Es war der erste Sommer, in dem ich alleine von Zuhause wegfuhr.
Es war der erste Sommer, in dem ich richtig arbeiten ging.
Und es war auch der erste Sommer, in dem ich meine ersten Erfahrungen in
einen für mich völlig neuen Bereich machte...
Sanft und leise ratternd fuhr der Zug durch den heißen Sommertag. Es war
wie schon Tage zu vor einer dieser gnadenlos trockenen und heißen Tage mit
einem strahlend blauen Himmel. An solchen Tagen konnte man nur an Spaß,
kaltem Wasser - und Mädchen denken. Aber statt mich auch nur einen der drei
Dinge zu nähern, fuhr ich wie jetzt jedes Jahr weitere drei Wochen in ein
Zeltlager, das von einer kleinen Organisation geleitet wurde.
Spätestens nach dem letzten Umsteigen in den kleinen Bummelzug würde ich
auf weitere Jungen in meinem Alter treffen, die auch nur diese Dinge im
Kopf hatten. Ich sah auf meine Armbanduhr. Kurz nach zwei Uhr Mittags, noch
vier Stunden Fahrt, noch zweimal umsteigen, bis mich eine kleine
Bahnstrecke bis vor dem Bahnhof des Ortes bringen würde in dessen Nähe der
besagte Zeltplatz lag. Obwohl ich jetzt seit meinem 15 Geburtstag (das war
immerhin schon ein Jahr her) jedes Jahr zu ein und demselben Zeltplatz
fuhr, wurde es nie langweilig. Jedes Jahr hatten sich die Veranstalter etws
aneues ausgedacht. Gerade im letzten Jahr hatten wir mehrere
Nachtwanderungen und Schnitzeljagden im nahen Wald gemacht. Als ich so an
diese Zeit zurückdachte, meinte ich fast die wohltuende Kühle der Hohen
Bäume zu spüren, ihr geheimnisvolles Säuseln mit dem Wind zu vernehmen.
Doch diesmal war etwas anders: Sonst war ich meist nur eine Woche von
Zuhause fort gewesen. Nur von einem bis zum nächsten Wochenende. Doch
diesmal hatte ich meine Eltern überzeugen können, die ganzen vier Wochen im
Zeltlager zu verbringen. Ich denke, das war ihnen auch ganz recht, da mein
Bruder Stefan (er studierte jetzt gerade) und ich sie das ganze Jahr über
sehr in Atem hielten. So hatten sie ein paar Wochen für sich.
Stefan hatte zwar auch Semesterferien, war aber mit Studienkollegen an die
See gefahren. Das einzige, das mich wunderte, war das einige dieser
Studienkollegen blonde, lange Haare hatten und auch sonst ganz weiblich
aussahen. Offensichtlich schien mein Bruder die Ferien mehr zu genießen,
als er mir und meinen Eltern hatte mitgeteilt. Jetzt verstand ich auch,
warum er mich nicht hatte mitnehmen wollen. Er und ein paar seiner
Kommilitonen fuhren mit weiblicher Gesellschaft. Da würde ein kleiner
Bruder wohl etwas stören. Und wenn ich ganz ehrlich war, fuhr ich diesmal
viel lieber alleine weg. Diese vier Wochen, ganz ohne den elterlichen Zwang
gaben mir ein noch nie gekanntes Gefühl von Freiheit, Ungebundenheit und
ein gewisses Gefühl des Erwachsenwerdens. Gefühle, die jeder Junge auf dem
Weg zum Mann fühlte und die ich wie eine ganze Menge anderer Gefühle tief
in mich aufsog. Der Zug fuhr an einen Wald vorbei und die durch Bäume
huschende, immer blitzlichtartig blendende Sonne verleitete dazu, die Augen
zu schließen. Ich merkte gar nicht, wie ich einschlummerte und war froh
noch rechtzeitig auf zu wachen um meine Station nicht zu verpassen.
Irgendwann lief der Zug dann am frühen Abend in dem kleinen Bahnhof ein,
der mir noch vom letzten Jahr so vertraut vorkam. Es war der Bahnhof eines
kleinen Ortes in den Bergen, der noch so aussah, wie vor zwanzig oder mehr
Jahren. Sogar alte Gepäckwagen standen herum und gaben mir wieder dieses
Gefühl in der Zeit zurückgetaucht zu sein, ganz alleine in der
Vergangenheit zu stehen. Allein auf weiter Flur. Aber das stimmte nicht
ganz. Ein paar andere jugendliche stiegen aus anderen Wagen des Zuges aus.
Mit einigen von ihnen hatte ich mich auf der letzten Wegstrecke noch kurz
unterhalten. Sie alle hatten das gleiche Ziel wie ich und sie alle teilten
dieses unbändige Gefühl der Ferien. Endlich Schule, Hausaufgaben und die
Einengungen des elterlichen Hauses für eine - wenn auch kurze Zeit - zu
vergeßen. Auf jeden Fall standen wir also auf diesem Bahnhof herum und
sahen uns um. Einige der Jungs kamen bereits das dritte oder vierte Jahr
hier zum Zelten her und sie waren es auch, die zürst einen der Zeltleiter
erblickten.
Wie eine Traube scherten wir uns um den jungen Mann, der sich von einigen
der anderen ,Stefan" nennen ließ. Er hatte eine Art Checkliste in der Hand,
die auf ein Holzbrett geklemmt war und fing an, kurz unsere Namen und
Anwesenheit zu überprüfen. Irgendwann war auch ich an der Reihe. ,Peter
Wertram ?" "Hier!" rief ich und hob meine Hand. Stefan musterte mich kurz
und dann ging es in den Bus, der uns zum Zeltplatz brachte. Im Bus warteten
bereits andere jugendliche die mit dem Auto gebracht wurden waren. Man
begrüßte sich stürmisch und während der Fahrt ging es kunterbunt her. Eben
so, wie es unter Jung in unserem Alter her ging. Es wurde mit Papier
geworfen, Witze erzählt, herumgealbert und über Pläne, die letzten Spiele
der favorisierten Fußballmannschaften gestritten und neue Freunde gewonnen.
So lernte ich auf Thomas und Jens kennen. Jens war ein eher schmächtiger,
schüchterner Typ mit einer Nickelbrille und braunen, kurzen Haaren. Sein
Freund Thomas jedoch genau das Gegenteil: Groß, bestimmt schon siebzehn und
mit breiten Schultern. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß, bis der
Bus endlich hielt und sich die Türen öffneten. Als wir alle drei
ausstiegen, hatten wir uns bereits angefreundet und beschlossen wenn
möglich Zelt, Kochtopf und allen bestimmt anfallenden Spaß zu teilen.
In den folgenden Stunden wurde die Zelte aufgeschlagen, die Einteilungen
für den Küchendienst vorgenommen und die, Wohnwünsche" entgegengenommen.
tatsächlich bekamen Thomas, Jens und ich ein eigenes, kleines Viermannzelt,
das im inneren sogar noch genug Platz für unsere Rucksäcke und Klamotten
blieb...
Die erste Woche verging mit viel Spaß und Abenteuer. Wir drei hatten eine
ganze Menge Spaß, erforschten den Wald und den nahen Ort der durch einen
Fußmarsch von einer Stunde zu erreichen war. Der Ort war klein, aber es gab
ein paar Geschäfte. Einen kleinen Lebensmittelladen, ein Fotogeschäft und
anderes. Aber am meisten interessierte uns damals das Kino in dem gerade
einer dieser Kriegsfilme lief. Irgend ein berühmter Star spielte die
Hauptrolle. Wir gingen oft ins Kino. So oft, das ich sogar in dem kleinen
Lebensmittelladen aushelfen mußte um mein Taschengeld ein bißchen
aufzubessern. Es war purer Zufall gewesen, das ich die Stelle bekommen
hatte. Wir waren irgendwann im Laden gewesen und hatten die paar
Comicbücher durchgeblättert, als der Lieferwagen kam und neue
Büchsengerichte brachte. Wir halfen der Frau hinter der Kasse beim
Einräumen und bekamen jeder als Belohnung sogar ein großes Eis geschenkt.
Auf die Frage, wer wir seien, und ob wir uns nicht ein paar Mark dazu
verdienen wollten nickte ich und so stand ich nun jeden Nachmittag im
Laden, sortierte die Waren, zählte Büchsen, Dosen und Gemüse und durfte
sogar ab und zu an die Kasse. Die Besitzerin, die auch die Kasse bediente
war eine Frau mittleren Alters mir einer kleinen Brille und irgendwie jung
funkelnden blauen sowie einer guten Figur unter dem engen, weißen Kittel
wie meine jugendlichen Gedanken feststellten und sich ausmalten...
Im laufe der kommenden zwei Wochen hatten wir viel miteinander zu tun und
kamen in den Pausen (wo sie mir zumeist ein Eis oder gar eine Cola
spendierte) uns näher und ich erfuhr, das sie schon seit drei Jahren von
ihrem Mann geschieden war. Ich weiß nicht warum, aber ich nahm das
irgendwie positiv zur Kenntnis. Auch ich erzählte von mir, der Schule, dem
Feriencamp, meinen Hobbys und anderen Dingen. Im Laufe einer dieser Pausen
fragte sie mich nach meiner Freundin und mit leicht erröteten Kopf erzählte
ich, das ich noch keine hätte. Ich versuchte meine Betonung auf das ,noch"
zu legen, doch sie lächelte wissend und sagte dann ,Naja, das kommt noch.
Ein so gutaussehender, junger Mann wie du...". Als ich dann gegen Abend zum
Zeltlager zurückging, klangen mir ihre Worte noch eine ganze Weile im Kopf
herum...
Das Wochenende kam. Wir hatten im Zeltlager viel Spaß, besuchten mit den
Bus ein nahegelegenes Freibad an einem See, machten wieder Nachtwanderungen
und viele der Dinge mehr, die einem jugendlichen in so einem Alter Spaß
machten. Irgendwann nach wirklich sehr viel Spaß kam dann der Montag und
ich ging am Nachmittag (in der wir normalerweise Freizeit hatten) wieder zu
dem kleinen Lebensmittelladen um zwei oder drei Stunden beim Einräumen der
Regale oder nachzählen der Neuware zu helfen. Als ich den kleinen Laden
betrat, sah ich die Frau nicht, die mich beschäftigte. Normalerweise saß
sie hinter der Kasse um die Kunden zu begrüßen und nachher abzurechnen.
Aber nun stand die Kasse einsam und verwaist herum, der kleine Hocker
dahinter war ein Stück abgezogen, fast so als würde er auf jemanden warten.
Ich blies mir über die Stirn und war froh über das kühlende Gefühl. Es war
gerade zu der Zeit einer der ganz heißen Tage und selbst im Laden, in dem
es immer kühler war als draußen herrschte eine regelrechte Hitze. Ich
öffnete die gläserne Eingangstür noch einmal. Das Glockenspiel, das jeden
Kunden meldete ertönte erneut.
Dennoch blieb der vordere Teil des Ladens leer. Ich ließ die Eingangtür
wieder zuschnappen und ging durch den Laden. Nach ein paar Schritten hörte
ich aus dem hinteren Teil, wo die Getränkeabteilung war ein Geräusch. Ich
ging schneller und kam um die Regale herum. Dort, ganz hinten bei den
Kisten mit Brause, Wasser und Bier stand Karin Weber, die Besitzerin des
Ladens und mühte sich ab, einige Kisten übereinander zu stapeln.
,Hallo Frau Weber..." sprach ich laut und sie drehte sich zu mir um..
Uff, Hallo Peter. Könntest Du mir mal zur Hand gehen?". Klar tat ich das
und gemeinsam fingen wir an, die gelben, braunen und grünen Kisten
übereinander zu stapeln. ,Heiß heute, nicht?" fragte sie um ein Gespräch
anzufangen und ich nickte, erzählte ihr dann von dem Wochenende und unseren
Unternehmungen. Das tat ich immer, ich meine von der Jugendgruppe im
Zeltlager zu erzählen. Ihr schien das zu gefallen, mehr über uns (oder mehr
über mich?) zu erfahren. Während ich so redete und mit ihr zusammen (oder
teils auch alleine) die Kisten stapelte, bemerkte ich, das sie unter dem
Kittel keine Hose oder einen Rock trug, wie sonst. Ihre nackten Beine
schauten unter dem Knie hohen Saum des Rockes hervor und endeten in
flachen, weißen Slippern. Ich wußte, sie trug noch etwas darunter,
vielleicht einen Rock, kurze Shorts oder irgend etwas in dieser Richtung,
aber das heiße Wetter, meine Jugend und allerlei Hormone ließen mich bei
der Vorstellung, sie trüge nichts unter dem weißen Kittel mit ihrem kleinen
Namenskärtchen irgendwie seltsame Gefühle in mir brennen. Ich bemerkte, das
sie sah, wie ich sie ansah. Ich hatte ganz vergessen weiter z zählen. Ich
war eine Sekunde verdutzt, wußte nicht, was ich tun sollte und wischte mir
den Schweiß von der Stirn, tat etwas erschöpft. ,Wie wäre es mit einer
kleinen Pause?" fragte sie und wischte sich auch die Stirn trocken.
,Gleich. Noch ein paar Kisten und wir sind fertig". Sie zeigte sich
einverstanden. ,Gut, aber hinterher lade ich dich zu einer kühlen Cola ein,
Okay...?". ,Okay..." antwortete ich spontan und mußte wieder zu ihren
schlanken Unterschenkeln sehen. Ich grinste, als ich den Gedanken beiseite
schob, der sich fragte, was und wieviel sie nun wirklich darunter trug. Die
Stapel der Kisten waren bereits so hoch, das wir uns ein wenig strecken
mußte. Noch ein oder zwei, die wir noch stapeln mußten. Zu zweit nahmen wir
jeweils eine Kiste hoch, stemmten sie und mußten uns beinahe auf die
Zehenspitzen stellen um die beiden Kisten noch auf die Stapel hinauf zu
wuchten.
Bei einer dieser Aktionen standen wir dicht beieinander und stemmten die
vorletzte Kiste auf einen der Stapel. Irgendwie rutschte ihr Griff ab und
die Kiste fiel fast herunter. Es gelang uns, das störrische Teil zu stoppen
in dem wir schnell dagegenhielten. Dabei berührten wir uns mehr als heftig
und mußten, bis die Kiste wieder sicher stand auch so verharren. Das einzig
außergewöhnliche war, das eine ihrer Brüste unter dem Stoff des Kittels
(und dem wenigen was wohl darunter sein mochte) meine Brust berührten.
Dieses kurze, aber intensive Gefühl der Berührung mit ihrer Brust brachte
mich ganz aus dem Konzept. Ich sah sie an, sah auf unserer Körper wie sie
sich berührten und bemerkte erst ein oder zwei Sekunden später, das sie
alleine versuchte, die Kiste an ihren Platz zu wuchten. Ich half mit, bis
die Kiste stand. Leider entfernte sich ihre Berührung von mir aber in den
paar Sekunden, wo ich ihre fraulichen Formen so intensiv gespürt hatte,
waren mir abertausende von Gedanken durch den Kopf geschossen.
Es war ein kurzes, aber unglaublich schönes Gefühl gewesen. Endlich stand
die Kiste und ich wischte mir meine Hände an der Jeans trocken. Verlegen
sah sich sie an, doch sie schien das gar nicht mitbekommen zu haben. Sie
fuhr sich nur kurz durch die dunkelblonden Haare und über die Stirn.
,So..." meinte sie und sah noch einmal auf die Kistenstapel. ,Besser ich
hole die kleine Leiter und wie schieben sie ganz an die Wand". Ich nickte
und wartete bis sie die Leiter geholt hatte. Es war eine dieser kleinen
Aluminiumleitern, die man fast überall finden konnte. Sogar wir zu Hause
hatten eine ähnliche. Man klappte sie gerade da auf, wo man sie brauchen
konnte und hatte eine sichere Möglichkeit an höher gelegenes zu kommen. Wie
auch jetzt. ,Am besten du drückst von unten gegen die Kästen, ich paß auf,
das nichts umkippt...". Wieder zeigte ich mich einverstanden, griff nach
der vierten Kisten und stemmte mich dagegen. Direkt neben mir stellte sie
die Leiter auf und stieg hinauf. ,Okay, dann los..." sagte sie und hielt
die oberste Kiste im Gleichgewicht als ich anfing zu schieben. Ich mußte
mich ziemlich ins Zeug legen, denn natürlich war so ein Stapel nicht gerade
leicht. Aber auf dem glatten Boden, der hier mit Ziegelsteinen ausgelegt
war, klappte das doch ganz gut. Dennoch geriet ich schnell ins Schwitzen.
,Noch ein paar Zentimeter..." sagte sie und streckte sich um über die
oberste Kiste die Entfernung zur Wand abschätzen zu können. Ich lehnte mich
mit der Schulter gegen die Kisten um noch mehr Kraft aufbringen zu können,
als mir der Atem stockte. Direkt vor meinem Blick stand diese Frau auf der
Leiter. Vor meinen Augen, nicht einmal dreißig Zentimeter entfernt hatte
sie eines der Knie angewinkelt um beßeren Halt zuhaben oder höher zu
steigen. Auf jeden Fall war der knappe Rock weit über ihr Knie nach oben
gerutscht und ob ich wollte oder nicht, mein Blick konnte sich ihre langen
Schenkeln tief unter den hellen Stoff tasten. ,Los..." sagte sie und ich
brauchte eine Sekunde um ihren Befehl zu verstehen. Ich drückte aus allen
Kräften und konnte meinen Blick nicht lösen. Leider sah ich nicht weit
genug, ein Zipfel des weißen Kittels störte meine Sicht. Bis sie sich kurz
bewegte und oben nach etwas griff. Der Stoff klaffte auf, rutschte noch
höher und ich konnte an ihrem rechten Schenkel bis zu dem weißen Höschen
sehen, das sie als einziges unter dem Stoff des Kittels trug.
Gut..." sagte sie und ich riß mich zusammen, stellte mich gerade hin und
lächelte, als sie die Leiter herunterstieg. Und doch verfolgte mein Blick
jeder ihrer Bewegungen, bis sie wieder auf festem Boden stand. ,Uff, ich
glaube wir haben es geschafft..." sagte sie und deutete auf die Stapel mit
den Getränken. ,Ja, kann so bleiben..." sagte ich, konnte meinen Blick
nicht von ihr wenden und hatte Mühe das Bild ihrer langen Schenkel und dem
weiß dazwischen aus meinen Gedanken zu streichen. ,Na denn los..." sagte
sie und deutete mir an zu folgen. ,Wollen wir uns mal erfrischen...".
Ich dachte bei diesen Worten an alles mögliche, jedoch niemals an das, was
in den nächsten Momenten alles passieren würde...
Ehe sie sich umdrehte, sah sie mich noch einmal mit einem langen Blick an
und ging dann. Als ich mich in Bewegung setzte, spürte ich mein
hochaufgerichtete Glied, das so hart wie Stahl war und gegen meine engen,
blauen Short drückte. Ich sah an mir herunter und bemerkte, das diese
Auswölbung der Hose wohl kaum ihren Blick entgangen sein konnte. Mit
hochrotem Kopf trabte ich schnell hinter ihr her zu den Fächern mit der
gekühlten Cola. Es waren so Art Kühltruhen, in denen ein paar Flaschen des
köstlichen Getränkes lagen. Sie beugte sich über das Kühlregal, beugte sich
tief über das Kühlregal und gab mir eine der Flaschen. Abwesend nahm ich
die kleine 0.25 Cola an mich und starrte weiter auf den kleinen Spalt, der
sich im Oberteil zwischen den jetzt leider viel zu engen Knöpfen gebildet
hatte und ihr weißes Fleisch aufblitzen ließ. Sie sah meinen Blick, sah an
sich herunter und dann wieder zu mir. Schuldbewußt blickte ich schnell
woanders hin und versuchte die Röte, die mir in den Kopf stieg zu
verbergen. Sie hatte meinen Blick bemerkt und nicht hätte in diesem Moment
wohl peinlicher für mich sein können. Ich erwartete, das sie irgendwas
sagen würde, doch sie stand einfach nur da, und sah mich an.
Obwohl ich sie nicht ansah, spürte ich ihre Blicke auf einmal irgendwie
seltsam auf meiner Haut brennen. ,Und, willst du keinen Schluck?" fragte
sie und ich mußte sie wieder ansehen. ,Doch..., ich..." stotterte ich und
war froh, das ich auf der anderen Seite der Kühltruhe stand und sie meine
Shorts in diesem Moment nicht sehen konnte. ,Hier..." sagte sie und reichte
mir einen der kleinen Öffner mit den Initialen ihres Ladens. ,Danke..."
sagte ich kurz und öffnete die Flasche. Die kühle, süße Flüssigkeit tat gut
und während ich trank, sah ich, das auch sie einen kräftigen Schluck nahm.
Dabei blickte sie mir in die Augen und zwinkerte...
Ich setzte die Flasche wieder ab und wischte mir über den Mund. ,Ahh, das
tat gut..." sagte ich und bemerkte ihr bestätigendes nicken. ,Und, noch
Lust auf eine halbe Stunde Ware abgleichen?" fragte sie und lächelte mich
an. In ihrem Lächeln war auf einmal etwas sehr seltsames, doch ich konnte
mich auch täuschen. ,Klar, immer..." sagte ich und folgte ihr. Als sie vor
mir ging, drängte sich wieder das Bild der Leiter auf und ich konnte nicht
anders, als zu versuchen die Formen der reifen Frau unter dem Stoff zu
erahnen...
Sie führte mich zu den Regalen mit den Waschprodukten wie Seife,
Rasierschaum und solchen Dingen. Auf den Boden standen offene Pakete mit
eben diesen Badeartikel. Sie ging um einen dieser Kartons herum und in die
Hocke. ,Hier, das kann dort, dort und dort eingeräumt werden..." sagte sie
und deutete auf die Orte. Doch was mich wieder faszinierte, war der Anblick
ihre nackten Knies, als sie so hockte. Sie sah mich an, dann wieder auf ihr
Knie und lächelte. ,Wie du mich so ansiehst..." sagte sie leise und
lächelte wieder so seltsam. ,Entschuldigung..." sagte ich und bekam wieder
einen roten Kopf. ,Ist doch nichts dabei..." meinte sie nur. Eigentlich
erwartete ich, das sie aufstand oder mich irgendwie zurechtwies, nachdem
sie mich nun das zweite mal erwischt hatte, wie ich sie musterte, aber
statt deßen umspielte ein seltsames Lächeln ihren Mund. Ich versuchte
überall hin zu sehen, nur nicht mehr zu ihr und nur nicht mehr auf ihre
Beine. ,Hey..." sagte sie und ich sah sie wieder an. Sie sah mir in die
Augen und ich spürte eine Spannung in der Luft, ein Feuer das nur ein
junger Mann spüren konnte, wenn eine Frau ihn so ansah. Sie sah mir immer
noch in die Augen, als sie ihre Hände auf ihre Knie legte und langsam den
Rock höher zog...
Ich stand dort, festgenagelt und dennoch wie vom Donner gerührt. Mit großen
Augen sah ich zu, wie der weiße Stoff immer höher wanderte. Nach ein paar
Zentimetern hielt sie inne, sah mich an, bemerkte meinen verständnislosen
Blick. ,Und?" fragte sie. Ich sah sie nur an, hatte eine trockene Kehle und
wußte nichts zu sagen. ,Ich sehe schon, es gefällt dir..." sagte sie statt
dessen nur und stand auf. Sie streckte mir ihre Hand entgegen uns sagte
leise ,komm...". Zitternd nahm ich die Hand und ließ mich von der sanft
lächelnden Frau nach hinten ziehen, zu dem kleinen Büro das ich nur ein
paar Mal kurz eingesehen hatte und nun wohl näher kennenlernen sollte...
Wie ein kleines Kind nahm sie mich an die Hand und führte mich in das
kleine Büro. Rollos verdeckten die Fenster, dämmten das Licht zu einem
Halbdunkel. Und in dieses Halbdunkel, das fast dem Halbdunkel meiner
Gefühle glich zog sie mich hinein. Ganz dicht stand sie vor mir, ich konnte
die Wärme ihres Körpers spüren. Sie sah mir in die Augen und ich spürte in
mir etwas, das ich nie vorher gespürte hatte. Viel stärker als beim Lesen
der alten Playboyhefte oder beim Blick auf ein Kinoplakat mit einem
halbnackten Hollywoodstar. Dies hier war viel intensiver, viel mehr
Realität. Ich habe bemerkt wie du mich angesehen hast..." flüsterte sie auf
einmal leise und ihre Stimme hatte etwas anziehendes. Ich nickte nur, wußte
überhaupt nicht mehr, ob ich träumte oder ob es doch wunderbare Realität
war. ,Und ich habe gesehen, was mit dir passiert ist..." fuhr sie langsam
fort. Dabei fuhr ihre Hand an meinem Bein nach oben, strich über die Haust,
berührte die Häkchen und legte sich dann sanft umgreifend um mein Glied.
Durch den dünnen Stoff spürte ich ihre Berührung und wußte nicht was ich
tun sollte, sah sie nur wieder mit großen Augen an, versuchte ihren Blick
zu deuten, versuchte mich zu irgend etwas zu entschließen irgendwas zu tun.
Aber ich wußte nicht was, kam mir unbeholfen und ein wenig verloren vor.
Sie stand einen ganzen Augenblick lang da, ihre Hand sanft aber bestimmt um
mein bestes Stück gelegt und sah mich an. Und ich sah sie an.
Oft hatte ich mich gefragt, wie ein Mädchen war. Wie sich anfühlten, wie
sie rochen, wie ein Kuß war, ein wirklicher Kuß. Ein Kuß wie in den Filmen
im Kino. Aber außer einem verstohlenen Kuß mit einer Nachbarin in meinem
Alter (der zudem bitter geschmeckt hatte und irgendwie seltsam war...)
hatte es mir gereicht oder war es nie gekommen. Und jetzt stand sie dort
vor mir, eine reife Frau und sah auf einen jungen, der unsicher war, nicht
wußte, was er tun sollte und jeder ihrer Gesten, ihrem Lächeln und vor
allem ihrem Körper ausgeliefert war...
,Nun...?" fragte sie und ich sah sie immer noch unsicher an. ,Ich..." fing
ich an, mußte mich räuspern (spürte immer noch angenehm ihren Griff an
meinem Glied, das so hart wie Stahl schien, härte als jemals zuvor) und
setzte erneut an. ,Ich habe noch... Ich habe noch nie...". Sie legte den
Finger ihrer anderen Hand auf meinen Mund und meinte ganz sanft ,Psst...
Ich weiß...". Dann nahm sie den Finger weg, ihr Griff löste sich und ihr
Mund kam dem meinen immer näher. Mein Herz klopfte, pochte und wollte aus
meinem Brustkorb herausspringen. Ich fühlte das Blut heiß durch meine Adern
rasen, spürte ihre Wärme und wurde fast verrückt, als sie ihre Lippen auf
die meinen legten. Ihr Kuß war sanft, zärtlich und ihre Lippen so wunderbar
weich, so fraulich, so... ...neu und aufregend.
Und ich stand nur da, meine Augenlieder zitterten, nein, mein ganzer Körper
zitterte und immer noch küßte sie mich. Sanft, liebevoll, aber sie küßte
mich. Und dann wurde ihr Kuß heißer, fordernder, hingebungsvoller aber
gleichzeitig auch verlangender. Ganz dich drückte sie sich an mich, nahm
mein Zittern in sich auf, brachte es zum verstummen und ihre Hände strichen
über meinen Rücken, fuhren über mein jetzt durchnäßtes T-Shirt. Als sie von
mir abließ taumelte ich in einem Wirrwarr der Gefühle. Nichts war bisher in
meinem Leben vergleichbar schön gewesen und doch wußte ich, das da noch
etwas kommen würde...
Meine Lippen zitterten, ich spürte ihren Geschmack und ich sah sie leise
lachen. Nicht abfällig, nicht sich über mich lustig machend, sonder einfach
lachend in diesem Moment mit seiner unglaublichen Spannung, die fast
körperlich zwischen uns stand. ,Das brauchst Du jetzt nicht mehr..."
flüsterte sie leise in mein Ohr und ihr Haar kitzelte auf meiner heißen
Haut. Langsam aber bestimmt zog sie das T-Shirt über meinem Körper und ich
gehorchte wie eine Anziehpuppe, hob die Arme, wand mich und sah zu, wie das
T-Shirt in einer Ecke landete. Wieder sah ich sie an. Ihr Gesicht mit
diesem seltsamen Schein, diesem glänzen in den Augen, ihre vollen Lippen,
die Tiefe und Unendlichkeit ihrer blauen Augen brannte sich für immer in
meinen Geist. Sie hatte ihre Brille nicht mehr auf, mußte sie irgendwo
hingelegt haben. Seltsam, das mir gerade das jetzt auffiel. Jetzt, wo sie
wieder an mich herantrat, meine Arme nahm, sie sich um die Rücken legte und
mich wieder küßte. Diesmal deutlich fordernder und mit all ihrer
Leidenschaft, zu der nur eine erfahrene Frau in der Lage war. Und ich
spürte, wie ich mich in ihr und in den Kuß verlor. Ich fühlte jeden Halt an
die Realität verlieren, spürte mich als würde ich fallen, kalt - trotz der
Hitze, zitternd und schwindelig zugleich. Doch das alles war nich
unangenehm. Es war wie ihr langer, weicher und heißer Kuß. Einfach
wunderbar, verschlingend und verzehrend. Wie eine Sucht, die sich langsam
steigerte zu ungeahnten Höhen und Dimensionen.
Sanft spürte ich ihre Zunge, wie sie sich zwischen meine Zähne drängte,
meinen Mundraum liebkoste und meine eigene Zunge streichelte. Ich konnte
einfach nicht widerstehen, zog die Frau ganz an mich und spürte, wie sie
willig nachgab. Ich bekam kaum Luft, so stark pumpte mein Herz, doch nie
würde ich freiwillig dieses Gefühl aufgeben, diesen Kuß unterbrechen.
Unsere Zungen verhakten sich, spielten miteinander ein heißes Spiel und
jetzt wußte ich auch, was ein Zungenkuß war. Und ich war mir sicher, das
ich in den nächsten Minuten noch ganz andere Dinge erfahren würde...
Dinge, die ich bisher nur hinter vorgehaltener Hand oder von den Freunden
meines Bruders gehört hatte. Dinge, auf die ich seit einiger Zeit wie jeder
junge Mann brannte zu erfahren. Und deshalb schien mir ein Traum unfaßbar
schöne Realität zu werden. Als sie von mir abließ, spürte ich meinen
schnellen Atem. ,Komm..." sagte sie nur und ging rückwärts zu der großen
Couch die im hinteren Teil des Raumes stand. Dich davor kamen wir zum
stehen. Sie sah mich nur an und lächelte ein Lächeln das ehrlich gemeint
war, das etwas ausdrückte von dem ich noch lernen sollte, das es echte
Leidenschaft war. Ein Lächeln, eine Art von sanften Zug, dich ich wohl
ebenfalls auf dem Gesicht haben mußte. Sie stand eine Sekunde so da, sah
mich an und zog mich dann ganz fest an sie. ,Halt mich fest junger
Tiger..." bat und ich konnte mir nichts schöneres vorstellen. Ganz eng
schmiegte sie sich am mich. Durch den dünnen Stoff ihres weißen Kittels
spürte ich ihre weiblichen Formen, die sich warm und angenehm weich an
meine Brust schmiegten. Verheißend auf mehr, versprechend auf tausend
Freuden und so unglaublich erregend.
Ihre Hände fuhren über meinen Rücken wie die meinen über dem ihren. Doch
bei mir hinderte kein Stoff die Intensität der Berührungen, ließen ihre
sanften Hände auf meiner Haut zu Samt werden. Sanft wanderten ihre Hände
über meinen Rücken, tiefer, bis sie den Saum meiner blauen Sommershorts
erreicht hatten. Doch sie stoppten nicht sondern schoben sich sanft
darunter, spürten den Stoff meiner Unterhose und schoben sich wieder tiefer
darunter. Und die ganze Zeit sah ich ihr in diese immer noch funkelnden
Augen ohne Halt und ohne Boden. Keiner von uns beiden sagte etwas und ich
hätte auch nicht gewußt was. Kein Wort hätte ausdrücken können, was ich
fühlte, was alles in mir vorging. Ihre sanften Hände schoben sich weiter
nach unten, umfaßten die Backen meines Gesäßes, streichelten sie und dann
ging sie in die Hocke, zog die Hose mit nach unten. Und wieder stand ich
da, konnte nichts tun und wollte auch gar nichts tun. Sie wußte, was sie
wollte und sie war nun meine Lehrerin in einem Spiel, das jeder Junge
irgendwann einmal spielte. Sie mußte die Hose ein wenig stärker ziehen, so
stemmte sie mein steif abstehendes Glied gegen den Rand des Stoffes. Fast
sprang es ihr ins Gesicht, dann war die Hose unten. Und immer noch saß sie
vor mir, musterte mich, sah wieder an mir hoch und ihr warmer Atem streifte
meine pralle Männlichkeit. In diesem Moment verstand ich, das es
Liebkosungen gab, von denen ich selbst in meinen ,heißen Nächten" nicht
einmal andeutungsweise geträumt hatte. Langsam stand sie auf, ganz dich vor
mir. So dicht, das mein Glied über ihr Kleid glitt. Der rauhe Stoff fuhr
über meine empfindlichsten Stellen und ich glaubte fast verrückt zu werden.
Und ich war mir sicher, das sie das meinen Zügen ablesen konnte, denn ihr
Lächeln verstärkte sich zu einem engels gleichen Strahlen.
Als sie wieder vor mir stand sah sie mich immer noch an, unser Blick war
ungebrochen. Und ohne weitere Worte griff sie sich an die Brust und knöpfte
die Knöpfe ihres Kleides auf. ,Ich bin nicht mehr ganz die jüngste..."
sagte sie ein wenig verlegen und sah kurz zu Boden.
,Aber ich kann dir den Himmel auf Erden versprechen...".
Sie knöpfte den Kittel bis zum letzten Knopf auf. Ich sah weiße Unterwäsche
leuchten und als der Kittel fiel, sie nur in einem knappen BH und dem
weißen Höschen vor mir Stand, da stockte mir fast der Atem. Kein Anblick
konnte schöner sein, als die Gestalt der reifen Frau, die genau wußte was
sie tat - und wie sie auf einen jungen Mann wie mich wirken mußte.
,Nun...?" fragte sie und strich sich sanft über den straffen Bauch.
,Wunderschön..." sagte ich und ließ den Atem dabei aus meinem Körper
entweichen. ,Du bist wunderschön..." flüsterte ich noch mal als hätte ich
Angst, etwas lauter zu sprechen. Sie sah mich an und lächelte wieder
stärker. ,Ich weiß du wirst mich nie vergeßen" meinte sie und erst in
späteren Jahren sollte mir klar werden, das sie recht hatte. Welcher
jugendliche vergißt in seinem Leben jemals die eine Frau, die ihn zum Mann
gemacht hatte?
Doch damals ahnte ich nichts von solchen Gedanken. Es war jetzt, hier und
es war wunderbar. Sie führte meine Hand zu ihrer Brust, drückte sie gegen
den Stoff, gegen ihre weiblichen Rundungen. Ihr BH fiel, meine Hände legten
sich wie von selbst um ihre großen Brüste, die mir vollkommener vorkamen,
als alles andere das es nur geben konnte. Ich spürte unter meinen
Handflächen ihre Wärme, ihre Weichheit und die Brustwarzen, die hart gegen
meine Haut stachen. Sie führte meine Hände um ihre Brüste herum, zeigte
mir, wie ich sie zu liebkosen hatte und ich lernte schnell. Als sie mich
wieder küßte, preßte sie auch ihren Unterkörper gegen den meinen und mein
Glied spürte kurz etwas warmes, ja fast heißes durch den dünnen Stoff ihres
Damenslips. Etwas, um das sich viele meiner nächtlichen Gedanken gedreht
hatten, ohne jemals feste Vorstellungen von dem Wunder einer Frau gehabt zu
haben. Sie ließ von mir ab, führte meine Küsse zu ihren Brüsten und las
meine Zunge über eine ihrer Brustwarzen huschte, da warf sie den Kopf
zurück und gab einen sanften, zufriedenen Seufzer von sich. Ich wußte noch
nicht wieso und warum aber ich wußte es gefiel ihr und mir gefiel es auch.
Ich liebte ihre Brüste immer fester, immer stärker, umfaßte sie, drückte
sie, ließ meine Zunge über die unglaublichsten Stellen huschen, nahm ihren
Geruch und Geschmack in mich auf. Bis sie mich fast von sich stieß. Ihr
Atem raste und ihre Brüste hoben und senkten sich. ,Hör auf Junge, du weißt
ja gar nicht, was Du tust..." sagte sie und hatte die Augen geschlossen.
Ihre Hände öffneten und schlossen sich, dann sah sie mich wieder an. ,Habe
ich etwas falsch gemacht?" fragte ich und war ein ganz klein wenig unsicher
geworden. ,Unsinn..." sagte sie sanft, nahm meine Hände. ,Alles richtig.
Das ist es ja...".
Ich verstand ihre Worte nicht, doch das war mir wie fast alles in diesem
Moment egal. Sanft ließ sie sich auf das grüne Sofa gleiten und zog mich
auf sie. ,Komm..." flüsterte sie nur und streifte sich ihren Damenslip über
die langen Beine.
Ich sah nur atemlos auf sie herunter und glitt dann sanft auf sie. Als
unsere nackten Körper sich übereinanderschoben und Haut auf Haut rieb, mein
Glied über ihre weichen Rundungen fuhr, das meinte ich fast zu explodieren.
Doch sie zog mich ganz an sich, hielt mich fest und flüsterte ,Noch nicht.
Bitte... Noch nicht...". Ich beruhigte mich wieder, spürte die Erregung
zurückgehen und verstand nun ihre Gesten der letzten Augenblicke. Und sie
sah in meinen Augen das verstehen. Ihr Kuß war heiß und trocken. Und immer
noch lag ich auf sie, spürte sie, ihren Körper unter meiner ganzen Haut,
spürte den Druck und die Wärme ihrer Brüste und spürte etwas, gegen das
mein Glied sanft zwischen ihre Beine stieß. Sicher, ich wußte, was mich
erwartete, nur wußte ich nicht, wie es sein würde. Sie sah mich noch einmal
an, spürte wohl das zucken meines Gliedes und ich spürte, wie ihre Hand
mich in sie geleitete. In sich hinein. Es war warm, eng und doch weit genug
und so unbeschreiblich, das mir hier die Worte fehlen. Mein Becken zuckte,
mein Glied stieß vor. Schnell und immer wieder. Doch sie stoppte mich.
,Nein, nicht so..." flüsterte und sah mich an. Ich lag auf ihr, mein Glied
immer noch in ihr und dann griff sie zu meinen Pobacken und beschrieb das
Tempo. Ich verstand und geriet in den Strudel der puren Leidenschaft. Meine
zuerst gleichmäßigen Bewegungen wurden schneller, tiefer und fordernder.
Bis ich in ihr explodierte und auch das Schütteln ihres Körpers spürte.
Unglaubliche Wellen der Sinne schlugen über mir zusammen, begruben mich
unter sich und ließen mich nur noch die Frau um mein Glied herum und unter
mich spüren. Ich schrie ihr leise meinen Orgasmus ins Ohr, erzwang wieder
einen heißen Kuß und fiel dann zitternd auf ihr zusammen. Sie zog mich ganz
eng an sich, liebkoste mich, küßte mich. Ihre Hände waren überall, ihre
Wärme durchflutete mich. Ich spürte, wie mein Glied aus ihr herausrutschte.
Und immer noch lag sie unter mir und als sie mein Lächeln sah, dieses
einmalige Lächeln, da küßte sie mich auf die Nase. ,Nun, mein Junge, nun
bist Du ein Mann geworden...".
Ich verstand die Symbolik ihrer Worte nur unzureichend, aber ich wußte, das
da nun etwas anderes geworden war, das ein Teil meiner Kindheit vorbei war
und der aufregende Teil der Maennlichkeit angefangen hatte.
Noch eine ganze Zeit lag ich auf ihr, küßte sie hin und wieder, spürte ihre
Wärme. Bis sie mich bat aufzustehen. Zitternd griff ich nach meinen Sachen
und sah sie immer noch auf der Couch liegen. Nackt, reizvoll und so
sinnlich.
,Du mußt los, mein kleiner Held..." sagte sie und sah mich an. Ich sah auf
die Uhr über dem Schreibtisch und nickte. Etwas unsicher stand ich nun da,
sah auf sie herunter, sah auf das schwarze Dreieck zwischen ihren Beinen,
das mir unsagbare Wonnen geschenkt hatte und konnte mich einfach nicht von
ihr trennen. ,Nun los. Morgen ist auch noch ein Tag...".
Als ich das Büro verließ, zog sie schnell noch meine Sachen zurecht, küßte
mich noch einmal und sagte ,Machs gut".
Ich hatte die ganze Nacht nicht geschlafen und war am anderen Morgen
schnell in die Stadt gelaufen. So schnell, das ich meinte, mein Brustkorb
würde zerspringen. Doch die bittere Überraschung lauerte an ihrem Laden auf
mich. ,GESCHLOSSEN WEGEN REISE" stand in großen Lettern auf einem Schild.
Ich sah durch die Scheiben, der Laden war dunkel, kein Licht leuchtete.
Schnell war ich im Fotogeschäft nebenan und erfuhr, das Karin sich zu einen
Urlaub entschlossen hatte. Jetzt verstand ich auch ihre Worte von diesem
einzigartigen Abend. Sie hatte sich verabschiedet. Es war der letzte Abend,
in dem ich sie je gesehen hatte.
Ich weiß bis heute nicht, was aus ihr genau geworden ist, was sie jetzt
gerade tat. Die ganzen Ferien über war sie verschwunden. Und so oft ich
auch in diesem einen Sommer an ihrer Tür klopfte und durch das Glas sah,
sie blieb verschwunden. Der Mann im Fotogeschäft sagte mir, sie hätte den
Urlaub schon langer geplant und gab mir einen Umschlag. Im inneren steckte
mein Lohn für die ganzen Stunden und ein kleiner Brief von ihr mit zwei
Zeilen. ,Machs gut. Nun bist du kein Junge mehr. Ich hoffe, du vergißt mich
nicht. Karin".
.Als ich im nächsten Jahr wieder Zelten fuhr, da gab es den
Lebensmittelladen nicht mehr. Es hieß, sie hatte ihn nach ihrer Ankunft
verkauft nachdem sie in ihrem Urlaub einen Mann kennengelernt hatte. Und
ich wußte nun, das es nie wieder einen solchen Sommer geben würden. Einen
Sommer, in dem ich so viel gelernt hatte wie damals, 1966 in den Vororten
der Berge. Ich dachte oft zurück an diesen Sommer und auch heute, als ich
diese Geschichte niederschrieb tat ich das. Ich denke in diesen Momenten an
den Mondschein, an das Lachen der anderen Jungs, die heißen Tage. Aber vor
allem dachte ich an sie. Auch als ich meine Frau kennen- und lieben gelernt
hatte, da vergaß ich meinen ersten Sommer von zu Hause weg, meinen ersten
richtigen Job und meine ersten Erfahrungen nicht. Immer noch sehe ich sie
im Wind tanzen, ich weiß es ist nicht echt und doch würde ich gerne wieder
ihre hungrigen Arme spueren...
Ich verstand ihre Worte. Kein Mann vergißt jemals seine erste Frau. Aber
die Liebe zu einer anderen kann das Bild verblassen lassen.
Ich liebe Dich, Manuela.
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