Vorbemerkungen:
1. Diese Geschichte von Joerg darf kostenlos gelesen, heruntergeladen und weiterverschickt werden, solange keine gewerbliche Absicht damit verfolgt wird. Sollte ein weiterfuehrendes Interesse an der Geschichte vorliegen (Ausstellen auf Homepage, Druck, weitgreifende Verbreitung (beispielsweise aber nicht ausschliesslich auf Datentraegern) und aehnliches), so ist vorher die Erlaubnis des Autors einzuholen.
2. Die Geschichte darf nicht veraendert werden. Der Text einschliesslich aller vom Autor angefuegten Kommentare und Bemerkungen darf weder als Ganzes noch in Teilen erweitert oder verkuerzt werden.
3. Der Inhalt dieser Geschichte beinhaltet die Schilderung oder den Verweis auf erotische oder pornografische Handlungen. Sollte der Leser/die Leserin die in seinem/ihrem Land vorgeschriebene Altersgrenze fuer den Zugang zu derartigem Material noch nicht ueberschritten haben, so muss er/sie leider darauf verzichten, mit dem Lesen fortzufahren. Personen, die empfindlich auf oben genannte Schilderungen reagieren und/oder diese als abstossend ansehen, wird ebenfalls angeraten, die Lektuere an dieser Stelle zu beenden.
Ansonsten: Viel Spass beim Lesen!
- Joerg -
Die Herausforderung
1. Der Anfang der Geschichte...
Zunaechst muss ich mich kurz vorstellen. Es ist naemlich sehr wichtig, dass der Leser weiss, dass ich nicht verrueckt bin, oder schamlos, oder keine gewissen natuerlichen Hemmungen habe. Mein Name ist Sandra, ich bin 26 Jahre alt und arbeite als Informatikerin bei einer kleinen deutschen Firma. Ich habe ein ganz normales Familienleben, bin Bestandteil in einem gefestigten Freundeskreis, bin single, nicht uebersportlich, aber recht gut in Schuss. Meinen wenigen Ex-Freunden zufolge sehe ich ganz gut aus, aber auch das auf normaler Basis. Ich moechte das an dieser Stelle vorausschicken, weil ich zeigen will, dass Dinge wie die folgenden nicht auf Freaks und Sexbesessene beschraenkt sind. Praktisch jede Frau und auch jeder Mann koennte solche oder aehnliche Erlebnisse haben. Aber gut, hier ist nun meine Geschichte.
***
Mit einem Internetanschluss in der kleinen Wohnung fing es an. Im Laufe von etwa zwei Monaten wurde ich zur regelmaessigen Surferin. Zunaechst ausschliesslich auf serioesen, informellen Seiten. Irgendwann, beinahe schon zwangslaeufig, kam ich dann eben auch mal auf eine jener Seiten, die am Anfang ihren Disclaimer bringen muessen. Ein paar Links spaeter war dann auch die erste Scheu verschwunden und hatte sich in Aufregung und Neugier gewandelt. Neugier war es dann wohl auch, die mich ein paar Monate spaeter auf jene Anzeige antworten liess. Eine interessante Sache: Der Inserent wollte nicht nur Phantasien austauschen, nein, er wollte eine Art Wettstreit ins Leben rufen. Rundenweise abwechselnd sollte sich der eine ein erotisches Erlebnis ausdenken, welches der andere dann in die Tat umsetzen muesste - Voraussetzung natuerlich waere, dass die Vorschlaege in einigermassen fairem Rahmen blieben. Fuer jede umgesetzte Phantasie gebe es einen Punkt hinzu, bei Nichterfuellung einen Punkt Abzug.
Nur aus Spass schrieb ich den unbekannten Inserenten (oder die Inserentin?) an. Ich wollte einfach herausfinden, ob es jener Person mit der Sache ernst war, und was sich dieser Internetspinner so alles einfallen lassen wuerde. Nach ein paar Mails hatten wir uns darauf geeinigt, die Sache gemeinsam auszuprobieren - nur zu zweit, denn angeblich haette sich niemand sonst gemeldet. Das konnte ich mir sogar vorstellen, und es machte die Sache einfacher, denn wir gaben einander unsere Geschlechter preis, so dass der andere moeglichst passende Ideen produzieren konnte (mein Spielpartner, der sich uebrigens Tom nannte, war ein Mann). Natuerlich hielt ich noch immer an meinem Vorhaben fest, einfach die Wuensche zu lesen, mich zu amuesieren und dann eher frueher als spaeter in der Anonymitaet des Netzes auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden.
Als ich dann die erste Herausforderung erhielt, war ich fast ein wenig enttaeuscht. Von einem echten Spinner hatte ich irgendeine ueberzogene, halbwegs perverse Verruecktheit erwartet. Der Vorschlag, den mir der Unbekannte hatte zukommen lassen, erschien mir zunaechst laecherlich einfach, ein geschenkter Punkt geradezu, wenn ich vorgehabt haette, es zu tun. Aber als ich mich gedanklich in die Situation versetzte, die sich Tom ausgedacht hatte, wurde ich ein wenig unsicher. Wenn ich mich ernsthaft auf dieses Spiel eingelassen haette, wuerde ich es schaffen, das zu tun? Haette ich den Mut? Ich fuehlte eine merkwuerdige Erregung bei dem Gedanken daran. Bloedsinn, das alles! Es war schon spaet, und ich ging zu Bett; doch ich schlief nicht besonders tief jene Nacht.
2. Der erste Punkt
Im Jogginganzug oeffnete ich die Haustuer und steckte den Kopf hinaus. Ein typisches graues Treppenhaus zog sich vom Erdgeschoss bis zum sechsten Stock meines Wohnhauses und verlief an vielen Tueren mit den trueben kleinen Tuerspionen vorbei. Es war ziemlich ruhig, sogar fuer einen Sonntagmorgen um halb Acht. Vier Stockwerke trennten mich von meiner Morgenzeitung im Briefkasten im Erdgeschoss. Schon wollte ich aus der Wohnung treten und nach unten gehen, da hielt ich inne. Was waere, wenn ich die Herausforderung tatsaechlich annehmen wuerde? Ich schloss die Tuer und ging aufgeregt ein paar Schritte zurueck in die Geborgenheit meiner kleinen Behausung. Ich koennte es wirklich tun. Als ob ich auszuprobieren wollte, wie es sich anfuehlt, schluepfte ich aus den Birkenstock, oeffnete den Reissverschluss meiner Joggingjacke und warf diese dann ueber einen Kuechenstuhl. Mit dem Schluesselbund in der Hand oeffnete ich so wieder meine Haustuer, und blickte barfuss und mit entbloesster Brust auf den Tuerspion des Nachbarn, waehrend ich eine ungeheuere Erregung in mir aufsteigen fuehlte. Ich trat lansam einen Schritt aus meiner Wohnung heraus. Vier Stockwerke nach unten, schnell die Zeitung aus dem Briefkasten holen, vier Stockwerke wieder zurueck, und ich haette die Herausforderung schon hinter mir. Nur muesste ich eben vorher auch noch die Hose ausziehen. Noch waehrend ich das dachte, wanderte meine Hand an den Bund der Nylonhose. Mit dem Blick starr auf die drohende Tuere des Nachbarn gerichtet, griff ich zu und bewegte die letzte Huelle langsam nach unten. Mit dem Fuss schleuderte ich die Hose in meine Wohnung, und nun stand ich dort im Treppenhaus auf dem Steinboden, voellig nackt, eine Gaensehaut am ganzen Koerper, meine Brust so hart wie der Stein unter meinen nackten Fuessen und mit einer ploetzlichen, noch mehr entbloessenden Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen. Fuer einen Moment konnte ich ueberhaupt nichts machen, nur dastehen und die zerreissende Spannung fuehlen. Dann, als waere eine zweite Person in mir erwacht, wandte ich mich der Treppe zu und stieg nach unten. Langsam, vorsichtig zuerst, dann immer schneller, bis ich die unteren zwei Stockwerke rasch hinabrannte. Das Klimpern des Schluesselbundes erschien mir heute wie das verraeterische Gloeckchen eines Hofnarren - eines nackten Hofnarren, wohlgemerkt - und ich umklammerte das Metall so fest ich konnte. Endlich unten angekommen stiess ich schnell den Schluessel in mein Brieffach, riss es auf und zog die Zeitung heraus. Nachdem ich den Kasten wieder verschlossen hatte (so zuegig, wie es ohne Geraeusch moeglich war), rannte ich wieder die Stufen hinauf. ueber dem Tapsgeraeusch meiner Fuesse hoerte ich ploetzlich etwas, das mich sofort erstarren und meinen Herzschlag fuehlen liess: Die Tuere neben mir wurde aufgeschlossen! Ich machte auf der Stelle kehrt, noch waehrend ich das Klacken im Schloss hoerte, und raste zurueck ins darunterliegende Erdgeschoss. Schwer atmend hoerte ich jetzt ueber mir, wie jemand leise zu pfeifen begann, die Tuere schloss und - die Treppen hinabstieg! Ich sprang auf den letzten Stufenabsatz nach unten zu, und noch waehrend ich hektisch den Schluesselbund nach dem Kellerschluessel durchsuchte, war der Hausbewohner bereits im Erdgeschoss. Ich hoerte auf, mich zu bewegen, stand starr und splitternackt vor der Kellertuere und betete, er wuerde mich hier nicht so vorfinden. Erst einige Momente, nachdem ich das oeffnen und Schliessen der grossen Eingangstuer vernommen hatte, wurde mir klar, dass es gerade nochmal gutgegangen ist, und mit weichen Knien machte ich mich wieder auf den Weg nach oben. Und diesmal gab es kein Halten. Ich rannte, als ginge es um mein Leben, die Stufen hinauf und durch meine Wohnungstuer hindurch, die ich sofort schloss und verriegelte.
Noch nie zuvor hatte ich einen derartigen Adrenalinstoss gespuert. Meine Beine fuehlten sich an, als waeren sie aus Gummi, mein Herz raste, und zwar in meinem Hals, und in meinem Magen wurde ein Feuerwerk veranstaltet. Aber am gleichen Abend schrieb ich eine E-Mail an meinen Spielkontrahenten. Ich hatte einen Punkt!
3. Eine kleine Abhebung
Seit meinem ersten Punkt waren zwei Wochen vergangen, und mein Gegenspieler hatte die Aufgabe, die ich mir fuer ihn ausgedacht hatte, ebenfalls erfolgreich hinter sich gebracht - zumindest behauptete er das. Da die ganze Angelegenheit auf blindem Vertrauen basierte, glaubte ich ihm auch. Die Aufgaben, die ich an meinen Spielpartner stellte, finden sich uebrigens nicht hier. Das ist der Inhalt einer anderen Geschichte...
Aber nun war ich wieder dran.
Mit dem Auto war ich in die naechste groessere Stadt gefahren. Es war schon spaeter Abend und dunkel, als ich mein kleines Gefaehrt durch die Strassen steuerte und aufmerksam nach einem akzeptablen "Tatort" suchte. Schliesslich entdeckte ich ein beleuchtetes Schild, das mir eine gute Moeglichkeit verhiess, einen weiteren Sieg in dem kleinen Wettstreit davonzutragen. Die Idee war schon voellig verrueckt, und als ich vor dem Bankgebaeude parkte und aus dem Wagen stieg, verliess mich ploetzlich aller Mut und ich fragte mich, was ich eigentlich hier zu suchen hatte. Aber nun hatte ich schon die Fahrt gemacht, und zumindest wollte ich ein wenig Geld am Automaten abheben. Mit meiner Bankkarte oeffnete ich die Tuere und betrat den kleinen, sanft beleuchteten Vorraum der Filiale. Am anderen Ende des Zimmerchens standen ein Geld- und ein Auszugsautomat. Davon abgesehen bot der Raum nicht viel. Der Boden war mit hellbraunem Teppich ausgelegt, an den Waenden hingen ein paar Reklameposter. Die Durchgaenge zu den Schaltern waren fest verschlossen und von Vorhaengen verdeckt. Und an einer Wand, dicht unter der Decke, war eine kleine Kamera angebracht, die unermuedlich in den Vorraum starrte.
Ich hatte meine Karte schon beinahe in den Schlitz des Automaten gesteckt, da hielt ich inne. Wenn ich es nun doch tun wollte? Ich hatte mir diese Filiale in dieser Stadt ausgesucht, weil mich hier niemand kannte. Wenn ich jetzt meine Karte benutzte, duerfte es der Bank nicht schwerfallen, herauszufinden, wer die Person auf der Kameraaufzeichnung war. Langsam steckte ich die Karte zurueck in die Handtasche, legte diese auf den Boden und ging zur Tuer, wo ich durch das Glas auf die Strasse blickte. Niemand war zu sehen.
In einem raschen Entschluss schritt ich zurueck in die Mitte des Zimmers, bueckte mich und zog meine leichten weissen Leinenschuhe aus. An den Schnuersenkeln hielt ich sie demonstrativ hoch, waehrend ich kokett in die Kamera laechelte. Die Show hatte begonnen. Ich taenzelte ein wenig umher, so unbefangen, wie ich es unter diesen Umstaenden vorspielen konnte, und lockerte dabei mein T-Shirt. Dieses, eine enge Jeans und ein sportlicher Schluepfer waren alles, was ich mir zu diesem Abenteuer angezogen hatte, und mit einem Schwung, der mich einigen Mut kostete, war ich nur noch unterhalb des Bauchnabels bekleidet. Die ganze Zeit ueber glitt mein Blick immer wieder zur Tuere hin, staendig in Furcht, sie koennte aufgehen und mich irgend einem Fremden preisgeben. Aber sie blieb geschlossen, auch, als ich den Strip fortsetzte und die Hose aufknoepfte. Ich schenkte der Kamera ein zuckersuesses Laecheln, als ich, auf dem Ruecken liegend, die Jeans von meinen Beinen streifte. Zu meiner ueberraschung fuehlte ich mich ausgesprochen gut bei dieser Sache. Ich fuehlte jeden einzelnen Muskel in meinem angespannen Koerper und bewegte mich so aufreizend, wie ich nur konnte, fuer das kalte, aufmerksame Auge der Kamera. Ich wusste, wer immer die Aufzeichnung sah, wuerde sich wuenschen, er waere heute Nacht hier gewesen.
Mit kalten Haenden streichelte ich meine schlanken Beine entlang, von den Fussknoecheln hinauf bis zum Becken. Dort liess ich kurz von meiner Haut ab, nur so lange, um aufzustehen, fasste dann aber sofort zurueck an meine Huefte. Meine Finger wanderten sanft ueber meinen Bauch nach oben, waehrend ich vor der Kamera posierte. Dann schloss ich meine Augen und begann, meine Brueste zu massieren und dabei lasziv mit der Zunge ueber meine Lippen zu fahren. Was fuer ein Gefuehl! Meine Nippel waren schon hart gewesen, als ich die Bank betreten hatte, aber jetzt ragten sie steil von meiner suessen kleinen Brust ab. Mein Hoeschen war inzwischen durchnaesst, und kurzentschlossen drehte ich dem Objektiv den Ruecken zu, streckte ihm mein Hinterteil entgegen und zog spielerisch und mit wippendem Becken die letzte Huelle vom meinem Koerper.
Jetzt legte ich mich wieder auf den Boden, das Geschlecht zur Kamera. Ich spreizte meine Beine weit auseinander und fasste fest und wild mit beiden Haenden an die feuchte oeffnung. Als waere ich in meinem Schlafzimmer, und nicht in einem oeffentlichen Gebaeude, in das jeden Augenblick irgendwelche Leute eintreten konnten, begann ich, mich zu befriedigen. Ich zog an meinen Schamlippen, steckte mir die Finger in die Scheide, leckte meinen Saft von der einen Hand, waehrend die andere mich weiter dem Hoehepunkt entgegentrieb. Dass ich dabei von einer ueberwachungskamera aufgenommen wurde, war nur noch ein leises Echo meines Verstandes, der mittlerweile jedoch recht weit entfernt war. Und doch genuegte die Erinnerung daran, mich noch intensiver zu stimulieren, meinen Koerper zum Erschuettern zu bringen und meine Geilheit in voellig neue Hoehen zu treiben. Ich kam nur einige Minuten spaeter, sehr wild und laut, und wand mich lustvoll auf dem rauhen Teppich hin und her. Dann blieb ich eine Weile still liegen, meine Haende sanft auf meinem Huegel ruhend, die Beine noch immer gespreizt, so dass der stumme mechanische Beobachter auch alles gut sehen konnte. Tief atmend lag ich da, und stellte mir voellig ruhig und entspannt vor, wie mich in diesem Moment jemand hier entdeckt. Fast wuenschte ich es mir. Es waere irgendwie ein passender Abschluss fuer dieses zugegebenermassen wahnwitzige Erlebnis. Doch auch nach geraumer Zeit auf dem Boden blieb ich unentdeckt, und so stand ich schliesslich auf und blickte zufrieden grinsend in die Kamera. Als Abschiedsgeste fuhr ich nun noch mit dem Zeigefinger durch meine Schamlippen und verteilte meinen klebrigen Saft auf der Objektivlinse. Dann zog ich hastig meine Klamotten an, verliess die Bank und fuhr nach Hause.
Diesmal hatte ich nicht nur die Herausforderung ueberstanden, ich hatte sie sogar irgendwie uebertroffen; denn der Orgasmus war nicht vorgeschrieben gewesen...
4. Markttag
Das letzte Erlebnis hatte definitiv etwas ausgeloest. Ich war wie in einem Rausch. Meine Phantasie produzierte Szenarien, an die ich in meinem ganzen vorhergehenden Leben nicht einmal zu denken gewagt haette. Es fuehlte sich an, als waere ich vierundzwanzig Stunden am Tag geil, und zwar jeden Tag. Vorgestern im Geschaeft hatte ich hemmungslos mit einem jungen Kollegen geflirtet. Ein suesser Typ mit freundlichen, gluehenden Augen und einem Knackarsch in der Hose, der jedes Maedchen schwach werden lassen koennte. Zumindest koennte er mich in meiner derzeitigen Sexgier schwach werden lassen, das war sicher. Ich haette es vermutlich noch im Buero darauf ankommen lassen, aber ich war wohl etwas zu offensiv fuer ihn gewesen, denn er war rot geworden und konnte vor Verlegenheit kaum noch zu mir herueberschauen, von anderen Dingen ganz zu schweigen. Aber nun zu meiner dritten Aufgabe.
Diesmal hatte sich das ueberwindungslevel deutlich gesteigert. Ich ueberlegte sogar, ob ich Tom nicht zurueckschreiben und die Herausforderung als unfair und voellig fern der Realitaet bezeichnen sollte. Aber ich wollte nicht einfach aufgeben, nur weil die Dinge schwieriger wurden. Zumindest wollte ich es ausprobieren, einfach mal so weit gehen, wie es mein Schamgefuehl zuliess. Und so spazierte ich dann am Samstag ueber den Marktplatz einer Kleinstadt einige Kilometer westlich von meinem Wohnort. Die Haendler, meist Bauern aus der Umgebung, preisten alle moeglichen Dinge an: selbstgeschleuderten Honig, Gemuese aller Art, Hausschlachterware, Kaese, Blumen, alles, was man nur auf einem gemuetlichen kleinen Markt suchen konnte. Es war ein wunderschoener Sommertag, und obwohl es noch ziemlich frueh war, hatte das Thermometer die 20ø schon gut ueberschritten. Ich trug wieder meine Leinenschuhe (natuerlich keine Soeckchen). ueber der hellen leichten Bluse hing nur noch an zwei schmalen Traegern ein ziemlich kurzes Jeanskleid, das wirklich keine zwei Zentimeter kuerzer hatte sein duerfen; denn auf einen Slip hatte ich selbstverstaendlich verzichtet.
Mit sorgfaeltigen Blicken pruefte ich die einzelnen Staende. Hier war eine kleine alte Frau hinter dem Ladentisch; die wollte ich nun wirklich nicht anmachen. Dort dueben verkaufte ein Mann, gar nicht so haesslich, aber zu alt, um halbwegs positiv auf mein Vorhaben zu reagieren. Hinter dem naechsten Stand tummelten sich gleich drei Leutchen, darunter ein pickeliger Jugendlicher - hm, das koennte interessant werden, ich wollte mir den Stand mal merken. Doch als ich ein paar Meter weiter geschlendert war, vergass ich den Plan, mir einen Spass mit dem Buben zu machen, denn dort stand hinter dem Tisch ein Bild von einem Mann, gross, braungebrannte muskuloese Arme, ein freundliches Gesicht mit strahlenden blauen Augen und gekroent wurde mein Adonis von dichten kurzen blonden Haaren. ueber seiner Markise stand auf einem Schild "Biologische Landprodukte" - alles in diesem Stand musste einfach gesund sein...
Mit betont geschmeidigen Schritten ging ich auf meine Entdeckung zu, bis nur noch der Ladentisch zwischen uns war. Ich warf keinen Blick auf die Ware, schaute nur dem Bio-Mann fest in die Augen und hauchte ein leises "Hallo" zum Gruss. Er war sichtlich ueberrascht und wusste nicht so recht, was los war.
"Guten Tag. Kann ich Ihnen helfen?", fragte er hoeflich.
Also schoen, dann sollte es jetzt passieren.
"Ich suche nach einer schoenen, dicken, geraden Gurke.", raunte ich, noch immer ohne den Blick von ihm zu nehmen.
"aeh, Gurken sind gleich hier. Wir benutzen keine Pestizide. Das hier sind die gesuendesten Gurken, die Sie kaufen koennen."
Bedaechtig nahm ich eine der Salatgurken, betrachtete sie eingehend und strich ueber die gummiartige, gruene Haut.
"Mal sehen...", warf ich kurz ein, umfasste die Gurke fest, fuehrte sie rasch nach unten, unter den kurzen Rockabschluss meines Kleides und, ohne dabei das Kleid anzuheben und mich zu entbloessen, fuehrte das Gemuese behutsam in meine Scheide ein. Ich haette dabei gern die Augen geschlossen, aber dann haette ich auf den Anblick des Gesichtes des Biobauern verzichten muessen. Er hatte die Augen so weit aufgerissen, dass man schon befuerchten musste, sie wuerden herausfallen. Seine Haut konnte sich kurz nicht entscheiden, welche Farbe sie annehmen sollte, und so wurde der huebsche Mann zuerst sehr bleich, und kurz darauf sehr rot. Sagen konnte er offenbar gar nichts mehr.
Ich begann, die Gurke in mir zu bewegen und produzierte dabei leise Schmatzgeraeusche. Ein paar Marktbesucher hatten jetzt auch offenbar mitbekommen, was vor sich ging, denn mittlerweile standen gut und gerne sieben Leute starr um mich herum und gafften interessiert die junge Frau an, die mitten auf dem Markt eine Gurke unter ihr Kleid hielt und damit hoechstwahrscheinlich in ihrer Fotze ruehrte. Ich wurde ploetzlich wahnsinnig aufgeregt, versuchte aber, so gelassen wie moeglich mit der Vorfuehrung weiterzumachen. Ein paar Mal zog ich scharf und tief die Luft ein, dann liess ich vorsichtig das Gemuese aus mir heraus gleiten, klemmte es mir unter den Arm, und waehrend ich in meiner Handtasche nach dem Geldbeutel kramte, meinte ich nur trocken:
"Ja, deine Gurken sind wirklich gut. Ich nehm` diese hier gleich mit."
Der Biobauer hatte sich unterdessen auf den Ladentisch gestuetzt und begonnen, still und verlegen vor sich hin zu grinsen. Es dauert eine Weile, bis er auf meine Worte reagierte, aber schliesslich sagte er mit einem charmanten Laecheln, dass die Gurke auf`s Haus ginge, und dass er mir noch viel Spass damit wuensche.
Ich schenkte ihm noch ein aufrichtig freundliches Laecheln, bevor ich mir langsam und in stolzem Bewusstsein der vielen auf mir haftenden Blicke meinen Weg vom Orte des Geschehens bahnte. Die feuchte Gurke liess ich dabei locker in einer Hand schwingen.
5. Rastplatz
Das Spiel war heiss geworden. Was ich vorhatte, was mir aufgetragen worden war, war unvernuenftig, gefaehrlich und widerlich. Aber mir war klar, dass ich es tun wuerde; ich wuerde es geniessen, denn das war es, was ich wollte. Hemmungslosigkeit. Vollkommene Beseitigung jeglicher Tabus.
Ich parkte auf einer kleinen Autobahnraststaette. Der Rastplatz war gut besucht, so wie Tom es sich vorgestellt hatte. Es war ein schoener Tag, und die Sonne schien warm auf meine Haut, aber ich bemerkte das alles nicht. In Gedanken spielte ich die kommende Situation noch einmal durch, waehrend ich ueber den Parkplatz auf das kleine Haeuschen zuschritt. Wie jedesmal, als ich in den vergangenen Tagen mein Vorhaben durchdachte, sagte am Ende meine Vernunft:
"Vergiss es! Das ist Irrsinn! Du wirst es bereuen! Fahr` zurueck nach Hause!"
Aber ein anderer Teil in mir war staerker - wesentlich staerker. Ich sah die Tuer vor mir. `WC Herren` stand darauf. Rasch trat ich ein und sah ein truebes Bild: etwa acht oder zehn Maenner waren anwesend in diesem ungepflegten, uebelst mueffelnden Raum. Einige standen den Urinalen zugewandt, andere vermutete ich hinter den verschlossenen Kabinentueren, und ein paar wuschen sich gerade die Haende. Letztere waren es, die mich zuerst entdeckten und in einer seltsamen Mischung aus ueberraschung und Belustigung zu mir herueberglotzten. Ich musterte sie alle eingehend. Sie taten das gleiche mit mir. Ich konnte foermlich fuehlen, wie sie mit den Augen mein leichtes dunkelblaues T-Shirt abstreiften, meine Shorts von meinen Hueften rissen und dann gierig meinen sonst unbekleideten Koerper abtasteten. Einer von ihnen sollte jetzt gleich mehr als seine Augen benutzen duerfen.
Ich hatte schnell abgeschaetzt, welcher der Anwesenden zum "Huebschesten" erklaert wurde. Es war ein relativ kleiner Mann, vielleicht in den fruehen Dreissigern, mit recht teuer aussehenden Klamotten und einem gepflegten, attraktiven Gesicht. Von der Statur her war er sehr schlank, fast schon schmaechtig, und das kam mir nur entgegen. Ich konnte jetzt keinen animalischen Bodybuilder gebrauchen, schliesslich war ich noch voellig neu auf diesem Gebiet und extrem nervoes. Unter dem angestrengten Versuch, meine Erregung zu verbergen, durchschritt ich mit eleganten Bewegungen den Raum, stellte mich nahe zu meinem ausgewaehlten Kandidaten, blickte ihm in die Augen und sagte:
"Gefall` ich dir? Wenn du willst, kannst du mich ficken."
Er schien fuer einen Moment voellig weggetreten zu sein, starrte mich nur an und liess einen undefinierbaren Laut der Ratlosigkeit vernehmen, etwa wie ein leises, sehr langgezogenes "aehhhhh...". Ich wollte ihn ein wenig ermuntern, drueckte ihm das mitgebrachte Kondom in die Hand, das er verdutzt ansah, und zog mir gleich darauf das T-Shirt ueber den Kopf. Ein Raunen, Pfeifen und Johlen ging durch die Reihen der Toilettenbesucher. Drei junge Maenner hatten einen kleinen Sprechgesang angestimmt: "Ausziehen, Ausziehen!"
Ich tat es, drehte mich provokativ noch einmal komplett herum, streifte dann die Shorts ab und warf sie in eine Ecke der Beduerfnisanstalt. Mein Wunschkandidat war inzwischen rot wie eine Tomate geworden, und wie ich ihn so dastehen sah, bewegungsunfaehig und mit dem Kondom in der Hand, wurde mir klar, dass es dieser Herr wohl nicht werden wuerde. Kurzentschlossen nahm ich ihm das Verhueterlein wieder ab, schritt splitternackt wie ich war auf die drei begeisterten Jungs zu, die mich angefeuert hatten, suchte mir den nettesten aus und bot ihm den Praeser an.
"Lass` die Hosen `runter und zieh` das ueber!", forderte ich ihn auf.
Er sah mich skeptisch und zoegernd an. Ein huebscher Junge, eigentlich. Er mochte knapp ueber Zwanzig gewesen sein, hatte dunkles, welliges Haar und volle Lippen. Sein Koerper war hochgewachsen und schlacksig und steckte in einem gestreiften Poloshirt und braunen kurzen Hosen. In dem Moment hatte er sich gefangen, und unter Aufmunterungsrufen seiner Kumpel fing er beklommen an, an seiner Hose herumzufummeln. Ich legte rasch Hand an und zog die Shorts mitsamt dem blauen Slip bis zu den Knoecheln herunter, wobei ich mich vor ihm bueckte. Als ich nach oben blickte, sah ich ueber mir sein hartes Glied aufragen, ein Prachtexemplar, gross und breit und sehr hart. Ich richtete mich wieder auf, und waehrend mein Stecher in Spe das Kondom anlegte, setzte ich mich breitbeinig auf den schmalen Rand eines Pissoirs, rutschte so weit nach vorne, wie ich konnte, und wartete so darauf, gevoegelt zu werden. Die Anzahl der Maenner hatte unterdessen stark zugenommen, denn die Anwesenden wollten nicht gehen, und die Neuankoemmlinge, die staendig eintraten, blieben ebenfalls wie angewurzelt stehen, sobald sie mich gesehen hatten. Gut zwanzig Augenpaare waren gleichzeitig auf mein Geschlecht gerichtet, wie ich mit weit auseinandergestreckten Beinen auf dem unbequemen Urinal sass und meine Scheidenfluessigkeit immer staerker ueber die Keramik rinnen liess.
Endlich war er soweit. Er kam langsam auf mich zu, ging vor mir ein wenig in die Knie, so dass er seinen Schwanz ansetzen konnte, und drueckte ihn dann in mich rein. Es war ein unbeschreibliches Gefuehl. Ein absolut fremder Typ fickte mich vor einem riesigen Publikum von bockgeilen Maennern, die ohne Zweifel allesamt einen Staender in der Hose hatten, wobei ich diejenige war, die den Jungen dazu aufgefordert hatte und jetzt ganz und gar huellenlos im Pissbecken eines oeffentlichen Maennerklos genommen wurde. Es war das Verrueckteste, was ich jemals gemacht hatte, und es fuehlte sich so unvergleichlich geil an.
Durch meine Aufregung hatte ich recht bald einen Orgasmus. Mein junger Liebhaber hielt ziemlich lange durch, und erst einige Minuten, nachdem ich gekommen war, spritzte er ab und rammte dabei sein Glied in wenigen, tiefen Stoessen in mich hinein, wobei ich jedesmal meinen Ruecken am harten Urinal anstiess.
Sachte zog er seinen Schwengel aus mir heraus und entledigte sich des gut gefuellten Praesers, waehrend ich mir meine Klamotten zusammensuchte und begann, mich anzuziehen. Enttaeuschte Klagerufe, Bittstellungen und sogar Geldgebote prasselten sofort auf mich nieder. Es war unglaublich! Hatten diese Maenner denn alle ihren Verstand ausgeschaltet? Konnte mir egal sein, denn ich hatte meine Aufgabe erfuellt. Rasch winkte ich nochmal der grotesken Versammlung zu, und einen Moment spaeter eilte ich zurueck zum Auto und fuhr nach Hause. Ich wuerde wohl fuer einige Tage ein beliebtes Gespraechsthema sein...
6. So weit, so gut
Ich muss es zugeben: Mein Sexualleben hatte eigentlich erst wirklich begonnen, nachdem ich mich auf dieses abenteuerliche Spiel eingelassen hatte. Die hier geschilderten Erlebnisse waren der Anfang einer langen Reihe von Expeditionen in sexuelle Grenzgebiete. Die letzten Monate waren so erfuellt von Sex und erotischer Phantasie, dass es vermutlich nicht mehr allzu viel gibt, das ich noch nicht ausprobiert habe.
Es gibt noch eine Menge Geschichten zu erzaehlen. Aber ob ich sie einem breiteren Publikum zugaenglich mache, wie ich es mit diesem Text getan habe, das haengt von der Resonanz ab, die meine Erlebnisse ausloesen. Also wenn Dir die Lektuere gefallen hat und Du vielleicht von weiteren meiner Abenteuer hoeren moechtest, dann schreib` einen Kommentar an joerg.z.77@gmx.net. Ich freu` mich drauf!
(C) 03. Februar 2000
by Joerg
Ich freu` mich ueber Kommentare/Kritik/Erfahrungen
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