, und entschwand
meinen Blicken ...
Ich folgte ihr zur Türe, trat auf den Flur und sah sie am Ende des Ganges
im Schlafzimmer verschwinden. Die Türe hatte sie offen gelassen. Ich folgte ihr auf
leisen Sohlen, lugte durch die Türe hinein und ergötzte mich wahrlich an dem Anblick,
welchen sie mir bot: rücklings hatte sie sich quer auf das Bett gelegt, erlaubt mir den
Anblick ihrer sanften Rundungen, zog meinen Blick unwillkürlich auf ihre intimste Stelle,
da die angewinkelten Beine in leichter Öffnung mir den freien Blick erlaubten. Ich setzte
mich auf´s Bett, begann eine neuerliche Rundfahrt auf ihrem Körper, beginnend bei den
Zehen, bis hinauf zu ihrer Stirn - sie lag nur da und genoß - rieb meine
Handinnenflächen an ihren steifen Warzen, landete am Ziel meiner Begierde: schlüpfte mit
meinen beiden Zeigefingern zugleich in die warme Grotte, welche mich sehnsüchtig empfing.
Dann war es um mich geschehen. Mit einem Schwung setzte ich mich rittlings auf sie, den
Rücken ihr zugewandt, preßte meine linke Hand gegen ihre Scham, rammte unverhohlen und
rücksichtslos meine freien Finger in sie. Der Angriff kam für sie so überraschend, dass
sie sich mit einem lauten Schrei unter mir aufbäumte, sich mir zu entziehen suchte. Ich
erlaubte es ihr nicht, hielt sie mit meinen Schenkeln gefangen, preßte sie mit dem
Gewicht meines Körpers darnieder, stieß immer wieder kräftig zu. Es wurde ein wilder
und harter Kampf, aber der Sieger blieb ich; ich schränkte ihre Bewegungen immer mehr
ein, bis sie schließlich stöhnend, wimmernd, seufzend, nach Luft ringend unter mir
zuckte, erbebte, anschwoll, verebbte, schwitzend liegenblieb. Sie streckte die Beine aus,
ergab sich dem wohligen Gefühl, beruhigte ihren Atem.
Langsam befreite ich sie von ihrer Last, schob mich mit meinen Lenden
zwischen ihre Beine, stützte mich mit beiden Händen auf ihren Beckenknochen ab, preßte
sie neuerlich gegen das Laken, drang in sie ein und warf mich mit einem Stoß ganz in sie
hinein. Ich zog mich wiederum zurück, spannte den Boden, ließ den Pfeil erneut
vorschnellen und traf sie wieder mitten ins Zentrum ihrer Lust - unvermutet und jäh. So
traf sie ein Geschoß nach dem anderen, mit heftiger Wucht, jedesmal drückte ich ihr die
Luft aus den Lungen, sie atmete schwer, japste zeitweilig, ertrug jeden neuen
Sturmangriff, ließ sich nehmen, versuchte zu parieren, soweit es ihre eingeschränkte
Bewegungsfreiheit erlaubte. Doch auch bemerkte ich die Grenzen meiner Möglichkeiten,
verspürte das nahende Ende des Liebesspieles, zog mich aus ihr zurück, überließ sie
ihrem Stöhnen ... über sie gestellt begann ich meine Hoden zu streicheln, knetete sie,
während die zarten Fingerspitzen ihrer Hände an meinen Schenkeln aufwärts krochen,
zarte Krallen mich zusätzliche erregten ... Neben ihr liegend genoß ich ihren erregten
Zustand, wartete auf ein Signal von ihr ... nichts kam, außer beruhigtes Atmen, bebende
Nasenflügel verrieten ihre ungestillte Lust, ihr Blick blieb verschlossen. Ich beugte
mich zu ihrem Ohr: Finale?
Ein sanftes Nicken war die Antwort. Ihre Beine hob ich an, drückte die
Schenkel gegen ihre Brüste, winkelte die Unterschenkel an, schnürte sie wie ein Paket
unter meinen Armen ein, umfaßte ihre Lenden, preßte mich in sie hinein, schob mich
vorwärts und begann des Spieles letzte Szene. Ich drückte mich vorwärts, schob sie mit
jedem meiner Stöße weiter bis an das Ende des Bettes, es gab kein weiter mehr, sie war
gefangen: ich trommelte in hartem Staccato meinen Bolzen in sie, nach Luft ringend
umschlang sie meinen Nacken, ich stemmte mich ihr entgegen. Stirn an Stirn gedrückt tobte
der Angriff in ihrem Inneren, ließ uns keine Ruhepause, entließ aus uns schreiende Luft,
spitzes Stöhnen. Auch als meine Lenden sich entluden, hörte das Trommelfeuer nicht auf,
ich schoß einen Pfeil nach dem anderen in sie ab, steigerte das Tempo, glitschig fuhr ich
ein und aus, bis ihr !genug, genug, genug! uns wieder Atem ließ, wir aufeinander fielen,
unsere bebenden Körper ihre Ruhe wollten. Ich blieb in ihr, bis meine Erregung von selbst
aus ihr entschwand, sie mich frei ließ, auf den Rücken drehte ....
Erschöpft und entrückt ließen wir unsere Gedanken schwinden, kein Wort
fiel, unsere Hände fanden langsam zueinander, liebkosten sich, spielten miteinander ...
zeitlos ... Drei Stunden war ich nun schon bei ihr, es war wie im Flug vergangen, wir
mußten Abschied nehmen, die Zeit für heute war um. Sie begleitete mich zurück in den
Salon, half mir beim ankleiden, umwarb meinen Rücken mit ihren Nägeln, schritt mit mir
in ihrer Nacktheit zur Wohnungstüre, vergrub zum Abschied ihre Zähne in meinem Hals,
hauchte mir ein "bis zum nächsten mal!" ins Ohr. Die Türschwelle war schon
hinter mir, sie entschwand meinen Blicken ... Meine nächste Vorlesung war
vergessen, meine Konzentration dahin, in Gedanken immer noch bei dieser Frau, ihrer
Leidenschaft, dem Duft ihres Körpers, dem Beben ihrer Lenden ...
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